hallo @all, ![]()
hat jemand kenntnis über die postwege von und durch leipzig? wo ging es über die landesgrenzen? welche literatur steht zur verfügung? vielen dank für eure tipps.
gruß Totalo-Flauti
hallo @all, ![]()
hat jemand kenntnis über die postwege von und durch leipzig? wo ging es über die landesgrenzen? welche literatur steht zur verfügung? vielen dank für eure tipps.
gruß Totalo-Flauti
zu postwege etc. hab ich leider nix, aber wenns um stempel geht kann ich vielleicht helfen.
Sprich - Nachverwendungen und Leipzig 1875 - 1900 kann ich dir sicher Infos zusammenstellen.
Ansonst hab ich sicher einige Marken & Belege (1872-1923) mit diversen Leipzig abschlägen. Falls du Interesse hast.
Passende Literatur habe ich allerdings es befasst sich überwiegend mit der Vorphilazeit.
mfG
Nigel
Genauerer Angaben waeren mir lieber
erst einmal danke für eure antworten.
woermi bin immer sehr interessiert.
doktorstamp ich stehe erst am anfang. was meinst du mit genaueren angaben? gab es mit jedem neuen postvertrag neue postwege?
mit google bin ich nicht so richtig fündig geworden. ich habe hier alles mögliche mit postverträge oder postordnungen eingegeben. angaben zu den portohöhen würden mich auch interessieren. ich habe allein einen aufsatz von Dietrich Bolte von der forschungsgemeinschaft sachsen e.v. über korrespondenzen zwischen frankreich und sachsen im Zeitraum von 1750 und 1855. er spricht da auch von "vice versa" und "FORWARDER". worum handelt es sich hier?
ich bedanke mich jetzt schon bei euch.
mit besten grüssen
Totalo-Flauti
Hi Totalo,
das "Sachsenbrevier" von Milde ist m.E. ein gutes Standardwerk für Sachsenstempel. Ansonsten solltest Du Dir die Bände "Vorphilatelie 1+2" von Dr. Helbig besorgen, da steht viel generelle Information zu den Leitwegen drin.
"vice versa": Begriff bei internationalen Korrespondenzen z.B. Sachsen - Frankreich und Frankreich - Sachsen, d.h. man sammelt Briefe aus beiden Richtungen.
"Forwarder": Oft Kaufleute, Hotels, Konsule, Kaffeehäuser die als Sammelstelle für privat beförderte Post fungierten und diese ggfs. weiterleiteten. Von 1560 - ca. 1860 durchaus gebräuchlich, danach wurde die Postversorgung besser. so dass private Forwarder überflüssig wurden. Die Forwarder hinterliessen i.d.R. einen Vermerk, oft handschriftlich, seltener mit Stempeln oder mit Klebezetteln.
Gruss!
mockmock