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Hindenburg mit Ohrring /Vorausentwertung ab 1935 im RPD-Bezirk Hamburg

  • sammelfreak
  • 16. Mai 2007 um 10:17
  • sammelfreak
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    • 16. Mai 2007 um 10:17
    • #1

    Es kamen schon mehrfach fragen bezüglich dieser Stempel, was mich bewegte eine kleine Zusammfassung darüber zu schreiben und diese an hand von Bildern zu erklären.

    Ber der Entwertung wurde die Freistempelmaschine vom Typ A genutzt.

    die ersten Bilder zeigen die Stempelmaschine und Ihren Aufbau.

    Die Stempelmaschine war zur Aufnahme einer Markenrolle eingerichtet.Durch einen mechanismus wurde bei benutzung eine Marke abgetrennt und von 4 stiftähnlichen Dornen aufgespiest, angefeuchtet und durch die Dornen wieder auf die postsendung geklebt.
    Gleichzeitig wurde die Marke mit 3 reihen doppelter Wellenlinien entwertet, die mittlere Reihe war durch die Dornen ausgespart.Dadurch entsctand ein kleiner kreis.Bei genauer Handhabung des Gerätes befand sich dieser genau am Ohrläppchen von Hindenburg (dadurch der Name Hindenburg mit Ohrring).
    Unter der obersten Wellenlinie war eine Zulassungsnumer des Gerätes mit angegeben.
    Links war der Tagesstempel udn ein Werbezusatz.

    Alle Geräte in der RPD waren nur für kurze Zeit in Betrieb da sie sehr störanfällig waren.

    Bilder

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    Berliner-Postgeschichte - schaut dochmal vorbei

    Meine Hufeisenstempel auf P1

  • sammelfreak
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    • 16. Mai 2007 um 10:24
    • #2

    nach der erklärung der Stempelmaschine nun eine Abbildung der möglichen Stempel diser TYP A Maschiene.

    Mit Tagesstempel , Werbeeinsatz und regestrienummer.

    Bilder

    • sport.jpg
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    Berliner-Postgeschichte - schaut dochmal vorbei

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  • sammelfreak
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    • 16. Mai 2007 um 10:33
    • #3

    Bild 1 zeigt eine antrag auf genehmigung an die RPD Hamburg für den unten gezeigten werbeeinsatz

    Bild 2 zeigt ein paar Bsp. dieser entwertungen

    ich hoffe ich konnte manche dazu inspirieren etwas genauer solche abstempelungen anzuschauen da sie nicht so häufig vorkommen wie alle anderen gelegenheitsstempel auf der freimarkensirie zu der zeit.

    Bilder

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    Berliner-Postgeschichte - schaut dochmal vorbei

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  • Germaniafan
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    • 16. Mai 2007 um 14:45
    • #4

    @ Sammelfreack
    Interessanter Beitrag !! Gabs die Stempel nur in Hamburg oder auch in anderen Städten ?
    :)

    [Blockierte Grafik: http://www.philadb.com/banner/banner300x20.gif]

  • sammelfreak
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    • 16. Mai 2007 um 14:47
    • #5

    die entwertung als ohrring gab es nur in hamburg (also mir ist kein anderer ort bekannt) lasse mich aber gerne eines besseren belehren


    Berliner-Postgeschichte - schaut dochmal vorbei

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  • regiduer
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    • 16. Mai 2007 um 15:05
    • #6

    sowas nenn ich Fachbeitrag der archiviert werden sollte !!

    sehr interessant auch wenn ich das nicht sammle.

    mfg

  • m.w.myname
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    • 16. Mai 2007 um 16:39
    • #7

    Hallo Germaniafan,
    hier ist ein Beleg aus Zossen. Soweit ich mich recht erinnere, heißen
    die Maschinen Frankiermaschinen. Übrigens sammele ich das Zeug aus
    1933-45


    m.w.myname

    Bilder

    • PBF0001.jpg
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      • 1.276 × 889
      • 507

    Besonderes Interesse ? Ja......alles Besondere von DR 1933-45
    Mitglied in der ArGe "Zensurpost" im BdPh
    Überblick: http://www.phila-wietz.de (mit Beispielsammlungen)

    Einmal editiert, zuletzt von m.w.myname (16. Mai 2007 um 16:42)

  • Totalo-Flauti
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    • 16. Mai 2007 um 19:13
    • #8

    Ich habe solche Stempel noch nie gesehen. Sehr interessant.
    Wurde die Maschine direkt bei den Firmen oder bei der Post verwendet.
    Gruss Totalo-Flauti

  • m.w.myname
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    • 20. Mai 2007 um 16:42
    • #9

    Hallo
    Totalo Flauti,
    Bochmann (Katalog der deutschen Gelegenheitsstempel) schreibt dazu,
    daß diese Stempel von Privatfirmen genutzt wurden und damit auch
    nicht in den Rahmen der Sonder- oder Gelegenheitsstempel fallen.
    Interessant ist hauptsächlich, daß die aufzuklebenede Marke von der
    Markenrolle maschinell entnommen und mit 4 "Spießen" förmlich
    "aufgespießt" und aufgeklebt wurden. Meines Wissens nach haben sich
    diese "Frankiermaschinen" nicht durchgesetzt

    m.w.myname

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  • Concorde
    Gast
    • 20. Mai 2007 um 16:53
    • #10
    Zitat

    Original von m.w.myname

    Interessant ist hauptsächlich, daß die aufzuklebenede Marke von der
    Markenrolle maschinell entnommen und mit 4 "Spießen" förmlich
    "aufgespießt" und aufgeklebt wurden. Meines Wissens nach haben sich
    diese "Frankiermaschinen" nicht durchgesetzt

    m.w.myname

    ..wurde bereits im Post von "Sanmelfreak" anschaulich beschrieben.. ;) ;) ;)

  • m.w.myname
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    29. September 1943 (82)
    • 20. Mai 2007 um 17:02
    • #11

    Hallo,
    danke für den "sachlichen" Hinweis. Habe ich einfach noch garnicht ge-
    lesen. Mir fehlt für vieles die Zeit, die andere Glückliche Menschen
    haben. Eigentlich ist diese Antwort auch schon wieder nutzlos und
    frißt meine Zeit

    m.w.myname

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  • Concorde
    Gast
    • 20. Mai 2007 um 18:06
    • #12

    Als Dortmunder müßtest Du heute eigentlich neben den Stuttgartern :goodjob:zu den Glücklichen im Lande gehören-frag mal nach dem Seelenzustand unserer Schalker Freunde :schade: :schade:...

    Einmal editiert, zuletzt von Concorde (20. Mai 2007 um 18:08)

  • obelix.fg
    aktives Mitglied
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    • 5. Juni 2007 um 13:38
    • #13

    @ Germaniafan und @ sammelfreak

    diese Stempel gab es nicht nur in Hamburg. Im Anhang ein Briefstück mit Stempel aus Düsseldorf. Ein Bild mit Stempel aus Wien folgt, sobald ich den Beleg für einen ausreichend großen Scan in meinen Händen habe.

    Gruß, obelix.fg

    Bilder

    • Vorausentwertung Düsseldorf.jpg
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  • obelix.fg
    aktives Mitglied
    Beiträge
    487
    • 6. Juni 2007 um 11:58
    • #14

    Ich habe mal im Stempelhandbuch Postalische Abstempelungen Teil B-Z (von Hans Stohl & Helmut Hagn) nachgeschaut, und 382 verschiedene Stempelabschläge gezählt, aus ca. 130 verschiedenen Orten.

    Der Großteil dieser Stempel ist mit 70 oder 80 Punkten bewertet (höchste Punktzahl im Handbuch ist 90 Punkte). Diese Stempelabschläge sind also alle als selten anzusehen.

    Wenn man sich die Stempel genauer anschaut, kann man auf dem Wellenfeld eine Nummer sehen.
    Der im Anhang gezeigte Stempel trägt die Nummer 923, beim weiter oben gezeigten Stempel von m.w.myname von Zossen kann man die Nr. 1380 lesen. Ich denke man kann also von mindestens 1380 verschiedenen Stempelabschlägen ausgehen, wahrscheinlich aber noch mehr.

    Gruß, obelix.fg

    Bilder

    • Vorausentwertung Wien.jpg
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  • Wolffi 17. September 2021 um 13:52

    Hat den Titel des Themas von „Hindenburg mit Ohrring /Vorrausentwertung ab 1935 im RPD-Bezirk Hamburg“ zu „Hindenburg mit Ohrring /Vorausentwertung ab 1935 im RPD-Bezirk Hamburg“ geändert.

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