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Komponist Emil Sjögren - Belege als historisches Dokument

  • northstar
  • 6. April 2020 um 17:59
  • northstar
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    • 6. April 2020 um 17:59
    • #1

    Hallo zusammen,

    Als Beifang eines Konvoluts erhielt ich vor einiger Zeit vier mit Germania-Marken frankierte Belege aus der Korrespondenz des schwedischen Komponisten und Musikpädagogen Emil Sjögren (http://www.emilsjogren.se), drei davon mit Inhalt. Die Belege sind sehr schöne Zeitdokumente und illustrieren einen Ausschnitt aus Verbindungen und Tätigkeit von Sjögren und seiner Frau Bertha innerhalb der Musikwelt.

    Die Briefe stelle ich hier chronologisch vor:

    Ich beginne mit einem Brief aus dem Jahr 1907 von Berlin W 35 nach Kopenhagen, adressiert an „Herr Emil Sjögren |Tonkünstler“; Absender ist die Musikalienhandlung Otto Jonasson-Eckermann & Co.


    Das inliegende Schreiben ist in schwedischer Sprache verfasst und von Erhard Heymann unterzeichnet; u.a. wird darin Adolf Wiklund (https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Wiklund) erwähnt, der zu jener Zeit Repetitor an der Königlichen Oper in Berlin war.

    Die Transkription und Übersetzung des Briefes ist etwas für kommende lange Winterabende (oder jemanden, dem Schwedisch geläufiger ist als mir und deshalb schneller ist ;) ).

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

    Einmal editiert, zuletzt von northstar (6. April 2020 um 20:42)

  • northstar
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    • 7. April 2020 um 18:57
    • #2

    Weiter geht es mit einer Drucksache aus dem Jahr 1908 von Dresden-Altstadt 1 nach Stockholm, adressiert an „Herrn Componist Emil Sjögren|Organist zu St. Johannes“. Sjögren war von der Einweihung 1890 bis zu seinem Lebensende 1918 Organist an dieser Kirche.

    Auf der Rückseite des Umschlags befindet sich ein etwas undeutlich abgeschlagener Transitstempel von KJØBENHAVN B. [Kopenhagen]. Vielleicht kann ja noch ein Dänemark-Spezialist etwas zu diesem Stempel sagen.

    Leider ist kein Inhalt mehr vorhanden und auch kein Absender auf dem Umschlag vermerkt.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • northstar
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    • 9. April 2020 um 11:33
    • #3

    Heute eine weitere Drucksache (ohne entsprechenden Vermerk, aber die Frankatur von 5 Pf. und der Inhalt weisen auf die Versendungsform hin) aus dem März 1911 von Berlin W 10 nach Stockholm mit Weiterleitung nach Knivsta (Bleistiftvermerk "Knifsta"), wo die Sjögrens 1910 eine Villa erwarben, adressiert an „Herrn Emil Sjögren |Komponist u. Organist“. Absender ist die Geschäftsstelle des Musikpädagogischen Kongresses.

    Inhalt der Sendung ist eine Einladung zum Musikpädagogischen Kongress mit Angabe des Programms,

    Unterzeichner der Einladung: Komponist Gustav Kulenkampff (https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Kulenkampff_(Komponist).

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • northstar
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    • 14. April 2020 um 18:56
    • #4

    Zum Abschluss heute ein Brief vom Dezember 1911 von Frankfurt (Main) 1 nach Paris, Ankunftstempel PARIS – R.P. / ETRANGER, adressiert an Bertha Sjögren. Die Sjögrens reisten zwischen 1901 und 1914 fast jedes Jahr nach Paris. Absender des Briefes ist die Konzert- und Theaterdirektion Robert Knoblauch.

    Aus dem maschinengeschriebenen und von Herrn Knoblauch selbst unterzeichneten Brief kann man schließen, das Bertha wohl so eine Art Managerin für ihren Gatten gewesen ist und sich um PR und Organisation von Konzerten kümmerte.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Wolffi 31. Januar 2026 um 15:33

    Hat das Thema aus dem Forum Briefmarken Allgemein nach Kunst & Kultur verschoben.

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  • Germania
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