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BRD 1957 LuPo Brief

    • identifizieren
  • Ulf
  • 10. November 2015 um 10:47
  • Erledigt
  • Ulf
    aktives Mitglied
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    308
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    20. Oktober 1971 (54)
    • 10. November 2015 um 10:47
    • #1

    Hallo,

    ich habe eine Frage zu folgendem Brief:
    Unter anderem ist auf diesem Brief die MiNr. 263 (Freimarke Bundespräsident Theodor Heuss II) zu sehen.
    Von dieser Marke gibt es lt. Michel Spezial 2011 zwie Varianten:
    1. geriffelte Gummierung (Febr. 1957)
    2. glatte Gummierung (1958)

    Da der Brief am 16.12.1957 gestempelt worden ist, kann es sich eigentlich nur um die Marke mit der geriffelten Gummierung handeln.

    Hierzu ist aber in meinem Katalog kein Wert angegeben.
    Nur für postfrisch 20,00 € und gestempelt 10,00 €.

    Für die Variante der glatten Gummierung ist der Wert in Höhe von 5,00 €
    für einen Brief angegeben.

    Kann mir hier jemand weiterhelfen und was haltet ihr von diesem Beleg?

    Gruß

    Bilder

    • BRD.jpg
      • 366,18 kB
      • 1.843 × 1.331
      • 237
  • saeckingen
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    30. Juni 1970 (56)
    • 10. November 2015 um 12:56
    • #2

    Bevor Du Dir Gedanken über die Bewertungen der Marken auf Brief machst, solltest Du erst mal das Porto klären. Die Briefbewertungen gelten ausschließlich für exakt portorichtige Briefe. Ich kann mir momentan nicht vorstellen, dass die DM 1.81 portorichtig sind.

    Zitat

    Original von Ulf... was haltet ihr von diesem Beleg?

    Ich persönlich finde solche wilden Mischfrankaturen aller möglichen Ausgaben nicht beonders ansprechend selbst wenn sie portorichtig wären und würde auch eine Marke, die auf Brief höher bewertet ist, nicht entsprechend honorieren.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • Christoph 1
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    4.838
    • 10. November 2015 um 13:15
    • #3

    Hallo Ulf,

    wie saeckingen schon geschrieben hat, müsste man erstmal das korrekte Porto klären. Ich habe dazu folgende Vermutung:

    Auslandsbrief bis 40g = 60 Pfg.
    Luftpostgebühr für 30g = 120 Pfg. (20 Pfg. je 5 gramm Gewicht).

    Das wären 180 Pfg. insgesamt - somit wäre der Brief mit 181 Pfg. nicht portorichtig. Es ist anhand der bunten Mischfrankatur auch davon auszugehen, dass es sich um eine philatelistisch inspirierte Frankatur handelt. Außerdem bin ich mir bei der Ermittlung der Luftpostgebühr auch nicht 100% sicher, ob das so stimmt, da mir keine Informationen darüber vorliegen, in welche "Ländergruppe" die USA im Zeitraum zwischen 1.7.1953 und 30.3.1959 eingeordnet waren. In diesem Zeitraum gab es noch sieben "Ländergruppen" - in meinem MICHEL-Briefe-Katalog von 2004 sind jedoch nur die vier "Ländergruppen" aufgeführt, die ab dem 1.4.1959 Geltung hatten.

    Zu dem Beleg ist ansonsten noch zu sagen, dass er oben einen deutlichen Einriss hat und dass offenbar durch diesen Einriss auch eine Marke (Mi-Nr. 279) beschädigt wurde. Auch die Marke oben links (Mi-Nr. 275) wirkt auf dem Bild so, als wäre sie oben beschädigt.

    Insgesamt also wohl eher ein Brief, der für einen Belegesammler nicht so interessant sein dürfte. Da sich anhand des Stempeldatums (es ist übrigens nicht der 16.12. sondern der 18.12.1957) allerdings nachweisen lässt, dass es sich bei der 70 Pfg.-Marke um die Mi-Nr.263xv (geriffelter Gummi) handelt, würde ich den Beleg trotzdem als Ganzes aufheben.

    Über die Bewertung lässt sich nichts weiter sagen, denn im Spezial-Katalog findet sich nur der Hinweis -,-- (es lagen der Michel-Redaktion keine Belege zur Bewertung vor) und im Briefe-Katalog wird nicht zwischen der geriffelten und der glatten Gummierung unterschieden.

    Gruß, hallerc4

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