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Fragen zu Münzen

  • mtcyrus
  • 13. Februar 2007 um 10:21
  • mtcyrus
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    29. Juli 1980 (45)
    • 13. Februar 2007 um 10:21
    • #1

    Hallo kennt sich jemand auch mit Münzen aus oder kann mir Adressen nennen wo ich mir Informationen einholen kann!

    MFG

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • zackenhirsch
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    • 13. Februar 2007 um 10:26
    • #2

    Was für ein Problem hast Du denn genau?

    Etwas beschreiben dann kann ich vielleicht helfen!

    Gruss

    Sammelgebiet: Bund, Berlin, DDR, San Marino, Aland, GG, DR, B & M

  • Philister
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    • 13. Februar 2007 um 13:32
    • #3

    Am besten stell ein Foto rein, dann werd ich Dir helfen

  • mtcyrus
    Stamm Mitglied
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    29. Juli 1980 (45)
    • 13. Februar 2007 um 13:37
    • #4

    Ich habe aus Kinderzeiten noch einige Silbermünzen mit Zertifikat, und sind alle blau angelaufen wie kann ich das rückgängig machen?
    Und ich habe so kiloware von römischen Münzen erhalten wie kann ich die in Ordnung bringen, wie mache ich das am besten, denn Münzen waen mal ein Kinderhobby und ich habe lange nichts mehr damit gemacht, aber das Herz blutet so wie diese Münzen angelaufen sind.

    Danke im Vorraus

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
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  • zackenhirsch
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    • 13. Februar 2007 um 13:45
    • #5

    Silbermünzen laufen im wandel der zeit leider an.

    Man spricht hier von einer Patina, die eigentlich keinen Werverlust darstellen.

    Hast Du vielleicht ein Photo von den Silbermünzen um dies genauer zu beurteilen?

    Sammelgebiet: Bund, Berlin, DDR, San Marino, Aland, GG, DR, B & M

  • Philister
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    • 13. Februar 2007 um 13:59
    • #6

    PN

  • Philister
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    • 13. Februar 2007 um 14:01
    • #7

    Am besten reinige die Münzen nicht, dadurch werden sie wertlos.
    Das ist wie wenn man bei einer Marke versucht den Stempel runterzuwaschen..........

  • Nicolaus
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    • 13. Februar 2007 um 14:13
    • #8

    @ philister

    Mmh... dachte immer, Münzen müssen für Numismatiker immer blitzblank wie frisch poliert sein. Ähnlich wie postfrische Briefmarken?

    @ mtcyrus

    Es gibt elektrolytische Methoden um die Patina herunterzubekommen. D.h. es gibt spezielle Metallplatten, die man in ein Wasserbad mit Silbergegenständen legen kann, dann wird das Silber wieder blank. Macht man mit Tafelsilber und Schmuck auch so. Inwiefern das bei Münzsammlern eine anerkannte Methode ist und ob das mit Münzen funktioniert, kann ich dir aber leider nicht sagen.

    Viele Grüße von den Nicoläusen!


    Wir sammeln Bund, Berlin, Australien und Gebiete. Fehllisten gibts hier: http://www.philatausch.de

  • zackenhirsch
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    • 13. Februar 2007 um 14:32
    • #9

    Diese Münze ist jetzt 5 Jahre alt, man sieht schön wie sich die Patina schön langsam vorwärts frist :)

    Eine Silbermünze in Polierte Platte mit einem Tuch oder ähnlichem abreiben bedeutet den absoluten Tod für die Münze, wie der Kollege schon schrieb.

    Auf Münzmessen sieht man immer wieder bei den schlauen Händlern die Hochpolierten Münzen. Wenn man dann das alter und den hochpolierten Zustand der Münzen sieht, weiss man genau dass etwas nicht stimmen kann!

    Bilder

    • 12Euro.jpg
      • 28,29 kB
      • 400 × 420
      • 366

    Sammelgebiet: Bund, Berlin, DDR, San Marino, Aland, GG, DR, B & M

    Einmal editiert, zuletzt von zackenhirsch (13. Februar 2007 um 14:39)

  • Philister
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    • 13. Februar 2007 um 14:38
    • #10

    Es gibt schon Münzen die sehr sehr glänzen und hochpoliert sind

    (PP --> POLIERTE PLATTE) d.h. der Schröttling wurde vor der Prägung bereits auf Hochglanzpoliert

    Stempelglanz --> so glänzen Münzen wenn sie frisch geprägt wurden

    Aber wenn Münzen vor allem Silbermünzen anlaufen , so sollte man sie so lassen und zusehen wie die Patina wächst.

    Ich lasse immer die Finger von Münzen, die ihre geschcihte nicht erzählen können, da sie poliert wurden.
    Das Polieren ist halt sehr stark wertmindernt

  • Nicolaus
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    • 13. Februar 2007 um 15:07
    • #11

    @ zackenhirsch, philister

    Vielen Dank. Da hab ich wieder was gelernt und nicht nur der mtcyrus ;). Mit Münzen hab ich mich noch nie beschäftigt, obwohl ich, glaube ich noch eine "Sammlung" von meiner Großtante irgendwo herumliegen habe. Ich meine mich aber zu erinnern, dass da in erster Linie Münzen aus dem Gebrauch dabei waren und nur wenige Sonderprägungen. Und natürlich liegen alle auf einem Haufen (sprich in einer Schachtel) :ups:.

    Viele Grüße von den Nicoläusen!


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  • soaha
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    • 13. Februar 2007 um 15:23
    • #12

    ja das geschiet wenn die Münze bevor sie in die Münzdose reingebackt wird, unsachgemäss mit den Losen händen angefast wird, so kommt Feuchtigkeit in Form des Körberfettes auf die Münze.
    In PP, wie das Beispiel zeit Katastrofal! :oneien:

    Die modernen Münzen haben einen Wertverlust die in Dosen sind, alte Münzen die im Umlauf wahren und jetzt in sammler Händen sind, ist es sogar so, das eine "Patina" Wertsteigernt sein kann, ist.

    MfG
    So

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • Philister
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    • 13. Februar 2007 um 15:25
    • #13

    Diese "Kondome" in denen die Münzen oft eingebaut sind, finde ich äußerst schrecklich.

  • Nicolaus
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    • 13. Februar 2007 um 15:51
    • #14

    Mmh... scheint eine Philosophie-Frage zu sein? Soll man den nun Münzen (wie die Zubehör-Verkäufer es den Sammlern weismachen wollen) aus Erhaltungs-/Wertgründen nur mit Handschuhen/Pinzette anfassen und in Dosen aufheben oder nicht?

    ?( ?( ?( ?( ?(

    Viele Grüße von den Nicoläusen!


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  • rolin
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    • 13. Februar 2007 um 16:05
    • #15

    Hmm, das werter Sammlerfreund ist die selbe Frage, soll man denn nun Briefmarken aus Erhaltungs-/Wertgründen nur mit der Pinzette anfassen und in Alben aufheben, oder genügt eine Zigarrenkiste. ;)

    Es ist aber nicht nur eine Philosophiefrage. Das Problem bei den PP-Dosen der diversen Prägeanstalten war (und ist), dass nicht überall beste Qualität dafür verwendet wurde. Ein großes Problem der öffentlichen Hand, dazu zählen nun auch die Münzstätten die selten Privatisiert sind, dass dort beim Billigstbieter eingekauft wurde. Daher zeigen viele Münzen aus den 60er-Jahren, die in Plastik eingeschweißt wurden, häßliche Flecken. Nicht jeder verwendete Kunststoff war für den Zweck geeignet. Viele Kunststoffe sind seither ziemlich gealter, mit ihnen die darin enthaltenen Münzen. Es ist nunmal so, dass die Qualität vieler PP-Münzen aus dieser Zeit schlechter ist, als die jener Münzen die sofort direkt aus dem Umlauf genommen wurden und von Sammlern fachgerecht in ihre Alben gelegt wurden.

    Aber genug der Philosphie, Münzen sammeln ist ein Hobby, das wie das Briefmarkensammeln viel mit Ordnung zu tun hat. Die Werkzeuge der beiden Hobbiegruppen sind daher ziemlich ähnlich.

    mit freundlichen Sammlergrüßen
    rolin

    Einmal editiert, zuletzt von rolin (13. Februar 2007 um 16:07)

  • concordus
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    • 13. Februar 2007 um 16:05
    • #16

    Zitat:
    kann mir Adressen nennen wo ich mir Informationen einholen kann!
    [Blockierte Grafik: http://smilietv.philaforum.com/upload/20/1164976661.gif]Hallo mtcyrus

    Hier eine Adresse die vielleicht weiterhelfen kann:

    M & M
    Münzen und mehr
    An-und Verkauf Münzen, Medaillen numis. Zubehör

    Zepplinstr.1
    88131 Lindau
    Postfach 1623
    88106 Lindau
    Tel. 0049 83'82'260'09'55

    Habe diesen Besitzer (W.Martin) des Geschäftes als freundlicher und kompetenter Geschäftsmann kennengelernt.

    Mit fliegerischen Grüssen aus der :schweiz::concorde:

    [Blockierte Grafik: http://concorde.philadb.com/concordebanner.jpg]

    Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zu kämpfen.

  • Philister
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    • 13. Februar 2007 um 16:20
    • #17

    hoffe es hat niemand was dagegen, daß ich diesen link weitergebe :D

  • asmodeus
    Moderator
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    • 13. Februar 2007 um 16:36
    • #18

    Hallo an die Numismatiker,

    was bringt eine Münzwaage aus dem Jahre 1766? Komplett erhalten! Photos müßte ich morgen einstellen.

  • zackenhirsch
    aktives Mitglied
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    27. April 1970 (55)
    • 13. Februar 2007 um 16:40
    • #19
    Zitat

    Original von rolin


    Das Problem bei den PP-Dosen der diversen Prägeanstalten war (und ist), dass nicht überall beste Qualität dafür verwendet wurde. Ein großes Problem der öffentlichen Hand, dazu zählen nun auch die Münzstätten die selten Privatisiert sind, dass dort beim Billigstbieter eingekauft wurde. Daher zeigen viele Münzen aus den 60er-Jahren, die in Plastik eingeschweißt wurden, häßliche Flecken..

    Es sei mir mal erlaubt hier ein Post zu posten von einem mir bekannte Münzsammler aus einem anderen Forum:

    Ich bekam einen Schreck. In dem Album, das ich das letzte Mal als Kind gesehen hatte, und in dem alles so ordentlich und sauber gewesen war, sind die Münzen - die meisten in PP und Stempelglanz! - völlig überwuchtert mit einer grünen, schmierigen, klebrigen Paste. Nein, kein "normaler" Grünspan - wesentlich schlimmer. Kein Witz - dies ist eine Farbe, die in der Natur nicht existiert, und die ich bisher nur von fiesen grünen Neonlichtern und amerikanischen Brotaufstrichen kannte. Es ist ein leuchtendes GIFTGRÜN.

    Also ich könnte heulen. Meine ganze Arbeit, die ich mit ca. 12 Jahren begann, ist dahin. (bin jetzt 40). Gut, es sind nur Silbermünzen betroffen, Gold Gott sei dank gar nicht.

    Sammelgebiet: Bund, Berlin, DDR, San Marino, Aland, GG, DR, B & M

  • Philister
    neues Mitglied
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    • 13. Februar 2007 um 17:44
    • #20

    asmodeus, kommt wie halt alles im Leben auf die Erhaltung drauf an.

    Bei guter Erhaltung kann ich mir schon vorstellen, daß Du einen sehr guten Preis erzielen kannst

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