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Sammlung Schwiegervater

    • Wertermittlung
  • Helge
  • 20. Oktober 2007 um 22:10
  • Erledigt
  • Helge
    aktives Mitglied
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    Männlich
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    2. Oktober 1964 (61)
    • 20. Oktober 2007 um 22:10
    • #1

    Hallo,
    ich bin ganz neu hier in diesem Forum und finde es schon mal klasse das es so etwas überhaupt gibt.
    Mein Schwiegervater ist vor 5 Jahren gestorben und nun hat mich meine Schwiegermutter gefragt ob ich mich um seine Briefmarkensammlung kümmern würde. Sie ist inzwischen über 80 Jahre und erhofft sich davon noch ein paar Euros um ihre Rente aufzubessern.
    Ich versuche jetzt schon über 2 Wochen mich da reinzubeissen, komme aber nicht weiter weil mir die Muse dazu fehlt. Ich habe mal ein paar Marken welche mir persönlich am Wertvollsten aussehen zusammengestellt und möchte nun gerne von Euch wissen ob die überhaupt etwas wert sind. Der Internetlink führt auf eine Seite auf der ich mehr Marken zeige, aber das sind noch lange nicht alle. Ich denke die gesamte Sammlung hat 4-5000 Marken aus allen möglichen Nationen, ist jedoch sehr "unsortiert". Wenn irgend jemand Interesse an der einen oder anderen Marke oder alle Marken hat kann er mir gerne ein Angebot unterbreiten. Wie obern schon erwähnt, sie müssen weg!
    Ich danke euch schon mal vorab für eure Hilfe.

    Hier ist der Internetlink Schwiegervatersammlung

    Viele Grüße,
    Helge

    Bilder

    • Wuerttemberg 18 Kr.jpg
      • 25,29 kB
      • 351 × 333
      • 902
    • Schweiz 5.jpg
      • 15,35 kB
      • 265 × 285
      • 855
    • Bayern 18 Kr.jpg
      • 15,22 kB
      • 326 × 296
      • 828
    • Baden 18 Kr.jpg
      • 19,43 kB
      • 345 × 330
      • 837
    • 70Kr v.jpg
      • 20,11 kB
      • 397 × 366
      • 893

    Gruß,
    Helge

    3 Mal editiert, zuletzt von Helge (22. Oktober 2007 um 13:55)

  • dj_postmann
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    • 20. Oktober 2007 um 23:34
    • #2

    Hallo Halge,

    hier wird man dir sicher helfen können - aber bitte mach dich darauf gefasst, dass manche Leute hier im Forum recht direkt sind. Versuch es dann positiv zu sehen, hier schmiert dir wenigstens niemand Honig ums Maul. ;)

    Was du zeigst ist schon mal ganz ordentlich. Es sind gute Marken dabei und auch die Erhaltung geht größtenteils in Ordnung. Aber bitte erwarte jetzt keine tausende Euro... Weltraritäten sind keine dabei - ab er ich denke mal, dann hätte dein Schwiegervater die Sammlung auch keinem Laien überlassen.

    Für die gezeigten Marken könntest du auf Ebay durchaus zwischen 20 und vielleicht 60 Euro bekommen (kommt auf den Einzelfall an), aber da hast du schon mal eine Vorstellung von den Preisen.

    Negativ ist natürlich, dass die Sammlung wohl nicht sonderlich geordnet ist, dass erschwert die Wertschätzung ziemlich stark. Vielleicht machst du einfach mal Scans von den Seiten, wo die schon gezeigten Marken drauf waren. Wenn davon mehr vorhanden ist, ist es sicherlich der werthaltigste Teil deiner Sammlung. Ansonsten wäre eine grobe Vorsortierung nicht ganz schlecht... aber du bist damit bestimmt hoffnungslos überfordert... mal schauen was die anderen meinen.

    Aber find dich am besten schon mal ab, dass der Verkauf nicht grad schnell vonstatten gehen wird, wenn du einen hohen Erlös erzielen willst. Und ich denke mal, mehr als tausend euro werden insgesamt nicht drin sein (maximal, für ne genauere Schätzung müsste man den Rest der Sammlung kennen). Das gleich am Anfang, dass du dann nachher nicht enttäuscht bist.

    In ein paar Stunden wenn der Rest des Forums wach ist, wirst du bestimmt mehr geholfen.

    Gruß,
    Dominic

    Suche immer geschlossene Mühlradstempel auf den Quadraten von Bayern (Mi. 2-13), insbes. Nummern 1 bis 100. Wer was abzugeben hat, bitte melden! Tausch oder Kauf immer erwünscht!!
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  • Afredolino
    Philatelie Experte
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    • 20. Oktober 2007 um 23:35
    • #3

    Hallo Helge

    In der oberen Reihe, die mittlere Marke:

    Das ist, wenn echt, eine halbierte Doppelgenf, die linke Hälfte. Da könnte sich deine Schwiegermutter ein paar Notgroschen zur Seite legen.

    Die wird im SBK (Schweizer Briefmarkenkatalog) mir Fr. 13'000.00 bewertet. Das sind ca. 7'900 Euro. Aber die muss von einem Prüfer auf ihre Echtheit kontrolliert sein, da gibt es sehr viele gute Fälschungen.

    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • Afredolino
    Philatelie Experte
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    • 20. Oktober 2007 um 23:37
    • #4

    dj_postmann

    Da warst Du wohl etwas voreilig ;) Die halbe Doppelgenf erzielt bestimmt mehr als nur 60 Euro. Voraussetzung natürlich, das sie echt ist.

    Gruss
    Afredolino

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  • dj_postmann
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    • 20. Oktober 2007 um 23:47
    • #5

    @alfrdolino

    Okay, zu allem was nichts Deutsch ist, kann ich nicht allzu viel sagen... Nehms mir aber nícht krumm. Aber ich denke, wenn die echt wäre, wär da schon ein attest mit bei, daher wohl eher eine fälschung. Schade für den Herrn. Macht einen sehr netten und vernünftigen Eindruck. Der wird seine Sammlung jedenfalls nicht für 10.000.000 anbieten... :D

    Dominic

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  • Helge
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    • 20. Oktober 2007 um 23:57
    • #6

    Naja, ich erwarte keine 10.000.000, aber doch eben etwas womit meine Schwiegermutter etwas anfangen kann. Diese halbe Doppelkopf hat mein Schwiegervater auf einer Auktion gekauft. Leider steht auf dem Los nur E.66/5, Schweiz, Genf linke Hälfte mit Federzug sowie einen Katalogwert von 5000.
    Aber das habe ich inzwischen schon gelernt das der Katalogwert nicht wirklich mit dem realen Wert verglichen werden kann.

    Gruß, Helge

    Gruß,
    Helge

  • dj_postmann
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    • 21. Oktober 2007 um 00:14
    • #7

    Hallo Helge,

    so spät noch wach??

    Also die Marke dein Schwiegervater diese auf einer seriösen (?) (sag mal die Firma, wenn das aus der Loskarte hervorgeht) Auktion gekauft hat ist schon mal kein schlechtes Zeichen, im Idealfall gäbe es dazu noch ein "Attest" oder eine "Expertise" schau mal nach. Schau auch mal auf die Rückseite (aber nimm eine Pinzette, nicht mit den Fingern antatschen ;) ) und mach einen Scan, falls da was steht. Wenn sich diese Marke tatsächlich als echt erweisen sollte, vergiss das oben gesagt, denn dann ist sicher noch weiteres gutes Material vorhanden. Alfredolino hat dir ja den aktuellen Katalogwert genannt. Für diese Marke wären vielleicht sogar 30-50% vom Katalogwert drin, wer weiß...

    Für die deutschen Marken (Baden, Bayern, Württemberg) hab ich dir schon die Realpreise genannt, aber es ist schon mal sehr gut, dass du die 10 % vom Katalog akzeptiert hast, mehr ist zur Zeit leider nicht machbar.

    Also viel Glück... Und stelle ruhig weitere Scans ein, die als Bewertungsgrundlage dienen können und stelle Fragen, wenn welche auftauchen, okay?

    Grüße
    Dominic

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  • Helge
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    2. Oktober 1964 (61)
    • 21. Oktober 2007 um 00:26
    • #8

    Also das Auktionshaus war Gerhilde Bähr - Neheim-Hüsten1. Auf der Rückseite ist keine Singnierung vorhanden. Die Atteste die noch vorhanden sind betreffen ausschließlich DM und Pfennig-Werte.

    Gruß,
    Helge

    Gruß,
    Helge

  • dj_postmann
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    15. Februar 1989 (37)
    • 21. Oktober 2007 um 00:41
    • #9

    Hallo Helge,

    die Firma sagt -mir zumindest- gar nichts, und auch dass kein attest oder eine signatur auf der Markenrückseite vorhanden ist, ist kein gutes Zeichen. Mach dir alos nicht allzu viele Hoffnungen. Zu 80 % ist diese Marke falsch und damit wertlos. Lediglich dass Alfredolino nicht sofort eine Fälschung erkannt hat spricht für die Marke (und die Erhaltung ist in jedem Fall nicht schlecht). Aber du hast ja noch den Rest. Warte einfach bis zum Morgen ab, bis sich unsere weiteren Experten zu Wort melden (ich habe von diesen Ausgaben keine Ahnung - nicht mein Sammelgebiet.).

    Gute Nacht schonmal - man sieht sich morgen,

    Dominic

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  • PW0001
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    13. Juni 1950 (75)
    • 21. Oktober 2007 um 01:08
    • #10

    Ohne jemanden auf die Füße treten zu wollen oder die phil. Kenntnisse und Fähigkeite in irgendeiner Weise in Frage stellen zu wollen muss ich hier auch wieder und immer wieder sagen, dass mich das vorschnelle Abwerten von Marken und Belegen sehr stört.

    Gerade wenn Leute Fragen, die wenig Ahnung haben, kann das zu Vermögensschäden führen.

    Auch die Aussage, dass bessere Werte ungeprüft meist falsch sind kann ich so nicht stehen lassen. Gerade im Privatbesitz liegen solche Werte jahrzehntelang unberührt irgendwo rum und stammen vom Urgroßvater, der sie zweifelsohne früher aus der Bedarfspost gesammelt hat. Natürlich wissen wir das nicht.

    Wenn ich im Alter von 11 Jahren von ca. 50 Inflabelegen aus der Geschäftspost eines Reichsministeriums die tollsten Frankaturen einfach abgelöst habe weil ich nicht wusste wie ich sie sonst unterbringen sollte, dann weiß ich dass die echt sind. Ich kann es nur nicht beweisen. Für Außenstehende sind sie falsch obwohl sie tatsächlich echt sind. Da beißt die Maus keinen Faden ab..

    Gruß Peter
    Ich will den alten Kaiser Wilhelm wiederhamm !

    2 Mal editiert, zuletzt von PW0001 (21. Oktober 2007 um 01:09)

  • dj_postmann
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    • 21. Oktober 2007 um 01:20
    • #11

    Hallo PW0001,

    danke für deine Einschätzung. Ich selbst halte mich für jemandem im Forum, der nicht so schnell abwertet (mich selbst ärgert dieses maßlos, morgen wird hier wohl wieder die Post abgehen X( ) , und finde es schade, dass es anders rüberkommt.

    Ich habe nie behauptet, dass die Marke falsch sein muss (du hast recht, dafür bin ich gar nicht qualifiziert). Es würde mich für den Helge auch freuen, wenn sie echt wäre!!! Es ist aber wohl eher die Ausnahme, dass Marken dieser Preisklasse nicht attestiert sind. Natürlich können sie aus mehrmals vererbten, originalem Privatbesitz stammen und sind dann natürlich über jeden Zweifel erhaben. Jedoch wird doch meistens spätestens im Verkaufsfall eine Prüfung durchgeführt, gerade bei so hochpreisigen und fälschungsgefährdeten Marken, die meisten Auktionshäuser machen dies sogar von sich aus. In der Realität kann mit geprüfter Spitzenware ein viel höherer Preis erzielt werden als mit selbiger ohne Prüfgutachten.

    Es gibt natürlich immer Ausnahmen, wenn hier eine vorliegen sollte, freue ich mich für Helge und seine Schwiegermutter ganz besonders. Nur bevor er sich jetzt frenetisch freut, wollte ich ihm die Dinge offenlegen, da es passieren kann, dass die Experten (wozu ich keinesfalls zähle und mir daherauch gar kein Urteil erlaube ) die Marke als falsch oder aber als echt einschätzen werden. Anderes habe ich glaube ich auch nicht geschrieben.

    Grüße
    Dominic

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  • PW0001
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    13. Juni 1950 (75)
    • 21. Oktober 2007 um 08:53
    • #12

    @ dj postman

    Ist doch OK. Nicht alles war auf Dich bezogen. Ich wollte nur wiedermal kundtun, dass der Teufel oft im Detail steckt und mir Pauschalurteile nicht gefallen, außer die Sachlage ist wirklich eindeutig.

    Einen wunderschönen Sonntag und viele Grüße aus dem Bratwurstland.

    Gruß Peter
    Ich will den alten Kaiser Wilhelm wiederhamm !

    3 Mal editiert, zuletzt von PW0001 (21. Oktober 2007 um 10:15)

  • Phila_Tom
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    • 21. Oktober 2007 um 09:49
    • #13

    Helge

    Lass die halbe Doppelgenf bloß nicht offen auf dem Küchen- oder Wohnzimmertisch liegen, sondern pack sie zurück ins Album! Das gefärbte Papier ist nicht lichtecht und kann sehr schnell ausbleichen, was extrem wertmindernd ist.

  • dj_postmann
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    15. Februar 1989 (37)
    • 21. Oktober 2007 um 10:24
    • #14

    Kann denn noch jemand was zur Echtheit des guten Stücks sagen???

    Dominic

    Suche immer geschlossene Mühlradstempel auf den Quadraten von Bayern (Mi. 2-13), insbes. Nummern 1 bis 100. Wer was abzugeben hat, bitte melden! Tausch oder Kauf immer erwünscht!!
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  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
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    1.040
    • 21. Oktober 2007 um 10:38
    • #15

    Habe nur Abbildungen aus Auktionskatalogen zu Vergleichszwecken vorliegen. Die Kantonalausgaben fehlen mir noch in meiner Sammlung. :(
    Danach sieht es vom Druckbild ganz gut aus. Das Papier erscheint mir etwas zu gelblich. Könnte aber auch ein Echtheitsmerkmal sein, wenn man von der Lichtempfindlichkeit ausgeht.
    Wie Alfredolino schon schrieb: Es ist zumindest keine schlechte Fälschung. Bei dem Stück bleibt wohl nur der Gang zum Prüfer.

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
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    30. September 1955 (70)
    • 21. Oktober 2007 um 10:54
    • #16

    Hallo Helge

    Wie schon erwähnt sind einige gute Stücke in der Sammlung. Nächste Woche findet in Sindelfigen eine Briefmarkenbörse statt. Die Gelegenheit bietet sich an mit den Marken dorthin zu fahren und einem Gutachter vorzuzeigen. Er wird an Ort und Stelle dir die guten Stücke zeigen, und dir auch ein Urteil über den Wert geben.

    Sindelfingen ist Raum Stuttgart, also doch eine schöne Strecke aber doch nicht so weit von dir entfernt.

    Anhand von Scans können wir schon einiges hier im Forum sagen, und die von dir vorgezeigten Marken scheinen recht ordentlich zu sein. Also hat der Schwiegervater gezielt gekauft. Allerdings ist es anhand der Vielzahl von Neudrucken und Fälschungen, die zur Zeit auf den Markt gebracht werden, ratsam Atteste und Befunde für die besseren zu holen. Der Gutachter in Sindelfingen kann hier dich beiseite stehen. Zwar gibt es Experten in verschiedenen Auktionshäusern, aber ohne die vorher erwähnten Atteste etc, werden die guten Sachen doch zu Spottpreisen weggehen.

    Sollten die Marken ohne Attest versteigert werden, und der neue Besitzer besteht auf eine Prüfung, gehen diese Kosten meist zum Last des Einlieferers, was noch teuerer ist als wenn man sie selber zum Prüfer schickte.

    Sindelfingen ist sicher eine reise wert.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
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    • 21. Oktober 2007 um 13:17
    • #17

    Hallo Helge,
    die von Dir gezeigten Marken lassen eine gute Chance erkennen, dass Deine Schwiegermutter nochmal 'ne kleine Sause starten kann.
    Für einen ersten Eindruck ist der von Dir gewählte Weg über das Forum gut, weiter geht es jetzt mit einem Fachmann, und der muß die Slg vorliegen haben....oft gibt es Farben, Stempel usw, die findet man als Laie nicht heraus.
    Der Hinweis von Doctorstamp zur Messe ist gut, dort kannst Du mit geringsten Aufwand genug Angebote oder Vorschläge für die Verwertung der Slg bekommen.
    Sollte Dir der Messebesuch nicht möglich sein, mußt Du eben 3-4 Auktionshäuser/Händler aufsuchen, gibt es ja in Süddeutschland genug.
    Bei Auktionshäusern nach Ankauf und zu erhoffendem Vesteigerungserlös fragen (bei der Abwägung dann Provision und Zeitfaktor nicht vergessen).
    Am Ende weißt Du dann, welche Marken zweifelhaft sind, für welche eine Prüfung unerläßlich ist (dies dann wohl eventuelle Einzellose) und vor allem das Dich am meisten interessierende: eine Summe für das Ganze !

    Von einem Verkauf von Einzelmarken vorweg würde ich abraten, weder kannst Du realistische Preise ansetzten, noch kannst Du beurteilen, ob eventuelle Angebote angemessen sind.
    Allerdings wäre es schön, wenn Du, nach abgeschlossener obengenannter Prozedur, die Teile der Slg, von denen Du dann weißt, das sie wesentlich für die Preisfindung waren, nochmal einstellst. Dazu Dein bestes Angebot + kleinem Aufschlag, vielleicht findet sich hier ein Sammler, der die Händlermargen sparen möchte....
    Ich denke, so kann man die maximale Rente erreichen,
    Gruß rabege

  • Helge
    aktives Mitglied
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    2. Oktober 1964 (61)
    • 21. Oktober 2007 um 13:30
    • #18

    Hallo Forum,

    vielen Dank für die bis jetzt sehr interessanten Antworten die sich doch sehr vielversprechend anhören, da die Sammlung wohl doch nicht so schlecht ist wie ich anfangs dachte.

    Jedoch wird bis jetzt nur über die halbe Doppelkopf gesprochen. Wie ist es denn mit den anderen Marken, ist da noch etwas mit dabei welche vielversprechend ausschauen (immer vorausgesetzt es ist keine Fälschung)?
    Ich habe über den Internetlink noch weitere ca. 30-40 Marken bereitgestellt, würde auch bei Interesse noch mal quer über 2-3 Alben scannen.

    Da das mit Sifi wahrscheinlich nichts wird würde ich, im Falle es sind mehrere gute Stücke dabei, die Marken zu einem Gutacher bringen um eben eine 1. Abschätzung durchführen zu lassen.

    Was kostet so etwas überhaupt, habe was von 4% vom Michelwert gelesen, ist das so richtig oder nur wenn ein Attest ausgestellt wird?

    Schöne Grüße,
    Helge

    Gruß,
    Helge

  • Afredolino
    Philatelie Experte
    Beiträge
    2.875
    • 21. Oktober 2007 um 14:28
    • #19

    Hallo Helge

    Diese 4% beziehen sich auf Befunde oder Atteste, die ein Prüfer ausstellt. Wenn Du die Sammlung von einem renomierten Auktionshaus begutachten lässt, kostet es dich im Normalfall nichts.

    Von der halbierten Doppelgenf wird hier am meisten geredet, weil es wahrscheinlich mit Abstand das beste Stück aus dieser Sammlung ist, wenigstens aus den bisher gezeigten Bilder'n.

    Rein vom Erscheinungsbild her, tendiere ich schon eher dazu, das diese Marke echt ist, zumal sie auch an einer Auktion gekauft wurde.

    Der aktuelle KatWert ist wie schon gesagt Fr. 13'000.00. Und für solche Stücke erzielt man beim Verkauf sehr oft 50% und mehr, weil die sehr selten und deshalb sehr gesucht sind.

    Gruss
    Afredolino

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  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
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    30. September 1955 (70)
    • 21. Oktober 2007 um 15:26
    • #20

    In Sifi kannst du die Marken einem Gutachter kostenlos vorlegen. Im Grunde sind auch die Beurteilungen und Berwertungen seitens Auktionshäuser auch umsonst.

    Eins ist aber vorallem wichtig. Lass dich beraten.

    Nimm sie keineswegs zu einem Händler, der sie dir zum Spottpreis abkaufen will. Renommierten Aoktionshäuser sind wohl das beste, zwar vermag die Provision etwas mehr, aber sie erzielen bessere Preise.

    Also Gelbeseiten her und anrufen.

    Es wohl schwierig hier vom Scans Marken zu bewerten.

    mfG

    Nigel

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