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Maschinenaufdruck - PF "breites h"

  • zenne
  • 25. Dezember 2017 um 13:11
  • zenne
    aktives Mitglied
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    • 25. Dezember 2017 um 13:11
    • #1

    Hallo,

    nur beim Überdruck der Arbeiterserie taucht auf einer kleinen Teilauflage auf dem Feld 90 der Aufdruckfehler "breites h in Sowjetische" auf.

    Schaut man sich den Fehler genau an, könnte man den Titel des Fehlers durchaus ändern, denn nicht nur das "h", sondern auch das "c" und das "e" sehen gegenüber dem normalen Aufdruck "wie ausgewechselt" aus. Natürlich macht das "h" einen übermäßig stark ledierten Eindruck, aber auch die anderen beiden zeigen nicht gerade Normalform. Hatte man beim Auswechseln der drei ursprünglichen Buchstaben keine besseren Lettern zur Hand?

    Ich zeige zunächst den Aufdruck ohne bzw. mit der Veränderung.

    In nächster Zeit würde ich dem Fehler etwas auf die Spur kommen wollen, dazu wäre es hilfreich, wenn ihr die eine oder andere Marke mit diesem Aufdruckfehler hier zeigen könntet.

    Beste Grüße

    zenne

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    Einmal editiert, zuletzt von zenne (25. Dezember 2017 um 13:12)

  • zenne
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    • 26. Dezember 2017 um 18:58
    • #2

    Hallo,

    es war zu befürchten, dass das Thema nicht mit vielen Bildern des Plattenfehlers überflutet werden konnte.

    Da greife ich mal in meine Spezialsammlung und zeige den Fehler auf 4 verschiedenen Werten, immer das gleiche Bild - "che" in desolatem Zustand.

    Bleibt zunächst folgende Frage zu klären:

    War auf diesem Feld ursprünglich überhaupt ein normales "che" oder war es von Anfang an so desolat?

    Lässt sich das überhaupt klären?

    Was meint ihr dazu?

    Beste Grüße

    zenne

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  • zenne
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    • 28. Dezember 2017 um 09:28
    • #3

    Hallo,

    kommen wir zum "breiten h" zurück.

    Zunächst sollte geklärt werden, dass beim Mschinenaufdruck

    "Sowjetische Besatzungs Zone"

    alle 100 Felder des Bogens mit einem Vorgang überdruckt wurden. Hierzu kamen mehrere "Druckstöcke" (ich weiß jetzt nicht, ob das drucktechnisch die richtige Bezeichnung ist) zur Anwendung.

    Betrachtet man komplette Bögen, stellt man fest, dass häufig auf keinem der Felder ein Aufdruckfehler vorkommt. Auf dem Feld 90 findet man auf wenigen Bögen den Fehler "breites h".

    Nun scheint es ja eigentlich völig unmöglich zu sein, festzustellen, ob ein fehlerfreies Feld 90 der Vorgänger des "breiten h" ist oder ob das "breite h" auf dem entsprechenden "Druckstock" gleich vorhanden war.

    Aber es gibt doch ein Indiz, zur Klärung des Sachverhaltes.

    Aber was sollte das sein?

    Schön wäre es, wenn ihr euch an der Lösung des Problems versuchen würdet ...

    Beste Grüße

    zenne

    Einmal editiert, zuletzt von zenne (28. Dezember 2017 um 09:29)

  • zenne
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    • 1. Januar 2018 um 11:52
    • #4

    Hallo,

    ok, es ist eine sehr komplizierte Geschichte ...

    ... ein Ansatz zur Lösung des Problems:

    Der Plattenfehler "breites h" (Feld 90, TA) ist nicht allein auf einem Druckstock des Maschinenaufdruckes. Auf 4 Bögen, die ich besitze kommt auch der Plattenfehler "velängertes w in Sowjetische" (Feld 95, TA) vor.

    Aber wie kann uns das helfen, das Rätsel um das "breite h" zu lösen?

    Beste Grüße

    zenne

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  • zenne
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    • 2. Januar 2018 um 15:55
    • #5

    Hallo, dann nähern wir uns ein wenig der Lösung des ersten Problems.

    Dabei hilft uns ein Bogen der 2-Pfennig-Marke auf dem der PF "verlängertes w in Sowjetische" (Feld 95, TA) existiert, NICHT aber der PF "breites h" (Feld 90, TA) !!

    Wir sehen hier ein ganz normales "h", KEIN "breites h"

    ...und was sagt und das?

    Beste Grüße

    zenne

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  • zenne
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    • 3. Januar 2018 um 10:44
    • #6

    Hallo,

    ...und was sagt und das?

    Der Druckstock, der später das "breite h" zu Stande brachte, druckte zunächst auf Feld 90 ein ganz normales "h" ("che"). Nachdem der normale Aufdruck einen Defekt hatte, wurden das "h" ausgetauscht (wohl die letzten 3 Buchstaben).

    Aber war es gleich das desolate "h", wie wir es kennen - oder war das ausgetauschte "h" zunächst in Ordnung?

    Aber es müsste dann wohl ein breiteres ordentliches "h" sein.

    Mal sehen, ob dieses zweite Problem zu lösen ist ...

    Beste Grüße

    zenne

  • zenne
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    • 6. Januar 2018 um 15:47
    • #7

    Hallo,

    es gibt das "breite (nicht desolate) h" !!!

    Im Bild sehen wir oben den normalen Aufdruck, die drei Abbildungen unten zeigen den Plattenfehler.

    Aber wichtig, der 2. Aufdruck von oben zeigt uns den evtl. Vorgänger des Plattenfehlers.

    Das "h" ist definitiv nicht "normal". Auch das "e" erscheint etwas wuchtiger, so wie auch das "desolate e" des Plattenfehlers.

    Leider hat die Marke mit dem breiten "h" keinen Seitenrand und kann nicht eindeutig dem Feld 90 zugeordnet werden, aber es ist sehr wahrscheinlich ...

    Meine Geschichte um den Aufdruckplarrenfehler "breites h" ist hier zunächst zu Ende.


    Ich hoffe, sie hat euch ein wenig gefallen!!

    ... ggf. gibt es ja mal eine Fortsetzung, dazu bedarf es aber viel Glück, denn lange hat sich das "(Vorgänger-)breite h" sicher nicht gehalten.

    Beste Grüße

    zenne

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