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Russische Phantasien oder - Was der Michel nicht erzählt...

  • Lacplesis
  • 10. Mai 2007 um 23:00
  • Lacplesis
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    • 10. Mai 2007 um 23:00
    • #1

    In loser Reihenfolge werde ich in diesem Thema die Phantasieausgaben (Cinderellas), die hauptsächlich im Zusammenhang mit dem russichen Bürgerkrieg, in den 20er Jahren entstanden sind, vorstellen.
    Diese Marken tauchen ab und zu in Lots und Sammlungen auf und führen regelmäßig zu Nachfragen. Einzelne sind im Michel abgebildet mit dem Hinweis, dass es sich um "private Machwerke" handelt.
    Aber das Spektrum dieser Ausgaben reicht von: "Zu unrecht vom Michel als Mache defamiert" bis: "Kreativer Briefmarkenhändler will Sammler neppen".

    Wenn es nicht unbedingt not tut, haltet bitte eure Antworten im Rahmen, damit das Thema nicht so unübersichtlich wird. Auf mögliche Fragen gehe ich natürlich gerne ein.

    Meine Sammlung dieser Ausgaben ist bei weitem nicht vollständig, so dass ich von manchen Ausgaben z.Z. nur Beispiele zeigen kann. Ich werde die Bilder nach und nach durch vollständigere Abbildungen ersetzen.

    Zur Warnung: Von vielen Aufdruck-Phantasien (besonders von teuren) gibt es Fälschungen! Da es so gut wie keine Literatur zum Thema gibt ist die Fälschungsbekämpfung schwierig.

    Die von mir gemachten Wertangaben werden nicht lange Bestand haben bei der anhaltenden Preissteigerung bei Russland Material aller Art (also auch bei Phanatasie Ausgaben!). Bei qualitativ hochwertigem Material steigen die Preise z.Z. bis zu 25% pro Jahr. Es steht sogar zu befürchten das dieser Trend sich noch verstärken wird.

    Eine der wichtigsten Quellen für diese Aufstellung ist die Artikelreihe von Ustinovskiy, die zwischen 1990 und 1993 in der russischen Zeitschrift "Pfilatelie UdSSR" erschienen ist. Leider jedoch ohne die Hintergrundgeschichten der Ausgaben.

    Die Beiträge werden entsprechend meiner Erkenntnisse überarbeitet und mit weiteren Bildern versehen. Deshalb lohnt es sich, auch die älteren Beiträge hin und wieder durchzusehen.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    7 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (3. Oktober 2007 um 08:56)

  • shqip
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    • 10. Mai 2007 um 23:11
    • #2

    Lacplesis

    Ja bitte, das interessiert mich sehr und ich würde mich freuen, möglicherweise einige sog." Mache" Ausgaben identifizieren bzw. mehr darüber erfahren zu können.

    Für mich bist Du der Russland - Experte.....

    Gruss Shqip :rolleyes:

  • Lacplesis
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    • 10. Mai 2007 um 23:21
    • #3

    Anzahl der Werte: 7

    Hintergrund: Angeblich wurde diese Ausgabe als Propaganda- oder Kriegswohlfahrtsmarken (mit Einheitsnominale) 1919 für die weissen Truppen in Südrussland vorbereitet. Gedruckt sind die Marken wohl in Italien, mitte der 20er Jahre. Die Inschriften weisen Fehler auf, die nahelegen, dass sie nicht von einem muttersprachlichen Russen stammen.

    Die Marken zeigen folgende Persönlichkeiten:

    Grün: General Alexejew
    Blau: General Mai-Majewski
    Rot: Admiral Koltschak
    Orangegelb: Admiral Koltschak
    Schwarz: General Kornilow
    Violett: General Denikin

    Die großformatige Marke ist die einzige, die eine Nominale zeigt. Das Bildmotiv stellt einen russisch orthodoxen Priester dar, der die weissen Truppen vor der Schlacht segnet.

    Webquellen:

    Wert: ca. 20,00 Euro für den Satz.

    Bilder

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    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    6 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (21. November 2007 um 21:34)

  • Lacplesis
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    • 10. Mai 2007 um 23:47
    • #4

    Anzahl der Werte: 3/3

    Hintergrund: Angeblich wurde diese Ausgabe von der "Rada der Belorussischen Volksrepublik" (Rada BNR) zu Propagandazwecken verausgabt. Diese Regierung ohne Land war von einigen Staaten anerkannt und wollte wohl nach dem "philatelistischen Vermarktungserfolg" der Armeepostmarken (Asobny Atrad BNR) auf den Zug aufspringen und auch ein wenig Geld am Briefmarkenboom verdienen. Die Marken waren, im Gegensatz zur "Asobny Atrad-Ausgabe" (später mehr dazu...), nirgendwo frankaturgültig.

    Wert: ca. 3,00-5,00 Euro pro Satz geschnitten oder gezähnt.

    Zusätzlich zu den Werten zu 2, 3 und 5 Rubel gab es wohl noch Essays der Werte 10 und 25 Rubel. Diese habe ich noch nirgends angeboten gesehen, aber auf Wikipedia gibt es diese Abbildungen:

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    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    3 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (11. Mai 2007 um 13:41)

  • mannaro
    Gast
    • 11. Mai 2007 um 13:17
    • #5

    danke für diese interessanten beiträge ....
    so macht "investigative" Philatelie Spass
    mit respektvollen Grüssen aus wien
    mannaro

  • Lacplesis
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    • 11. Mai 2007 um 15:05
    • #6

    Anzahl der Werte: 16

    Hintergrund: Nachdem die ukrainische Regierung im Sommer 1920 aus ihrer letzten Hauptstadt Stanislawiw vertrieben wurde, blieb nur noch das ausweichen nach Tarnow in Polen.
    Die Regierung im Exil litt natürlich unter ständiger Geldnot, verständlich also, das auch hier wieder die Philatelisten geschröpft werden sollten. Mit nach Tarnow hatte man 27 Kisten mit Marken der Schahiw-Ausgabe (MiNr. 1-5) und verschiedenen Dreizackaufdrucken gerettet.
    Der Absatz der Schahiw-Ausgabe gestaltete sich ausgesprochen schwierig. Kein Wunder angesichts der Tatsache, das diese Ausgabe bis heute keinen vernünftigen Wert entwickelt hat.
    Die Dreizackausgaben wurden dem Händler Hermann Fischer, Wien VI, Loqualplatz angeboten. Nachdem dieser nicht auf das Angebot reagierte wuden die Marken etwa eine Woche später an den Händler Windholz aus Czeska Teschina verkauft. Kaum waren die Dreizacke weg, erschien Herr Dr. Rotstein, als Vertreter von Fischer und begann sich umgehend darüber zu beschweren, das er umsonst von Wien angereist sei. Um nicht das Gesicht zu verlieren, ließ sich das Postministerium der ukrainischen Exilregierung dazu überreden einen Kurierpost-Aufdruck "Kuriersko poliowa Poszta" in zwei verschiedenen Typen auf den Schahiw-Ausgaben anzubringen.
    Es wurden zusätzlich zwei Messingstempel (Hauptpostamt und Feldpostamt) hergestellt und damit eine Reihe von Belegen erstellt.
    Die Legende dieser Ausgabe besagt, das die Postämter in Tarnov und Rzhekhov ansässig waren.
    Es wurden auch Fiskalmarken der Ukraine mit diesem Aufdruck versehen.

    Der violette Aufdruck in polnischer Sprache, wie auf Bild 1 gezeigt scheint eine später entstandene Phantasie-Ausgabe zu sein.

    Eine weiteres Gerücht besagt, das die Marken tatsächlich postalisch verwendet wurden, zusammen mit den 10,20 und 40 gr. Werten der Wiener-Bildausgabe.

    Das abgebildete waagerechte Paar der blauen 10 Griven Marke zeigt bei der rechten Marke und die 6er-Einheit bei der Marke unten rechts einen Aufdruckfehler. Der letzte Buchstabe in der Währungsangabe (unterste Reihe) ist kursiv gedruckt.

    Weiter bekannte Fehler sind kopfstehende Aufdrucke, "I" statt "1" in der 10 und "K" statt "H" in Griven.

    Die Marken wurden teilweise von Fischer signiert.

    Im amerikanischen Scott Katalog sind die Marken als Ukraine M1-M16 bis heute gelistet.

    Literatur: M. Sekretar: "Über die sog. Kurier-Feldpost" in Ukraine-Philatelist Nr. 3-4, März/April 1930
    Rossica Journal 45 Seiten 34-45.

    Wert: 3,00-5,00 Euro Stück

    Bilder

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    Voltaire

    15 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (3. März 2009 um 13:40)

  • Lacplesis
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    • 11. Mai 2007 um 15:35
    • #7

    Anzahl der Werte: 1

    Hintergrund: Angeblich handelt es sich bei dieser Marke um eine Sondermarke anlässlich des Sieges über den Bolschewismus. Sie wurde wohl während der kurzen Euphorie über die Anfangserfolge der Judenitsch Offensive im Spätsommer 1919 (es sah kurz so aus, als ob Petrograd fallen würde) vom politischen Komitee der Westarmee in Berlin in Auftrag gegeben.

    Die Marke ist noch im 1924er Michel mit römischer Ziffer (unverausgabt) als letzter Wert der Westarmee Ausgaben gelistet.

    Wert: ca. 1,00 Euro

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    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    4 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (12. Mai 2007 um 10:03)

  • Lacplesis
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    • 11. Mai 2007 um 21:37
    • #8

    Anzahl der Werte: 5/5

    Hintergrund: Im Sommer 1919 hatte sich der belorussiche Truppenteil der Westarmee von der Armee getrennt um auf eigene Faust weiterzumachen. Der Kommandeur Oberst Bulak-Balachowitsch beförderte sich mit Billigung seiner Regierung (siehe oben...) zum Generalmajor und unterstellte seinen Verband dem estnischen Oberkommando. Die belorussische Einheit wurde bei Marienburg in Livland in der Lücke zwischen der estnischen und der lettischen Front eingesetzt.

    Am 19. Januar 1920 bat die militärdiplomatische Mission in Lettland das lettische Finanzministerium um Unterstützung bei der Herausgabe einer Briefmarkenausgabe für die Armeepost der Belorussen.
    Bereits am 15. Februar wurden die Andruckbögen der Marken an die Auftraggeber übergeben.
    Feldpostämter in denen diese Marken verwendet wurden befanden sich in Marienburg und Alt-Schwanenburg. Frankaturgültigkeit (in Lettland und Estland akzeptiert) bestand für diese Ausgabe vom 16.03.20 bis zum 22.04.20.
    Besonders hervor tut sich diese Ausgabe durch ihre optische Qualität. Die Entwürfe für die Marke stammen vom berühmten russisch/lettischen Briefmarkendesigner Prof. Richard Sarinsch, der auch zahlreiche Marken des Kaiserreichs Russland und der Republik Lettland gestalltet hat.

    Auch diese Ausgabe diente in der Hauptsache natürlich dazu Philatelisten auszunehmen.
    Dem entsprechend wurden sofort nach Ausgabe Briefmarkenhändler für den Vertrieb gesucht. In der ersten Zeit wurden die Händler Georg H. Jaeger (Libau) und A. Liwschitz (Riga) mit Material versorgt. Bereits im Mai tauchten erhebliche Mengen an Fälschungen in Riga und Berlin auf. Gleichzeitig weigerte sich Liwschitz die Marken (für die er natürlich noch nicht bezahlt hatte..) zu vertreiben.
    (Ein Schelm der böses dabei denkt... Aber wie hätte Herr Liwschitz auch die Marken aus eigener Produktion vertreiben sollen, wenn er auch noch die Echten angeboten hätte.)

    Gedruckt wurden offiziel ca. 5 Millionen Marken (gezähnt 11 1/2, ungezähnt und ungezähnt ohne Gummi). Davon haben glücklicherweise nur ca. 1% den Briefmarkenhandel erreicht. Wieviele Fälschungen es von dieser Ausgabe gibt ist nicht einmal zu schätzen.

    Es gibt zwei Klischeetypen des Schriftzuges. Typ 1 wurde nur auf der 15 Kop. Marke verwendet. Typ 2 auf allen anderen. 15 Kop. Marken Typ 2 sind falsch.

    Literatur: W. Batiewskij: Zur Entstehung der Briefmarkenausgabe "Asobny Atrad BNR" in Belarus-Report, Heft 4, 2004
    Weiterführende Informationen bei Arge Belarus: .

    Wert: ungestempelter Satz ca. 1,00 - 2,00 Euro, geschnitten oder gezähnt. Gestempelter Satz (Gefälligkeitsentwertung) mit dem abgebildeten Stempel ca. 10,00 Euro. Echt gelaufene Belege ab 60,00 Euro.

    Andererseits... Am 06.10.07 wurde auf ebay der auf Bild 5 abgebildete Posten von 129 Bögen (natürlich keine echten...) für 64,00€ verkauft...

    Eine Wiederaufnahme in den Michel wird von der Arge Belarus angestrebt.

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    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    8 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (7. Juni 2009 um 20:30)

  • Kramix
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    • 11. Mai 2007 um 21:52
    • #9

    Lacplesis

    Ich muss einfach mal Danke sagen, das ist eine Super-Serie, aus der man jede Menge Hintergrundinformationen und geschichtliches Wissen erfahren kann. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung
    Grüsse
    Kramix

    Geld kann Leben nicht kaufen ( Bob Marley )

  • shqip
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    • 11. Mai 2007 um 22:45
    • #10

    Lacplesis

    Bitte weitermachen !

    Es ist ein Thema, welches mich ungemein interessiert ( hatte ich ja schon angedeutet ) und ich möchte Dir für die Mühe, die eine solche Aufbereitung eines mehr oder weniger unbekannten Terrains macht, meinen Respekt kundtun !

    Ein kleiner Nebeneffekt hat sich bei mir - auch auf dem Hintergrund der Diskussion um fachliche Beiträge - eingestellt und ich überlege nun , ob ich in den nächsten Wochen das Land Albanien mit seiner bewegten Geschichte vorstelle.
    Literatur und Marken habe ich, Spass an der Materie sowieso, doch erst mal werde ich 1 Woche auf Malta verbringen ( vom 20. - 26. Mai ) .

    Auf Malta bin ich neugierig eben auch wegen der ungemein spannenden Geschichte des Landes ( Orden kämpft gegen osmanische Besatzung )

    Nach dem Urlaub werde ich Deinen "phantastischen Russlanderzählungen" folgen, sehen, ob ich etwas beitragen kann und dann vermutlich an einem fachlichen, informativen Beitrag ( Albanien ) basteln.

    Gruss Shqip :rolleyes:

    Einmal editiert, zuletzt von shqip (11. Mai 2007 um 22:49)

  • Zarenadler
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    8. November 1962 (63)
    • 12. Mai 2007 um 12:14
    • #11

    So - der zarenadler fliegt auch mal wieder durchs Forum ( hatte in der letzten zeit viel um die Ohren )

    Also Lacplesis, ich kann nur sagen - Respekt ! Viele der Marken sind auch in meiner Sammlung. Doch zum Teil war mir der (geschichtliche) Hintergrund nicht so bewußt, obwohl ich auch sehr viel Lieteratur aus dieser Zeit lese.

    Mach weiter - ich warte gespannt auf neue Dinge. Ich wühle mal in meinen Alben, vielleicht kann ich auch etwas dazu beitragen

    Hast Du schon mal drüber gedacht das als Veröffentlichung zu gestalten.
    Ich würde mich direkt anmelden !

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  • Lacplesis
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    • 12. Mai 2007 um 15:57
    • #12

    Anzahl der Werte: ?

    Hintergrund: Um die Vorlage meines Sammlerkollegen Zarenadler zu nutzen, machen wir mit der (vorerst) letzten Phantasieausgabe im Zusammenhang mit der Westarmee weiter.

    Als diese letzte Armeepost-Ausgabe der Westarmee aus der Druckerei kam, hatte die Westarmee bereits aufgehört zu existieren. Die einzelnen Verbände hatten sich über die Reichsgrenze nach Ostpreußen zurückgezogen.
    Um nicht auf allen Kosten sitzen zu bleiben verkaufte die Druckerei die gesamte Auflage an den Briefmarkenhandel. Kaum verwunderlich, das sich die Marken ungefähr so gut verkauften wie geschnittene oder gezähnte Stückchen Packpapier. Ein (leider mir bis jetzt nicht namentlich bekannter...) Briefmarkenhändler aus Deutschland kam auf die übliche Idee: Teile seines Bestandes mit Überdrucken zu veredeln. Der Aufdruck lautet "Einigkeit und Freiheit" auf russisch. Das soll wohl eine Nachwerwendung durch die Kommunisten andeuten.

    Wert: Der Handelswert der Marken ist gering (>0,50 Euro), sie tauchen jedoch eigentlich nicht besonders häufig auf. Deshalb ist es mir bis jetzt auch nicht gelungen festzustellen, ob noch mehr, als die gezeigten Werte überdruckt wurden.

    Sowohl Zarenadler als auch ich zeigen hier nur den Wert zu 15 Kop. der zusätzlich mit neuer Nominale 50 überdruckt wurde. Andere Werte mit überdruckter Nominale sind mir bis jetzt nicht untergekommen.

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    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    4 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (16. Mai 2007 um 00:21)

  • Lacplesis
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    14. Oktober 1967 (58)
    • 13. Mai 2007 um 18:39
    • #13

    Anzahl der Werte: 9

    Hintergrund: Dank der freundlichen Mithilfe von Germaniafan folgt hier die (endgültig) letzte Westarmee Phantasie.
    Angeblich sollten diese Marken im Nov. 1919 in Nordwest-Kurland in Verwendung genommen werden, wozu es jedoch nicht mehr kam (siehe oben). Der Aufdruck 3. A. ist die russiche Abkürzung für Zapad Armia = Westarmee.
    Vertrieben wurden die Marken vom Briefmarkenhändler Philipp Kossak, der schon vor dem Krieg über ausgezeichente Kontakte nach Russland verfügte und in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg DER führende deutsche Händler für Russland-Material war.

    Folgende Werte wurden überdruckt:

    3. A. und Wert im Kasten:
    15 Pf. auf 2,5 Pf. grau
    25 Pf. auf 2,5 Pf. grau
    25 Pf. auf 7,5 Pf. orange
    40 Pf. auf 7,5 Pf. orange
    75 Pf. auf 25 Pf. braun

    3. A. im Kreis auf:
    10 Pf. rot
    20 Pf. blau
    50 Pf. violett/sam.
    70 Pf. grün/schwarz

    Auflagehöhe laut Michel Katalog 1924:
    Typ 1: 100 Sätze
    Typ 2: 700 Sätze

    Die Wirklichkeit sieht natürlich auch hier anders aus, sonst wären die ursprünglich vergebenen Michel-Nummern I-IX nicht gestrichen worden.
    Der (warscheinlich philatelistisch vorbelastete) Zahlmeister einer deutschen Einheit in Kurland veruntreute die Germania Bögen und versah sie mit den Handstempel-Aufdrucken um sie an Herrn Kossak zu verkaufen.

    Die nachfolgende Abbildung ist Mitteilungsheft 77/2002 Arge Germania entnommen. Fälschungen sind mir bis jetzt nicht bekannt.

    Wert: Wie sagt man so schön: Liebhaberpreis

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    Voltaire

    5 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (13. Mai 2007 um 23:10)

  • Lacplesis
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    • 13. Mai 2007 um 22:27
    • #14

    Anzahl der Werte: 15

    Hintergrund: Der Benutzer Bucky aus dem BDPh-Forum war so freundlich mir die Abbildung zur Verfügung zu stellen.

    Die Herkunft dieser Phantasie-Ausgabe ist unklar. Warum die Schahiw-Ausgabe der Ukraine überdruckt wurde ergibt sich aus dem Beitrag "Ukraine Kurier-Feldpost Ausgabe" weiter oben. Der Stempel BEKAHALOSK POL. KORP. ist leider auch keine Hilfe. Der Satz war zumindest bis in die 30er Jahre im Stanley Gibbons und bis in die 40er Jahr im Scott gelistet.
    Es ist noch nicht einmal ansatzweise möglich eine histroisch sinnvolle Alibi-Geschichte für diese Ausgabe zu konstruieren.

    Wert: Der hier abgebildete Beleg hat auf ebay 42,16 Euro erbracht.

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    Voltaire

    2 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (28. Mai 2007 um 19:40)

  • Lacplesis
    Stamm Mitglied
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    14. Oktober 1967 (58)
    • 13. Mai 2007 um 22:49
    • #15

    Anzahl der Werte: 20

    Hintergrund: Angeblich wurden diese Werte für die Verwendung in der Autonome Sozialistische Sowjetrepublik Turkestan überdruckt. Gestempelte Werte tragen meist den Stampel CHOTAN.
    Das Problem ist jedoch: CHOTAN liegt nicht in Russich-Turkestan (West-Turkestan) sondern in Chinesisch-Turkestan (Ost-Turkestan)...

    Die wahre Herkunft der Ausgabe liegt leider noch im dunkeln.

    Die Abbildungen stammen von einer ebay-Auktion aus 2005.

    Wert: ca. 60,00 - 70,00 Euro für den Satz.

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    Voltaire

    Einmal editiert, zuletzt von Lacplesis (13. Mai 2007 um 22:52)

  • Carolina Pegleg
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    30. September 1967 (58)
    • 14. Mai 2007 um 01:57
    • #16

    Gehoert die folgende Marke auch den Russisch-Turkestanischen Phantasien an?

    Habe mich bei dem Stueck immer gewundert, wo die hingehoert . . .

    Im uebrigen: Eine super Serie, lacplesis, macht grossen Spass mitzulesen. Ich hoffe, die vor die liegenden turbulenten ersten Tage (und Naechte) mit Kyrill, lassen Dir Zeit fuer eine Fortsetzung . . .

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  • Lacplesis
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    14. Oktober 1967 (58)
    • 14. Mai 2007 um 09:57
    • #17

    Anzahl der Werte: 6/6

    Hintergrund: Angebliche Turkestan Ausgabe. Die Ausgabe ist realtiv selten. Sie soll um 1923 entweder in Frankreich oder Italien enstanden sein.
    Interessant und sehr selten sind die beiden Aufdrucktypen auf diesen Werten.

    Aufdruck 1: Überdruck der Währungsbezeichnung Kop. mit Rub. auf ungezähnten Werten.
    Aufdruck 2: In fünf Zeilen - VTKP (Vostochno-Turkestanskoye Kraevoe Pravitel'stvo) = Ost-Turkestanische Regional Regierung. "Zarja osvobozhdenija Rossii, 1924" = Beginn der Befreiung Russlands 1924.
    Angeblich verausgabt durch die Truppen des weissen Generals Sychow.

    Es gibt auch Marken, die mit dem Phantasiestempel "Feldpost in Turkestan - Weisse Armee" entwertet wurden.

    Die gezähnten Ausgaben gibt es in den Zähnungen 11,5 und 14,5.

    In den 1970er Jahren ist, angeblich in Deutschland, ein Nachdruck auf etwas dünnerem Papier entstanden. Dieser ist gezähnt 11.

    Wert: ? Zuwenig Vergleichspreise...

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    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    2 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (14. Mai 2007 um 09:58)

  • Lacplesis
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    • 14. Mai 2007 um 10:34
    • #18

    Anzahl der Werte: 8

    Hintergrund: Diese Ausgabe, deren Herkunft nicht näher bestimmt ist, entstammt auf jedem Fall der Werkstatt eines etwas kreativeren Herstellers.
    Die Werte entsprechen optisch genau den Ausgaben MiNr. 6b-11b der Denikin-Armeepost. Der auffälligste Unterschied ist, das sich in den beiden kleinen Kreisen beiderseits des Mitteloval nicht die Nominale wiederholt, sondern eine Rosette eingesetzt ist.
    Natürlich sind auch die Farben und z.t. auch die Nominalen anders.

    Lange Zeit wurden die Marken als Essays der Denikin-Ausgabe verkauft.

    Webquellen:

    Wert: 8-10 Euro Satz.

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    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    6 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (21. November 2007 um 21:33)

  • Lacplesis
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    • 15. Mai 2007 um 21:01
    • #19

    Anzahl der Werte: 5

    Hintergrund: Der Aufdruck Jug-Rossij (Süd-Russland) soll in diesem Fall von Schahiw-Ausgabe-Veredelung an die Marke MiNr. 4 der Wrangel-Armeepost erinnern.
    Herkunft war bis jetzt nicht zu ermitteln, die Ausgabe ist jedoch im 1921er Michel und 1923er Scott gelistet.

    Wert: 20,00-25,00 Euro der Satz.

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    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    5 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (22. Mai 2007 um 19:44)

  • Lacplesis
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    • 15. Mai 2007 um 22:23
    • #20

    Anzahl der Werte: 51 Hauptnummern

    Hintergrund:
    Die R.O.P.i.T. (Russkoe Obschchestvo Parokhodstva i Torgovli = Russische Gesellschaft für Schiffahrt und Handel) war die für das Schwarze Meer und die Levantehäfen zuständige russiche Schiffahrtslinie.
    Von 1856 bis 1914 betrieb die ROPiT eine ganze Reihe von Postämtern im Ottomanischen-Reich.
    Hier findet man eine Karte, auf der die ROPiT Postämter mit weissen Sternen markiert sind (leider etwas schlecht zu erkennen), der Rest ist leider auf französisch.

    Wie auch die Postämter der anderen Mächte in der Türkei, wurden diese kurz vor Ausbruch des 1. Weltkriegs geschlossen.
    Nach Ende des Krieges mit der Türkei 1918, versuchte die ROPiT Postverwaltung in Odessa mit den verbliebenen Schiffen der Gesellschaft den Postverkehr mit den Levantehäfen wieder aufzunehmen.
    Zu diesem Zweck wurden große Mengen der Levanteausgabe 1900/1904, die sich noch im Bestand der ROPiT befanden überdruckt.
    Unglücklicherweise wurden jedoch, bevor diese Pläne umgesetzt werden konnten, die ROPiT-Schiffe wieder der militärischen Verwendung durch die weissen Truppen in Südrussland zugeführt.

    Diese Liste habe ich schon vor einigen Jahren erstellt. Wertangabe in Punkten. 1 Punkt = 0,01 Euro. Ist aber nur ein grober Anhaltspunkt, da die Bewertung auf der Michel-Einschätzung der Seltenheit von 1924 beruht. Ich arbeite noch an einer besseren Bewertung.

    (Kann mir mal jemand sagen, wie ich diese Liste formatieren kann?)

    Nr. Beschreibung Überdr. MiNr Wert

    Typ 1
    1a 4 Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Blau 20xb 50
    1b 4 Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Schwarz 20xa 300
    2 10 Pa. A. 2 Kop. Grün 21y 4000
    3 20 Pa. A. 4 Kop. Karmin 22y 50
    4 20 Pa. A. 5 Kop. Lila 48 2500
    5 2 Pia. A. 20 Kop. Blau/rot 24y 100
    6 5 Pia. A. 50 Kop. Lila/Grün 25y 180
    7 7 Pia. A. 70 Kop. Braun/Orange 26y 400
    8a 10 Pia. A. 1 Rbl. Braun/Orange 27y 500
    8b 10 Pia. A. 1 Rbl. Braun/Orange 55 500

    Typ 2 - Aufdruck auf Typ 1
    9a 0,5 Pia. A. 4Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Blau 1a 50
    9b 0,5 Pia. A. 4Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Schwarz 1b 300
    10 0,5 Pia. A. 10Pa. A. 2 Kop. Grün 2 350
    11 0,5 Pia. A. 20Pa. A. 4 Kop. Karmin 3 50
    12 0,5 Pia. A. 20Pa. A. 5 Kop. Lila 4 1250
    13a 1 Pia. A. 4Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Blau 1a 50
    13b 1 Pia. A. 4Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Schwarz 1b 300
    14 1 Pia. A. 10Pa. A. 2 Kop. Grün 2 350
    15 1 Pia. A. 20Pa. A. 4 Kop. Karmin 3 50
    16 1 Pia. A. 20Pa. A. 5 Kop. Lila 4 1250
    17a 1,5 Pia. A. 4Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Blau 1a 50
    17b 1,5 Pia. A. 4Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Schwarz 1b 300
    18 1,5 Pia. A. 10Pa. A. 2 Kop. Grün 2 350
    19 1,5 Pia. A. 20Pa. A. 4 Kop. Karmin 3 50
    20 1,5 Pia. A. 20Pa. A. 5 Kop. Lila 4 1250
    21a 2 Pia. A. 4Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Blau 1a 100
    21b 2 Pia. A. 4Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Schwarz 1b 300
    22 2 Pia. A. 10Pa. A. 2 Kop. Grün 2 350
    23 2 Pia. A. 20Pa. A. 4 Kop. Karmin 3 500
    24 2 Pia. A. 20Pa. A. 5 Kop. Lila 4 1250
    25a 2,5 Pia. A. 4Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Blau 1a 120
    25b 2,5 Pia. A. 4Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Schwarz 1b 300
    26 2,5 Pia. A. 10Pa. A. 2 Kop. Grün 2 350
    27 2,5 Pia. A. 20Pa. A. 4 Kop. Karmin 3 100
    28 2,5 Pia. A. 20Pa. A. 5 Kop. Lila 4 1250
    29 2,5 Pia. A. 20Pa. A. 2 Pia. A. 20 Kop. Blau/rot 5 120
    30a 3 Pia. A. 4Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Blau 1a 150
    30b 3 Pia. A. 4Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Schwarz 1b 200
    31 3 Pia. A. 10Pa. A. 2 Kop. Grün 2 450
    32 3 Pia. A. 20Pa. A. 4 Kop. Karmin 3 150
    33 3 Pia. A. 20Pa. A. 5 Kop. Lila 4 1500
    34 3 Pia. A. 20Pa. A. 2 Pia. A. 20 Kop. Blau/rot 5 150
    35a 5 Pia. A. 4Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Blau 1a 200
    35b 5 Pia. A. 4Pa. A. 1 Kop. Orange Aufdr. Schwarz 1b 2000
    36 5 Pia. A. 10Pa. A. 2 Kop. Grün 2 3250
    37 5 Pia. A. 20Pa. A. 4 Kop. Karmin 3 200
    38 5 Pia. A. 20Pa. A. 5 Kop. Lila 4 1750
    39 5 Pia. A. 20Pa. A. 2 Pia. A. 20 Kop. Blau/rot 5 200
    40 10 Pia A. 5 Pia. A. 50 Kop. Lila/Grün 6 500
    41 10 Pia. A. 7 Pia. A. 70 Kop. Braun/Orange 7 500
    42 20 Pia. A. 10 Pia. A. 1 Rbl. Braun/Orange 8a 650
    43 30 Pia. A. 10 Pia. A. 1 Rbl. Braun/Orange 8a 1200
    44 50 Pia. A. 35 Pia. A. 3,5 Rbl. MiNr. 28y 2000
    45 100 Pia. A. 70 Pia. A. 7 Rbl. MiNr. 29y 2500

    Typ 3
    46 7 Pia. A. 20 Pa. A. 4 kop. MiNr. 32 80
    47 10 Pia. A. 20 Pa. A. 4 kop. MiNr. 32 100
    48 15 Pia. A. 20 Pa. A. 4 kop. MiNr. 32 150
    49 20 Pia. A. 20 Pa. A. 4 kop. MiNr. 32 200
    50 25 Pia. A. 20 Pa. A. 4 kop. MiNr. 32 250
    51 30 Pia. A. 20 Pa. A. 4 kop. MiNr. 32 300

    Aufruckfehler sind bekannt (siehe Beispiel).

    Das letzte Bild zeigt eine Briefvorderseite die eine Seepostfrankatur dieser Ausgabe trägt (abgestempelt im R.O.P.i.T. Postamt in Konstantinopel) und zusätzlich portgerecht für ein Ortseinschreiben innerhalb Odessas mit Ukraine-Marken mit Odessa-Dreizack-Überdrucken frankiert ist.

    Der Michel 1924 schreibt: Obige Marken 1-51 sollen für den Seepostverkehr in der Krim, den verschiedenen Hafenplätzen des Schwarzen Meeres usw. gedient haben, doch waren hierüber genaue Angaben nicht zu erhalten. Dieselben sollen auch mit Aufdruck des ukrainischen Hoheitszeichen vorkommen. Echt gelaufene Briefe haben bisher nicht vorgelegen.

    Das größte Rätsel an dieser Ausgabe ist eingentlich, warum viele Kataloge sich irgendwann dazu entschloßen haben, sie zu streichen...
    Die einzige Ausnahme, die ich kenne, ist der russische Izdat-Katalog, der die Ausgabe als Beirut-Provisorium führt.
    Aber warum Beirut? Alle Stempel die ich bis jetzt gesehen habe sind von Konstantinopel...
    Nachtrag: Im Scott wird der Satz unter Ukraine gelistet.

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    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    14 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (16. Mai 2007 um 11:44)

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