Hallo bayern_klassisch,
der steht doch auf`m Kopf!
Oder hab` ich schon wieder zu tief ... ![]()
Deine andere Frage beantworte ich mit einem klaren "Ja!!!"
Gruß carolinus
Hallo bayern_klassisch,
der steht doch auf`m Kopf!
Oder hab` ich schon wieder zu tief ... ![]()
Deine andere Frage beantworte ich mit einem klaren "Ja!!!"
Gruß carolinus
ZitatOriginal von bayern klassisch
... Soll ich mal etwas hier einstellen?
Grüsse von bayern klassisch
Gerne doch! Weil Du uns hier immer so schön bei der Plattenbestimmung instruierst, helfen wir Dir alle beim Scannen, damit es ein Prachtbild wird! ![]()
Hallo bayern klassisch,
du schreibst
ZitatNur die 18 Kr. Marken habe ich mit dem Stempel noch nie gesehen.
Heißt das, es ist gar nicht möglich, einzelne Stempel auf allen Bayern Quadraten zusammenzutragen? Genau das habe ich mir nämlich zum Sammelziel gemacht (zumindest für die niedrigen Nummern...) Kann man irgendwo einsehen, auf welchen Marken diverse Stempel (noch) gar nicht bekannt sind?
Grüße
Dominic
Theoretisch wären alle Mühlradstempel auf allen Marken ihres Verwendungszeitraums möglich. Wer das glaubt, glaubt aber auch, dass auf dem Petersplatz nächste Woche ein Minarett errichtet wird.
Es gibt etliche Heimatsammler, die glauben, sie könnten alle Marken mit "ihrem" oder "ihren" Mühlrädern finden und kaufen. Das ist sicher machbar, wenn man eine damalige Grosstadt sammelt. Das wars aber dann auch.
Selbst Orte mit relativ grossem Postaufkommen haben für viele Sammler Probleme verursacht, speziell was die hohen Werte, also 12 und 18 Kr. angeht.
Die Werte von 1, 3 und 6 Kr. mussten vorrätig gehalten werden, was ja logisch ist. Auch die Postvereinsmarke 9 Kr. wurde wohl bei den allermeisten Expeditionen vorrätig gehalten. Dann aber scheiden sich die Geister.
Etliche Expeditoren liessen es damit bewenden. Die 12 Kr. rot wurde ja am 1.7.1858 primär für die Frankreich - Briefe emittiert. Wer auf dem Dorf sass und keinen kannte, der nach Frankreich schrieb, der bestellte sie auch nicht. Zwingen konnte man ihn nicht.
Die Nr. 7, erst 1854 nachgeschoben, war nur für Ämter sinnvoll, die Auslandskorrespondenzen zu bearbeiten hatten bzw. deren Kunden diese Marken benötigten.
Da die Marken bogenweise ausgeliefert wurden, musste ein Expeditor immer einen Bogen oder ein vielfaches davon abnehmen. Er musste sie nicht bezahlen, sondern bekam sie nach dem Verkauf verrechnet. Am Anfang bekam er 5% der Nominale Rabatt, wenn er geschickt mit seinem Oberpostamt verhandelte.
Eine Auflistung, welche Marken von welchen Orten belegt sind, kenne ich nicht. Diese Arbeit würde viele Jahre dauern und müsste die Sichtung zehntausender Briefe und hunderttausender Marken nach sich ziehen, um halbwegs aussichtsreich zu werden. Am Ende hätte man ein Datengerüst, das nur für wenige bezahlbar wäre.
Da werden schon die ersten 100 Stempel auf jeder Marke unlösbar bleiben, sowohl finanziell, wie auch von der Angebotsseite her. Ich halte es für ausgeschlossen, allein die Nr. 6 oder 7 mit den Stempeln Nr. 1 - 100 zu bekommen, weil wohl mehr als die Hälfte der Ämter diese Marken gar nicht erst führten. Also gibt es auch keine Stempel. Von den beiden Verteilungen der Nr. 7 reden wir besser erst gar nicht. Das schaffen auch die grössten Sammler nicht.
Trotzdem viele Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch,
vielen Dank für deine ausführliche und wie immer sehr hilfreiche Antwort!! Da hab ich mir aus Unkenntnis ja etwas schönes eingebrockt... Gut dass du mich nun darauf hingewiesen hast, dass das Sammelziel gar nicht erreichbar ist. Aber ich entnehme deinen Worten, dass es durchaus möglich wäre, auf den Werten von 1 bis 9 Kreuzer ausgenommen die Sem Nr. 1...) alle Stempel vorzufinden, daher werde ich mich wohl derart beschränken.
Vielen vielen Dank,
und viele Grüße
Dominic
Mach das, auch wenn die Nr. 5 sicher nicht einfach werden wird. Viel Glück wünsche ich dir auf alle Fälle dabei!
@carolinus
Nicht der Stempel 600 steht Kopf, sondern der Versender hat die Marke kopfstehend aufgeklebt! Kleiner Gag am Rande.
Für die Liebhaber der Nr. 7 im Thread der Nr. 2 auf die schnelle zwei kleine Briefchen (ich muss mich sputen, da mein Verein in der Championsleague bald loslegt ...).
Der Nürnberger lief nach GB und war/ist nichts besonderes.
Der Augsburger ist ein Unikat an den französischen Kaiser - da helfen auch keine Sem - Preise. Aus Frankreich an den bayerischen König suche ich noch Briefe. Wer etwas anbieten kann, darf sich gerne melden.
Viel Spass wünscht bayern klassisch
ZitatOriginal von bayern klassisch Von den beiden Verteilungen der Nr. 7 reden wir besser erst gar nicht. Das schaffen auch die grössten Sammler nicht.
Darf ich mal Fragen was es mit diesen beiden Verteilungen auf sich hat, bzw was genau du damit meinst? Das habe ich noch nie gehört.
Vielen Dank!
Hallo Nacktnasenwombat,
ich meinte die beiden Verteilungen auf der Nr. 7.
Ich bitte meine semantische Ungenauigkeit zu entschuldigen.
Grüsse von bayern klassisch
Alles klar, danke
ZitatOriginal von bayern klassisch
....
Wer das glaubt, glaubt aber auch, dass auf dem Petersplatz nächste Woche ein Minarett errichtet wird.....
Trotzdem viele Grüsse von bayern klassisch
Klasse !!!
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Vielen Dank wieder an bayern klassisch für die fachkundige Ausführung.
Es macht mir wirklich viel Freude, hier auf so viele gute Helfer zu treffen.
Daher hier ein dickes Danke an alle, die dabei helfen.
Vielleicht ist eine Klarstellung für mich zu machen zu der Frage, wie das rechte untere Kästchen mit den Rauten um den Fuß der 3 darin aussieht bei den einzelnen Platten. Bei Platte 3 scheint es häufiger zu sein, dass die Rauten in einer Reihe um den Fuß der 3 laufen und die Ecke darunter frei bleibt.
Bei anderen Platten kommt in der Ecke kleine Rauten in der Regel vor.
Das ist meine Beobachtung meiner 3 Kreuzer Blau.
ZitatEine Auflistung, welche Marken von welchen Orten belegt sind, kenne ich nicht. Diese Arbeit würde viele Jahre dauern und müsste die Sichtung zehntausender Briefe und hunderttausender Marken nach sich ziehen, um halbwegs aussichtsreich zu werden. Am Ende hätte man ein Datengerüst, das nur für wenige bezahlbar wäre.
@bayern klassisch
Eine kurze Frage zu den Mühlradstempeln auf den Quadraten.
Im letzten Jahr, oder ist es schon zwei Jahre her, wurden beim Auktionshaus Köhler / Wiesbaden die Sammlungen des verstorbenen Simon Wiesenthal verkauft. Dabei war auch ein tolle Sammlung Altbayern.
Wenn ich den Katalog noch recht in Erinnerung habe, hatte Wiesenthal versucht, alle Nummernstempel auf denselben vier Quadraten zusammenzutragen. Ich glaube, er war ziemlich weit gekommen...... Der Erlös der Sammlung war dann auch entsprechend...... ![]()
Wäre die Auswertung dieser Sammlung nicht ein Anfang gewesen ?
Ich habe alles bayerische von Simon Wiesenthal in Wiesbaden besichtigt (4 Stunden), daher kann ich hier mitreden.
Er hatte sicher viel Material zusammengetragen, aber generell nicht zwischen den Verteilungen unterschieden, also immer nur die Marke genommen, derer er leicht habhaft werden konnte.
Briefmaterial war nicht so viel vorhanden, wie die Bestände an losen Marken hätten vermuten lassen.
Was dj_postmann meint, wenn ich ihn richtig interpretiere, ist ja folgendes:
Beispiel 3 Kr. blau:
Platte 1 (in der Regel immer 1. Verteilung)
Agglomeration der Mühlräder Nr. 1 - Vierhundertwenig.
Das hat ein leider verstorbener Sammlerfreund fast komplett geschafft - nach 50 Jahren und sechsstelligem Aufwand.
Die 2. Verteilung würde nur auf Brief beweisbar sein - das kann man also getrost vergessen, vielleicht findet sich mal ein Brief alle paar Jahre.
Offene Mühlräder: sehr selten, nur wenige bekannt (keine 10 Orte).
Briefe damit denkbar knapp!
Hier würde also das Stempelmaterial der limitierende Faktor werden.
Anderer Fall: Bayerns Nr. 3 (Farben und die Platte 2 wollen wir mal grosszügig vergessen).
Prinzipiell ist jeder Ort der 1. und 2. Verteilung machbar. Auch die offenen bis etwa Siebenhundertetlich wären noch drin. Aber wer will eine Zurodnung nach dem Ort wagen bei einer losen Marke? Das können auch in Ausnahmefällen nur wenige Insider.
Hier würden nur Ganzstücke helfen, und da wird niemand, so wenig wie Simon Wiesenthal damals, diese über tausend verschiedenen Stempel zusammenbringen.
Von 9 Kr. und höheren Nominalen reden wir gar nicht erst.
Simon Wiesenthal hatte seine Spezialsammlung nur bis zur 9 Kr. gesammelt, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen. Aber komplett war da nichts.
Ironie der Geschichte: Von den mehreren Hundert Briefen mit bayerischen Marken, die er hatte, liefen die meisten nach Braunau am Inn.
Grüsse von bayern klassisch
@ bayern klassisch
Bittte nur zu, wir schauen doch gerne.
@forum - Bayern (Sammelgebiet)-Freunde
Der 15 Kr. Brief ist unter den bekannten 4-Buchstaben E... zu finden. Wird schon fleißig beboten. Ist hier jemand mit dabei? Wenn nicht, einfach mal unter Suche Bayern nachschauen. Dort ist noch ein weiterer 15 Kr.-Brief in aller Deutlichkeit zu bewundern, auch die Innenseite des Faltbriefes (Hülle, kein Inhalt). Scheint ja fast eine Sammlungsauflösung zu sein?
Gruß
Luitpold
Hallo bayern klassisch,
schöne Briefe! Bin sehr beeindruckt. Danke fürs Zeigen.
Du darfst aber gerne weitermachen! ![]()
Gruß carolinus
Hallo carolinus,
schön wenn dir die Briefchen gefallen.
Vielleicht gibt es mal einen Thread über besondere Bayernbriefe oder Briefe mit bestimmten Bayernmarken (nicht 3 Kr. blau).
Dann wären da ein paar schöne Sachen durchaus zeigbar ...
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Das ist eine sehr gute Idee! Würde mich sehr freuen.
Mach doch einfach einen neuen Thread auf. Ich denke wir können eine Menge bzgl. Portostufen und Postgeschichte dabei lernen.
Ich selber werde aber leider nur wenig beitragen können.
Beste Grüße,
carolinus
Hallo Bayern klassisch,
in Anlehnung an deine oben gezeigten wunderbaren Briefe wäre das ein wahrhaft königlicher Thread!!! Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du deinen Vorschlag umsetzen würdest!!!
Viele Grüße
Dominic
Ich habe mal einen Brief hier auf neue Weise eingecannt - hoffentlich kommt er gut rüber.
Was ist das besondere daran? Es ist ein Brief mit Briefen, also hat man in dieses Kuvert einen oder weitere Briefe an denselben Empfänger eingetütet.
Interessant trotzdem, dass mindestens 2 Briefe noch immer unter einem Loth (ca. 16g) wogen!
Schaut mal nach, ob ihr auch Briefe mit Briefen habt. Häufig sind sie nicht.
Es gab sie von jedem deutschsprachigen Land, auch von Österreich nach Bayern kenne ich sie.
Grüsse von bayern klassisch
Hier mal eine extreme Spätverwendung einer 5. Platte aus Kipfenberg vom 19.1.1864 (!). Verwendbar war sie bis zum 31.8.1864, aber das ist die Theorie.
Alle Briefe ab 1863 sind etwas besseres, ab 1864 wird es schon denkbar knapp.