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Bayern 3 Kreuzer blau, welcher Typ?

  • jojo30
  • 30. Juli 2007 um 11:10
  • phila4ever
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    • 10. Juli 2008 um 21:27
    • #841

    Hallo BK,

    danke für die ehrliche Antwort - ich hab keine Mi-/SEM-Reichtümer erwartet - bezahlt hab ich übrigens (fast) gar nix ( ;) ) weil sie stammt aus einem ganzen Posten Bayern den ich aus einem Nachlaß herauslösen konnte - Glück braucht der Mensch ab und zu - leider waren keine BY-Briefe dabei... -

    Es wird auf eine kleinere Spende hinauslaufen - die 2I ist eher eine von viele versteckten "Schätzchen" - da findet sich bestimmt noch mehr - ist viel Kleinkram zum aufarbeiten - der Winter ist schon gesichert...

    Gruß
    p4e


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  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. Juli 2008 um 21:35
    • #842

    Hallo p4e,

    ich bin froh, dass du es sportlich nimmst. Und wenn du wenig dafür bezahlt hast, ist das ja noch besser.

    Jedenfalls weisst du jetzt aus 1. Hand, wie eine 2I aussieht.

    Der Spaß ist doch die Hauptsache an unserem Hobby - der Rest kommt von ganz allein. Nicht nur im Winter ...

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • phila4ever
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    • 10. Juli 2008 um 22:10
    • #843

    ...und ein PLF ist auch noch dabei - hatte sich das ja schon wieder rentiert ;)

    Das mit dem Winter könnte schon hinkommen, wir haben nächstes Jahr den "Tag der Briefmarke" bei uns, und da brauchen wir Material für Austellungen - deshalb arbeite ich derzeit mit Hochdruck an meinem "U-Bahn-Projekt" evtl bekomme ich noch die Chance hier was zu liefern... - da muß Bayern (leider) etwas warten :rolleyes:

    Bis zum nächsten mal
    phila4ever


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  • phila4ever
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    • 11. Juli 2008 um 21:48
    • #844

    Hallo und schönen Abend,

    hier mal etwas anderes - eine 3er in blau - als 3er-Streifen lose (auf Brief wäre sie mir lieber ;) )

    Meine Vermutung:
    - eine 2II (also Platte 2) da heftig krumme / abgeschlagenen Ecken uind die Löcher links unten im 3er Quadrat
    - 98-er Stempel - müßte Fürth sein ( Mist - 97 wäre Fürstenfeldbruck (!) gewesen X( ) - aber knapp daneben ist bekanntlich auch vorbei...

    So - bin mal wieder gespannt auf eure Meinung(en)

    Gruß
    phila4ever

    Dateien

    BY-2-3erstreifen.jpg 84,61 kB – 338 Downloads


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  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Juli 2008 um 22:00
    • #845

    Hallo phila4ever,

    Platte 2 ist richtig - und mit dem Mühlrad von Fürth hast du auch ins Schwarze getroffen.

    Hübscher Streifen - auf Brief kommt man da leicht in den 3stelligen Bereich.

    Natürlich nicht nach Luxemburg oder Liechtenstein, da wird es dann ein wenig teurer ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • phila4ever
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    • 11. Juli 2008 um 22:11
    • #846

    Hallo BK, danke wiederum für die schnelle Bestätigung meiner Vermutung.

    damit habe ich - ohne große (finanzielle) Anstrengung bereits alle 5 Plattentypen der blauen 3er zusammen - und das obwohl ich ja nur eine je Hauptnummer wollte... die Quadrate sagen mir immer mehr zu - mal sehen was meine Teilsammlungen nach dem durchstöbern noch so hergeben ;)

    Schönen Abend noch und philaGruß
    phila4ever


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  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Juli 2008 um 22:27
    • #847

    Hallo p4e,

    dass dir die bayerischen Quadrate gut gefallen, wundert mich nicht.

    Dass du schon jetzt alle 5 Platten vorlegen kannst, ist auch nicht verkehrt.

    Vielleicht finden sich noch ein paar Schmankerl in der Krabbelkiste?

    Good luck wünscht bayern klassisch

  • wissbegierig
    aktives Mitglied
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    194
    • 14. Juli 2008 um 09:00
    • #848

    Hallo,
    mal sehen ob ich nichts verlernt habe.
    Aus meinem Lieblingsort zwei Marken:
    Marke 1 Platte 3
    Marke 2 Platte 4

    Viele Grüße
    wissbegierig

    Dateien

    493-1.jpg 141,05 kB – 279 Downloads 493-2.jpg 145,06 kB – 286 Downloads
  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Juli 2008 um 10:27
    • #849

    Hallo wissbegierig,

    wer, wie du, durch diese Schule gegangen ist, verlernt nichts so schnell ...

    Speyer ist auch meine Lieblingsstadt, und natürlich liegst du mit den offenen 493 und den Plattenzuordnungen goldrichtig.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • wissbegierig
    aktives Mitglied
    Beiträge
    194
    • 15. Juli 2008 um 11:49
    • #850

    Danke für die schnelle Antwort,
    mit meiner Platten-Belegsammlung aus 18/28 bin ich schon recht weit gekommen. Das Datum gibt doch eine zusätzliche Sicherheit, wenn auch nciht immer, wie manche Portemonnaie-Marken, die ich hier auch schon gezeigt habe, belegen.
    Bisher waren die Briefe aus den 60er Jahren immer mit einer Marke Platte 4 versehen, diesmal scheine ich mit der Platte 5 fündig geworden zu sein.
    Scan 1: Brief von 1862
    Scan 2: Brief von 1861. Ist natürlich recht unansehnlich über die Zeit gekommen.
    Scan 3: Erbitte die Aufschlüsselung, an wen der Brief in Unter....hingen bei Lauingen ging.
    Scan 4: eine Platte 3 auf Brief von 1857.
    Ist das so richtig?

    Lieber bayern klassisch, im August bin ich wieder 2 Wochen in SP. Ich halte mal Ausschau nach jemanden mit einer schlafenden Katze auf dem Arm... ;). Wenn es auch dein Lieblingsort ist, dann bist Du bestimmt auch öfters dort.
    Viele Grüße
    wissbegierig

    Dateien

    28-1.jpg 141,9 kB – 244 Downloads 28-3.jpg 144,3 kB – 260 Downloads brief.jpg 145,61 kB – 278 Downloads 28-2.jpg 146,02 kB – 266 Downloads
  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. Juli 2008 um 12:53
    • #851

    Hallo wissbegierig,

    zuerst einmal ist alles richtig, was du zu den Blauen geschrieben hast. Klasse!

    Zu dem 2. Brief: Der Ort heißt Unterbechingen bei Lauingen.

    Bein letzten Brief, eine später Platte 3 zeigend, sollte man nicht vergessen, dass der gM 28 von Augsburg nicht so häufig ist, wie man bei einer damaligen Großstadt denken könnte.

    28 offen gibt es sicher tausende von Briefen und noch mehr lose Marken. Auf loser Marke ist der gM 28 aber schwer zu zuordnen.

    Daher - alles richtig gemacht - immer den Brief vorziehen. Im aktuellen Rundbrief der ARGE Bayern klassisch e. V. rief ich ja zur Mitarbeit bei den gM der großen Ämter in der 2. Verteilung auf. Hier ist vieles noch gar nicht erforscht, bzw. die Forschungsergebnisse stammen noch vor dem Krieg und haben seit über 60 Jahren keine Neuerung erfahren.

    Altdeutschland, einer never ending story eben.

    Liebe Grüsse von bayen klassisch

  • Altsax
    aktives Mitglied
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    • 15. Juli 2008 um 13:03
    • #852

    Ein tapferer Sachse muß es auch wagen, sich zu seinen Jugendsünden zu bekennen:

    Ich habe als Schüler Bayern gesammelt.

    Aus Nostalgie leiste ich mir bisweilen noch einen solchen Beleg, so auch den gezeigten.

    Kann mir bitte jemand (wer wohl??) erklären, was Rötelkreiz und "45" zu bedeuten haben?

    Altsax

    PS: An der Antwort im nächsten Beitrag sieht man einmal, wie einfach strukturiert diese Bayern-Sammler sind: Benötigen eine Abbildung, um einen Beleg beurteilen zu können.....

    Dateien

    Rosenheim - München,11.12.1860.jpg 304 kB – 249 Downloads

    5 Mal editiert, zuletzt von Altsax (15. Juli 2008 um 16:32)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. Juli 2008 um 13:29
    • #853

    Lieber Altsax,

    von einem, dessen Jugendsünde bis heute andauert, kommt die Bitte, den Scan doch einzustellen ... ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. Juli 2008 um 20:26
    • #854

    Lieber Altsax,

    Versuch der Deutung und Interpretation deines Bayernbriefes:

    Frankobrief bis 1 Loth innerhalb 12 Meilen, frankiert mit der 3 Kr. Platte 5 und entwertet mit dem geschlossenen Mühlrad 437 von Rosenheim. Der Aufgabestempel ist eine Winkler Type 13. Die 6 Kr. Chargégebühr zahlte der Absender für den Schein (hier eine nicht häufige Type des Chargéstempels in schwarz, der Brief muss also vor 1861 geschrieben worden sein).

    Der Expeditor zog ein liegendes X als Zeichen der Frankatur und deutete damit auch an, dass er wichtig war (wie jedes Einschreiben). Daneben notierte er die Reko - Nummer 45, die er auch auf den Postschein schrieb.

    In München erhielt er die neue Reko - Nummer 283, unter der er dort bei der Ankunft erfasst wurde.

    Die Adresse lautet:

    "An Herrn wohlgeboren Liebermann
    Tedeo- und Bettverleiher
    Dienergaße im Laden
    München."

    Außerdem fügte man noch hinzu:

    "beym Bäcker 2 Stiegen"

    So präzise angegeben konnte der betreffende Stadtpostbote in München den Adressaten kaum verfehlen.

    Die Bezeichnung "Bettverleiher" hatte ich zuvor noch nie gesehen.

    Hübsches Stück, ohne dessen Abbildung uns allen einiges entgangen wäre ... ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Altsax
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    • 15. Juli 2008 um 20:34
    • #855

    Lieber bayern klassisch,

    vielen Dank für Deine Beschreibung. Ich konnte mir weder einen Reim aus dem Rötelkreuz noch aus der zweiten (Reco) -Nummer machen.

    Unter dem Gesichtspunkt fehlender Marktsättigung sollte man ernsthaft darüber nachdenken, den Beruf des Bettverleihers zu ergreifen.

    Die Wettbewerbssituation ist sicher günstig, Bedarf kann man bekanntlich durch Werbedruck erzeugen.

    Liebe Grüße

    Altsax, der schon ein eigenes Bett hat

    Einmal editiert, zuletzt von Altsax (15. Juli 2008 um 20:35)

  • Altsax
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    1. Juli 1850 (176)
    • 16. Juli 2008 um 06:44
    • #856

    Wollen wir doch einmal sehen, ob bayern klassisch schon wach ist.

    Zwei Briefinhalte aus der Sammlung eines verstorbenen Verwandten: Um was handelt es sich?

    Dateien

    Deggendorf 11 S1.jpg 1,04 MB – 420 Downloads Deggendorf 21 S1.jpg 1,04 MB – 393 Downloads
  • Erdinger
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    • 16. Juli 2008 um 08:56
    • #857

    Ich bin zwar nicht @bayern klassisch, aber den Inhalt (Klatsch und Tratsch: ein verschickter Koffer, eine erstrebte Heiratsgenehmigung, ehrabschneiderische Behauptungen) finde ich nicht halb so interessant wie die Briefdaten: Letzttag Vormarkenzeit, Ersttag der Briefmarkenzeit.

    Beste Sammlergrüße vom
    Erdinger

  • wissbegierig
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    • 16. Juli 2008 um 09:39
    • #858

    Hallo,
    kann mir noch jemand den Empfänger des Briefes nach Unterbechingen verraten? Ich komme einfach nicht drauf :ups: !
    Viele grüße
    wissbegierig

  • Erdinger
    aktives Mitglied
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    345
    • 16. Juli 2008 um 10:07
    • #859

    wissbegierig:
    "Rögina (=Regina) Hafner"

    Beste Sammlergrüße vom
    Erdinger

  • Altsax
    aktives Mitglied
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    1. Juli 1850 (176)
    • 16. Juli 2008 um 10:23
    • #860
    Zitat

    Original von Erdinger
    Letzttag Vormarkenzeit, Ersttag der Briefmarkenzeit.

    Hallo Erdinger,

    Bingo!

    Es handelt sich um die beiden berühmten "Deggendorf-Briefe", geschrieben am 31.10. bzw 1.11.1849, gestempelt jeweils am 31.10.1849.

    "In Fachkreisen" diskutiert wurden zwei Fragen:

    a) handelt es sich bei dem am 31.10. geschriebenen Brief um eine verspätete Verwendung des Stempels mit Datum 31.10.?

    Das kann man wohl selbst dann ausschließen, wenn man gleiche Daten der Ankunftsstempel unterstellt. Immerhin waren die kleinen Postämter am Feiertag (1.11.) nicht geöffnet. Daß aber jemand an den selben Empfänger am selben Tage zwei Briefe zur Aufgabe gibt, dürfte auszuschließen sein.

    b) ist, wenn man a) verneint, der 31. 10. als "Ersttag" oder als "Vorverwendung" zu betrachten?

    Nimmt man die Einführungsverordnung der bayrischen Briefmarken wörtlich, so mußten ab 1.11.1849 zur Frankierung Marken verwendet werden. Das bedeutet jedoch nicht, daß sie es vorher, sofern verfügbar, nicht durften.

    Insofern gibt es keinen offiziellen Ersttag, es sei denn, man interpretiert, wie es manche tun, die Einführungsverordnung als Verbot früherer Markenverwendung.

    Unabhängig von dieser Deutung bekommt mit diesem "Ersttagsbrief" die Mi 2 gegenüber der Mi 1, die immer als "erste deutsche Briefmarke" dargestellt wird, einen gewissen Vorsprung.

    Altsax

    Dateien

    Deggendorf 11 a.jpg 589,21 kB – 405 Downloads Deggendorf 21 a.jpg 659,8 kB – 381 Downloads

    Einmal editiert, zuletzt von Altsax (16. Juli 2008 um 10:24)

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