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Briefmarken für Schwester Antona

  • Newsbot
  • 6. Oktober 2007 um 12:19
  • Newsbot
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    647
    • 6. Oktober 2007 um 12:19
    • #1

    Ordensschwester sammelt alte Briefmarken und hilft damit Menschen in der Not


    Schwester Antona vom Klara-Heim in der Viersener Straße 439 ist sehr geschickt im Umgang mit der Schere, schließlich ist es ihr Hauptwerkzeug, mit dem sie Menschen in der Not hilft. Die 77-jährige Franziskanerin schneidet damit alte Briefmarken akribisch genau aus. "Die einfachen Marken werden im Kilogramm verkauft. Die besseren und ausgefalleneren sortiere ich in Alben und verkaufe sie zu einem höheren Preis", erklärt sie lachend. "Die Marken müssen exakt ausgeschnitten werden, hat mir der Händler gesagt, weil der Rand ja mit gewogen wird", erzählt sie weiter. Sie ist inzwischen zu einer Expertin in Sachen Briefmarken geworden. Eine wirklich ausgefallene oder wertvolle Marke würde ihr sofort auffallen.

    Was macht sie nun mit dem Geld, das sie für die Briefmarken bekommt? "Das geht an den polnischen Pater Johannes Markiewicz für sein Sozialprojekt "Villa Cabello" in Argentinien", erklärt sie, der die Begeisterung anzumerken ist. Das Sozialprojekt wurde von dem polnischen Pater vor über 35 Jahren ins Leben gerufen und Villa Cabello - übersetzt Haarsiedlung - genannt. Der Geistliche setzte sich damals für rund hundert Familien ein, die in armseligen Hütten ohne Strom und Wasser im Nordosten Argentiniens lebten. Angesiedelt hatten sie sich dort, weil die in der Nähe gelegene Hauptstadt Posadas Arbeit und Wohlstand versprach.

    Mit dem Namen wird auch schon ein Teil der Entstehungsgeschichte der Siedlung preisgegeben: Durch den Verkauf von alten Haarzöpfen an eine Perückenfabrik, Zahnkronen, Briefmarken und Geldspenden wurde die Gründung der Siedlung in den siebziger Jahren überhaupt erst möglich. "Heute ist sie mit 80.000 Einwohnern ein blühender Landstrich mit asphaltierten Straßen, Handwerksbetrieben, Supermärkten und einem Krankenhaus. Die Siedlung ist inzwischen weitgehend selbstständig", berichtet Schwester Antona weiter.

    Das ist für sie aber kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Sie hat schon ein neues Projekt vor Augen. "Wir hatten hier einen farbigen Priester namens Don Bosco aus Uganda zu Gast. Er betreut mit seiner Mutter eine Gruppe Waisenkindern, die an der Immunschwächekrankheit Aids erkrankt sind", erzählt sie. Mit Hilfe von Spenden ist es dem Pfarrer gelungen, einen Brunnen in einem Dorf in der Nähe von Kampala zu bauen und so die Kinder und die übrigen Dorfbewohner mit sauberem Wasser zu versorgen. Damit soll die Verbreitung der Cholera und anderer Krankheiten eingedämmt werden.

    Schwester Antona möchte dem Priester nun einen Teil des gesammelten Geldes für den Bau eines weiteren Brunnens für das Nachbardorf zur Verfügung stellen, um die entstandenen Streitigkeiten um das saubere Wasser zwischen den beiden Dörfern zu beenden." Es ist so wichtig, hier zu helfen und die Menschen mit sauberem Wasser zu versorgen", erklärt sie weiter.

    "Natürlich brauchen wir für das Projekt noch weitere Hilfe, über die ich mich sehr freuen würde", so die rührige Schwester weiter. Briefmarken können im Haus der Franziskanerinnen, Viersener Straße 439, abgegeben werden. "Über Geldspenden freuen wir uns natürlich auch", ergänzt sie.


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