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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Belege

  • igel
  • 7. März 2017 um 08:40
  • igel
    aktives Mitglied
    Beiträge
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    Männlich
    Geburtstag
    1. Mai 1957 (68)
    • 7. März 2017 um 08:40
    • #1

    Ich bin wie erwähnt ja Neuling und noch immer bei der Sichtung meines Flohmarktfundes. Jeden Tag finde ich was Neues :)

    So habe ich jetzt in einem Karton (versteckt unter den Ersttagsbriefen) mehrer Belege gefunden und habe ein Foto beigefügt. Also damals, früher hätte ich jetzt die Marke aus dem Brief herausgeschnitten und die Briefmarke gebadet, gelegt und getrocknet - doch jetzt bin ich ja schon drei Tage weiter. :)

    Oder was ist mit sowas wie dem Zertifikat von 1969. Oder dem Gedenkblatt zur S-Bahn Strecke mit dem Block Nobelpreisträger mit Sonderstempel?

    Was macht man mit solchen Belegen? Gibt es dafür spezielle Sammler? Nach welchen Kriterien sammelt man sowas?

    Fragen über Fragen

    Igel

    Bilder

    • 20170307_082224(2).jpg
      • 107,01 kB
      • 640 × 360
      • 454
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      • 360 × 640
      • 442

    - Schönen Tag noch wünscht Igel
    alias Peter W. aus Köln
    red-azul@directbox.com

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    4.684
    • 7. März 2017 um 09:13
    • #2

    Hallo igel,

    der Brief ist ein schönes Beispiel. Es handelt sich um eine portorichtige Einzelfrankatur der Mi-Nr. 358 (bedeutende Deutsche 70 Pfg.) in einer recht seltenen Versendungsform (Nachnahme, evtl. ist es sogar eine Postzustellungsurkunde?). Der Brief scheint in TOP-Zustand zu sein und weist zudem auch noch einen schönen Handwerbestempel aus Heilbronn auf. Datum, wenn ich es richtig lesen kann, ist 1964).

    Ein solcher Brief ist im MICHEL-Briefe-Katalog zwischen 1,- € und 2,- € bewertet (je nachdem, ob es sich um die Mi-Nr. 358a oder b handelt - das ist auf dem kleinen Foto nicht erkennbar). Im Vergleich dazu wertet die Einzelmarke gestempelt im Michel mit 0,30 €. Aber jetzt kommt's: Ein solcher Brief hat auch tatsächlich einen Handelswert von 1-2 €, während Dir für die Einzelmarke kein Mensch auch nur einen einzigen cent bezahlen würde.

    Der Brief kann nämlich für unterschiedliche Spezialsammler interessant sein:
    Sammler der Dauerserie "Bedeutende Deutsche"
    Portostufensammler wegen der seltenen Versendungsform
    Heimatsammler Heilbronn wegen Stempel, Absender und Empfänger...
    Stempelsammler von Handwerbestempeln der 1960er Jahre
    etc. pp.

    Auch das Gedenkblatt zur S-Bahn-Eröffnung kann für Heimat- oder Motivsammler interessant sein. Leider ist es beschädigt (oben).

    Dagegen ist es mit den Sporthilfezertifikaten eher so, wie mit den Sport-Markenheftchen, von denen Du gestern berichtet hast...

    Viele Grüße!

    Einmal editiert, zuletzt von Christoph 1 (7. März 2017 um 09:14)

  • jpd
    Gast
    • 7. März 2017 um 10:27
    • #3

    Hallo!

    Zitat

    Original von igel
    Was macht man mit solchen Belegen? Gibt es dafür spezielle Sammler? Nach welchen Kriterien sammelt man sowas?

    Schwierig, hier eine allgemeingültige Aussage zu machen. Letztendlich gibt es kein "richtiges" oder "falsches" Sammeln, daher im Zweilfelsfall so, wie es dir gefällt.

    Ein oft genutztes Kriterium ist der Bedarf. Ist ein Beleg aus reinem postalischen Bedarf (dein Brief aus dem ersten Bild) entstanden oder handelt es sich um ein philatelistisch beeinflusstes oder direkt für Sammler geschaffenes Stück (Bild 2 und 3)? Echte Bedarfsbelege sind meist begehrter als die "gemachten" Belege. Dabei ist es nicht immer leicht, das eindeutig zu entscheiden. War die Mehrfachfrankatur mit Sondermarke Bedarf, weil die am Postschalter gerade zu Hand war, oder hat ein Sammler die extra für einen Sammlerkollegen verklebt?

    Aber auch philatelistisch beeinflusste Briefe oder andere "Kartonphilatelie" können interessant sein. Motivsammler freuen sich über einen Satzbrief Schmetterlingsmarken mit ESST, und ein Ludwigsburger Heimatsammler reiht das Gedenkblatt zur S-Bahn Eröffnung in seine Sammlung ein.

    Wie du ja selbst schreibt, entdeckst du im Moment ständig etwas Neues. Stücke, die für dein bevorzugtes Sammelgebiet nicht interessant sind, können immer noch als Tauschmaterial für andere Sammler dienen. Daher meine Empfehlung für den Anfang:

    Jeder Brief, der interessant aussieht bitte nicht wegen der Marke zerschnippeln. Bei einem nackten Fensterbriefumschlag, an dem wirklich nur die Marke interessant ist, ist das etwas anderes. Da werden auch bei mir die Marken abgelöst. Aber um einem Beleg wie auf dem ersten Bild wäre es wirklich schade.

    Dann würde ich grob sortieren in Bedarfsbelege, Satzbriefe, FDCs usw. und dann alle sonstigen Gedenkblätter.

    Wenn sich dann herauskristallisiert, welche Sammelgebiete für dich interessant sind kannst du den Rest tauschen oder auch verkaufen.

    Grüße
    Jens

  • igel
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    • 7. März 2017 um 13:33
    • #4

    Hallo Haller,

    es handelt sich um eine 358 b.

    Damit kämen wir dann zur nächsten Frage: Sind in diesem Katalog auch "Mischwerte" angegeben?

    Ich habe hier z.B. einen Brief Nachnahme mit einer Mi-Nr. 359 + einer MI-Nr. 367
    oder eine Nachnahme an den gleichen Rechtsanwalt mit einer 70 Pf. Mi 987 Max Liebermann "Reiter n. links a. Strand" + einer Mi 856 Industrie und Technik 140 Pf. Heizkraftwerk

    oder ein Einschreiben Rückschein mit 8 x 80 Pf. Mi 1533 Sehenswürdigkeiten selbstklebende Marken + 1 x Mi 1359 Frauen d. Dt. Geschichte Paula Modersohn-Becker.

    Wenn keine Mischwerte angegeben sind (weil es ja X mögliche, unterschiedliche Kombinationen gibt), wie bewertet man diese dann?

    - Schönen Tag noch wünscht Igel
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  • linos203
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    • 7. März 2017 um 14:09
    • #5

    Es gibt extra einen Michel für Briefe, dieser enthält Bewertungen für EF (Einzelfrankatur), MeF (Mehrfachfrankatur, d.h. die Marke ist doppelt oder öfters drauf), MiF (Mischfrankatur). Wohl gemerkt muss der Beleg (kann ja auch Postkarte, Paketkarte oder anderes sein) portogerecht sein. Zudem sollte die Verwendung der Marke zeitgerecht sein.

    Eine Mischfrankatur berechnet sich nun, über den der teuresten Marke MiF-Wert plus dem gest. Wert der rest. Marken.

    Bei einer Mehrfachfrankatur gilt der Wert bei 2 Marken, jede weitere wird der gest. Wert addiert.

  • igel
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    • 7. März 2017 um 16:05
    • #6

    Danke Linos

    Dann halte ich mal kurz fest:

    Ich brauche dann noch
    1 Michel-Spezialkatalog bis 45 € 79,80
    1 Michel-Spezialkatalog ab 45 € 79,80
    1 Michel-Katalog Brief € 98,00
    und weil man ja Europäer ist......
    1 MICHEL- EUROPA BAND 1 € 68,00
    1 MICHEL- EUROPA BAND 2 € 68,00
    1 MICHEL- EUROPA BAND 3 € 68,00 (Resteuropa und Russland lasse ich mal generös weg)
    Summe €467,60

    Und dann kann es losgehen und ich kann mir auch mit Hilfe meiner Michel-Katalog-Sammlung eine Sammlung des Briefmarken-Umfelds erstellen.

    Dieses sollte dann aber schon mindestens 20.000 € Michelwert haben, damit ich meine Katalogkosten wieder rein bekomme bei einem evtl. Verkauf.

    Ja, aller Anfang ist schwer

    Und dabei habe ich den Katalog Michel-südtschechische Olympiamarken, den Katalog Michel Vereinte Nationen Feldpost und Michel-schleswig-holsteinsche Rollenmarken mit Plattenfehler noch gar nicht gerechnet.
    Sarkasmus off :)

    Gruss
    Igel

    - Schönen Tag noch wünscht Igel
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  • linos203
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    • 7. März 2017 um 16:10
    • #7

    Und du hast vergessen, die gibt es jährlich neu (mal abgesehen vom Briefekatalog)!

    Man kann auch glücklich werden ohne diese Kataloge, ich besitze sie zwar auch, aber alle als ältere Ausgaben, die ich natürlich nicht zum Neupreis erstand.

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
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    • 7. März 2017 um 16:33
    • #8

    Mein Briefe-Katalog ist von 2002 (reicht vollkommen aus), mein Deutschland Spezial Band 2 ist von 2014 (reicht vollkommen), den Spezial Band 1 habe ich gar nicht (weil der Zeitraum vor 1945 mich i.d.R. nur am Rande interessiert), dafür gibt es dann noch einen normalen Michel-Deutschland von 2013. Alle diese Kataloge habe ich gebraucht gekauft. Anschaffungspreis insgesamt vielleicht 25 €....

  • Wandervogelgelb
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    14. Februar 1959 (66)
    • 7. März 2017 um 16:38
    • #9

    Für einen Anfänger reichen allemal etwas ältere Kataloge. Michel Deutschland ist nach etwa 2 Jahren für die Hälfte des Geldes zu bekommen. Europa kann durchaus etwas älter sein, sollte aber schon in € fakturiert sein. Schau mal in der Bucht (Ebay), auch auf Sammlerbörsen gibt es manchmal Sonderangebote.

  • jpd
    Gast
    • 7. März 2017 um 16:55
    • #10

    Hallo!

    Mach dir nicht so viel Kopf über die Katalogwerte, die werden oft überbewertet ;)

    Viel interessanter sind die restlichen Informationen der Kataloge über Ausgaben, Wasserzeichen, Varianten, Besonderheiten,...

    Dafür musst du aber nicht gleich alle Spezialkataloge weltweit kaufen. Für dein Hauptsammelgebiet z.B. ein gebrauchter Deutschland Spezial kann dich schon mal eine ganze Weile beschäftigen. Weiterführende Literatur kannst du dir für deine Lieblingssammelgebiete immer noch kaufen.

    Und wenn es darum geht in die Rest-der-Welt-Sammlung ein wenig Ordnung zu bringen, hilft das weiter:

    Grüße
    Jens

  • Schimmel
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    28. September
    • 8. März 2017 um 09:29
    • #11

    Alternativ bietet sich auch der Michel-Online-Katalog an, da hat man alle Kataloge zusammen und braucht höchstens noch einen Briefe und einen Spezial fürs eigene Gebiet, da tun es auch die älteren..

    Kostet auch, hat sich für mich aber bewährt, weil ich auch Motive und verschiedene Kontinente durchforsten muß.

    :suche: Tierkreiszeichen, Privatpost Bielefeld und DM-Briefe 2002
    momentan im teilweisen Ruhezustand...

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