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Ganzsache Preußen mit Zusatzfrankatur

  • frimer14
  • 18. Dezember 2017 um 11:59
  • frimer14
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    • 18. Dezember 2017 um 11:59
    • #1

    Hallo Forumskollegen!

    Kürzlich erwarb ich ein kleines Konvolut an Briefbelegen. Besonderes Interesse fand der beigefügte Beleg - Ganzsache mit Zusatzfrankatur aus Preußen - bei mir. Meine bisherigen Recherchen haben zu folgendem Ergebnis geführt:

    Ganzsache U13 B (ohne) mit K2b
    Zusatzfrankatur zwei Mi 11a (Markenhintergrund gegittert) -kein waagerechtes Paar.

    Dazu einige Besonderheiten, die ich aber nicht einschätzen kann. Stempelabschlag- Rechteckstempel zweizeilig - in DT: Crone, heute Polen. Der Stempelabschlag ist offensichtlich so dynamisch ausgeführt worden, dass die beiden Freimarken direkt Schaden genommen haben. Außerdem gibt es auf dem Wertstempel der Ganzsache eine Schriftzugentwertung.

    Was mich interessiert, wie wird ein solches Stück bewertet und sind die Schäden an der Zusatzfrankatur stark wertmindernd?
    Aber jeder andere Hinweis zur Geschichte dieses Beleges würde von mir ebenso begrüßt. Dafür schon jetzt herzlichen Dank

    Gruß frimer14

    Bilder

    • Dt.Crone_1.jpg
      • 340,04 kB
      • 978 × 764
      • 395
    • Dt.Crone_2.jpg
      • 421,85 kB
      • 1.222 × 614
      • 353
    • Dt.Crone_3.jpg
      • 278,89 kB
      • 971 × 734
      • 318
  • mx5schmidt
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    • 18. Dezember 2017 um 13:10
    • #2

    Hallo frimer14,

    einen interessanten und seltenen Beleg hast Du erworben.

    Es handelt sich um einen nach Berlin adressierten Wertbrief, der 25 Thaler enthielt.

    Die Portostufe von 7 Sgr setzt sich somit zusammen aus 3 Sgr für einen Fernbrief über 20 Meilen plus 2 Sgr Einschreibgebühr plus zusätzlich zu dieser Brieftaxe 2 Sgr Versicherungsgebühr, die für einen Wert bis 50 Thaler galt.

    Rückseitig als Eingangsstempel ein seltener Ellipsenstempel aus Berlin.

    Der zweizeilige Rechteckstempel aus Deutsch Crone war zu dieser Zeit rechts dermaßen beschädigt, dass er die Frankatur quasi als "Killerstempel" entwertete. Ich sehe diese "postalische Beschädigung" philatelistisch gesehen als nicht wirklich wertmindernd an, da die MiNr. 11a auf Brief aber einen Katalogwert von 100 MICHEL-€ hat wird bei einem Verkauf darüber zu verhandeln sein.

    Als realen Marktwert für diesen Beleg sehe ich 20-30 €.

    Liebe Grüße
    mx5schmidt

  • frimer14
    erfahrenes Mitglied
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    24. August 1956 (69)
    • 18. Dezember 2017 um 13:25
    • #3

    Hallo mx5schmidt!

    Für Deine ausführlichen Hinweise sehr herzlichen Dank. Eine so detaillierte Beschreibung hätte ich nicht erwartet. Bezüglich der Ganzsache war ich mir zwischenzeitlich nicht so ganz sicher, aber Du hast meine Annahmen bestätigt.
    Es ist immer wieder erfreulich, solche Belege im Internet aufzuspüren zu können. Natürlich ist das Risiko vorhanden, auch das eine oder andere Mal einen falschen Beleg zu kaufen. Aber ist der Sammler dieses Risiko nicht schon immer eingegangen?

    Frohe Festtage wünscht

    frimer14

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    • 18. Dezember 2017 um 13:30
    • #4

    Hallo zusammen,

    eine kleine Korrektur: der Brief war nicht recommandiert.
    Das Gewicht betrug 1 1/10 Loth, oben links notiert. Damit fiel der Brief in die 2. Gewichtsstufe, für >20 Meilen Entfernung lag das Franko bei 6 Sgr. Dazu dann die Versicherungsgebühr von 1 Sgr. (bis zu 50 Taler bei 10-50 Meilen Entfernung).
    Der rückseitige Ellipsenstempel stammt von der Wertgüter-Abteilung der Berliner Packkammer.

    Gruß
    Michael

    Preußen und Transite

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