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Österreich-Irak, Postkarte August 1934

  • 22028
  • 20. September 2022 um 19:01
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    • 20. September 2022 um 19:01
    • #1

    Viele meiner Beiträge würden in verschiedene Diskussionen passen, diesen Betrag hier stelle ich bei Österreich ein, er würde aber auch in meine Overland Mail Baghdad-Haifa oder in meine "Schatzkiste" Diskussion passen.

    Mir ist seit einigen Jahren bekannt, dass auch die Österreichische Post Portozuschläge für die Overland Mail Baghdad-Haifa eingeführt hatte, jedoch war kein Beleg bekannt.

    Im "Post- und Telegraphenregulierungsblatt" (PTVBl) Nr. 35/1925" gab die Österreichische Post die Bestimmungen für die Post nach Mesopotamien (Irak mit Bagdad, Basra und Kuwait) und Persien im Kraftwagenverkehr Damaskus-Bagdad bekannt und erhob ab 1. Juni 1925 einen Zuschlag von 20 Groschen je 20 Gramm und 20 Groschen je Postkarte.

    Der Zuschlag wurde durch den Erlass Nr. 82 im PTVBl Nr. 35/1929 mit Wirkung vom 1. Januar 1930 abgeschafft, gleichzeitig entfiel auch die Anbringung des Leitwegvermerkes "Service Extraordinaire Beyrouth-Bagdad".

    Der bisher zu entrichtende Zuschlag für die Beförderung von Briefsendungen nach Irak und Persien durch den Kraftfahrdienst Damaskus-Baghdad wird mit Wirkung vom 1. Januar 1930 abgeschafft.

    Gleichzeitig wird verfügt, dass von diesem Zeitpunkt an alle Briefsendungen im Verkehr nach den genannten Gebieten über Damaskus-Bagdad durch diesen Kraftfahrdienst befördert werden, es sei denn, dass die Ableitung über Britisch-Indien oder Russland in einzelne Gebiete Persiens günstiger ist und der Absender durch einen auf dem Brief angebrachten Leitvermerk ausdrücklich einen anderen Weg verlangt. Es ist also nicht mehr notwendig, den gewünschten Leitweg über Damaskus-Bagdad auf dem Brief zu vermerken.

    Ich konnte ich diese Postkarte von Wien (datiert 2. August 1934) über Bagdad (9. August 1934) nach Najaf / Irak (10. August 1934) sichern, Ankunftsstempel auf der Rückseite der Karte. Posttarif von 35 Groschen, der Tarif für eine Landpostkarte ins "übrige" Ausland ab 1. Mai 1934. Die Laufzeit beträgt nur 7 Tage, was beweist, dass die Karte mit der Overland Mail nach Bagdad befördert wurde, da die Seepost (über Basrah) viel länger gedauert hätte und die Luftpost teurer gewesen wäre, was auch die Kennzeichnung mit dem Luftpoststempel erforderlich gemacht hätte.

    https://fuchs-online.com/overlandmail/c…rds_Austria.htm

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

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    • 30. Januar 2023 um 18:28
    • #2

    Ich konnte nun diese Postkarte / Ansichtskarte geschrieben von einem Briefmarkensammler aus Wien an einen, vermutlich, anderen Sammler in Basra, Irak wo er um Briefmarken aus dem Irak im Stücktausch bat, erwerben.

    Die Karte ist abgesandt in Wien am 6.1.1930 und kam am 26.1.1930 in Baghdad an und ging von da weiter nach Basra, im Süden des Irak, Auslieferungsstempel Basra 28.01.1930

    Bildseitig frankiert mit 24 G, der korrekten Portostufe für einen Karte in den Irak zu der Zeit. das Postkarten Porto von 24 G war gültig vom 1.3.1925 - 31.8.1932.

    Trotz des relativ langen Transportdauer von 20 Tagen von Wien bis Basra wurde die Karte mit der Overland Mail durch die Wüste transportiert. Luftpost hätte mehr gekostet und Schiffspost welche in Bara ankam hätte länger gedauert, in dem Fall wäre die Karte auch nicht zuerst nach Baghdad gegangen sondern von Basra aus direkt ausgeleifert worden.

    Schade, hätte der Absender die Karte nicht eine Woche früher senden können? Zum 1. Januar 1930 wurden nämlich die Zuschlagsgebühren für die Overland Mail seitens der Österreichischen Post abgeschafft.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

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