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Bayern 3 Kreuzer blau, welcher Typ?

  • jojo30
  • 30. Juli 2007 um 11:10
  • kreuzer
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    10. September 1983 (42)
    • 22. Januar 2010 um 17:34
    • #1.801

    Bitte, gern geschehen!
    Waren jetzt aber nur die wichtigsten Merkmale und hauptsächlich auf die Unterscheidung 2 I und 2 IV bezogen. Es spielen auch die Ecken (2 II hat abgerundete Ecken), das linke untere kleine Ziffernquadrat, die Farbe und weitere Kleinigkeiten eine Rolle, wenn man alle Platten voneinander abgrenzen will. Aber mit diesen Merkmalen kann man zumindest schon 2 I und 2 II bestimmen.
    Wenn mal wieder Fragen auftauchen, einfach Scan einstellen und am besten selbst einen Tipp abegeben. Hilfe wird ja hier im Forum immer gerne angeboten.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • mtcyrus
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    29. Juli 1980 (45)
    • 22. Januar 2010 um 21:34
    • #1.802

    werde ich tun, wo bei ich immer noch die Ecken recht spitz finde, wenn ich ehrlich bin, aber hier seit hier die Spezialisten!!!

    Danke noch mal an alle!!!

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • Bayern-Nerv
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    4. Januar 1966 (60)
    • 24. Januar 2010 um 17:21
    • #1.803

    Hallo zusammen!

    Damit die "Bayern-Fraktion" nicht denkt, daß ich mich im Moment nur um Ansichtskarten bemühe - nein, auch die Bayern-Marken kommen im Moment nicht zu kurz bei mir, ich räume halt immer noch auf und "verschönere" zwischendurch dann die Sammlung mal mit der einen oder anderen Marke, oder dem einen oder anderen Brief.

    Hier ein Verschönerungsobjekt von 1856 - Brief von Augsburg nach Neu-Ötting mit einem schönen Paar der Pl. 2IIIA vom Oberrand mit schönen ausgefüllten Ecken.

    Schöne Grüße
    Bayern-Nerv

    Bilder

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    29. April 1962 (63)
    • 24. Januar 2010 um 17:56
    • #1.804

    Hallo Bayern-Nerv

    Ansichtskarten lässt sich auch schauen :)

    Zum Brief: Rückseitig ist der Ankunftsstempel zweimal abgeschlagen. Es wahr mit die Einstellung von dem Monatsangabe etwas Problemen.

    Schöner Brief. Danke fürs zeigen :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • KArnoldBln
    Stamm Mitglied
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    25. Februar
    • 25. Januar 2010 um 19:13
    • #1.805

    Hallo, ich habe eine Frage, habe hier einen Schwung und wollte fragen, wer kann mir die Plattennummern sagen??

    Bilder

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    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    Meine neuste Fehlliste anfordern unter karnoldbln@web.de

    Einmal editiert, zuletzt von KArnoldBln (25. Januar 2010 um 19:14)

  • mikrokern
    erfahrenes Mitglied
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    13. Juli 1962 (63)
    • 25. Januar 2010 um 19:42
    • #1.806
    Zitat

    Original von KArnoldBln
    Hallo, ich habe eine Frage, habe hier einen Schwung und wollte fragen, wer kann mir die Plattennummern sagen??

    Hallo KArnoldBln,

    1. Reihe: 5, 5, 3, 1, 5, 5
    2. Reihe: 4, 4, 2, 2, 4, 4
    3. Reihe: 5, 4, 5, 2

    Gruss

    µkern

  • KArnoldBln
    Stamm Mitglied
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    25. Februar
    • 25. Januar 2010 um 20:47
    • #1.807

    Vielen Dank für die schnelle bestimmung

    Klaus

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

    Meine neuste Fehlliste anfordern unter karnoldbln@web.de

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 29. Januar 2010 um 12:32
    • #1.808

    Hallo Bayernfreunde,

    der beil. Brief, frankiert mit einer 3 Kreuzer blau, Platte 2, ist im März 1852 von Landberg/Lech Ob. nach Mühldorf/Inn Ob. gelaufen.
    Die Entfernung zwischen den beiden Orten beträgt ca. 16,5 Meilen.

    3 Kreuzer galten bekanntlich ja nur bis zu einer Entfernung von 12 Meilen. Also hätten eigentlich 6 Kreuzer geklebt werden müssen.

    Der Landsberger Post ist das auch aufgefalllen. Deshalb vermerkte man rechts neben der Marke mit Tinte "noch 3 x". In Mühldorf angekommen, untertstrich der Expeditor diese "noch 3 x" mit Rötel und vermerkte in der linken unteren Ecke mit dickem Rötel " 3 x ".
    Ich gehe mal davon aus, dass der Emfänger diese 3 Kreuzer auch nachgezahlt hat.

    Mit der notierten Taxe von 3 Kreuzer komme ich nicht recht klar. Eigentlich hätten auf dem Brief in Landsberg " noch 6 Kreuzer " notiert werden wüssen (6 Kreuzer Franko + 3 Kreuzer Zuschlag für einen unfrankierten Brief = 9 Kreuzer abzüglich der verklebten 3 Kreuzer).
    Der Empfänger hätte insofern keine 3 Kreuzer sondern 6 Kreuzer nachzahlen müssen.

    Vielleicht hat jemand im Forum eine Erklärung.

    viele Grüße
    bayern-kreuzer

    Bilder

    • 2II2 Brief gMR 174.jpg
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  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Januar 2010 um 13:14
    • #1.809

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    ein interessantes Stück, zweifelsohne.

    Deine Beschreibung ist perfekt, sowohl was die Realität, als auch die Vorschrift angeht oder anging.

    Es gab hin und wieder Expeditoren, die den Portozuschlag nicht ansetzten, entweder weil sie neben der Kappe liefen, oder weil sie sich verbunden fühlten (wem auch immer).

    Ich kenne mit diesem Brief 4 Briefe, die alle mit einer 3 Kr. blau Pl. 2 - 5 unterfrankiert waren bei einer Entfernung über 12 Meilen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 29. Januar 2010 um 13:31
    • #1.810

    Hallo bayern-klassisch,

    vielen Dank für Deinen Kommentar zum Brief.

    Mit den 4 unterfrankierten Briefen, die Du kennst, meinst Du sicherlich Briefe, die auch nur mit 3 Kreuzern nachtaxiert wurden?

    Unterfrankierte Briefe 3-Kreuzer-Briefe mit der Nachtaxe "noch 6 x" gibt es doch sicherlich häufiger?

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Januar 2010 um 14:08
    • #1.811

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    so ist es - 4 Briefe wie deiner. Unterfrankierte Briefe mit "noch 6" gibt es Hunderte innerhalb Bayerns, in den Postverein gibt es bedeutend weniger.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    • 5. Februar 2010 um 13:59
    • #1.812

    Oh je, in knapp 9 Tagen geht's an den Geldbeutel.

    Doch für diesen Brief lassen wir ihn zu - ?(


    Der Brief ging von Marktbreit nach Würzburg (also unter 12 Meilen, Gewicht über 1 Loth?) - Wo ist der AK-Stempel - wäre ungewöhnlich für Würzburg (oder er ist innen - andere Faltung, oder es fehlt ein Briefteil ?(

    Wer ihn kauft, sollte ihn hier dann vorstellen. Danke vorab.

    Luitpold


    8-) Schon ein Gebot! Übrigens ist die Klebetechnik Unikat-verdächtig :D

    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (6. Februar 2010 um 10:13)

  • Luitpold
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    • 6. Februar 2010 um 10:09
    • #1.813
    Zitat

    Original von LuitpoldDer Brief ging von Marktbreit nach Würzburg (also unter 12 Meilen, Gewicht über 1 Loth?)Luitpold

    :O_O:(Keine Meinung eines Spezialisten hierzu ?(

    Nachdem die Frage nach dem Druck der Kreuzermarken nicht ausreichend beantwortet ist und das Thema :zZz:
    mal die Frage an die Kreuzer-Fraktion ob die dünne äußere Linie bei der Pl. 4 des öfteren zu beobachten ist.
    Nachdem Erdinger so lieb war :) ;) :jaok: und keine Kosten und Mühen gescheut hat, wissen wir jetzt, dass auch die früher aktiven Bayernspezialisten nicht klären konnten, wie eine Druckplatte der 3 Kr. aussah und diie einzelnen - das bezeichne ich mal so - "Druckplättchen" als Druckplatte zusammengelegt wurden.
    Entscheidend ist doch auch der Farbauftrag (per Hand) und die Farbe war ja mehr ein Paste (bei der Pl. 5 soll's ja verdünnte Farbe gewesen sein und deshalb die Farbe "verlaufen" sein).

    Also, schaut mal rechts oben :jaok:

    Luitpold

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  • Luitpold
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    • 6. Februar 2010 um 12:03
    • #1.814

    Also da steht - nein nicht im Walde das grüne Männchen - in der SEM-Tafel, dass die 4 Ecken spitzer ... noch leicht abgerundet sind (bei Pl.4). Die Abbildung in der Typentafel zeigt aber genau die Version, die im Anhang zu sehen ist und die in 57 gestempelt wurden (bis auf die 5. Marke von links). Vorallem rechts unten ist die Ecke nach außen gezogen. Taugt das "Unterscheidungs-"Merkmal überhaupt ?(
    Warum die dunkle Marke in der Reihe als letzte steht, nun die ist 58 gestempelt worden. Wenn es also die Pl. 4 schon 56 gab, wo waren dann in 57 die vielen dreier liegen geblieben. Tja, diese Frage kann keiner beantworten. ;)

    Luitpold


    Soll ich die Ein-Mann-Schau weiterführen ?(

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    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (6. Februar 2010 um 12:07)

  • kreuzer
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    • 6. Februar 2010 um 12:49
    • #1.815

    Hallo!

    Da sich sonst keiner traut, versuche ich mich mal an einem Statement.

    Der Brief ist jedenalls ein solcher der ersten Entfernungsstufe. Wegen der sechs Kreuzer-Frankatur (so sie denn echt sein sollte) müsste ein Brief der zweiten Gewichtsstufe vorliegen. Das die Marken überlappend geklebt waren, ist zwar nicht alltäglich, habe ich allerdings auch schon mehrmals gesehen, so dass ich allein deshalb nicht von einer Manipulation ausgehen würde. Leider ist der Scan sehr schlecht, allerdings scheint es mir, dass der Stempel der oberen Marke die untere noch berührt und beide Stempel noch leicht auf das Briefpapier übergehen. Hier müsste man den Verkäufer evtl. mal um bessere Scans bitten. Das kein Ankunftsstempel vorhanden ist, wäre ungewöhnlich, allerdings sieht man auf der Rückseite des Briefes einen Bug, so dass davon auszugehen ist, dass er neu gefaltet wurde. Auch hier könnte man versuchen, beim Verkäufer näheres in Erfahrung zu bringen (v.a., ob ein Ankunftsstempel vorhanden ist).

    Bezüglich der Platten der Nr. 2 stimme ich Luitpold zu, es hat sicher die Konsistenz der Farbe immer eine entscheidende Auswirkung auf das Druckbild gehabt hat. Deshalb verlasse ich mich bei der Plattierung nicht auf ein einzelnes Merkmal, sondern immer auf eine Gesamtschau der unterschiedlichen Merkmale. In der Typentafel steht zur Platte vier ja auch, dass die Linien jetzt wieder etwas exakter sind, jedoch nicht so genau wie bei Platte 1. Die dünne Linie ist daher nicht sonderlich ungewöhnlich.

    Die spitzen Ecken sind nur eines der oben genannten Merkmale. Die ganz rechts gezeigte Marke ist farbübersättigt gedruckt, da ist es häufiger anzutreffen, dass die Farbe nach außen gelaufen ist und dadurch die Ecken spitzer erscheinen. Wurde ja neulich auch bei der Nr. 3 I diskutiert, bei der es eine Teilauflage aus 1855 gibt, deren Ecken fast so spitz sind wie bei der 3 II. Entscheidend ist hier, bis zu welchem Punkt sich das Stöckel auf dem Papier abgedruckt hat. Dies ist aber für den Laien m.M. nach nicht zu bestimmen. Hier sind die Prüfer mit Ihrer Kenntnis und Ihren technischen Möglichkeiten gefragt.

    Wie es allerdings zu der Überschneidung der einzelnen Platten über teilweise mehrere Jahre gekommen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Ein plausibler Erklärungsansatz wäre evtl., dass verschiedenes Stöckelmaterial zeitlich nebeneinander benutzt wurde, dies ist jedoch reine Spekulation meinerseits.

    Vielleicht gibt es ja noch ein paar Meinungen zu diesem Thema.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • Luitpold
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    • 6. Februar 2010 um 13:33
    • #1.816

    Hallo Kreuzer,

    Danke für Deine ausführliche Antwort. Mit den Platten beschäftige ich mich nur nebenbei und ich gehe davon aus, dass wenn innerhalb eines Jahres in Würzburg eine bestimmte Platte vorkommt, diese in der Regel auch verwendet wurde.

    In der 5er-Reihe steckt aber eine Pl. 4. Deshalb ist das mit den liegengebliebenen Stücken (mitgebracht?) eine These.
    Was mir aufiel ist, das das Druckbild der letzten Pl. 3 besser erscheint, als die der frühen Stücke, abgesehen von den farbgesättigt gedruckten, wo wieder die Frage nach der Druckfarbe gestellt werden muss (dunkler auf jeden Fall).
    Zu welchen Zeitpunkt gab z.B. die Generaldirektion an die Druckerei eine Markenbestellung auf? Eigentlich müßte über die monatlichen Abrechnungen der Oberpostämter die Generaldirektion genaue Auflagenzahlen gehabt haben. Ließ sie einfach (zur Sicherheit) nachdrucken, auch wenn noch genügend Marken vorhanden waren?

    Zu dem Brief noch die Bemerkung, dass ich nicht an einem Kauf interessiert bin. Mir ist er nur gleich aufgefallen.

    Beste Grüße
    Luitpold

  • kreuzer
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
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    10. September 1983 (42)
    • 6. Februar 2010 um 15:23
    • #1.817

    Hallo Luitpold!

    Mit der Beschreibung und den schlechten Bildern wäre mir das Risiko für einen Kauf - jetzt unabhängig vom persönlichen Interesse - auch zu groß.

    Die Platte 4 in der Mitte der Fünferreihe ist mir auch aufgefallen. Habe das Bild auf die zeitliche Reihenfolge der Abstempelung bezogen, wie gesagt, warum die einzelnen Platten nebeneinander verwendet wurden entzieht sich meiner Kenntnis.

    Dass die später abgestempelte Platte 3 ein besseres Druckbild aufweist trifft zwar hier zu, generell kann man das allerdings glaube ich nicht so sagen. Ich habe auch schon späte Drucke der einzelnen Platten gesehen, bei denen die Stöckel ziemlich "am Ende" waren. Da war dass Druckbild dann noch wesentlich schlechter.
    Neben der Farbe und dem Verschleiß kommen dann noch unterschiedliche Papiertypen, die teilweise Lichtempfindlichkeit von Farbbestandteilen der Farbe, etc. hinzu. Auch dass hat sich alles ausgewirkt, so dass generelle Aussagen immer schwierig sein dürften.

    Wie die Bestellung der Marken vor sich ging weiß ich leider auch nicht. Wäre aber mal ganz interessant, vielleicht wissen unsere Experten hier mehr.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    • 6. Februar 2010 um 19:11
    • #1.818

    Hallo Kreuzer,

    im der Verordnung vom 6. Juli 1862 zur Ausgabe der Marken nach den Vereinspostfarben ist zur Bestellung folgendes aufgeführt (und so werden sicherlich die Bestellungen schon früher erfolgt sein):

    ---------------------------------------------------------------
    "Mit dem 1. Oktober l. Js. hat jede Postanstalt ihre Rechnung über den Absatz an Breifmarken im IV. Quartal 1861/82 abzuschließen und den Nachweis darüber mit dem nach dem Abschlusse sich ergebenden Reste von Briefmarken der bisherigen Ausgabe an dem nämlichen Tage an die k. Bezirkskasse einzusenden. Säumige werden für jeden Tag der Verzögerung mit einer Ordnungsstrafe von 1 fl. 30 kr. beahndet.
    ....
    Um nicht am Schlusse des Quartals einen zu großen Markenvorrath in Rest zu behalten, hat jede Postanstalt ihre Bestellungen auf Abgabe von Marken bei der k. Bezirkskasse während dieses Quartals thunlichst genau nach dem wirklichen Bedarfe zu bemessen und auf die Zeiträume von 4 zu 4 Wochen zu beschränken.

    Angemessener Vorrath an neuen Marken wird jeder Postanstalt rechtzeitig durch die einschlägige Bezikskasse zugesendet werden."
    -------------------------------------------------------------------

    Das bedeutet, dass jede Postanstalt in jedem Quartal eines Jahres eine Abrechnung über den Markenvorrath aufgrund des Verkaufs der Bezirkskasse vorlegen musste. Daher meine ich, dass der Verbrauch bzw. Vorrath an Marken ermittelbar war.

    Nachdem wir heute keine größeren Mengen an u.a. 3 Kr. blau mehr haben (Bogen, -teile / nur Reste von Pl. 5 lt. SEM) scheint die angeordnete Rücksendung (dazu gab es ein Formblatt) erfolgreich gewesen zu sein bzw. wurde die 3 Kr. Pl. 4 davor restlos aufgebraucht und der Übergang zur Verwendung der Pl. 5 müßte fließend (wie bei den anderen auch) sein.

    Nebenbei ist noch in 1863 die 3 Kr. blau verwendet worden und die 3 Kr. rot ist aus den ersten Tagen nach dem 1. Okt. 62 nicht so häufig - wenn ich mich nicht irrre (mir fehlen dazu einfach viel mehr Briefe).

    Langer Schreibe kurzer Sinn: Der Verbrauch konnte jederzeit ermittelt und rechtzeitig eine Nachbestellung bei der Druckerei erfolgen. Ob dies der Fall war, darüber ist bisher nichts bekannt geworden.

    Das erklärt leider auch nicht, warum die Platten nicht schön hintereinander, sondern wie bei 3 - 4 "nebeneinander" erfolgte. Ist deshalb die These vom "Obenauflegen" neuer Markenbestellungen und zu großen Vorrat bei den Postanstalten die einzige Erklärung ?(

    So nun husch, husch, zuück zu den markenlosen Altpapierchen. Auch dort gibt es mehr Fragen als Antworten.

    War mal was anderes und vielleicht meldet sich noch ein Marken-Spezialist. ;)

    Luitpold


    PS
    Ich konnte es nicht lassen :jaok:und habe da von mikrokern die Marke "geklaut" :ups: und mal neben meiner 4er gestellt.
    Zweck der Übung ist der Fleck links oben unter B von Bayern. Der soll doch auf der Pl. 4 nun wieder fast verschwunden sein ?( Wenn das Druckbild nicht so klar wäre, dann könnte man dieses Merkmal vergessen.

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    3 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (6. Februar 2010 um 19:17)

  • mikrokern
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    13. Juli 1962 (63)
    • 6. Februar 2010 um 19:16
    • #1.819

    Hallo Luitpold, kreuzer und Bayern-Gemeinde,

    habe die letzten postings in diesem thread mit grossem Interesse gelesen und werde gerne (morgen?) meinen Senf dazugeben, wenn ich etwas mehr Zeit habe.
    Und natürlich darf der Prinzregent auch mal meine Marke klauen, wenn's für einen guten Zweck ist... ;)

    Gruss

    µkern

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 6. Februar 2010 um 19:25
    • #1.820

    Hallo mikrokern,

    bin fast schon abgemeldet, schnell noch Danke für die "Absolution" ;)

    Vielleicht kannst Du auch mal was zu den so abweichenden Drucklinien sagen - meine erste Frage zu der hier nochmal gezeigten Marke (rechts oben). Und ergänzend zu dem Fleck - warum ist der weg ?(
    War Platte 4 nicht Platte 4 :) *

    Schönen Abend
    Luitpold

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    4 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (6. Februar 2010 um 19:38)

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