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Kulturbund der DDR - Anweisung von 1952 über das Verbot von privaten Vereinen

  • mimach
  • 30. August 2021 um 23:36
  • mimach
    aktives Mitglied
    Beiträge
    322
    • 30. August 2021 um 23:36
    • #1

    Ich bin bei der Suche nach Vignetten zufällig auf einen Beitrag aus dem "Merkur" von 1952 gestoßen. Dort wurde als "Aufregung" eine Anweisung des Kulturbundes der DDR abgedruckt, die im wesentlichen jegliche private Vereine für Briefmarkensammler in der DDR untersagt.

    Ich habe die Meldung einem guten Bekannten vorgelegt. Für ihn ging quasi ein Licht auf. Er wollte in seiner ländlich gelegenen Heimatstadt als junger Mann einen Verein für Briefmarkensammler gründen. Es soll im Rat der Stadt viel lamentiert worden sein. Für die Absage gab es aber quasi keine ordentliche Begründung. Nun, die wurde über 30 Jahre später in einem fast 70 Jahre alten Heft gefunden.

    Einmal editiert, zuletzt von mimach (30. August 2021 um 23:57)

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.736
    • 31. August 2021 um 09:33
    • #2

    http://www.kulturbund-thueringen.de/index.php%3Fop…0%26Itemid%3D78

    Gruß, Klaus

  • Heliklaus
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.736
    • 31. August 2021 um 10:07
    • #3

    Hier kann man gut nachlesen, wie dieser Herr Karl Kneschke tickte.

    https://d-nb.info/119012386X/34

    Auszug aus Seite 257

    Nicht nur kosteten die Natur- und Heimatfreunde Geld, sie kritisierten auch die Zerstörung
    der Natur durch die forcierte industrielle Entwicklung. Und sie waren politisch
    suspekt: Da gab es Heimatfreunde, die wollten die alten Kriegerdenkmale wieder
    herrichten, Philatelisten machten Geschäfte mit Hitler-Briefmarken. So auch
    ist Kneschkes Meinung zu erklären, die Arbeitsgemeinschaften bedürften bei
    organisatorischer Selbstständigkeit noch eine Weile der politischen Aufsicht.

    Gruß, Klaus

  • mimach
    aktives Mitglied
    Beiträge
    322
    • 31. August 2021 um 13:16
    • #4
    Zitat von Heliklaus

    Hier kann man gut nachlesen, wie dieser Herr Karl Kneschke tickte.

    https://d-nb.info/119012386X/34

    Auszug aus Seite 257

    Nicht nur kosteten die Natur- und Heimatfreunde Geld, sie kritisierten auch die Zerstörung
    der Natur durch die forcierte industrielle Entwicklung. Und sie waren politisch
    suspekt: Da gab es Heimatfreunde, die wollten die alten Kriegerdenkmale wieder
    herrichten, Philatelisten machten Geschäfte mit Hitler-Briefmarken. So auch
    ist Kneschkes Meinung zu erklären, die Arbeitsgemeinschaften bedürften bei
    organisatorischer Selbstständigkeit noch eine Weile der politischen Aufsicht.

    Hallo Heliklaus,

    vielen Dank für den sehr interessanten Beitrag über diesen Typus "Kulturbürokrat ohne Sinn für Muße".

    Es war richtig gut zu lesen.

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  • Kulturbund
  • Vereinsverbot

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