3 A • Schalterbogen B - Auflage III - F86 - 3 A X
- Fleck links oben am »S« in »POST«
- Trennungsart K14
- es gibt einen zusätzlichen Primärfehler
- zwei Teilauflagen bei BIII
3 A • Schalterbogen B - Auflage III - F86 - 3 A X
3 A • Schalterbogen C - Auflage I - F1
Der Bogentyp C in der I.-Auflage ist der einzige aller Schalterbögen, der keinen »eigenen« MIchel-Plattenfehler aufweist, obwohl es sehr markante Fehler gibt.
3 A • Schalterbogen C - Auflage II - F7 - 3 A VIII
3 A • Schalterbogen C - Auflage III - F30 - 3 A XIX | 3 B XIX
Dann zu dem Schalterbogen D. Hier ist auf eine Besonderheit hinzuweisen (werde ich nicht abbilden). Bei der 3. Auflage ist das Paar von F27 und F57 mit ähnlichen Fehlern vom Gummituch, wie beim D-Bogen der 5 Pfg.-Marke anzutreffen.
3 A • Schalterbogen D - Auflage I - F7 - 3 A VII
3 A • Schalterbogen D - Auflage II - F94 - 3 A VI
3 A • Schalterbogen D - Auflage III - F89 - 3 A XX
Dann mal zur nächsten Ausgabe, der 10 Pfg.-Marke oder der Michel-Nr. 4 A.
Diese ist nicht mehr so ausufernd, wie andere Ausgaben. Aber auch hier ist es sehr schwer die Bögen zusammenbekommen. Denn es gibt wieder Teilauflagen. Aber jedes Bogenfeld hat seinen Tertiärfehler. Und damit ist eine Bogenbestimmung über eine einzelne Marke eben möglich. Aber keiner dieser ist zugleich ein Michel-Plattenfehler. In dieser Auflage gibt es nur das Papier »w«. Bei Auflage I ist der Oberrand immer durchgezähnt.
4 A • Schalterbogen A - F85
4 A • Schalterbogen B - F88
4 A • Schalterbogen C - F67
4 A • Schalterbogen D - F83
Auflage I mit drei Teilauflagen
Auflage II und III F37 / F67 Gummituchfehler
Die Michel-Nummer 5 A "Bär mit Brett" ist für mich die komplizierteste Ausgabe der Bärenmarken überhaupt. Es sind hier alle Varianten anzutreffen. Das betrifft z. B. die Perforationsarten A, AB und B. Oder die Gummiersarten x, y oder z. »z« auch bei der Papierart »w«. Zu dem sind sechs Primärfehler bei JUNCK, R. u. KREBS, H. (1993): Handbuch Die Berliner Bärenmarken, München (ARGE SBZ/OPD-Ausgaben 1945/46 e. V.) beschrieben. Weiterhin gibt es als Alleinstellungsmerkmal I bis zu IV Auflagen. Manche der Teilauflagen unterscheiden sich lediglich durch die Art der Perforation des Oberrandes oder durch die Form des Passerkreuzes. Es sind zahlreiche Varianten der Gummituchfehler nachzuweisen. Aber es kann in dieser (von Sammlern) vorgenommen Unterscheidung wiederum Teilauflagen geben. Insofern bin ich froh, dass es für jeden Schalterbogentyp einen Michel-Plattenfehler (Tertiärfehler) gibt. Und ich glaube nicht, dass ich je alle Bogenformen von dieser Ausgabe sehen werde. Noch einen Hinweis: Alle Bögen mit dem Papier »u« sind nach den eingesehenen Quellen immer die Auflage I.
5 A • Schalterbogen A - F83 - 5 A XII | 5 B XII
5 A • Schalterbogen B - F73 - 5 A IX
5 A • Schalterbogen C - F87 - 5 A III | 5 B III
5 A • Schalterbogen D - F94 - 5 A IV
Hinweis I: Die Ausgabe AB »sägezahnartig durchstochen« habe ich in einem Schalterbogen noch nicht persönlich gesehen und deshalb nicht in den Bogentypen ausgewiesen. Da 5 AB vom Papier »u« ist, dürfte es sich immer um die Auflage I handeln. Es müsste von der Systematik der Markenherstellung auch die Bogentypen A bis D geben.
Hinweis II: bei K14 wird die Ausgabe so wie bei der 5 Pfg.-Marke mit 5 AA bezeichnet
Hinweis III: Bei den gleichen Preisen zu den bei 5 AA und 5 AB zusammengefassten Plattenfehlern dürfte die Angaben im Michel-Spezial absolut falsch sein, denn die Einzelmarken unterscheiden sich bei 5 AA uy mit 0,40 Euro zu 5 AB uy 2100,00 Euro.
Dann mal ein "theoretisch" einfacherer Bogen. Die 6 A - 20 Pfg.-Marke »Berliner Stadtwappen mit Schriftband«. Es gibt vier Schalterbögen mit drei Auflagen und nur Papier »w«. Jedoch wurden nach der Auflage II die Platten "geputzt". Damit sind viele Fehler in Auflage III nicht dabei, aber es sind auch neue hinzugekommen.
Beginnen möchte ich mit dem Schalterbogen A. Bei dem wird viel falsch gemacht, auch falsch gekauft. Bei Bogenfeld F32 werden im Michel-Spezial zwei Fehler beschrieben. Es ist zudem der einzige Tertiärfehler, der ein Plattenfehler ist. Deshalb hier zwei Bilder.
6 A • Schalterbogen A - Auflage I-III - F32 - 6 A I und A VI
Infolge des "Putzens" wurde der große Punkt im Knie (ein kleiner ist manchmal noch zu sehen) entfernt. Der Punkt allein ohne dem Strich am »L« kann nicht exakt nachgewiesen werden, deshalb wurde 6 A III im Katalog gestrichen.
6 A • Schalterbogen A - Auflage I-II - F32 - 6 A VI | 6 B VI
Zusammenfassung:
6 A • Schalterbogen B - F53
6 A • Schalterbogen C - F57
6 A • Schalterbogen D - F87
Schon ist er da, der letzte Bogen, der 30 Pfg.-Marke oder der Michel-Nr. 7 A »Eiche und Kriegsruinen am Belle-Alliance-Platz«.
Hier ist zu merken, dass die Druckerei das Verfahren zur Herstellung unter den doch schwierigen Bedienungen 1945 im Griff hatte. Denn es gibt nur wenige Plattenfehler. Beim Schalterbogen D gibt es keinen Tertiärfehler. Es wird nur das Papier »w« verwendet. Es gibt nur zwei Auflagen. Die Auflage I hat immer einen nicht durchgezähnten Oberrand. Bei 7 A sind auch die beiden einzigen Bogenrandbeschriftungen (Druckerzeichen) der gesamten Ausgabe vorhanden.
7 A • Schalterbogen A - F98