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Tiflis Stadtpostmarke - Russlands heimliche Nr. 1

  • Lacplesis
  • 29. Juni 2007 um 13:24
  • Lacplesis
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    • 29. Juni 2007 um 13:24
    • #1

    Im Nr. 1 Marken Thema hatte Sedoy mich darauf aufmerksam gemacht, das die von mir gezeigte Marke nicht der Abbildung entspricht, die er vorlegen konnte.
    Die von ihm gezeigte Marke entspricht wiederum der Abbildung im Vorkriegs Michel.

    Heute hatte ich die neue Ausgabe des BDPh-Magazins "Philatelie" im Briefkasten, die auf der Titelseite jene Tiflismarke zeigt, die auch ich schon gezeigt hatte.
    Der Umfangreiche Artikel zeigt, anläßlich der Wiederentdeckung des verschollen geglaubten Exemplars aus der Sammlung Carl Schmidt, alle drei Fabergé Exemplare der Marke.
    Auch das Schmidt Exemplar zeigt eindeutig dass Posthornmotiv und nicht die Schnörkel in den inneren Ecken.


    Zitat

    Original von Sedoy Meine Meinung die echt Marke Tiflis sieht so:

    Gerade stellt so diese Briefmarke Michel in 1938 dar.

    Vom Schweiß von den Bemühungen des Agenten NKVD Agafon Faberge, haben die Daten und die Außenseite der Marke geändert.

    sedoy hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:

    Das Fabergé ein Büttel der Tscheka war ist offensichtlich, sonst hätte ihm Trotzki nicht seine Sammlung zurückgeben lassen und ihm ermöglich damit über Finnland auszureisen.

    Aber zurück zum Thema Posthörner oder Schnörkel: Kann es nicht sein, das die Zeichnung im Michel aufgrund einer schlechten Abbildung entstanden ist?

    Die Frage ist nur woher stammt die Marke, die du uns gezeigt hast? Ist dir bekannt welches Exemplar das ist? Auf jeden Fall nicht das Schmidt-Exemplar, wie die Bildbezeichnung andeutet.

    1. Die offiziele Abbildung: ex- Fabergé, ex-Mikulski, eine von den beiden 1996 in New York ausgestellten Exemplaren.
    2. Sedoys Abbildung
    3. Micheleintrag von 1938

    Bilder

    • Tiflis.jpg
      • 58,76 kB
      • 828 × 868
      • 979
    • tiflis Smidt.jpg
      • 12,52 kB
      • 306 × 299
      • 929
    • tiflis1.jpg
      • 86,1 kB
      • 700 × 373
      • 1.084

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    2 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (1. Juli 2007 um 21:47)

  • sedoy
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    • 4. Juli 2007 um 22:35
    • #2

    Ich bin schuldig.

    Zum ersten Mal haben die Tiflismarke in Michel 1934 dargestellt.

  • Zottelbock
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    • 5. Juli 2007 um 05:46
    • #3

    Guten Morgen !

    Was mir bei den Abbildungen auffällt ist, dass der Text an der linken Markenseite ein anderer ist, als im Michel 1938 abgebildet.

    Viele Grüße
    Thomas

  • stamps1850
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    • 5. Juli 2007 um 09:01
    • #4

    hallo an alle !

    möchte euch auf einen artikel in der zeitschrift: Die Briefmarke Post und Philatelie in Österreich Ausgabe Juli 2007 auf den seiten 50 und 51 hinwiesen.

    der autor wolfgang maassen bezieht sich hier auf einen artikel in der zeitschrift "philatelie" ( wie von Lacplesis unten beschrieben ).

  • sedoy
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    • 6. Juli 2007 um 21:23
    • #5

    Hallo zusammen!

    Ich habe gerade das Exemplar Smidt aufgezeigt, den er in Michel 1934 veröffentlicht hat.

    Den Sinn nicht so in Postchorn, und in den horizontalen Strichen des Rings! Doch war Smidt Architekt, und ist ausgezeichnet geschickt, zu zeichnen!

    In Tiflis in 1857 war nicht die Notwendigkeit und der technischen Möglichkeit , um " die Faberge-Marke " herzustellen! Und da war bei Faberge, - in seiner Firma arbeiteten es die besten Graveure.

  • sedoy
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    • 6. Juli 2007 um 21:32
    • #6
    Zitat

    Original von Zottelbock
    Guten Morgen !

    Was mir bei den Abbildungen auffällt ist, dass der Text an der linken Markenseite ein anderer ist, als im Michel 1938 abgebildet.

    Viele Grüße
    Thomas

    Smidt hat das Wort "TIFLIS" auf die Illustration im Verzeichnis absichtlich verzerrt, um die Fälschung zu verhindern. Und solche Fälschungen existieren.


    Es existiert das zweite Exemplar solcher Marke, aber defekt. Er hat die Expertise des Papieres in 2003 vergangen.

    Bilder

    • 2111.jpg
      • 57,58 kB
      • 500 × 540
      • 764
    • expert111.jpg
      • 81,93 kB
      • 386 × 600
      • 766

    Einmal editiert, zuletzt von sedoy (6. Juli 2007 um 21:34)

  • Lacplesis
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    • 6. Juli 2007 um 22:30
    • #7

    sedoy

    Ist bekannt aus welcher Kollektion diese beiden Exemplare stammen?

    Man glaubte lange Zeit die Schmidt-Marke wäre im Krieg verloren gegangen. Doch jetzt ist ja ein Exemplar gefunden worden, das den Faberge-Marken entspricht und eigentlich nur das Schmidt Exemplar sein kann.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • sedoy
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    • 6. Juli 2007 um 22:46
    • #8

    Die Marken befinden sich in den privaten Kollektionen.

    Die Besitzer gaben bis das Einverständnis auf die Publizität nicht.

    Ich kann nur sagen, dass sich die Marken in Europa befinden.

    Und die Artikel nach den Marken Faberge-Mikulski ist viel, aber sah jemand die Akte des Expertengutachtens auf das Papier?

  • Lacplesis
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    • 6. Juli 2007 um 23:53
    • #9
    Zitat

    In Tiflis in 1857 war nicht die Notwendigkeit und der technischen Möglichkeit , um " die Faberge-Marke " herzustellen! Und da war bei Faberge, - in seiner Firma arbeiteten es die besten Graveure.

    Gutes Argument!

    Zitat

    Und die Artikel nach den Marken Faberge-Mikulski ist viel, aber sah jemand die Akte des Expertengutachtens auf das Papier?

    Sehr interessantes Papiergutachten! So etwas habe ich noch nie vorher gesehen. Es ist sehr überzeugend.

    Haben die Besitzer angegeben aus welchen Kollektionen die Marken vorher stammten?

    Wenn das die Schmidt-Marke ist, stellt sich die Frage woher die 4. Faberge-Marke stammt, die in Deutschland gefunden wurde.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    Einmal editiert, zuletzt von Lacplesis (7. Juli 2007 um 00:09)

  • Lacplesis
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    • 7. Juli 2007 um 12:07
    • #10

    Ich habe gestern abend den Autor des Philatlie Artikels, Herrn Maassen, gebeten sich unsere Diskussion anzusehen und seine Meinung zu äußern.

    Im Laufe des Vormittags habe ich folgende zwei mails von Herrn Maassen erhalten und gebe sie nun hier mit seinem Einverständniss wieder:

    Zitat

    ich bin dem Link gefolgt und habe die Einträge gesehen, konnte mich aber
    - aus welchen Gründen auch immer - nicht registrieren, da mir der Zugang
    verweigert wurde. Insofern konnte ich auch nicht die Abbildungen
    ansehen. Was ja alles auch nicht schlimm ist, denn mir fehlt ja leider
    zumeist die Zeit, selbst solche interessanten Foren zu besuchen.

    Zur Diskussion kann ich wenig beitragen, da mir zu vieles auf
    Vermutungen, Annahmen oder gar Unterstellungen (siehe zu Fabergé)
    beruht. Als Autor und Journalist versuche ich, sofern immer möglich,
    Daten und Fakten beizutragen, Spekulationen werden als solche ausgewiesen.

    Da ich derzeit in Spanien im Urlaub bin, habe ich meine Quellen und
    Bildvorlagen zum Tiflisartikel nicht mitgenommen, kann also nur begrezt
    hier etwas sagen (wobei Sie mir gerne die Dateianhänge, also die
    Tiflis-Marken und dieses Gutachten einmal zumailen können).

    *MICHEL*
    Dass die Abbildung der Tiflismarke im MICHEL 1934 nicht identisch ist
    mit dem Original ist nicht verwunderlich. Dies ist bei zahlreichen
    Marken nicht der Fall gewesen. Dafür mögen Schutzgedanken vor
    Fälschungen eine Rolle gespielt haben, aber sicher sagen kann man auch
    dies nicht.

    *Herstellung der Marke*
    Nicht nur Schmidt gab an, dass diese in der Staatsdruckerei in Tiflis
    produziert worden sei. Warum sollte dies nicht stimmen?

    Agathon Fabergé wurde erst 1876 geboren. Sein Vater Gustav eröffnete
    erst 1842 in St. Petersburg ein damals noch kleines Jueweliergeschäft.
    Erst der Sohn Peter baute dies viele Jahre später zu einem großen
    Geschäft auf. Dann bewegt man sich aber schon in den letzten Jahrzehnten
    des 19. Jh. Da war die Tiflis-Marke längst gedruckt!

    Im Gegensatz zu "Sedoy" sehe ich keinen möglichen Zusammenhang zwischen
    dem Druck der Tiflis-Marke und den Fabergés! Wie soll der zu belegen
    sein? Das müsste "Sedoy" uns dann schon sagen. Mir fehlt solches Wissen.

    *Zur Schmidt-Marke*
    Schmidt hat seine Marke 1913 erworben. Zu dieser Zeit waren ihm wohl
    drei Tiflis-Marken bekannt, eine davon konnte er erwerben. 1939 wurden
    aus der Fabergé-Sammlung drei Stücke versteigert, das von Schmidt war
    damit nicht identisch und wohl schon Jahre zuvor von ihm dem
    Reichspostmuseum gestiftet worden. Zu den drei Fabergé-Exemplaren haben
    ich die in der Literatur genannten Vorbesitzer in meinem Artikel genannt.

    In der Kürze der für mich möglichen Zeit ist es mir allerdings nicht
    gelungen, eine Referenz-Biografie jeder bekannten Tiflis-Marke zu
    erstellen. Hierzu fehlten mir leider die in Frage kommenden
    Auktionskataloge, auch den Katalog der 1996er-Ausstellung in New York
    habe ich auf die Schnelle nicht organisieren können.

    Mir teilte in Sammler vor Abreise nach St. Petersburg mit, dass dort
    angeblich ein neues, allerdings nur in russisch geschriebenes Buch
    erscheinen solle, in dem alle Tiflis-Marken mit ihrer Biografie
    aufgelistet seien. Ich warte gespannt zu sehen, ob dies erschienen ist.

    Rein theoretisch sind bis zu sieben Marken bekannt, von einem Brie ist
    zuweilen auch die Rede, den hat aber wohl nie bisher jemand gesehen. Ob
    die sieben angeblichen Exemplare verschiedene sind oder ob hier einzelne
    Dubletten dabei sind (da häufig nur erwähnt, ohne Abb., ist nicht
    auszuschließen, dass versehentlich einzelne angeblich verschiedene
    Marken dieselben, aber von zeitlich verschiedenen Besitzern darstellen),
    wird man dann vielleicht wissen.

    Mehr will ich erst einmal nicht dazu schreiben, wäre aber wie schon
    gesagt dankbar, wenn Sie mir die für mich nicht zu öffnenden
    Abbildungsdateien kurz zuschicken könnten.

    Freundliche Grüße
    Wolfgang Maassen

    Alles anzeigen

    ...und die zweite, nachdem ich die Bilder gemailt hatte:

    Zitat


    besten Dank für die Dateien.

    tiflis Smidt.jpg - Marke 1
    Meiner Ansicht nach kann es sich bei dieser Abbildung nie und nimmer um
    das Exemplar der Schmidt-Marke handeln. Hierzu ein Beweis, nämlich eine
    Abbildung, die Schmidt von seiner Marke 1930 veröffentlicht hat (siehe
    Anlage). Wenn man diese mit der heute im Archiv für Philatelie wieder
    aufgefundenen Marke vergleicht, sieht man wohl, dass es sich um die
    gleichen Marken handelt.

    Beide aber unterscheiden sich wesentlich von der von "Sedoy" Schmidt
    zugeschriebenen und gezeigten Marke. Denn sowohl die Datei tiflis
    Smidt.jpg wie die Abbildung der eingerissenen Marke haben einen
    deutlichen Unterschied im Innenkreis: Dieser ist durchgehend waagerecht
    schraffiert, was weder bei Schmidts-/Museumsmarke noch bei den drei
    Exemplaren ex Fabergé der Fall ist.

    Solche Marken habe ich noch nie gesehen und sind mir aus allen mir
    vorliegenden Abbildungen auch nicht bekannt. Selbst die Beschriftung
    weicht in der Typologie ab. Es liegt der Gedanke nahe, dass es sich um
    Fälschungen handeln könnte, wenn man davon ausgeht, dass die bekannten
    Exemplare mit Provenienz die echten sind.

    Das Gutachten, dass das Papier der Marke (?) mit Einriss nun ins 19.
    Jahrhundert datiert, ist nur ein Beweis dafür, dass das Papier aus
    dieser Zeit stammt, nicht mehr und nicht weniger. Wenn man bedenkt, dass
    es heute noch in Deutschland einen Kunstreparateur in hohem Alter gibt,
    der ein Papierlager von jeder Zeit und Region hat (auch alte Briefe,
    Dokumenten, Akten sind bevorzugte Originalmaterialien, die solche Leute
    sack- und zentnerweise kaufen), dann liegt es auf der hand, dass es gar
    einem Peter Winter möglich war, für manche seiner Fälschungen Papiere zu
    nutzen, die dem Original vergleichbar waren. Nämlich Originalpapier aus
    der Zeit. Dies beweist für sich garnichts, kann bestenfalls ein
    Anhaltspunkt (für was auch immer) sein. Zum Beispiel dafür, dass eine
    Fälschung auch schon sehr alt sein kann.

    Mehr kann ich leider zu dieser Frage nicht beitragen, natürlich auch
    immer nur mit dem Vorbehalt des Irrtums.
    Sonige Grüße aus Spanien

    Wolfgang Maassen

    Alles anzeigen

    Anbei die beiden Bilder die Herr Maassen angefügt hat.

    Ein wirklich spannendes Thema...

    Bilder

    • Tiflis_Schmidt.jpg
      • 67,13 kB
      • 709 × 704
      • 670
    • Tiflis2_Hahn.jpg
      • 12,54 kB
      • 240 × 239
      • 687

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    Einmal editiert, zuletzt von Lacplesis (7. Juli 2007 um 12:11)

  • sedoy
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    • 7. Juli 2007 um 18:05
    • #11

    Hallo zusammen!

    Von Ihrer Erlaubnis, werde ich etwas später fortsetzen.

    Ich will nur beachten. Auf allen "offiziellen" Exemplaren der Marke ist der Text vom typographischen Klischee abgedruckt, der auf die Zeichnung vorbeikommt.

    Viele Grüße
    Roman

  • sedoy
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    • 7. Juli 2007 um 22:05
    • #12
    Zitat

    Original von Lacplesis
    Anbei die beiden Bilder die Herr Maassen angefügt hat.

    Hier des Bildes einer Marke aus verschiedenen Quellen.

  • Lacplesis
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    • 7. Juli 2007 um 22:37
    • #13

    Bild 1: Schmidt's Fotografie der Schmidt-Reichspostmuseeum-Marke aus dem Jahr 1930
    Bild 2: Die selbe Marke fotografiert 2007

    Nach erneutem lesen der Antwort von Herrn Maassen, halte ich es für notwendig noch mal eine kurze Zusammenfassung von Sedoys Theorie und der anerkannten Meinung zu geben:

    Die Tiflis-Marke wurde 1857 in Tiflis hergestellt. Dies ist die Marke die Sedoy zeigte. Nach dieser Marke fertigte Schmidt, der 1913 in den besitz der Marke gekommen war, die Zeichnung für den Michelkatalog. Sie taucht ab 1934 beim (bis dahin nicht illustrierten) Eintrag der Marke auf.
    Dies ist die Marke mit den Strichen im Mittelkreis.

    Die Marke wurde später, mit Schmidts gesammter Sammlung, dem Reichspostmuseeum gestiftet.

    Jedoch zeigt eine Fotografie von 1930 die auch von Schmidt stammen soll ein Exemplar des anderen Designs.
    Nur eine Angabe kann richtig sein: Entweder das Foto ODER die Zeichnung sind nach der Schmidt-Marke entstanden.
    Drei weitere Marken des zweiten Designs wurden 1939 aus der Sammlung Agaton Fabergé verkauft.
    Sedoys Theorie besagt nun, das Fabergé möglicherweise bis zu sieben Stück der Marke anhand von hörensagen (ohne ein Exemplar vorliegen zu haben) hergestellt hat.
    Dies ist die Marke ohne Striche im Mittelkreis

    Sedoy, bitte korregiere mich wenn ich es falsch verstanden habe.


    Noch ergänzend:
    Ich habe beim nachschlagen in meinen alten Katalogen festgestellt, das Anfang der 40er Jahre der Michel Design 1 zeigte und der Senf Design 2...

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    2 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (30. Oktober 2007 um 09:10)

  • sedoy
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    • 7. Juli 2007 um 23:08
    • #14

    Also der Reihe nach:

    /sofort bitte ich, für meinen deutsch zu entschuldigen/


    Das Hauptargument es, so dass in 1934 die Zeichnung für Michel-Katalog war Smidts PERSÖNLICH gegeben. Und sich was andere Illustrationen in Michel 1934 (zum Beispiel der Marken Deutschlands von den Originalen sehr stark auszeichnen? Selbst wenn Smidt Posthorn dargestellt hat haben und sie für Dreiblatt übernommen, so glauben Sie die Natter horizontal Schraffierung des Rings, der Architekt darzustellen versteht! Übrigens warum alle rechnen, was das Original gerade Postchorn in den Ecken haben soll? Es was, war von der allgemeinen Regel in 1857? Zu jener Zeit nur wenige die Marken waren von der Methode erhaben Prägung ausgegeben: Sardinien, Sind und Natal. Schwerlich jemand aus der Umgebung des kaukasischen Stätthalters war in Indien und Afrika, und da konnte auf Sardinien vollkommen diese Marken erholen und sehen. Die Marken haben eben entschieden, nach dem "europäischen" Muster die Methode erhaben Prägung zu machen. So ÜBERTRIFFT da, s.g. die Tiflismarke "exs-Fabergr" nach der Schwierigkeit der Zeichnung die Marken Sardiniens und Sinds mit Natali, die in London zur rechten Zeit gedruckt wurden. Bedeutet in London die Graveure waren schlechter, als in Tiflis. In Tiflis wollten, in der Eile und bei dem ständigen Defizit des Budgets, zeitweilig Vignete der lokalen Anwendung nur machen.

  • sedoy
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    • 7. Juli 2007 um 23:30
    • #15

    Es ist ein wenig über die Persönlichkeit Agafons Faberge:

    Agafon war aus der Familie Karls Faberge für den Diebstahl des Geldes bei dem Vater vertrieben.
    Er hat die Möbel und andere Antiquitäten aus dem WinterpalAst während der Revolution 1917 gestohlen. Er war Agent OGPU und nahm an vielen "Dunkelsachen " teil Bolschevikov mit den Antiquitäten und die Kostbarkeiten.

    Einmal editiert, zuletzt von sedoy (8. Juli 2007 um 00:09)

  • sedoy
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    • 7. Juli 2007 um 23:47
    • #16

    Weiter....

    Smidt hat seine Marke bei den Brüdern Senf erworben, keiner anderen Exemplare war es nicht dann bekannt.
    Smidt hat sich losgesagt, die Marke Agafon Faberge und später er zu verkaufen hat in seiner Firma der Fälschung hergestellt, um sie für die Original auszustellen.

  • sedoy
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    • 8. Juli 2007 um 00:06
    • #17

    Anlässlich des Artikels über die entdeckte Smidts-Marke, will ich auf zugeschrieben Smidts die Publikation 1924 in der Zeitschrift " Sowjetisch Philatelist " verweisen.

    Es ist nicht "Smidts-Marke" aus des BDPh-Magazins "Philatelie" dort offenbar gestaltet. Beachten Sie das linke Feld der Marke. Außerdem schreibt in diesem Artikel "Smidt" nur über drei Exemplare der Marke, obwohl zu jener Zeit bei Faberge drei Plus einen Smidts - insgesamt vier waren.

    Wenn Smidt seine Kollektion dem Museum geschenkt hat, es war das ausführliche Verzeichnis der Kollektion - die Tiflis-Marke dort nicht herausgegeben ist.

    Bilder

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  • sedoy
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    • 8. Juli 2007 um 08:02
    • #18

    Ich will noch ergänzen.

    Man braucht nicht zu vergessen, dass die Marke gerade in Tiflis hergestellt ist.
    Den georgischen Meister jener Zeit (ja und bis jetzt) ist die Primitivität in den Darstellungen eigen. Genügend die Kunstwerke tiflisischer Meister anzuschauen.
    Schauen Sie zum Beispiel die Münzen, die in jene Zeit in Tiflis ausgegeben sind, und nicht bestellt in St. Petersburg an. Wird die nationalen ihnen eigenen Besonderheiten sofort klar sein.

    Vergleichen Sie die Münzen hergestellt in Tiflis und Jekaterinburg in 1781.

    Bilder

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  • Lacplesis
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    • 8. Juli 2007 um 10:23
    • #19

    Hallo Sedoy,

    Der Artikel aus "Sowjetisch Philatelist" ist ein wirklicher Beweis, ist es im Orginal auch so schwach oder lässt sich erkennen, welches Design (Striche im Kreis oder keine Striche im Kreis) die Marke zeigt?

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • sedoy
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    • 8. Juli 2007 um 22:36
    • #20

    Leider verfüge ich nur Scan des Artikels der kaum besten Qualität.


    Die übrigen Argumente zum Thema, werde ich mich bemühen, hier morgen abzufassen.

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