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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Stempelfragen

  • Hajo
  • 27. März 2007 um 15:01
  • Hajo
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    • 27. März 2007 um 15:01
    • #1

    Liebe Mitglieder,


    zunächst stelle ich mich kurz als neues Mitglied vor. Ich komme aus Berlin und sammle ausschließlich "BRD" und "Berlin". Neben der Sammlung nach Katalog habe ich noch eine Dublettensammlung, die ich genauso leidenschaftlich pflege.

    Nun habe ich ein paar Fragen zur Abstempelung - die Fragen beziehen sich ausschließlich auf das Sammelgebiet "BRD". Ich mache es zum einfacheren Antworten als Aufzählung.


    a) Sind Marken mit Ersttagsstempel minderwertig abgestempelt, also weniger wert als echt gelaufene Marken? Der Katalog unterscheidet nicht, und der Sammler findet sicher Ersttagsstempel schöner. Aber was sagen die Experten? Muss eine Marke echt gelaufen sein?

    b) Wenn die Philatelie der Post Werbung zustellt, klebt da auch manchmal eine richtige Marke drauf. Der Stempel allerdings ist ein Versandstellenstempel. Er sieht extrem sauber aus und wird daher eindeutig mit Maschine draufgedruckt. Einige Leute sind der Meinung, so gestempelte Marken sind nicht gleichwertig - aber warum? Sie sind ja im Gegensatz zm Ersttagsstempel sogar echt gelaufen!

    c) Man findet heutzutage auch Stempel mit dem Schriftzug "Nachträglich entwertet". Diese Marken können direkt in den Müll, richtig? Da steht ja auch soweit ich mich erinnere nicht mal ein Datum drauf.

    d) Ich habe quasi zwei Doublettensammlungen. In der ersten habe ich Marken, wo nur ein Rundstempelabdruck zu sehen ist. Alle Marken, auf denen zusätzlich zum lesbaren Rundstempel noch ein Werbeabdruck oder die hässlichen Wellen drauf sind, habe ich in eine zweite Sammlung verbannt. Sind Marken, die zusätzliche Stempel enthalten, wertloser - oder ist es nur eine Frage der Ästhetik, ob man das so für sich trennen möchte?

    e) In Kiloware findet man immer wieder Ausschnitte von Plusbriefen, also ins Papier enigedruckte Nachbildungen vorhandener Briefmarken. Gibt es dafür schon einen Katalog? Soll man sowas überhaupt sammeln?


    So, ne Menge Fragen :) Jetzt hoffe ich auf eine Menge Antworten :)


    Hajo

  • reichswolf
    Gast
    • 27. März 2007 um 15:12
    • #2

    Hallo und willkommen hier, Hajo!
    Hier meine Antworten:
    a) ESST sind Gefälligkeitsstempel, die zur Zeit nicht sehr beliebt sind. FDC aus dem Bedarf mit Ortsstempel dagegen bringen bestimmt einen Aufschlag zum normalen Preis.
    b) Versandstellenstempel sind der wahre Müll, denn wenn ich ricchtig informiert bin, sind diese Werbebriefe sog. Postsachen, die eigentlich frei sind. Daher hat die Marke eher Vignettencharakter...
    c) Finde ich OK, besonders auf Brief hat ein solcher Stempel durchaus seine Berechtigung, in der Sammlung zu verbleiben. In dem mir vorliegenden Aachener Stempelkatalog sind diese Stempel auch extra aufgeführt und bewertet.
    d) Will ich nix zu sagen.
    e) Ab in die Rundablage damit!!
    So, das war's für's erste, es grüßt dich der
    reichswolf

  • Hajo
    aktives Mitglied
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    • 27. März 2007 um 15:21
    • #3

    zu a) Ich kann von der Philatelie ja auch die Marke mit Tagesstempel bestellen, aber das ist doch dann in dem Fall immer noch ein Gefälligkeitsstempel oder? Es ist ja paradox, dass "die Philatelie" Marken anbietet, die philatelistisch minderwertig sind. Daher kann ich es auch nicht ganz verstehen, warum ESST minderwertig sein sollen.

    b) Wenn ich eine Marke ausschneide von einem Brief (ich sammle keine Ganzsachen), dann weiß doch kein Mensch, ob der Brief überfrankiert war oder nicht. Ich hätte eher gedacht, dass diese offensichtlich maschinelle Abstempelung die Marke abwertet - nicht die Überfrankierung (auch wenn Du natürlich recht hast, dass die Post das auch ohne Marke verschicken kann).

    c) "Nachträglich entwertet"e Marken haben ja nicht mal ein Datum...

    d) Lol, warum?


    :)

  • reichswolf
    Gast
    • 27. März 2007 um 15:45
    • #4

    a) Du kannst aber nicht einen beliebigen Ortsstempel als Ersttagstempel bei der Versandstelle erhalten. Ergo ist ein Ortstempel eher Bedarf. Auf der losen Marke kann das immer noch Gefälligkeit sein, auf einem Geschäftsbrief mit BZ-Stempel beispielsweise ginge man aber von Bedarf aus. Und im Moment liegt sowas im Trend. Die Masse der Sammler entscheidet hier über den Wert, so einfach ist das. Aber was dir gefällt, mußt du wissen, und wenn du ESST magst, hast du zur Zeit die Möglichkeit, günstig einzukaufen. Ist doch auch was, oder?
    b) Jeder Sammler erkennt Versandstellenstempel, die wenigsten mögen sie. Also siehe oben.
    c) Doch, auch das gibt es.
    d) Ist IMHO eine rein persönliche Entscheidung.
    e) Muß meine Aussage dazu relativieren. Auch diese war nämlich nur dem Massengechmak geschuldet. Ein Marktwert existiert quasi nicht. Ob du solche Ausschnitte sammelst, ist natürlich dir überlassen. Früher war das gang und gebe, sogar in den Vordrucken war Platz dafür. Und was in hundert Jahren ist, kann keiner absehen...

  • reichswolf
    Gast
    • 27. März 2007 um 15:55
    • #5

    c) Sieh mal hier:

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 27. März 2007 um 16:14
    • #6

    Hallo Hajo,

    nachträglich entwerte Marken bzw. ganze Briefe nehme ich doch gerne in meine Sammlung auf. Immerhin sind sie was besonderes. Ein Sammlerfreund hat mit solchen Marken und Briefmarken eine Goldmedaille bei einer hiesigen Ausstellung bekommen. Also von wegen "wegwerfen"...

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  • kauli
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    • 27. März 2007 um 17:21
    • #7

    Hallo Hajo,

    Wilkommen im Forum, hast die richtige Wahl getroffen.
    Das Du Berliner bist freut mich besonders, so viele sind wir
    nicht.

    Zu a Gestemöelte ABO Ware geht garnicht (ist meine Meinung)
    Bei mir muß die Marke "gelebt" haben.

    ZU b Hat reichswolf die treffende Antwort gegeben.

    Zu c Auf Brief sammelwürdig

    Zu d Rundstempel sind Ok. Mit Werbestempel Geschmacksache,
    Machen sich auf jeden Fall auf Brief besser, als lose

    ZU e Ausschnitte, wie a, geht garnicht
    Plusbriefe sammeln ist Ok. Weis nicht genau, ob es Kataloge
    darüber gibt, zumindest sind sie in der Michel-Rundschau
    aufgeführt. Ich heb sie zwar auf, aber direkt sammeln nicht

    Dann noch viel Spaß im Besten Forum der Welt :philaforum1:

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • Coki
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    • 27. März 2007 um 17:37
    • #8
    Zitat

    Original von BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Hallo Hajo,

    nachträglich entwerte Marken bzw. ganze Briefe nehme ich doch gerne in meine Sammlung auf. Immerhin sind sie was besonderes. Ein Sammlerfreund hat mit solchen Marken und Briefmarken eine Goldmedaille bei einer hiesigen Ausstellung bekommen. Also von wegen "wegwerfen"...

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

    Moin Lars

    Hajo meinte die aktuellen Gummi-Stempel (siehe: ) und nicht die bekannten Kreisstempel mit Stegsegment oben. ;)
    und hier stimme ich ihm grundlegend zu, das diese nur eingeschränkte Sammelwürdig sind, sofern sie nicht der Auflockerung einer Sammlung dienen.

    Gruss,

    Coki

    Coki's kleine Philaseite :boese:

  • Hajo
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    • 27. März 2007 um 19:11
    • #9

    Richtig. Ich meine nicht die Hamburg-Stempel wie aus dem anderen Thread, sondern die ganz schlichten. Die sind für mich so, als wenn jemand die Marke durchstreicht. Ist ja auch ne andere Stempelfarbe.

    Mal abgesehen davon, dass euch echtgelaufene lieber sind (was ich ideologisch durchaus nachvollziehen kann): die Preise im Michel spielen dafür aber keine Rolle - richtig? Bei der DDR hat man da Unterschiede gemacht, da war vielleicht die Produktion auch etwas sehr extrem.

    Manche Leute rennen sogar extra auf irgendwelche Messen für Sonderstempel. Und im Michel-Katalog gibt es auch einige Blöcke, die mit Sonderstempel mehr wert sind als ohne. Dabei wäre doch gerade ein echtgelaufener Block viel viel besser als einer mit Gefälligkeitsstempel?

    Und zuguterletzt: die Philatelie produziert Ware für Philatelisten. Im Umlauf findet man fast nur noch selbstklebende, so dass man klar sagen kann, dass heutzutage sogar noch viel mehr der gestempelten Marken von der Philatelie direkt kommen als früher. Warum also sollte man Marken, die von der Philatelie kommen, als unwürdig oder minderwertig einstufen, das kann ich einfach nicht nachvollziehen. Dann müßte der Bund der Philatelisten der Post den Verkauf von "gestempelten Briefmarken" verbieten, wenn es zum Schaden der "kleinen" Sammler führen würde.

    Ratlos ... :(

  • Coki
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    • 27. März 2007 um 19:40
    • #10

    Du vergisst, der BDPh ist eine Fanorganisation und die DPAG ist ein Privatunternehmen. Faktisch hat der BDPh mehr oder weniger kein Einfluss darauf wie die DPAG ihre Gewinne steigert.
    Und Sachen an Sammler zu verkaufen (die meisten Sammler die bei der DPAG kaufen, sind nicht im BDPh organisiert), ohne eine wirkliche Gegenleistung zu bieten, ist fast Reingewinn. Also kein Wunder das die DPAG seit über 10 Jahren ein Sammlerprodukt nach dem anderen auf dem Markt schmeisst.

    Gründe für die anderen Masstäbe die jetzt an den Tag gelegt werden, gibt es viele. Aber der für mich wichtigste ist einfach, das aufgrund der vorhanden Materialfülle auf dem Markt die Beschaffung selbst erstklassiger Ware ziemlich einfach geworden ist.

    Gruss,

    Coki

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  • Hajo
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    • 27. März 2007 um 19:44
    • #11

    Klar - dass BDPh und DPAG nichts miteinander zu tun haben ist klar. Und dass die einen unheimlichen Gewinn damit machen ist auch klar :)

    (immerhin verkaufen die jetzt selbstklebende Marken aus MH oder von der Rolle sogar einzeln, wow)

    Ich war grad mal bei Schlegel auf der Website. Sind ja nur einen Katzensprung von meiner Arbeitsstelle entfernt.

    Da gibt es die Marke 87 Berlin (Beethoven) für 25 € mit Normalstempel, aber die Ausgabe mit SST (naja, ist kein Unterschied zu ESST, oder, ist auch nur ein Gefälligkeitesstempel) kostet 30 € - ist also mehr Wert als die normal gelaufene Marke. Kommentare?

  • Coki
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    • 27. März 2007 um 20:40
    • #12

    Das kann man alles nicht so einfach beurteilen.

    Gerade Sonderstempel sind wieder ein ganz anderer Fall. Nur zur Erläuterung:
    SST -> Anlassbezogene Sonderstempel die zumeist aus privater Hand bestellt und finanziert werden.
    ESST -> Seitens der DPAG (in zwei Versionen, Berlin und Bonn) finanzierter und eingesetzter Stempel zu bestimmten Ausgaben.

    Während ersterer auf allen möglichen Marken abgeschlagen wird, ist letzterer nur auf der entsprechenden Ausgabe wieder zu finden.
    Da der ESST insbesondere in der Kartonphilatelie eingesetzt wird, die zu 100% in Sammlerhände gehen, gibt es den Stempel in rauhen Mengen, während Sonderstempel aufgrund ihrer Fülle teilweise sehr selten sind (ich suche zb. immer noch zwei Stempel von Steilshoop, sowie noch den einen oder anderen von den Evgl. Kirchentagen ;) ).

    Insofern kann es sein, das der SST auf dem Block eine Wertsteigerung aufgrund seiner Seltenheit darstellt.

    Im übrigen ist das Beispiel Block doch eher ungeeignet zur Beurteilung der Werthaltigkeit von Stempelformen, da so gut wie alle Blocks auf dem Markt gefälligkeitsentwertet sind.
    Anders ist es halt bei Einzelmarken, da sind bedarfsgelaufene Werte meiner Beobachtung nach unter den aktiven Sammler aktuell das "Nonplusultra".

    Gruss,

    Coki

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  • Hajo
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    • 27. März 2007 um 21:07
    • #13

    Ah, danke für die Erklärung mit SST und ESST.

    Klar sind Blöcke was anderes - fiel mir nur zu dem Thema ein, habe mich gewundert.

    oh man... da sammelt man jahrelang ESST und nun soll's nischt wert sein *heul*

  • shqip
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    23. Juni 1952 (74)
    • 27. März 2007 um 21:37
    • #14

    Hallo Hajo und ich grüsse [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/37/1160301068.gif]

    Bärlin !!! Bald sind wir so viele, dass wir einen eigenen Berlin - Smilie brauchen......

    Leider sammle ich weniger Deutschland, viel mehr alles andere - aber ich denke, jeder findet hier im Forum Gleichgesinnte, und übergeordnet sind ja alle Mitglieder im Forum mit dem Thema Briefmarken befasst.

    Gruss Shqip [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/52/1161889144.gif]

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 27. März 2007 um 21:55
    • #15

    Hallo Hajo und Coki,

    das mag für einen Markensammler alles grauslig sein, aber ein Postgeschichtler findet das spannend! Ich würde nie eine nachträglich entwertete Marke auf Brief ablösen. Und auch die Kulientwertungen haben ihren Reiz (siehe Bild).

    Verdammt auch nicht immer gleich die Kartonphilatelie bzw. philatelistisch beeinflusste Belege. Ich schreibe immer einen Erinnerungsbrief von den Messen, die ich besuche. Motivsammler finden die klasse. Und ich freue mich jedes mal an den Erinnerungen, die damit verbunden sind.

    Eines sollte man auch nie vergessen, Sammelgewohnheiten ändern sich. Mein Vater hat noch auf Eckrandstempel geachtet, weil das Bild sichtbar sein sollte. Heute wollen alle zentrische Ortsstempel. Vor 30 Jahren war "postfrisch" das Nonplusultra. Heute ist der echt gelaufene Beleg das heilige Kalb, um das alle herumtanzen.

    Kuckt man über den Tellerrand, dann stellt man schnell fest, dass in anderen Ländern anders gesammelt wird. Hier in Luxemburg werden die FDCs nach Editionen gesammelt - da geht es darum, von einem FDC-Hersteller komplett zu sein (ist in den USA noch viel weiter verbreitet). In Deutschland kriegen alle bei dem Thema Pusteln... :D

    Und wenn ich die Wahl zwischen einem sauberen ESST oder SST auf einem Block ggü. einem einfachen Ortsstempel, dann entscheide ich mich für die attraktivere Variante. Und der Katalogwert ist mir schnurz.

    Mit extrem entspannten Grüssen!

    Lars

    P.S. Mit ist klar, dass der gezeigte Beleg erst auf den zweiten Blick zum Thema "nachträglich entwertet" passt.

    Bilder

    • handschrift.jpg
      • 389 kB
      • 1.157 × 893
      • 305

    Einmal editiert, zuletzt von BDPh-Fälschungsbekämpfung (27. März 2007 um 21:57)

  • Coki
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    10. April 1975 (51)
    • 27. März 2007 um 22:36
    • #16

    Lars
    Nicht missverstehen. ich bin komplett auf deiner Schiene, aber auch in diesem Fall ist es eine Sache des "Textverständnis".
    Hajo schrieb von den Gummi-Stempeln in Kiloware. Da ist nix mehr mit ganzen Belegen, insofern sind diese wirklich nur noch eingeschränkt zu nutzen (siehe meine beiden Albenseiten die ich oben verlinkt habe). ;)


    @Kartonphilatelie
    Auch hier wieder keine Probleme. Meine Kirchentagssammlung (siehe: ) besteht zu ~80% aus Belegen der Kartonphilatelie. Bedarf ist da eher ein Bruchteil, weil man gewisse Sachen ohne die FDC's, ETB's, Sammlerbelege, usw. gar nicht mehr kriegen würde (Bedarf gestempelter ESST? <-- dürfte schwierig werden bei enger Definition von Bedarf ;) ).
    Was ich schrieb bezog sich ja eher auf die aktuelle Marktlage in Deutschland bei der gängigen Markenware.

    @Stempelung
    Ich persönlich bin da recht locker, zumindestens in meinen reinen Markensammlungen. Hier ist grundsätzlich alles "wild" durcheinander von SST, ESST, Wellen- bzw. Maschinenstempel, Eck- bis hin zu Top-Rundstempel. Das einzige was nicht reinkommt sind Kugelschreiberentwertungen (nur auf Beleg, aber nicht einzelnd).


    @Block ESSt vs. Ortsstempel
    Dito, ist bei mir genauso. Obwohl ich wie gesagt, auch hier keine einheitliche Schiene fahre, sondern selbst Blocks mit Handrollwellenstempel habe (sieht auch genial aus).

    Gruss,

    Coki

    Coki's kleine Philaseite :boese:

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 28. März 2007 um 05:41
    • #17

    Hallo Coki,

    für mich bezog sich die Kilowarenaussage im Eingangsposting nur auf die Plusbriefausschnitte. Habe auch die anderen Aussagen noch einmal durchgesehen, wo habe ich das überlesen?

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  • Hajo
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    • 28. März 2007 um 08:31
    • #18

    Guten Morgen :)


    Also ich habe hier 25 Kilo Briefmarken, die habe ich in einem Schwung gekauft für 200 € :) Klar, da sind keine großen Überraschungen drin, aber es macht trotzdem Spass. Insofern geht es bei allen Fragen tatsächlich nur um schon ausgeschnittene Marken.

    Den Absatz über die "Sammelgewohnheiten" fand ich sehr positiv. Wer weiss schon, wohin die Reise geht - und dazu hat sowieso jeder seine Vorlieben und Abneigungen. Ich war halt immer schon einer Einzelmarken-Katalog-Sammler (also so ähnlich wie Warmduscher, lol), und es macht mir trotzdem Spass - und das ist eigentlich das wichtigste, es sei denn, man betreibt das Briefmarkenhobby gewerblich. Solange man aber nur für sich sammelt und nicht in Geldnöte gerät, denkt man j sowieso nicht an einen Verkauf.

    Also in meinen "Hauptsammlungen" (Berlin und Bund) habe ich bevorzugt ESST, ansonsten gut lesbare Tagesstempel. Hier und da habe ich noch vereinzelt Marken, die nebem dem Tagesstempel von eine Welle oder einen Werbedruck am Rand mit drauf haben, die versuche ich nach und nach auszutauschen.

    Die Dublettensammlung, und interessanterweise liegt darauf zur Zeit mein Gewicht (in dem Fall trifft der Begriff "Sammler" also mal so richtig zu), habe ich eben in zwei Bereiche geteilt. Im einen Bereich habe ich Marken, die keine Spuren von Zusatzstempel aufweisen (Ausnahmen: Zuschlagsmarken und die EXPO 2000 selbstklebende). Alles andere wandert in Tütchen in den zweiten Bereich.

    Seit dem Kauf der 25 Kilo Bombe sortiere ich auch Marken mit Zusatzstempel sofort aus, die werden also erst gar nicht mehr abgelöst (und kommen in einen Karton in den Keller).

    Um Abschluss noch was amüsantes von euch :p Einige Marken kommen in dem 25 Kilo Paket natürlich sehr oft vor. Die selbstklebende Marke "roter Sand" ist in diesem Paket ca. 5000 mal enthalten :) Und zwar mit erstklassigem Stempel (also die aussortierte sind da nicht mitgezählt). Ja, und die werden alle abgelöst und auf Kärtchen gesteckt :)

    Klar, ich habe auch vernünftige Marken. Ich habe Berlin ab Nummer 61 komplett (allerdings ohne Währungsgeschädigte Block und Einzelmarken) und beim Bund immerhin auch schon die Jahrgänge 1979 bis heute komplett.

  • mtcyrus
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    29. Juli 1980 (45)
    • 28. März 2007 um 08:53
    • #19

    Also erstes mal ein herzliche willkommen, auch von mir!!!!!!!


    Ich finde das klasse wie du unser Hobby bestreitest, ehrlich ich bin auch ein kilowaren Fan, aber 25 kilo, hut ab kann ich da nur sagen.
    Ich weiß ja schon wie es ist 1 kilo ab zu arbeiteiten, und wie dann die Wohnung aussieht, und ganz ehrlich gesaht ich kann Lars gut verstehen ich fand seine Ausführungen auch sehr interessant und ich muss sagen das ich da in vielen Sachen übereinstimme.

    P.S. Ich sammel auch Berlin und BRD also falls Tausch oder weiteres erwünscht ist lasse mal von dir hören

    MFG

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • Hajo
    aktives Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    30. Oktober 1974 (51)
    • 28. März 2007 um 09:07
    • #20

    Ich muss gestehen: das Ablösen macht übwiegend meine Mutter, weil es ihr Spass macht. Das Vorsortieren und das Einsortieren in die Sammlung mache aber überwiegend ich.

    Ja - 25 Kilo ist unglaublich viel. Der Karton ist auch noch in Bearbeitung :) Ich habe ja auch noch andere Hobbys.

    Oh, hatte ich ganz vergessen zu schreiben: es sind ausschließlich Sondermarken. 25 Kilo Sondermarken :) Unordnung macht es eigentlich nicht so viel. Ich sortiere quasi in drei Kisten: abzulösen, nicht abzulösen, Spezial (sind z. B. sogar ein paar Berlin-Marken mit dabei).

    Wer weiss: vielleicht findet ja irgendwann mal jemand beim "Roten Sand" einen Plattenfehler - dann habe ich ne große Auswahl :)

    Hmm, ich habe eigentlich noch nie getauscht :) Vielleicht ein Fehler - aber es ist auch nicht leicht, zwei gleichwertige Tauschpartner zu haben. So richtig besondere Sachen habe ich auch nicht anzubieten - und ob jemand meine Lücken schliessen kann, ist auch wieder eine andere Frage.

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