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OT: Landeanflug einer 747 auf St. Maarten

  • Almedalen
  • 12. September 2007 um 18:56
  • Almedalen
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    • 12. September 2007 um 18:56
    • #1

    Aufgrund der Lage des Flughafens und der kurzen Landebahn fliegen die dicken Brummer immer ziemlich tief über die Strasse, aber das hier war wirklich sehr knapp:

    747 Anflug auf St.Maarten (Youtube-Video)

    Frage an unsere Concorde-Experten: wäre so etwas mit einer Concorde auch möglich gewesen (ich weiß, ist rein hypothetisch, aber vielleicht trotzdem eine interessante Frage).

    Wer sich über die Insel und den Flughafen etwas genauer informieren will:

    St. Maarten / Saint-Martin (Wikipedia)

    Princess Juliana Airport St. Maarten (Wikipedia)

  • Concorde
    Gast
    • 12. September 2007 um 19:05
    • #2

    Nein-weil die Concorde nicht nach St.Maarten flog.... :D :D

  • concordus
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    • 13. September 2007 um 16:47
    • #3

    Zitat:
    Frage an unsere Concorde-Experten: wäre so etwas mit einer Concorde auch möglich gewesen (ich weiß, ist rein hypothetisch, aber vielleicht trotzdem eine interessante Frage).

    [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/20/1152126737.gif] Hi Almedalen

    Rein hypothetisch gesehen gibt es keine Parameter die eine Landung der donnernden Schönheit auf St. Maarten verhindern würde.
    Wie schon :jaok: Concorde bestätigt hat.....es wollten halt :( keine Concorde Passagiere dort hin....

    Der härteste Kiste [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/18/1166268245.gif] für einen Pilot war der Airport Hong Kong - Kai Tak International (HKG / VHHH) (closed).
    Die Landung wird quassi in einer sturzflugähnlichen Kurve angeflogen!
    Concorde Chef Pilot Edouard Chemel :...nackter purer Stress ...da die Concorde schlechte Flugeigenschaften hat und fast keinen Auftrieb erzeugt...sei die Concorde immer am Strömungsabriss und bei dieser langsamen Anfluggeschwindigkeit schwer zu kontrollieren !! (hatte diesen Airport mehrfach angeflogen)

    Habe Dir paar Bilder von diesen Landungen beigefügt.

    Mit fliegerischen Grüssen Thomas :concorde:

    [Blockierte Grafik: http://concorde.philadb.com/concordebanner.jpg]

    Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zu kämpfen.

  • Almedalen
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    • 14. September 2007 um 17:32
    • #4

    Hallo Concordus,

    besten Dank für die Erklärungen und die interessanten Bilder! :dankeschoen:.

    Die Landung auf Kai Tak war wohl nicht nur für die Concorde-Piloten eine echte Herausforderung, obwohl es nach den Ausführungen von E. Chemel mit der Concorde wohl ganz besonderes schwierig war ... umso beeindruckender ist die Leistung und das Können der Concorde-Piloten.

    Was mich übrigens zu der Frage geführt hatte, ob die Concorde auch auf St. Maarten hätte landen können oder nicht: wäre denn die Start- und Landebahn auf St. Maarten mit einer Länge von unter 2400 Metern überhaupt lang genug für die Concorde gewesen? Soweit ich weiß hatte die Concorde ja vergleichsweise hohe Start- und Landegeschwindigkeiten (beim Start z.B. 400 km/h, verglichen mit z.B. 250 km/h bei einer Boeing 747) und brauchte dementsprechend auch längere Start- und Landebahnen. Oder täusche ich mich?? ?( ?(

  • forensucht
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    • 15. September 2007 um 07:30
    • #5

    mal ganz nebenbei

    ich bin den alten flughafen hong kong zweimal
    als passagier mit angeflogen
    mit ner ganz normalen 747
    und ich kann euch sagen
    mich hat's doch deutlich in die gurte gepresst

    schee wars*gg*

    Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag.
    Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.
    Jean Paul Getty, 15.12.1892 - 05.06.1976

  • concordus
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    • 16. September 2007 um 12:48
    • #6

    [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/20/1164976661.gif] Hi Almedalen
    Besten Dank für Dein Interesse an der donnernden Schönheit. 

    :wow: Eine Concorde beim Take-Off ist ein Superlativ aller erster Sahne.

    Dass heisst eine brachiale Höllenmaschine mit 119.800 Liter Kerosin in 13 Tanks, 100 Passagiere mit viel Geld grossen Plänen und kleinem Gepäck, 3 Primus inter Pares der „Besten der Besten“ Piloten der Welt innerhalb 3600m auf eine Geschwindigkeit V2 bei 397 km/h zu katapultieren.
    Bei einem Startgewicht von 185 Tonnen davon sind 106.5 Tonnen Kerosin.....kein leichtes Unterfangen.

    Von den 4 Rolls-Royce Snecma Olympus 593 Strahltriebwerken (680 kn Schub umgerechnet ca. 280'000 PS ) wird bei Take Off erbarmungslos Leistung verlangt bis der Arzt kommt, wie man so schön sagt.
    Die Olympus 593 Treiber brauchen beim Anlassen eine halbe Minute bis sie im Leerlauf ruhig drehen. Die Rolls-Royce Snecma Olympus 593 Strahltriebwerken verdichten schon im Leerlauf so viel Luft, dass sich die Concorde vorwärts bewegt.
    Das Rolls-Royce Snecma Olympus 593 Strahltriebwerken saugt (verdichtet) in der Sekunde 186 kg Luft an !!

    Oder kurz gesagt.......(meine erste Antwort war nicht ganz richtig-sorry) die Concorde könnte nicht in St.Maarten starten, wenn die Piste nur 2400 Meter lang ist.
    Aber landen könnte Sie.
    Die Schubumkehr der 4 Snecma Nachbrenner bremsen die Leistung dermassen ab, dass ca 2200 Meter ausreichen. Bei der Landung fliegt man regelrecht in die Kurte !
    Auf einem Concorde Flug ist die Landung für mich das eindrücklichste Erlebnis des ganzen Höllenritt durch die Lüfte !

    Anhang : 1-6 Rolls-Royce Snecma Olympus 593 Treiber.
    Anhang : 7 Rolls-Royce Snecma Olympus 593 Treiber von aussen.
    Anhang : 8-9 Edouard Chemel Chef Concorde Pilot, er beherscht solche Treiber beim Take-Off
    Anhang :10 Pilotreport....

    Mit fliegerischen Grüssen

    Thomas alias Concordus

    Concorde Admirateur :concorde:

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  • concordus
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    • 16. September 2007 um 12:49
    • #7

    Part II

    [Blockierte Grafik: http://concorde.philadb.com/concordebanner.jpg]

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  • Almedalen
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    • 16. September 2007 um 15:24
    • #8

    Hallo Concordus,

    vielen herzlichen Dank für die ausführlichen Informationen und die tollen Bilder!!! :dankeschoen: :dankeschoen: :dankeschoen::) :) :)

    Interessant ist, dass die Concorde für den Take-off auf knapp 400 km/h beschleunigen musste, während z.B. bei einer B747, mit fast dem doppelten Gewicht, bereits ca. 250 km/h ausreichend sind.

    Ich habe aber eine weitere Frage ... und die führt uns teilweise auch wieder zurück zur Philatelie (obwohl ich es durchaus auch sehr interessant finde, über die technischen Aspekte zu diskutieren). Bemerkenswert an der Concorde ist ja, neben den technischen Superlativen, der Gemeinschaftsgedanke, die Zusammenarbeit bei Entwicklung und Konstruktion über Ländergrenzen hinweg. Umso bedauerlicher finde ich es dann, dass sowohl in Frankreich wie auch in Großbritannien in der Öffentlichkeit die Concorde als eine primär französische bzw. britische Errungenschaft gesehen wurde und der Gemeinschaftsgedanke in den Hintergrund geriet.
    Wie war es aber bei den Piloten aus den beiden Ländern? Haben diese zu den aktiven Zeiten mehr oder weniger unabhängig und unbeachtet voneinander ihren Dienst versehen oder gab es regelmäßige Treffen zwecks Erfahrungsaustausch und gegenseitigem Kennenlernen?
    Wie sieht es heute aus? Gibt es "Ehemaligen-Treffen", wo sich die Piloten beider Länder treffen oder separiert man sich auch hier voneinander? (eigentlich sehr schade, falls es so wäre).

    Und ... und jetzt kommt wieder die Philatelie ins Spiel ... falls es solche gemeinschaftlichen Treffen gibt oder gab ... wurden zu solchen Anlässen auch Belege verausgabt, die von den Teilnehmern (oder einem Teil der Teilnehmer) handsigniert wurden? Aus philatelistischer Sicht sicherlich ein höchst interessanter Gedanke ... Concorde-Belege mit echten Signaturen von Piloten beider Länder auf dem selben Beleg sind doch sicher nicht gerade Massenware vermute ich mal, oder? :)

    Beste Grüße,
    Almedalen

  • concordus
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    • 17. September 2007 um 16:32
    • #9

    Ztat:
    Haben diese zu den aktiven Zeiten mehr oder weniger unabhängig und unbeachtet voneinander ihren Dienst versehen oder gab es regelmäßige Treffen zwecks Erfahrungsaustausch und gegenseitigem Kennenlernen?
    Wie sieht es heute aus? Gibt es "Ehemaligen-Treffen", wo sich die Piloten beider Länder treffen oder separiert man sich auch hier voneinander? (eigentlich sehr schade, falls es so wäre).
    [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/20/1164976661.gif]


    Hi Almedalen

    Nein die Zusammenarbeit zwischen England (B.A.C.- Filton) und
    Frankreich (Aerospitale – Toulouse) war harzig und voller politischen Intrigen beider beteiligten Regierungen. Die Zusammenarbeit klappte eigentlich nur auf der Teile-Produktionsebene.

    Man verstritt sich auch bei der Namensvergebung des Flugzeuges so, das die Regierung schlichtend eingreifen musste. Die Chef Testpiloten beider Nationen Brian Trubshaw und André Turcat waren aufeinander eingeschnappt, weil jeder erwartete, dass der andere Ihn in der Landessprache ansprach.

    Keiner der beiden Regierungen wollte beim Bau der Concorde dem anderen was zugestehen.
    Das Konkurenzdenken hat sich bis heute leider immer noch seine Gültigkeit. Die Concorde Piloten von British Airways und Air-France kommunizieren nicht miteinander. Die Piloten kennen sich auch Grossteils nicht untereinander. Eine kleine Freundschaft entstand nur zwischen Air France Concorde Chef Pilot Edgard Chillaud und British Airways Concorde Chef Pilot Mike Bannister.

    Beide hatten die Testflüge für das Wiedererlangen der Flugzulassung der gegroundeten Concorde nach dem Crash vom 25.07.2000 kommandiert und die Verantwortung über die Flugtestprogramme von British Airways & Air-France übertragen bekommen.
    Sie mussten zusammenarbeiten, weil der französische Pneu Hersteller Michelin die neuen NZG Pneus für die Britische und Französische Concorde entwickelte.
    Das ganze Pneu-Testprogramm und die Concorde Test-Flüge fanden aber auf dem Militärstützpunkt Istres in Süd-Frankreich statt. Mike Bannister musste also nach notgedrungen nach Frankreich reisen und mit Air-France / Michelin zusammen zuarbeiten, wenn er die Zulassung für die britischen Concorde wieder bewerkstelligen wollte.
    Nach dem tragischen Crash in Paris, haben sich beiden Fluggesellschaften hässliche Vorwürfe gemacht. Keine Spur von Solidarität.

    Das bekannte britische Fliegerass und Concorde Captain John Hutchinson hatte mit Tränen in den Augen vor laufenden Kameras schwere Beschuldigungen seitens Air-France ausgesprochen.

    Es gibt einen Air France Concorde Sonderbeleg von einem
    Air-France Concorde Captain Treffen am 5 – 6 Oktober 2002 in Colombes (F)
    Der Concorde Sonderbeleg wurde in einer Gesamtzahl von 20 Stück hergestellt und ist von den Air-France Concorde Kommandant Eduard Chemel (Chef Pilot) Concorde Kommandant Joseph Robin, Concorde Kommandant Christian Voog, Concorde Kommandant Claude Poulain und Concorde Kommandant Francois Rude handsigniert !!

    Es gibt auch ein anderer Air-France Concorde Sonderbeleg von diesem Treffen, der ist aber nicht signiert.
    Die Stückzahl dürfte aber eher gering sein, da er von einer bekannten deutschen Privatperson hergestellt wurde.

    Ich habe auch ein Air-France Concorde Sonderbeleg vom
    7 November 2001, der in einer Gesamtauflage von 10 Stück hergestellt wurde, als die Concorde das erste mal nach dem Grounding wieder nach New-York flog.

    British Airways flog am 7 November 2001 auch zu ersten mal nach New-York und beide Concorde landeten unter grossem Medienwirbel gleichzeitig in New-York.

    Die britische Concorde die nur ausgesuchte Vip-Gäste transportierte, wurde vom British Airways Concorde Chef Piloten Mike Bannister & Concorde Captain und Instrukteur Les Brodie kommandiert .

    Beide haben wohl im Rausch der =)extremen Glücksgefühle ......

    tatsächlich einen Concorde Beleg von der Air-France Concorde signiert, die an diesem Tage von Air-France Concorde Chef Pilot Edgard Chillaud kommandiert wurde handsigniert. Der Concorde Beleg wurde später von Chef Concorde Pilot Edouard Chemel nachsigniert. 

    Dürfte aber glaube ich ein Unikat in der Concorde Philatelie sein........lass mich aber gerne Belehren.

    Noch im Anhang ein rares Foto aus der Testphase in Istres. Links vorne auf dem Kommandantensitz Air-France Concorde Chef Pilot Edgard Chillaud und dahinter British Airways Concorde Chef Pilot Mike Bannister..

    (Die :zwinklach: vorgehaltene Pistole ist auf dem Foto nicht sichtbar…!!!!!!)

    Mit fliegerischen Grüssen aus der :schweiz: Thomas :concorde:

    [Blockierte Grafik: http://concorde.philadb.com/concordebanner.jpg]

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  • Almedalen
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    • 19. September 2007 um 21:02
    • #10

    Hallo Concordus,

    erneut VIELEN HERZLICHEN DANK für die ausführlichen Informationen!!
    :dankeschoen: :dankeschoen: :dankeschoen::) :) :) :) :)

    Ich hatte mir schon gedacht, dass keine allzu herzlichen Kontakte zwischen Franzosen und Briten bestanden haben bzw. bestehen, aber DAS hat mich dann doch etwas überrascht. Was für ein Kindergarten *kopfschüttel* ... schade, wirklich schade ...

    Beste Grüße,
    Almedalen

  • Almedalen
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    • 19. September 2007 um 21:09
    • #11
    Zitat

    Original von Almedalen
    Interessant ist, dass die Concorde für den Take-off auf knapp 400 km/h beschleunigen musste, während z.B. bei einer B747, mit fast dem doppelten Gewicht, bereits ca. 250 km/h ausreichend sind.

    Und hier ist mir ein Fehler unterlaufen, den ich hiermit korrigieren möchte.

    Die B747 hat eine Startgeschwindigkeit von 250 mph, und nicht 250 km/h. Umgerechnet sind das etwa 402 km/h ... bei der Startgeschwindigkeit gibt es also keinen Unterschied zwischen der Concorde und der B747.

  • concordus
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    • 20. September 2007 um 15:59
    • #12

    [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/20/1164976661.gif] Hi Almedalen

    Das würde ich nicht unterschreiben.........die Informationen sind nicht wirklich richtig.

    Passagierflugzeuge zwischen Airbus A320 und Jumbo B747 liegt die Abhebegeschwindigkeit [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/39/1145086598.gif] zwischen 220 km/h und 300km/h, die Anfluggeschwindigkeit zwischen 230 km/h und 260 km/h, wobei es auch hier Flugzeuge gibt, die aufgrund von Eigenheiten deutlich abweichen.

    Für den Start braucht man eine Mindest-Geschwindigkeit und für die Landung gibt es eine Maximal-Geschwindigkeit

    Mindest-Geschwindigkeit für den Start hängt davon ab, wie viel Auftrieb das Flugzeug erzeugen kann... dieser Auftrieb hängt von den Klappeneinstellungen, Flügelform etc ab. und zusätzlich noch von der Reisegeschwindigkeit.


    Mit fliegerischen startgrüssen Thomas :concorde:

    [Blockierte Grafik: http://concorde.philadb.com/concordebanner.jpg]

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  • mtcyrus
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    29. Juli 1980 (45)
    • 20. September 2007 um 16:38
    • #13

    Also wenn ihr mal Landungen sehen wollt die im Senkflug gemacht wurden sind, danngibt es Bundeswhr Videos von Sarajevo, dieser Flughafen war umlagert und liegt in einem Kessel, da war es immer interessant die Landungen der Amerikaner, Engländer und auch der deutsch Trall zu sehen, die sind wirklich wie bei einem Absturz gelandet ich werde mal versuchen einige Videos aus meinem Archiv über Sarajevo am Wochenende einzustellen, die sind der Hammer!

    Evtl. hat da auch jemand etwas, was vergleichbares habe ich noch nie gesehen!

    Und Concordus schön deine Ausführungen zu lesen!^^

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • Almedalen
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    • 20. September 2007 um 21:53
    • #14
    Zitat

    Original von concordus
    [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/20/1164976661.gif] Hi Almedalen

    Das würde ich nicht unterschreiben.........die Informationen sind nicht wirklich richtig.

    Passagierflugzeuge zwischen Airbus A320 und Jumbo B747 liegt die Abhebegeschwindigkeit [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/39/1145086598.gif] zwischen 220 km/h und 300km/h, ...

    Hallo Concordus,

    also war das mit den 250 km/h doch korrekt. Danke für die Aufklärung! :)


    Zitat

    Original von concordus
    Mindest-Geschwindigkeit für den Start hängt davon ab, wie viel Auftrieb das Flugzeug erzeugen kann... dieser Auftrieb hängt von den Klappeneinstellungen, Flügelform etc ab. und zusätzlich noch von der Reisegeschwindigkeit.

    Was sind denn bei der Concorde die konkreten Hauptgründe dafür, dass die Abhebegeschwindigkeit deutlich höher liegt als bei Unterschall-Verkehrsflugzeugen (welche ja mitunter eine deutlich größere Masse haben als die Concorde)? Zunächst kommt einem hier ja die deutlich höhere Reisegeschwindigkeit in den Sinn, aber gibt es noch weitere Gründe? Die Delta-Flügel haben sicher nicht die besten Flugeigenschaften vermute ich mal, das könnte ein weiterer Grund sein. Darüber hinaus hatte die Concorde ja auch einen vergleichsweise steilen Steigflug, ist dies auch ein Grund für die hohe Abhebegeschwindigkeit?

    Beste Grüße,
    Almedalen

  • concordus
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    • 21. September 2007 um 00:30
    • #15

    [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/20/1151959546.gif] Hi Almedalen

    Die hohe Startgeschwindigkeit resultiert aus den schlechten Auftriebseigenschaften der Deltaflügelform.

    Es gibt Leute die behaupten die Concorde sei kein echtes Flugzeug, sondern eher eine [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/8/1171564557.gif] horizontal fliegende Rakete.

    Raketen haben den Ruf....leider keine hervorragende Flugeigenschaften zu haben...!!

    Mit fliegerischen Grüssen Thomas :concorde:

    [Blockierte Grafik: http://concorde.philadb.com/concordebanner.jpg]

    Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zu kämpfen.

  • Almedalen
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    • 21. September 2007 um 17:58
    • #16

    Übrigens ... noch einmal zurückkommend auf das Video im Eingangsposting () ... wenn man sich einmal die Kommentare zu diesem Video durchliest, dann sind einige Leute der Meinung, dass die Machine gar nicht so sehr tief geflogen war, sondern dass dieser Eindruck eher auf einer optischen Täuschung beruhe.

    Wenn man aber das Video einmal genau in jenem Moment anhält, wo die Räder der B747 genau über dem Dach des roten Autos sind, dann wird klar, dass es äußerst knapp gewesen ist ... daran ändert auch nichts, dass eventuell die Perspektive tatsächlich etwas täuscht und die Räder des Flugzeuges nicht genau über dem Dach des Autos hinweggeflogen waren.

    Was mir nicht ganz in den Kopf will: die Sicherheitsvorkehrungen an dieser Stelle des Strandes/der Straße sind wohl eher suboptimal (freundlich ausgedrückt). Angeblich soll es wohl dort eine Ampel geben, die bei herannahenden Flugzeugen auf rot schaltet, aber offensichtlich ist diese wohl genau dann nicht in Betrieb, wenn sie gebraucht wird, oder es interessiert niemanden. Normalerweise überfliegen die Maschinen diese Stelle in etwa 10 -15 Metern Höhe, bei schlechten Wetterbedingungen (Seitenwinde, etc.) kann man sich darauf aber nicht verlassen. 1995 soll auch bereits eine Air France-Maschine einmal den Zaun umgesäbelt haben.

    Anbei ein paar Screenshots des Videos in jenem Moment, wo die Räder der Maschine genau über dem Dach des Autos sind. Das Video ist relativ dunkel, sodass Einzelheiten schlecht zu erkennen sind. Bei nachträglicher Aufhellung sieht sieht man dann aber mehr als deutlich, wie eng es war:

    • Bild 1: Screenshot ohne Aufhellung/Vergrößerung
    • Bild 2: Größe 100%, aufgehellt
    • Bild 3: Größe 150%, aufgehellt
    • Bild 4: Größe 200%, aufgehellt

    Bilder

    • StMaarten_.jpg
      • 100,25 kB
      • 832 × 533
      • 401
    • StMaarten_aufgehellt_100.jpg
      • 34,32 kB
      • 473 × 416
      • 424
    • StMaarten_aufgehellt_150.jpg
      • 64,19 kB
      • 703 × 614
      • 423
    • StMaarten_aufgehellt_200.jpg
      • 121,66 kB
      • 938 × 820
      • 441
  • Almedalen
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    • 21. September 2007 um 19:22
    • #17
    Zitat

    Original von mtcyrus
    Also wenn ihr mal Landungen sehen wollt die im Senkflug gemacht wurden sind, danngibt es Bundeswhr Videos von Sarajevo, dieser Flughafen war umlagert und liegt in einem Kessel, da war es immer interessant die Landungen der Amerikaner, Engländer und auch der deutsch Trall zu sehen, die sind wirklich wie bei einem Absturz gelandet ich werde mal versuchen einige Videos aus meinem Archiv über Sarajevo am Wochenende einzustellen, die sind der Hammer!

    Evtl. hat da auch jemand etwas, was vergleichbares habe ich noch nie gesehen!

    Nach Deinem Posting hatte ich zwischenzeitlich mal auf Youtube nach Videos deartiger Landeanflüge geschaut, hatte aber nichts finden können.

    Dafür fand ich aber ein Video aus Sarajevo mit einen Flug der ganz besonderen Art ... und dieses Video ist sooooo schlecht gefaked, dass es schon wieder gut ist :D :D

    Ufo in Sarajevo (Youtube-Video)

  • Almedalen
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    • 23. September 2007 um 21:47
    • #18

    Hier ein weiteres Video mit einer B747, diesmal in die andere Richtung ... und auch hier war es ziemlich knapp:

    747 takeoff Bournemouth Airport, UK (Youtube-Video)

  • concordus
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    • 24. September 2007 um 09:37
    • #19

    Zitat:
    Was mir nicht ganz in den Kopf will: die Sicherheitsvorkehrungen an dieser Stelle des Strandes/der Straße sind wohl eher suboptimal (freundlich ausgedrückt). Angeblich soll es wohl dort eine Ampel geben, die bei herannahenden Flugzeugen auf rot schaltet, aber offensichtlich ist diese wohl genau dann nicht in Betrieb, wenn sie gebraucht wird, oder es interessiert niemanden. Normalerweise überfliegen die Maschinen diese Stelle in etwa 10 -15 Metern Höhe, bei schlechten Wetterbedingungen (Seitenwinde, etc.) kann man sich darauf aber nicht verlassen. 1995 soll auch bereits eine Air France-Maschine einmal den Zaun umgesäbelt haben.

    [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/20/1144618392.gif] Hi Almedalen

    Ja.. so ist es, ohne wenn und aber.....

    Es muss dort wirklich wie im Flieger Paradies zu und her gehen.....

    Bei uns in der Schweiz ist St. Marteen auch bekannt [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/8/1148117375.gif] unter „Guantanamo für [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/14/1165013166.gif] Fluglärmgegner

    Mit fliegerischen Grüssen aus der :schweiz: Thomas :concorde:

    [Blockierte Grafik: http://concorde.philadb.com/concordebanner.jpg]

    Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zu kämpfen.

  • concordus
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    • 24. September 2007 um 09:38
    • #20

    Part II

    [Blockierte Grafik: http://concorde.philadb.com/concordebanner.jpg]

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