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Violettschwarz vs. Schwarz(braun)violett

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  • Webarche
  • 29. September 2007 um 21:23
  • Erledigt
  • Webarche
    neues Mitglied
    Beiträge
    68
    • 29. September 2007 um 21:23
    • #1

    Hallo,

    kann mir vielleicht jemand mitteilen, wo der Farbunterschied zwischen diesen beiden Farben liegt - bzw. ob dieser überhaupt mit dem Auge erkennbar sein kann?

    Hintergrund: Neben einer Reihe klar bestimmbarer Marken "Denkmalsenthüllung" (3 Mark, DR 1902) fällt bei mir eine Marke aus dem Rahmen, die im unmittelbaren Vergleich eine leicht violette Farbgebung erkennen lässt (bei den anderen Marken dominiert ausschließlich Schwarz). Insgesamt wirkt die Marke auch "lebendiger", als die "toten" Schwarz-Weiß-Ausgaben.

    Da die Marke zudem die seltenere Zähnung aufweist, könnte sich eine nähere Betrachtung vielleicht lohnen.

    Wer hat also Erfahrung mit der Farbe - oder vielleicht mit der violettschwarzen Variante dieser Marke (MiNr. 80).

    Einmal editiert, zuletzt von Webarche (29. September 2007 um 21:23)

  • Webarche
    neues Mitglied
    Beiträge
    68
    • 30. September 2007 um 10:17
    • #2

    Hallo Erron,

    mal sehen, ob ich das richtig verstanden habe:

    Ist die Marke praktisch Schwarz-Weiß, handelt es sich um den teureren Farbton. Wirkt die Marke ein wenig farbig (rötlicher Ton), ist sie "schwarzviolett". Korrekt?

    Das passt bei mir nur nicht mit meinem Bestand zusammen. Dann hätte ich hier reihenweise "schwarzviolette" Marken ... wenn auch mit der nicht ganz so wertvollen Zähnung. Zudem habe ich hier eine 26:17er, die im April 1902 abgestempelt wurde und eher "schwarz-weiß" ist. Da gab es laut Michel aber die violettschwarze Variante noch gar nicht ...

    Hmmm - passt bei mir nicht wirklich alles zusammen. Stelle auch mal einen Scan ein - auch wenn die Farben im Scan nur wenig zu unterscheiden sind.

    Grüße
    Thomas

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      • 305
  • Webarche
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    Beiträge
    68
    • 30. September 2007 um 10:29
    • #3

    Nachtrag:

    Habe eben noch entdeckt, dass eine meiner "schwarz-weißen" Marken auch schon mal einem Prüfer vorgelegen hat (Jäschke). Einstufung von dort: "Aa".

    Nach meinem Bestand (der Anzahl der Marken und ihrer Farbgebung) sowie der Einstufung einer geprüften Marke, komme ich also zu einem entgegenstehenden Ergebnis ...

    Soweit ich Deinen Scan richtig sehe, würde ich daher Deine a/b Bewertung genau umgekehrt sehen ...

    Seltsam seltsam ... :)
    Thomas

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.494
    • 30. September 2007 um 11:29
    • #4

    @ webarche

    Die Marken, die ich mit der Farbbezeichnung eingestellt habe sind richtig bezeichnet.

    Du verwechselt anscheinend die Farbe: SCHWARZVIOLETT mit

    VIOLETTSCHWARZ.

    Ich weiß nicht, wie alt dein Prüfsignum von P.P. Jäschke ist. Nur, ab 1978 wurden die meisten Farbeinteilungen geändert.

    Das heißt z.Bsp. eine Nr 56b mit Signum vor 1978 kann heute eine Nr 56a sein.

    Wenn du unsicher bist, würde ich die Marken einem BPP Prüfer( Dr Oechsner oder Jäschke-Lantelme) zur überprüfung zusenden.

    Mfg
    erron

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    • Neue Farben Nr 80 Aa und Ab.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von erron (30. September 2007 um 11:36)

  • Webarche
    neues Mitglied
    Beiträge
    68
    • 30. September 2007 um 17:13
    • #5

    Hallo Erron,

    danke für Deine Geduld. Ich verwechsele hier aber nicht - sondern habe einfach nur keine Ahnung, :-).

    Wenn ich mir die weiteren Ausgaben dieser "Serie" anschaue, würde dies also bedeuten: Mit fortschreitender Jahreszahl wurden die "farblosen" schwarz-weiß Marken (zunächst "Reichspost") durch Hinzufügen eines Farbtons (hier: Rot/Violett) ein wenig "aufgepeppt".

    Schnittpunkt waren die ersten Marken des "Deutschen Reichs", wobei die Marken mit der Farbgebung der Reichspostmarken wohl eher eine "aussterbende Spezies" waren - daher heute wertvoller.

    Einverstanden mit dieser laienhaften Darstellung, die mir weiterhelfen würde?

    Grüße
    Thomas

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.494
    • 30. September 2007 um 19:32
    • #6

    @ webarche

    Ich gebe es auch mal laienhaft wider.


    Die 3 Mark Marke Nr 80 wurde in solchen Mengen gedruckt, das ein Nachdruck dieser Marke erst ab dem Jahre 1911 notwendig wurde.

    Die b Farbe, also die Farbbezeichnung violettschwarz, wurde zuerst gedruckt.

    Durch die geringe Nachfrage nach der 3 Mark Marke erfolgte nach und nach ein Übergang in die Farbenreihe a, also schwarzviolett bis zu schwarzbraunviolett.


    Erst ab dem Jahre 1911 steigerte sich die Nachfrage nach der 3 Mark Marke, so das ein Nachdruck dieser Marke; jetzt mit Wasserzeichen Raute erfolgte. Es sind die sogenannten Friedensdrucke.

    Die Marke ist jetzt die Nr 96 AI. Die Qualität der Markenfarbe war in etwa konstant, was sich durch eine gleichbleibende Qualitätsüberwachung seitens der chemischen Industrie bemerkbar machte.

    Die Katalogpreise der beiden Farbvarianten im sind ja etwa gleich.


    Bedingt durch den Eintritt Deutschland in den 1. Weltkrieg wurden durch die Rohstoffknappheit die Farben "gestreckt",es sind die sogenannten Kriegsdrucke.

    Die Marke ist jetzt die Nr 96 A II mit nochmals anderen Farbtönen.

    Auch die Markenzähnung änderte sich. Die Marke ist jetzt die Nr 96 BII mit 3 verschiedenen Farbtönen.


    mit etwas laienhaften Grüßen

    erron

    http://www.philadb.com

  • Webarche
    neues Mitglied
    Beiträge
    68
    • 30. September 2007 um 22:12
    • #7

    Hallo Erron,

    abermals schönen Dank! Inzwischen konnte ich dank Deiner Erläuterungen relativ gesicherte Farbbestimmungen bzw. Zuordnungen der Marken treffen, wobei es (sicherlich nicht nur hier) einen Farbgrenzbereich geben dürfte, der einer Prüfung bedarf/bedürfte.

    Im Augenblick gehe ich davon aus, dass es sich bei meinen "Jäschke-Marken" (eine weitere ist auch noch aufgetaucht), auch tatsächlich um heutige "Aa" bzw. "Ba"-Varianten handelt, die aufgrund ihres "Farbgrenzbereichs" zur Prüfung gelangten.

    Kann man eigentlich sagen, dass es sich bei dem Wechsel der Farbgebungen ähnlich verhält, wie beispielsweise mit dem Übergang vom Friedens- zum Kriegsdruck? Also eine Art "schleichernder" Übergang, der eine eindeutige Bestimmung durch einen Nichtfachmann nur sehr schwer möglich macht?

    Um das Thema abzurunden
    Thomas

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.494
    • 30. September 2007 um 22:20
    • #8

    @ webarche.
    Ja das ist richtig.
    Du braucht sehr viele Marken, um eine eindeutige Farbbestimmung zu machen.
    dafür gibt es ja die BPP Prüfer.
    Mfg
    erron

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