Wäre es doch nicht Sinnvoll den Michel Spezial wie folgt zu drucken.
Band 1 wie sie im Augenblick erscheint
Band 2 Mit allen Gebieten so wie sie ist mit Ausnahme BRD
Band 3 BRD ab 1949
Damit brauchten die ersten zwei Bände recht garnicht alle Jahre wieder neu zu erscheinen.
Sie konnten lediglich auf die neuesten Forschungsstand gebracht. Was meiner Meinung nach alle zwei oder drei Jahre erforderlich wäre. Nur ganz wenige Marken steigen jährlich im Wert, und hiervon ist der Markt dessen sehr bewußt. Bzgl. dieses ist der Michel dem Markt belanglos.
Eine andere Möglichkeit bestünde in dem Michel den Katalog in Loseblattformat herausbrachte. danach ist es eine Leichtigkeit, die verschiedenen Gebieten für sich zu drucken, bzw. man ist in der Lage nur die Teile zu erwerben, die er für seine Sammlung nötig hat, oder wovon er Interessiert ist.
SG hat das mit der Machin-Serie machen mussen.
Bin gespannt was andere hierzu zu tagen haben.
mfG
Nigel
Michel Spezial
-
-
Ich finde deinen Vorschlag sehr gut.
Überlegenswert wäre auch ein katalog ohne Preise, so das man die Preisliste als kleines Heftchen herausbringen könnte und so näher am Markt wäre.
Das wird aus kaufmännischer Sicht aber nie passieren. -
Satiremodus an:
Für Band 3 schlage ich vor: Bund ab 1956
(Einige werden hiermit nicht einverstanden sein: Zäsuren könnte man auch 1994 oder 2001 machen)Satiremodus aus
-
denke genauso wie Markdo, denn mit der jährlichen Herausgabe und auch mit den zwei Bänden machen sie gutes Geld, da her wird man es schön vermischt lassen, mich würden wdie Bewreiche auch nicht interesieren
-
die idee ist gut. würden bestimmt viele sammler gerne so haben. aber die frage ist ja, ob der verlag das will. leider haben die eine quasie monopol-stellung --> die können fast machen was sie wollen!
-
Die Nachfrage der Kunden sollte die Firma entgegentreten.
mfG
Nigel
-
ja, schon! aber was für alternativen hat man denn? jeder handelt mit michel-nummer und michel-preisen (wenn auch nur %). das heißt jeder braucht/hat einen michel.
mögliche produktvariationen wird der verlag nur dann vornehmen, wenn der gewinn nicht mehr stimmt. das dies aber passiert ist sehr unwahrscheinlich....
-
Andererseits bin ich davon überzeugt, daß die Unsätze zurück gegangen sind! Vor etwa 5 Jahren war es doch normal, daß sich die Sammler jährlich ihren neuen Katalog gekauft haben, aber heute? Bei den Preisen

-
Einen Loseblattkatalog gab es früher schon einmal. Hat sich wohl nicht bewährt. Zumindest ist er sang- und klanglos wieder verschwunden.
Aber es ist wohl leider so, solange Michel von seinen völlig überteuerten Katalogpreisen nicht herunterkommt, und die Sammlerschaft diese Preise zahlt, werden sie nichts ändern. Warum auch X(.
Es gibt auch noch die Möglichkeit des Individualkataloges, zu 0,30 EUR pro Seite.
Sammelt man größere Gebiete, ist das also auch keine Alternative. Und auf den Kauf zu verzichten, kann auch teuer werden, siehe Beitrag von @ Max und Moritz etwas höher.Also was tun, sprach Zeus ?

-
Ich werde es halten wie bisher - mein letzter Spezial Band 1 ist von 2004, die letzte Komplettausgabe von 2001. Daran wird sich in naechster Zeit nicht viel aendern: Für meine Gebiete ist der Katalog nur als grobe Orientierungshilfe zu gebrauchen - was im Verhältnis zum Preis häufig oder selten ist und entsprechend mehr oder weniger Prozente wert ist, muss man sich sowieso selbst erarbeiten. Eine Änderung von nicht einmal 2% des Inhaltes ist jedenfalls keine 80 Euro per annum wert. Für das Geld kaufe ich mir lieber andere Literatur.
-
Kann mich noch entsinnen für die beiden Bände 2004 so um die €75 habe ich bezahlt (neu).
In Sifi waren die beiden €124, 2007. Einen riesen Unterschied.
mfG
Nigel
-
Zumindest ein Weg ist es, ständig die Neuankündigungen der Michel-Redaktion zu verfolgen. Im kommenden Jahr soll wohl vor allem das Memelgebiet neu gefaßt werden. Das ist natürlich für jeden etwas ernsthafteren Memel-Sammler ein Muß. Ich werde mir Bd. I dann sparen.
-
Bis jetzt handhabe ich es so, das ich mir immer im Wechsel
Band 1 und im nächsten Jahr Band 2 kaufe. Wahrscheimlich
werde ich das aber ändern und alle zwei Jahre einen neuen
kaufe.Sonst habe ich den Michel-Online Katalog, mit dem man ganz gut
arbeiten kann.Bei Band 1 ändert sich ja nicht viel, da würde auch eine Preisberichtigung
reichen.
Und für Band 2 eine Ergänzung ebenfalls mit neuen Preisen.Einen Loseblatt Katalog gabs ja zu DDR Zeiten, da war wohl eher
die Papierknappheit schuld.
Im Prinzip nicht schlecht, aber nicht so gut zum transportieren.Und die Individual Kataloge werden fast genauso teuer wie ein normaler.
Bloß, das wird wohl Michel am A....h vorbeigehen, und lieber
noch die Preise erhöhen -
Die Individualkataloge sind jetzt vollkommen sinnlos, nachdem der Seitenpreis auf 20 cent, glaube ich, erhöht wurde, damit ist wohl selbst Berlin als Einzelkatalog zu teuer, von DDR, Bund, DR gar nicht zu reden. Tolle Preispolitik !!! Nun ja, das ist ja bei Schwaneberger nix Neues. Ich finde es immer noch erstaunlich wieviele sich jedes Jahr einen neuen Katalog kaufen, nur um sich um ein paar Cent reicher rechnen zu können. Oder ist es die gleiche Preispolitik wie bei der Bahn, weniger Kunden = höherer Preis. Ich weiß nicht ob die sich das mal zu Ende gedacht haben, zum Schluß gibt es dann einen Käufer, der 1000000 € bezahlen muß, um die Sache zu finanzieren.
-
Ich vermute, das Michel / Schwaneberger ähnlich wie andere Unternehmen profitsteigernd denken muss ( inklusive Provisionen für innovativ tätige Mitarbeiter ) ...
etwas anderes als Profitsteigerung scheint es in der Marktwelt ja gar nicht mehr zu geben, natürlich stets zu Lasten der Endverbraucher und zwar in allen Bereichen : Energie, Immobilien, Nahrung, sonstiger Konsum ect.
und ich sehe es ähnlich wie Du, dass letztlich die Ware ( hier Bfm - Kataloge ) für "Normalbürger" unbezahlbar wird und das Ganze möglicherweise ( und hoffentlich ) "gegen die Wand fährt", weil der Absatz ausbleibt....
Von den jährlichen Katalogkäufen habe ich mich schon seit einer Weile verabschiedet, dadurch bleibt mir mehr Taschengeld, um Sammlungen zu vervollständigen

Gruss Shqip

-
Guten morgen zusammen,
das stimmt schon, die Preise für die Michel-Kataloge sind schon deftig.
Man könnte meinen, es handelt sich um ein Fachbuch. Nur erscheinen die in vermutlich viel geringeren Auflagen.Da ich erst wieder angefangen hab, wollte ich mich nicht so in Unkosten stürzen. Da bin ich einfach bei uns in die Stadtbücherei gegangen, und hab mir den dort ausgeliehen - geht auch. Die haben dort immer den neuesten, allerdings nur zur Ansicht, und die der Vorjahre kann man ausleihen.
Das ist die kostengünstige Alternative.

Gruß
Daniel -
Hersteller von Briefmarkenzubehoer denken derzeit wohl weniger an Profitsteigerung als an das nackte Ueberleben. Wenn immer weniger in der breiten Bevoelkerung gesammelt wird, macht sich das sicher auch beim Umsatz bemerkbar.
Denkt mal an die Herausforderungen / Produktneuentwicklungen des Schwaneberger Verlags, einer GmbH, die man wohl dem vielgeruehmten deutschen Mittelstand zurechnen muss, nur ueber die letzten paar Jahre: Euroumstellung, kompletter Neusatz aller Kataloge, Digitalisierung der Abbildung, Umstellung auf farbige Abbildungen in einer Vielzahl der Kataloge, mehrere neue Kataloge/Handbuecher/Leitfaeden, Michel-Online etc. Im Prinzip hat hier (unbeobachtet?) eine grundlegende Ueberarbeitung der gesamten Produktpalette stattgefunden. Alles Investitionen mit einem erheblichen Risiko der Re-Finanzierbarkeit in einem schrumpfenden Markt.
Der vorerst letzte Innovationsschritt ist die kuerzliche Veroeffentlichung des ersten Bandes eines Michel-Europakatalog in englischer Sprache. Ist damit der Kampf um den amerikanischen Markt im Ernst eroeffnet? Zweifelhaft. Wegen der Dollarschwaeche sind die Kataloge hier noch teuerer als in Europa. Zudem ist das Scott Nummernsystem fest etabliert. Da spielt es wohl nur eine geringe Rolle, dass der Michel das bessere Produkt ist. Aber wer weiss, ich halte den Markt im Auge. Es mag gut sein, dass einige etablierte Hersteller von Katalogen bei weiterem Rueckgang des Hobbys nicht ueberleben koennen. Michel scheint den Stier bei den Hoernern zu packen und sich mit hohem Tempo neu zu positionieren. Das wuerdigt mir schon Respekt ab.
Ja, Michelkataloge sind teuer. Es ist aber auch Qualitaet Made in Germany.
-
Zitat
Original von *MGS*
Die Individualkataloge sind jetzt vollkommen sinnlos, nachdem der Seitenpreis auf 20 cent, glaube ich, erhöht wurde, damit ist wohl selbst Berlin als Einzelkatalog zu teuer, von DDR, Bund, DR gar nicht zu reden.Preis pro Seite € 0.40 zzgl. Versandkosten (Vorauskasse).
-
Diese Art Katalog gab es schon mal:
Beschreibungsteil und Preisteil getrennt auf einzeln abheftbaren Seiten - der LIPSIA-Permanent-Katalog. Ist mit der DDR untergegangen.
Gruß,
Zacke
-
@ Zacke:
ich habe noch 2 dieser Lipsia-Kataloge, einmal Bund und 1x DDR. Anfangs hatte ich nur diese und es war etwas lästig, ständig zwischen Katalogteil (nach der Suche der Katalognummer) und nach dem Preisteil (tabellenartige Auflistung der Preise) hinundherzublättern.
Hinzukommt, dass die Blätter (logischerweise) in einem Ringbinder eingelegt sind und an den Löchern bei (jahrelanger) ausleiern würden. Papier ist eben nur Papier...[in die Zukunft schau ein] In einigen Jahren gibt es den Katalog auch regulär für alle Gebiete auf CD-ähnlichem Format bzw. USB-Stick und wir nehmen einen kleines Notebook (nicht größer als ein Taschenbuch) mit auf den Tauschtag und "blättern" vor Ort die elektronischen Seiten durch*g* [in die Zukunft schau aus]
Gruß
Pete -