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Marken vom Rand Amerika

  • HEFO58
  • 21. Februar 2007 um 22:35
  • HEFO58
    Gast
    • 21. Februar 2007 um 22:35
    • #1

    Hallo

    Gibt es eigentlich einen Wertunterschied bei den Marken der Länder von Südamerika und Mittelamerika wenn die Marken vom Bogenrand sind, also eine oder zwei Seiten geschnitten. ?(

    In den Michelkatalogen ist ja nur äusserst selten was vermerkt darüber.

    Gruß
    HEFO58

  • Carolina Pegleg
    erfahrenes Mitglied
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    Geburtstag
    30. September 1967 (58)
    • 22. Februar 2007 um 03:43
    • #2

    Also fuer USA hatten wir das so aehnlich schon mal diskutiert:

    Ich kann nur fuer den amerikanischen Markt sagen, dass vollstaendig gezaehnte Bogenmarken bevorzugt werden und teilgezaehnte Marken vom Rand mit Abschlag gehandelt werden. Ich vermute, dass das auch grundsaetzlich fuer Sued- und Mittelamerika zutrifft. Es trifft natuerlich zu, dass mathematisch die Teilgezaehnten seltener sind. Es gibt aber nur relativ wenige Sammler, die diese Marken auf komplett sammeln. Ich persoenlich bevorzuge auch allseits gezaehnte Exemplare, aber sehe die teilgezaehnten nicht als "defekt" oder minderwertig an. Bloss eben als nicht so "schoen".

  • Andreas
    Philatelie Experte
    Beiträge
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    Männlich
    • 22. Februar 2007 um 07:18
    • #3

    Hallo.

    Bei den USA-Marken sind die teilgezähnten meist erheblich teurer und auch entsprchend gesuchter. Auch wenn sie nicht so "Schön" sind. ;)
    Diese stammen oftmals aus Markenheftchen oder bei den älteren auch
    aus dem Bogen. Die alten USA sind zwar gezähnt, aber der Bogenrand ist geschnitten.
    Wie sich das in Mittel- und Südamerika verhält ?(
    Ist nicht so mein Sammelgebiet.

    Gruß Andreas

  • HEFO58
    Gast
    • 22. Februar 2007 um 09:40
    • #4

    Hallo

    Bei den USA habe ich keine Fragen, da habe ich einen Spezialkatalog der mir genügend Informationen bietet.

    Auch wenn die geschnittenen Marken nicht so "schön" sind, so gehören sie doch in eine Sammlung wenn es sich um reguläre Marken handelt.

    Mir geht es eigentlich nur um die Frage wie es sich wertmässig verhält, z.B. wenn ich von einer Marke nur eine vom Bogenrand habe und im Michel kein Extrapreis dafür vermerkt ist setze ich dann den Preis der gezähnten Marke an oder muss ich einen Abschlag machen?

    Gruß
    HEFO58

  • Andreas
    Philatelie Experte
    Beiträge
    169
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    Männlich
    • 22. Februar 2007 um 09:52
    • #5

    Hallo HEFO58.

    Bei vielen ist die Teilgezähnte im Katalog aufgeführt.
    Habe mal eine Beispielmarke der "Älteren" als Scan hinzugefügt.
    Es handelt sich dabei um die Nr. 14N. Diese Marke stammt vom Bogenrand und ist einseitig geschnitten. Im Katalog ist sie aber nicht gelistet. Der Preis entspricht der "Gezähnten". Allerdings sind diese Arten sehr gesucht.
    Diese Info habe ich von der Arge USA/Canada erhalten, welche ich auf einer Messe getroffen habe und mit dieser Marke dort vorstellig wurde.
    Hoffe, dir damit geholfen zu haben.
    Gruß
    Andreas

    Bilder

    • 14.jpg
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      • 109 × 120
      • 168
  • HEFO58
    Gast
    • 22. Februar 2007 um 10:30
    • #6

    Andreas

    Danke für die Info.

    Gruß

    HEFO58

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 22. Februar 2007 um 11:18
    • #7

    @hefo58:

    Es gibt zu Deiner Frage keine pauschale Antwort. Herstellungsbedingt haben die klassischen US-Marken einen oder mehrere glatte Ränder - nicht zu verwechseln mit Marken aus Markenheftchen. Der Wert ist deutlich geringer, als der der vierseitig gezähnten Marken. Darum wurden diese Marken auch oft nachgezähnt. Aktiv gesammelt werden diese Stücke nur von einer sehr kleinen Gruppe.

    Noch eine kleine Ergänzung: Auf dieser Seite: wird das Plattenlayout sehr schön erklärt. Bei der Linienzähnung ersparte man sich oft das Durchzähnen der Marken.

    Für Süd- und Mittelamerika gilt m.E. das gleiche. Die Marken wurden ab ca. 1875 oft in den USA gedruckt. Dementsprechend kommen herstellungsbedingt Stücke mit glatten Rändern vor. Sofern es sich nicht um Markenheftchenmarken handelt, würde ich auch hier einen Abschlag von 20-30% ansetzen, da diese Stücke optisch nicht so viel hermachen.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

    Einmal editiert, zuletzt von BDPh-Fälschungsbekämpfung (22. Februar 2007 um 11:44)

  • Screensize
    aktives Mitglied
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    22. September 1969 (56)
    • 22. Februar 2007 um 11:37
    • #8

    Hallo Lars,

    schön Dich auch in diesem Forum zu lesen.
    :goodjob:

    Gruß Rico
    aka Screensize

    Sammelgebiete siehe Profil.

    Mein kleines Projekt: 1 Marke von 2005 aus jedem Land der Welt

  • Carolina Pegleg
    erfahrenes Mitglied
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    30. September 1967 (58)
    • 22. Februar 2007 um 13:56
    • #9

    Lars, Bdph Faelschungsbekaempfung, hat meine Antwort im Prinzip nochmal wiederholt.

    Zitat

    Original von Andreas
    Bei den USA-Marken sind die teilgezähnten meist erheblich teurer und auch entsprchend gesuchter. Auch wenn sie nicht so "Schön" sind.

    Nein. Das sehe ich nicht so. Da bleiben wir geteilter Meinung. Macht nichts.

    Zitat

    Original von Andreas
    Diese stammen oftmals aus Markenheftchen . . .

    Die Frage betraf teilgezaehnte Bogenmarken. Teilgezaehnte Marken aus Heftchen sind im Michel zumeist gelistet. Auf diese bezog sich meine Antwort nicht.

    Ob die geringere Schaetzung von geschnittenen Marken vom Bogenrand gerechtfertigt ist, ist ein muessiger Streit. Jeder kann sammeln was er will und wie er will. Die Teilgezaehnten sind natuerlich regulaere Marken und absolut sammelwuerdig. Meine Bemerkung "nicht so schoen" bezog sich auf die Aesthetik und da gefallen mir die anderen besser. Der Gold-Standard auf dem amerikanischen philatelistischen Markt sind eben vierseitig gezaehnte Stuecke, bei denen auch die Zentrierung eine groessere Rolle spielt als in Europa.

  • HEFO58
    Gast
    • 22. Februar 2007 um 14:02
    • #10

    Danke Euch für die Ausführungen.

    Gruß
    HEFO58

  • Wolffi 15. Januar 2026 um 12:45

    Hat das Thema aus dem Forum Briefmarken Allgemein nach Amerika verschoben.

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