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USA 1 Cent was ist das?

  • caputo
  • 11. September 2014 um 14:32
  • caputo
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    • 11. September 2014 um 14:32
    • #1

    Noch so ein Teil, das mir Kopfschmerzen bereitet!

    Habe hier einen Fetzen Papier mit einer 1 Cent Marke USA frankiert ebenfalls an den Hr. Delling in Sachsen, wie eben das eine Streifband, das ich bei Dänemark gezeigt habe.
    Kann es sich hier auch um ein Streifband handel oder was ist das!
    Stempel leider nicht lesbar für mich, daher habe ich auch keinen Schimmer von wann oder was das sein könnte.

    Nochmals Danke für eine event. Antwort
    Charli

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  • Frankreichsammler
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    • 11. September 2014 um 15:46
    • #2

    Der Stempel sollte aus San Francisco, Cal. sein (steht a.d. Kopf).
    Gruß,
    Frankreichsammler

  • caputo
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    16. Mai 1956 (70)
    • 11. September 2014 um 16:02
    • #3

    Danke schon mal der Anfang ist somit schon mal gemacht!

    Gruß
    Charli

  • Claude D.
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    • 11. September 2014 um 16:57
    • #4

    Die Briefmarke stammt aus der Freimarken-Serie von 1890-1893 ("small banknote issue", da von der American Bank Note Company gedruckt und im Format kleiner als die vorherigen Ausgaben). Gestempelt im Scott-Katalog mit $0.75 bewertet (Nr. 219).

    Ob 1 Cent als Porto für eine Zeitung/Zeitschrift von Kalifornien nach Deutschland ausreichend war, müsste ich zuerst nachschlagen.

    Liebe Grüsse,
    Claude D.

    Einmal editiert, zuletzt von Claude D. (11. September 2014 um 16:57)

  • caputo
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    • 11. September 2014 um 17:05
    • #5

    Danke Claude,

    dann kann es sich also anscheinend doch um ein Streifband handeln.

    Schönen Abend noch
    Charli

  • Claude D.
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    20. Februar 1963 (63)
    • 11. September 2014 um 22:45
    • #6

    Hallo caputo,

    Ich habe jetzt mal nachgeschaut: Die Rate für Drucksachen aus den USA nach den Ländern des Weltpostvereins betrug um 1890 tatsächlich nur 1 Cent. Damit spricht nichts dagegen, dass es sich bei dem von Dir gezeigten "Fetzen Papier" um ein Streifband handelt.

    The Postal Laws and Regulations of the United States (1887). Section 399, The Rates and Payment of Postage. — The rates of postage for the conveyance of postal articles throughout the entire extent of all Postal Union countries, including delivery at the residence of the addressee, where free-delivery service exists, are as follows:
    [...]
    3. For printed matter of every kind, commercial papers, and samples of merchandise the rate is one cent for each weight of two ounces or fraction thereof; but at least five cents must be paid on each packet of commercial papers, and at least two cents on each packet of samples of merchandise.

    Liebe Grüsse,
    Claude D.

  • caputo
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    16. Mai 1956 (70)
    • 12. September 2014 um 17:09
    • #7

    Danke Claude für Deine Mühe.

    War ja dann ziemlich preiswert zu der Zeit denke ich mal!

    Schönen Abend noch wünscht Dir
    Charli

  • drkohler
    erfahrenes Mitglied
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    • 12. September 2014 um 17:42
    • #8
    Zitat

    Original von caputo
    War ja dann ziemlich preiswert zu der Zeit denke ich mal!

    Das war es und wurde recht bald ruinös für die Post. Das Ganze stammt von einem Kongresserlass ab von 1794. Dieser wollte das "Verbreiten von Wissen" fördern. Das Gesetz wurde mehrfach abgeändert und um 1879 dann in Etwa folgendermassen definiert: Um nur 1c zu zahlen, musste:
    1. Die Zeitschrift musste mindestens vierteljährlich/höchstens wöchentlich erscheinen, ein Ausgabedatum und eine fortlaufende Seriennummer haben.
    2. Die Zeitung musste von einem eingetragenen Publizisten versandt werden.
    3. Nur gedrucktes Papier (einer maximalen Grösse) war erlaubt, kein Einband, Buchdeckel, Verleimung, etc.
    4. Als Inhalt waren nur Informationen für die Oeffentlichkeit erlaubt, oder Literatur und wissenschaftliche Beiträge oder Industrienachrichten. Keine Werbung irgend welcher Art.
    5. Die Zeitschrift durfte nur an registrierte Abonnenten verschickt werden.

    Trotz all den Einschränkungen fanden die Leute immer mehr Tricks, Bücher und Werbung zu verschicken mit der Billigrate. Das Defizit der Post nahm immer grössere Werte an, aber die Dauerversuche des obersten Postmeisters, neue Raten einzuführen blockten die Senatoren jeweils ab. Das jährliche Defizit (alleine aus dem "Zeitschriftenversand") stieg auf enorme $27 mio um 1900 (das ist eine ganze Menge Holz), erst nach 1907 wurde die Post endlich erhört und die Raten angepasst.

    /edits viele Druckfehlerchen entfernt..

    3 Mal editiert, zuletzt von drkohler (14. September 2014 um 00:38)

  • caputo
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    • 13. September 2014 um 08:33
    • #9

    Guten Morgen drkohler

    Schönen Dank für Deine postgeschichtliche Ausführung.

    Jezt frag ich mich nur warum die Bevölkerung das Angebot sich zu bilden nicht angenommen hat! 8-)

    Schönen Tag noch
    Charli

  • drkohler
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    15. Dezember 1957 (68)
    • 14. September 2014 um 00:40
    • #10
    Zitat

    Original von caputo
    Jezt frag ich mich nur warum die Bevölkerung das Angebot sich zu bilden nicht angenommen hat! 8-)

    Wer braucht schon Bücher, wenn man FoxNews hat........

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