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Postbüchel aus Österreich

  • kartenhai
  • 4. April 2015 um 10:53
  • kartenhai
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    • 4. April 2015 um 10:53
    • #1

    Den geehrten Gönnern gewidmet von den Briefträgern war dieses bei Ebay für gutes Geld angebotene "Postbüchel" mit einem Briefträger auf einem Hochrad. Auf der Rückseite sind noch Reklamen aufgedruckt. Leider ist nicht angegeben, was sich in diesem "Büchel" befindet, vielleicht nur eine Aufstellung der aktuellen Portokosten? Weiß das vielleicht zufällig jemand?


    Und wer waren die "geehrten Gönner" der Briefträger anno dazumal? Waren es die Geschäftsleute mit viel Post oder auch private Empfänger, die den Briefträgern damals vielleicht auch mal ein Trinkgeld oder ein Geschenk zu Weihnachten machten ?(

    Wäre doch mal eine Idee für die heutige Post, so ein kleines Geschenk. :)

    Statt dessen gönnt sich die Post nur regelmäßige Portoerhöhungen. :(

    Gruß kartenhai,
    auch ein Gönner der Post, habe schon unzählige Briefmarken dort gekauft, ohne sie zur Frankatur zu nutzen zum Wohle der Briefträger. :jaok:

    Bilder

    • Postbüchel.jpg
      • 369,2 kB
      • 1.022 × 1.600
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    • Postbüchel Rückseite.jpg
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      • 976 × 1.600
      • 231

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (4. April 2015 um 11:58)

  • kartenhai
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    • 4. April 2015 um 11:01
    • #2

    Auf der Internet-Suche nach einem eventuellen Inhalt von diesen Postbücheln fand ich dieses Angebot eines Antiquariats, ein constitutionelles Postbüchel von 1848, und obwohl wesentlich älter als das bei Ebay eingestellte, für nur 38,- EUR:


    Anscheinend sind in diesem Büchel auch Späße und Scherze enthalten. Vielleicht findet jemand so etwas mal auf dem Flohmarkt (billiger natürlich!) und kann daraus einige Seiten zeigen. :)

    Das Buch scheint nur in Österreich von den Briefträgern verteilt worden zu sein.

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (4. April 2015 um 11:58)

  • kartenhai
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    • 4. April 2015 um 11:08
    • #3

    Die Stanford University stellt hier gar eine Sammlung von 20 dieser Postbüchel aus den Jahren 1822-1866 vor, und zwar wurden diese Hefte als Neujahrsgabe verteilt. Sie enthielten:

    They contain poems, anecdotes, jokes, riddles, and illustrations, and are bound in patterned or colored paper. Includes one pamphlet of similar nature intended for theater patrons of the Theater in der Leopoldstadt.


    Gruß kartenhai

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (4. April 2015 um 11:59)

  • kartenhai
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    • 4. April 2015 um 11:12
    • #4
    Zitat

    Original von kartenhai
    Die Stanford University stellt hier gar eine Sammlung von 20 dieser Postbüchel aus den Jahren 1822-1866 vor, und zwar wurden diese Hefte als Neujahrsgabe verteilt. Sie enthielten:

    They contain poems, anecdotes, jokes, riddles, and illustrations, and are bound in patterned or colored paper. Includes one pamphlet of similar nature intended for theater patrons of the Theater in der Leopoldstadt.


    Diese Bücher alle komplett zu bekommen, ist wohl eine unlösbare Aufgabe für einen Sammler und wird auch nicht ganz billig sein. :O_O:

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (4. April 2015 um 11:59)

  • kartenhai
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    • 4. April 2015 um 11:22
    • #5

    Bei Ebay werden gleich 22 dieser Exemplare zu diversen Preisen angeboten aus allen möglichen Jahren, alle mit schönen Titelseiten:


    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Postbüchel 2.jpg
      • 368,63 kB
      • 988 × 1.600
      • 170
    • Postbüchel 3.jpg
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      • 369,26 kB
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      • 997 × 1.600
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    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (4. April 2015 um 11:59)

  • Berni17
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    • 4. April 2015 um 15:22
    • #6

    Hallo Kartenhai!

    Hab dazu folgende Beschreibung gefunden:

    Mehr als 300 Jahre hindurch überreichten die Briefträger den Wienern ein Postbüchel als Neujahrsgabe. 1701 verfasste Johann Jordan das erste. Es enthielt eine umfangreiche Beschreibung aller Straßen und Sehenswürdigkeiten der Haupt- und Residenzstadt. Briefträger waren damals selbständig erwerbstätig, die Post wurde erst 1722 verstaatlicht. Bis in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts erfreuten sich die kleinen Druckwerke großer Beliebtheit. Die Neujahrsgabe als persönliches Präsent des Briefträgers wurde von diesem auf eigene Kosten angeschafft und in Erwartung eines Trinkgelds verteilt - nach dem Motto: "Wir geben Reime, sie geben Geld". Die Heftchen nahmen auf aktuelle Ereignisse Bezug, sie enthielten Gedichte und Geschichten, waren illustriert und später mit bunten Titelblättern versehen. In millionenfacher Auflage in allen Teilen der Monarchie verbreitet, gab es sie in deutscher, tschechischer und ungarischer Sprache.

    Lg Berni17 ;)

    Quelle: Informationen zur Ausstellung "P(r)ost Neujahr !" im Technischen Museum. Wien 2007.

  • kartenhai
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    • 4. April 2015 um 16:21
    • #7

    @ Berni17:

    Danke für die weitergehende Beschreibung. Die Hefte wird man wohl nur selten auf Briefmarken-Tauschtagen bekommen, eher in Antiquariaten oder auf Flohmärkten. Auf jeden Fall passe ich da mal auf, ob ich sowas in die Finger bekomme. Die Ebay-Preise sind ja auch ganz schön happig. :O_O:

    Gruß kartenhai

  • Berni17
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    • 4. April 2015 um 18:20
    • #8

    @ Kartenhai

    Ich kann dir folgenden Tipp geben, schau dir ab und zu mal (übers Internet) die Briefmarken-Auktionen des Wiener Dorotheum an.

    Hier werden manchmal bei den Auktionen solche Postbüchel unter der Kategorie Literatur angeboten.

    So auch bei der 7.117-Auktion am 24.03.2015 mit der Los-Nr. 1257 K.
    (siehe Dateianhang)

    Lg Berni17 :)

    Bilder

    • Screenshot (11).png
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      • 1.920 × 1.080
      • 220
  • kartenhai
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    • 5. April 2015 um 09:21
    • #9

    @ Berni17:

    Das Los vom Dorotheum hat sich für den Käufer schon gelohnt. Es wurde zum Ausrufpreis von 45,- EUR zugeschlagen und enthielt unter anderem ingesamt 6 Stück dieser Postbüchel zwischen 1908 und 1937, natürlich ohne die üblichen Aufpreise.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 5. April 2015 um 09:53
    • #10

    Hier ein paar Beispiele aus dem Inhalt:

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Postbüchel Inhalt 6.jpg
      • 262,54 kB
      • 800 × 641
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    • Postbüchel Inhalt 7.jpg
      • 305,25 kB
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    3 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (5. April 2015 um 10:17)

  • kartenhai
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    • 5. April 2015 um 10:02
    • #11

    Das älteste bei Ebay zu findende Postbüchel ist aus dem Jahre 1833. Diese frühe Neujahrsgabe der Briefträger kostet stolze 110,- EUR und ist schon etwas stockfleckig, dem hohen Alter entsprechend:


    Hier ist auch der Inhalt mit beschrieben:

    - Seltenes Wiener Postbüchel mit kleinen Witzen, Anekdoten, humoristischen Briefen etc. Die Tradition der Neujahrsgaben von Briefträgern, die dafür ein Trinkgeld erwarteten, geht in das Jahr 1701 zurück und erfreute sich jahrhundertelang grosser Beliebtheit.

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Postbüchel 1833.jpg
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    • Postbüchel 1833 Inhalt.jpg
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  • kartenhai
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    • 5. April 2015 um 10:09
    • #12

    In diesem Kurtzarchiv ist noch ein netter Artikel über die Postbüchel enthalten (zum 1. Januar 2015 blättern!):


    Weitere Artikel darüber:


    Gruß kartenhai

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (5. April 2015 um 10:27)

  • kartenhai
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    • 5. April 2015 um 10:17
    • #13

    Und noch ein paar Seiten aus den Inhalten der Postbüchel:

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Postbüchel Inhalt 1.jpg
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  • kartenhai
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    • 5. April 2015 um 10:21
    • #14

    Hier noch eine Ansicht des ältesten österreichischen Postbüchels aus dem Jahre 1701, verteilt damals von dem kaiserlichen Postamtsbriefträger Johann Jordan, der hier das erste Wiener Gassenverzeichnis in diesem Heft vorstellte:


    Das Heftchen wird heute wohl ein kleines Vermögen wert sein.

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Postbüchel 1701.jpg
      • 62,54 kB
      • 344 × 600
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    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (5. April 2015 um 10:22)

  • Wolffi 29. Januar 2026 um 11:43

    Hat das Thema aus dem Forum Briefmarken Allgemein nach Literatur verschoben.

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