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1867 - der 5 Kreuzer Wert

  • wien13
  • 28. Mai 2007 um 13:03
  • wien13
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    • 28. Mai 2007 um 13:03
    • #1

    Ich beschäftige mich derzeit gerade intensiver mit der 1867 Ausgabe Österreich – daher habe ich über den 5 Kreuzer Wert einiges aus Ferchenbauer, Müller & Klein zusammengetragen.

    Die Ausgabe 1867 kommt bei allen Wertstufen im groben und feinen Druck vor – die Zurichtung (d.h. die Unterlage auf der Gegenplatte beim Druck) war dafür ausschlaggebend. Beim groben Druck wurde auf der Gegenplatte Filz verwendet (daher prägedruckartig und gröbere Linien – erkennbar am Bart, beim Augenlid und beim unteren Haaransatz). Beim feinen Druck wurde Papier auf der Gegenplatte unterlegt (kein Prägeeffekt und feine Linien) – der feine Druck kommt ab Herbst 1874 vor.

    Der 5 Kreuzer Wert ist besoners interessant, da dieser Wert der einzige der Ausgabe 1867 ist, der in 2 Typen vorkommt. Bei diesen beiden Typen werden wieder jeweils 2 Unterarten unterschieden.

    Die Type I erkennt ihr bei der 5 Kreuzer am einfachsten an der Form des Verzierungselementes neben der Wertstufe 5 – ein aufwärts geneigter Strich mit zwei Füßchen, der nicht in die Schnecke reicht. Weiters hat die 5 eine gebogene Fahne und „5 kr.“ ist nicht genau mittig.

    Die Type I gibt es nur im GROBEN Druck.

    Bilder

    • grob I detail.jpg
      • 4,78 kB
      • 122 × 84
      • 226

    Einmal editiert, zuletzt von wien13 (28. Mai 2007 um 13:27)

  • wien13
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    • 28. Mai 2007 um 13:08
    • #2

    Dazu gleich die Type Ia und das charakteristische Unterscheidungsmerkmal: Das Ohr ist korrekt gezeichnet (siehe Scan oben)

    Type Ib: Das Ohr weist einen Farbfleck auf. Dies dürfte auf eine Verschmutzung der Stöckel zurückzuführen sein (Scan unten).

    Bilder

    • grob Ia Ohr.jpg
      • 2,86 kB
      • 68 × 74
      • 196
    • grob Ib Ohr.jpg
      • 2,98 kB
      • 62 × 86
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    3 Mal editiert, zuletzt von wien13 (28. Mai 2007 um 13:11)

  • wien13
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    • 28. Mai 2007 um 13:13
    • #3

    Bei Typ II reicht im Unterschied zur Type I das Teilchen in die Schnecke daneben hinein und schaut jetzt wie ein Stiefel mit gebogenem Schaft aus (Scan oben)

    Type IIa: das Ornament links weist bei der charakteristischen Stelle zwei getrennte Teile auf (Scan Mitte). Diese Unterart gibt es im GROBEN und FEINEN Druck.


    Type IIb: das Ornament links weist bei der charakteristischen Stelle zwei verbundene Teile auf (Scan unten). Diese Unterart gibt es nur im FEINEN Druck.

    Bilder

    • type II.jpg
      • 3,81 kB
      • 114 × 68
      • 210
    • type IIa detail.jpg
      • 4,37 kB
      • 63 × 144
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      • 3,97 kB
      • 60 × 136
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    2 Mal editiert, zuletzt von wien13 (28. Mai 2007 um 13:28)

  • wien13
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    • 28. Mai 2007 um 13:15
    • #4

    Die Tabelle zeigt die Kombinationen dieser Untertypen bei den groben und feinen Drucken im Überblick:

    GROBER DRUCK:
    JA bei Typ Ia und Ib und bei IIa
    NEIN bei Typ IIb

    FEINER DRUCK:
    JA bei Typ IIa und IIb
    NEIN bei Typ Ia und Ib

    Das heißt, dass eine Verwechslung von grobem und feinen Druck bei den Typen Ia und Ib sowie IIb auf Grund sonstiger Druckmerkmale nicht möglich ist.

    Einzig bei der Type IIa müsst ihr Euch den Druck genau anschauen – manchmal hilft auch das Stempeldatum, wenn dieses eine Jahreszahl vor 1874 aufweist (Erklärung siehe oben Teil I).

    Einmal editiert, zuletzt von wien13 (28. Mai 2007 um 13:18)

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