Ja, das wäre also ein Doppeldruck, mit zwei deutlich abgrenzbaren und gleichstarkintensiven Aufdrucken.
Gratuliere zu diesem Fundus!
Das war mir bis jetzt in dieser Deutlichkeit und Vollständigkeit des Drucks so noch unbekannt.
Wobei drucktechnisch ist das leicht theoretisch, wie sonst praktisch („Schattenbilder“…) nachvollziehbar, dass besonders damals bei solchen Auflagen.., beim derart Buchdruck sowas viel leichter vorkommen konnte als das bei Odr. der Fall sein könnte. Total unterschiedliche Techniken bei Druckverfahren und damit auch total unterschiedliche „Fehlerpotenzen“.
Diese „Klötzchen“ waren auch nicht immer 100% genau angepasst … Zum Teil unterschieden sie sich voneinander.
Buchdruck wird so gut wie gar nicht mehr bei moderneren Briefmarken verwendet, nicht zuletzt wegen der höheren Druckfehlerhaftigkeit. Heute eher nur bei Ausnahmen, bei Nummerierungen, Überdrucken o. ä., die relativ selten vorkommen.
Erhabene Druckstöcke sind immer problematischer als glatte Oberflächen (Odr.) oder vertiefte Druckplatten (Stdr) ...
Gruß