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Bayern: Brief “Muster ohne Wert “ - 6 Kr. Braun 4II -Platte 1 - 1854

  • Luitpold
  • 2. Oktober 2007 um 16:00
  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 2. Oktober 2007 um 16:00
    • #1

    Manchen alten Bayernbrief sieht man die 150 Jahre schon an. Durch wie viele Hände und Alben ist dieser Brief gegangen?


    Leider sind die Marken sehr mangelhaft, aber einen solchen Brief habe ich noch nicht häufig gesehen. Die 6 Kr. - bestimmen kann man sie nach dem Stempeldatum - sind von Platte 1.
    Freimachung: “ Inliegend Muster ohne Wert” + Charge (auf Schein): 2. Gewichtsstufe = 6 Kr. + Entfernung über 12 Meilen = 6 Kr.?

    Stimmt das, oder was sagen dazu unsere Bayern-Spezialisten? Ach ja, noch eine wichtige Frage: Sind diese “Musterbriefe” im Sem überbewertet, zumindest bei den häufigen 3-Kr.-Einzelfrankaturen?

    Luitpold

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. Oktober 2007 um 17:52
    • #2

    Da hast du aber einen interessanten Brief. Prinzipiell unterscheiden wir 3 Arten von Musterbriefen:

    a) Muster ohne Wert inliegend,
    b) Muster ohne Wert anhängend und
    c) Muster mit Wert.

    c) können wir fast vergessen, da es sich um Fahrpostbriefe handelte, die in Bayern erst zum 1.2.1874 überhaupt mit Marken frankiert werden konnten.

    a) bedeutete, dass man der Postverwaltung anzeigen wollte, dass der Inhalt des Briefes keinen Warenversand darstellte. Hätte man Waren von Wert versandt, hätten wir einen Wertbrief vor uns, der wie unter c) vermerkt nicht mit Marken in dieser Zeit frankierbar gewesen wäre.
    Lief ein Brief mit dem a) Vermerk ausserhalb Bayerns, so war es eine Zollinhaltserklärung, da ja bei jeder Warenversendung an den Grenzen Zölle angefallen wären, die man ja vermeiden wollte. Und der Zoll durfte öffnen.

    Diese Briefe genossen nie eine Verbilligung - weder im In- noch im Ausland.

    Aufgrund ihrer relativen Seltenheit sind sie aber immer sammelwürdig, und viele im Forum wären froh, solch einen Brief zu besitzen.

    b) Muster ohne Wert anhängend genossen bereits in der Vormarkenzeit eine teils erhebliche Portobegünstigung. Nur in der Zeit vom 1.7.1849 bis zum 30.6.1858 waren sie in Bayern nicht portobegünstigt, weil man das bei der Gesetzgebung in München vergessen hatte. Auch nicht viel besser als heute!
    Ansonsten kosteten sie, wenn der Brief selbst ohne das Muster unter einem Loth wog, je 2 Loth mit dem Muster die einfache Briefgebühr.
    Beispiel:
    Brief wog 1/2 Loth, das in der Regel mit Bindfaden anhängende Muster 1 Loth, zusammen also 1 1/2 Loth. Er würde nun nur soviel kosten, wie ein normaler Brief in der ersten Gewichtsstufe (bis 1 Loth).
    War der Brief schwerer als 1 Loth, fiel diese Vergünstigung ersatzlos weg.

    Bei schweren Briefen konnte das viel Geld sparen:
    Beispiel: Würzburg - Passau mit anhängendem MoW. Brief 1/2 Loth, aber das/die Muster 11 Loth, z. B. drei linke Handschuhe (ein Paar Handschuhe bedeutete schon eine Versendung von Wert), total also 11 1/2 Loth.
    Kosten für einen Brief ohne Muster dieses Gewichts: 11 mal 6 Kr. = 1 Gulden 6 Kr..
    Kosten für MoW-Brief dieses Gewichts: 6 mal 6 Kr. = 36 Kr.!

    Dein Brief hat damals 18 Kr. gekostet: Er wog über 1 bis 4 Loth nach dem Reglement vom 1.7.1849 (modifiziert zum 1.7.1850) bei einer Entfernung über 12 Meilen (88 km), so dass das Franko 12 Kr. und die Chargégebühr 6 Kr. kosteten,
    Eingeschriebene Musterbriefe sind ausnahmslos selten - wer mir 5 zeigen kann ist ein Glückspilz.

    Ob Sem die Briefe überbewertet? Jein, schöne sind immer begehrt und werden prozentual höher bezahlt als Gewöhnliche. Bei einem Chargébrief in guter Qualität reicht auch der Sem - Preis nicht immer ...

    Wenn es gewünscht wird, stelle ich mal ein paar aus meinen Sammlungen hier ein, möchte aber keinen langweilen.

    Liebe Grüsse und vielen Dank fürs das zeigen eines besonderen Briefes von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (3. Oktober 2007 um 06:50)

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 2. Oktober 2007 um 18:39
    • #3

    Zitat von bayern klassisch:
    Eingeschriebene Musterbriefe sind ausnahmslos selten - wer mir 5 zeigen kann ist ein Glückspilz.

    Dann bin ich fast wohl Sven Glückpilz (habe ja nur 1 Brief), auch wenn ich das nicht glauben kann. Als Fernbieter rechnete ich mir keine Chance aus, wie leicht wird man um 1 Gebotsstufe überboten. Und so überteuer war er nicht. Ich denke, dass die Erhaltung des Briefes und der Marken alle Anderen vom Bieten abhielt. So gesehen ist dieser Brief wohl nur was für eine "Portostufen-Sammlung", wie das die Bund-Sammler nennen. Aber in einer Rang-Ausstellung kann man so was nicht zeigen? Da müssen die Marken doch "TOP" sein?
    Deshalb wäre es schön, ausstellungsreife Musterbriefe hier im Forum sehen zu können. Deshalb, lieber Bayern klassisch, bitte beginnen Sie bald mit Ihrer "Vorführung".

    Ihr erwartungsvoller
    Luitpold

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. Oktober 2007 um 07:03
    • #4

    ... wurden mit dem Reglement vom 1.7.1858 - 31.7.1865 wie folgt behandelt:

    Wog der Brief selbst bis 1 Loth und hing das Muster dem Brief an, so kosteten Briefe bis 12 Meilen je 2 Loth 3 Kr., über 12 Meilen je 2 Loth 6 Kr..

    Würzburg 25.9.1864 nach Ochsenfurt bis 2 Loth und 12 Meilen = 3 Kr..

    Das Reglement vom 1.1.1868 - 31.12.1871 besagte:

    Wog der Brief selbst bis 1 Loth und hing das Muster dem Brief an, so kosteten Briefe bis 1 Loth 3 Kr., über 1 Loth bis 15 Loth inklusive 7 Kr. unabhängig von der Entfernung.

    Wurde nur ein Muster oder eine Probe ohne Brief versandt, so kostete dies 1 Kr. je 2 1/2 Loth bis zum Maximum von 15 Loth.

    Bayreuth 23.6.1869 nach Freising über 2 1/2 bis 15 Loth = 7 Kr..

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. Oktober 2007 um 07:14
    • #5

    ..., wenn sie im Brief lagen, erhielten keine Begünstigung. Dies galt vom 1.7.1849 bis zum 31.12.1875. Sie wurden wie gewöhnliche Briefe frankiert oder taxiert.

    Schweinfurt 30.12.1850 nach Öttingen, bis 1 Loth über 12 Meilen = 6 Kr..

    Miltenberg 27.2.1854 nach Kelheim "einliegt Samen Muster ohne Werth" bis 1 Loth über 12 Meilen = 6 Kr..

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. Oktober 2007 um 07:24
    • #6

    ... konnten ebenso inliegend oder anhänngend versandt werden.

    Ab dem 1.1.1850 bis 31.12.1867 waren sie begünstigt, wenn der Brief unter einem Loth wog. Der Brief und das Muster zusammen kosteten den einfachen Satz je 2 Loth Gesamtgewicht.

    Obernzenn 16.3.1852 mit Mostre senza valore anhängend nach Mailand. Der Brief wog unter 1 Loth, mit den Mustern aber zusammen bis 4 Loth! Über 2 bis 4 Loth verdoppelte sich die normale Gebühr für Postvereinsbriefe über 20 Meilen von 9 Kr., daher das Franko von 18 Kr.. Es war egal, ob solch ein Brief frankiert oder unfrankiert versandt wurde - bei normalen Briefen kam ja immer der Portozuschlag von 3 Kr. je Loth dazu.

    In umgekehrter Richung gab es dach auch: Triest 10.7.1867 nach Augsburg mit 30 Neukreuzer, die 18 Kr. rheinisch entsprachen. Auch hier wog der Brief selbst unter 1 Loth, mit den Mustern zusammen aber bis 4 Loth.

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. Oktober 2007 um 07:40
    • #7

    ... gab es auch. Hier waren die Bedingungen aber in den jeweiligen Postverträgen angepasst worden, so dass man nicht verallgemeinern kann.
    Diese MoW ins Postvereinsausland sind ausmahmslos sehr selten und gesucht.

    Nürnberg 3.5.1856 Strohmuster ohne Wert nach Wohlen in der Schweiz. Der Vertrag vom 1.10.1852 besagte, dass einliegende Muster ohne Vergünstigung blieben. Bayern taxierte 9 Kr. bis zur Schweizergrenze, die CH vermerkte in rot / 6, so dass total für diesen Brief bis 1 Loth 15 Kr. = 50 Rappen fällig wurden.

    Nürnberg 29.7.1863 nach Basel mit inliegendem Muster, also auch hier eine Zollinhaltserklärung für die bayer. und schweizerischen Zöllner. Der Brief wog nur 1 Loth mit Muster, so dass Bayern 12 Kr. frankierte. 9 Kr. verblieben Bayern bis zur Schweizergrenze bei Lörrach, und 3 Kr. bekam die Schweiz ab da nach Basel, die rot unten links notiert wurden.

    Angehängt habe ich, zu guter Letzt, den Inhalt mit den Strohmustern, die sich heute noch erhalten haben. Die feine Qualität ist auch nach 150 Jahren noch immer sehr beeindruckend.

    So, lieber Luitpold, ich hoffe damit deinen Durst nach Musterbriefen etwas gestillt zu haben, denn viel mehr davon habe ich nicht ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Kreuzerjäger
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    • 3. Oktober 2007 um 16:49
    • #8

    Da habe ich auch noch etwas gefunden.

    Ist zwar kein Bayernbrief, aber er ging nach Bayern.

    Viele Grüße
    dreiKreuzer

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. Oktober 2007 um 17:15
    • #9

    Hallo 3 Kr.,

    ein schönes Stück - was willst du denn für den haben?

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    • 4. Oktober 2007 um 20:24
    • #10

    Lieber bayern klassisch,

    leider habe ich noch keine Auslands-MoW. Aber noch einen Inlandsbrief gefunden. Eigentlich ist, nach Deinen Ausführungen, nur das anhängende Muster freimachungsmäßig was besonderes. Dieser MuW ist wie beschrieben ein normaler 6 Kr.-Brief (nur die Marke ist doch schön - fast in's schoko-braun übergehend (zumindest beim Original).
    Lecker Stückchen?

    Viele Grüße an Alle "Bayern-Fans"
    Luitpold

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. Oktober 2007 um 21:48
    • #11

    Hallo Luitpold,

    da hast du ein feines Stück - Gratulation.

    Das Muster, welches inliegend befördert wurde, war schon etwas besonderes, auch wenn es keine Gebührenmoderation nach sich zog.
    Schliesslich hat nicht jeder Waren mit der Briefpost versandt. Und nur so kannst du das belegen.

    Die MoW - Briefe, ich hatte da mal eine kleine Statistik aufgemacht, sind mit anhängendem Muster und inliegendem Muster etwa gleich häufig.
    Also ist dein Brief sicher nicht minderwertig.

    Hast du auch einen Brief mit dem Vermerk Muster mit Wert?
    Das ist extrem selten, und kaum einer weiss es ...

    Vielen Dank fürs zeigen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    • 5. Oktober 2007 um 08:19
    • #12

    Hallo bayern klassisch,

    leider habe ich keinen solchen Brief. Aber jetzt fand ich noch einen, der aufgrund Deiner Ausführungen mir erst jetzt als was Besonderes auffiel: Vermerk statt inliegend - anhängend. Das habe ich bisher nicht beachtet. Schön, wieder etwas gelernt. Danke.

    Gruß
    Luitpold

  • VorphilaBayern
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    • 20. November 2009 um 13:03
    • #13

    Hallo Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Brief mit "Muster ohne Wert", eingeschrieben
    von Kirchenthumbach (Oberpfalz) mit Aufgabe-
    stempel THUMBACH über Pressath nach Bayreuth
    vom 12.11.1868. Der Absender betonte die Eiligkeit
    mit folgenden Zusatz:
    "Man bittet diesen Brief schleunigst zu übergeben".

    Leider kein Eilbrief, sonst wäre diese Kombination sicherlich
    einmalig.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • soaha
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    • 20. November 2009 um 13:43
    • #14

    Hallo VorphilaBayern,

    Schaue mir den Brief gerade an, die Freimachung mit 3Kr. ist wohl ok, aber die Charge gebühr wie wurde den die ausgelegt?.

    Ein schöner Brief, feines Teil, für das man Dich für Deine Heimatsammlung nur beglückwünschen kann.

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • VorphilaBayern
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    • 20. November 2009 um 13:59
    • #15

    Hallo soaha,

    vielen Dank für die Kommentierung und für die Frage.
    Seit 1.1.1868 betrug die Einschreibegebühr 7 Kreuzer,
    zuvor 6 Kreuzer, die bei der Briefaufgabe bar bezahlt
    und auf dem Postaufgabeschein vermerkt wurde.
    Seit dem 1.1.1861 war die Markenfrankatur der
    Charge-Gebühr gestattet.
    Ab 1.3.1874 bestand für die Charge-Gebühr
    Frankaturpflicht.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • soaha
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    • 20. November 2009 um 14:28
    • #16

    Hallo VorphilaBayern,

    hatte ich es mir fast gedacht also kostete der Brief 11Kr. das währe eine schöne Frankatur.
    Nun der Zusatz der "schnellen Beförterung" könnte dies kein Hinweiss sein zur Express Beförterung oder war es nur eine Bitte der man wenn man nur wollte
    nach kommen brauchte.

    Beneide Dich um Dein Sahnestück.

    MfG
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • VorphilaBayern
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    • 20. November 2009 um 14:45
    • #17

    Hallo soaha,

    vielen Dank.
    Sie haben sich vertippt. Es wäre eine 10 Kreuzer Frankatur.
    Ab 1.7.1858 hatten die Briefe den wörtlichen Vermerk
    "durch Expressen zu bestellen" zu tragen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • soaha
    erfahrenes Mitglied
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    • 20. November 2009 um 14:49
    • #18

    Hallo VorphilaBayern,

    vielen Dank, jetzt ist für mich alles Stimmig.

    Beste sammler Grüße
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • Sepp
    neues Mitglied
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    66
    • 7. Februar 2010 um 22:38
    • #19

    Hallo,

    ich möchte einen Muster ohne Wert Brief zeigen.

    Er wurde am 18.3.1853 in Bayreuth aufgegeben. Am 19.3. erreichte er Dietmannsried. Frankiert wurde mit einer hellrotbraunen 4II2 vom Unterrand (oder 4II1, dann wurde 1853 besser passen).

    Bayern klassisch schrieb oben, dass Muster-ohne Wert-Briefe von1849-1858 nicht portobegünstigt waren. Ist das der Grund warum man hier nicht mit „anhängend“ oder „innenliegend“ spezifizierte?

    Viele Grüße
    Sepp

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    Einmal editiert, zuletzt von Sepp (7. Februar 2010 um 22:54)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. Februar 2010 um 05:36
    • #20

    Hallo Sepp,

    als Antwort eine klares "Jein".

    Es gibt keine Vorschrift, dass auf Briefen mit MoW der Vermerk Muster ohne Werth anzubringen war.

    Prinzipiell sollte der Vermerk:

    a) einer Portoermäßigung dienen,
    b) der Post zeigen, dass etwas "anhing",
    c) der Post / dem Zoll darlegen, dass der Inhalt keine zollpflichtige Ware war und
    d) dem Empfänger verdeutlichen, dass etwas drin war oder "anhing" (auch für den Fall, dass das Muster nicht mit ankam).

    Wie du richtig schreibst, war in der Zeit deines Briefes keine Ermäßigung gegeben, so dass es bei einem Inlandsbrief nur eine Angabe für die Post und den Empfänger war.

    Schönes Stück - die meisten Musterbriefe sind eher weniger attraktiv gehalten.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (8. Februar 2010 um 06:03)

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