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USA selbstklebend und ungestanzt

  • kartenhai
  • 4. Januar 2014 um 10:35
  • Online
    kartenhai
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    • 4. Januar 2014 um 10:35
    • #1

    In der Neuheiten-Katalogisierung von USA-Marken fiel mir auf, daß es von fast jeder selbstklebenden gestanzten Briefmarke zusätzlich noch ungestanzte gibt. Der Michel hat die mit dem Zusatz "BB" katalogisiert, jedoch keinen Preis dafür notiert. Als Fußnote steht dann immer dabei:

    Die Nr. ..BB stammt aus über die philatelistische Versandstelle verkauften ungeteilten und ungestanzten Druckbogen, bestehend aus 4, 6 oder 10 Folienbogen; Auflage: 2.500 Druckbogen.

    Hohe Nominalwerte gibt es dagegen nicht ungestanzt.

    Wer weiß, seit wann es diese Ausgabepraxis der USA gibt, um wieviel mehr diese ungestanzten Bogen kosten und ob dadurch die Sammeltätigkeit angekurbelt werden soll, weil es mit normalen USA-Marken seit langem keine Wertentwicklung mehr gibt? Oder will man damit die letzten Neuheiten-Sammler der USA noch vergraulen ?(

    Erinnert mich irgendwie an Ungarn, die lange Jahre immer geschnittene Parallel-Ausgaben zu hohen Preisen und kleinen Auflagen herausgaben, um die Sammler zu schröpfen!

    Gruß kartenhai

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    kartenhai
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    • 4. Januar 2014 um 11:07
    • #2

    Hier habe ich einen kleinen Artikel gefunden von einem amerikanischen Händler. Diese ungestanzten Press-Bögen gibt es erst ab 2012, sie wurden ganz überraschend von der Post eingeführt, die Auflage war streng limitiert, und manche Ausgabe war nach kurzem ausverkauft.
    Scott plant keine Hauptnummern-Vergabe dieser Ausgaben.


    Gruß kartenhai

  • drkohler
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    • 4. Januar 2014 um 20:33
    • #3
    Zitat

    Original von kartenhai
    Hier habe ich einen kleinen Artikel gefunden von einem amerikanischen Händler. Diese ungestanzten Press-Bögen gibt es erst ab 2012, sie wurden ganz überraschend von der Post eingeführt, die Auflage war streng limitiert, und manche Ausgabe war nach kurzem ausverkauft.

    Bei diesem Händler muss man allerdings immer einen Ironie-Smilie dazudenken (er ist bekannt für sagen wir mal "optimistische Preise"). Erstmal sind nur wenige Presssheets wirklich sehr gefragt (weil Einige davon zusätzliche Druckmarkierungen enthalten können). Wenn man bedenkt, dass auf einem Presssheet typischerweise 100 bis 200 Marken drauf sind, und um die 5'000-15'000 Presssheets jeweils verkauft werden sollen, dann muss man das "streng limitiert" etwas Lockerer nehmen. Ebay ist voll von überoptimistischen Angeboten von diesen ungestanzten Marken, also selten sind die Dinger keineswegs. Einzelstücke zu ergattern ist so aber sicher mühsam für jeden Sammler. Leute, die wirklich die ganzen Presssheets sammeln, sind selten und werden sehr schnell weniger. Ist ja klar, jährlich 20 Sheets zu je $50-$100, das sammelt Keiner mehr (es zeigt auch wie Pleite die USPost ist wenn man zu solchen Mitteln greift). So werden die meisten Presssheets geschnitten in die einzelnen Bögen, 1-2 Bögen bleiben beim Käufer, die überzähligen Bögen werden dann massenhaft über ebay und Co. als ganze Bögen oder Einzelmarken vertickert. Als Sammler muss man nur auf die Komiker aufpassen, die die Presssheets absichtlich "falsch" zerschneiden (statt in einzelne Bögen zu trennen wird "phasenverschoben" mitten durch die einzelnen Bögen getrennt) um so "Raritäten" erzeugen.
    Nachtrag: Die Bögen kosten einfach soviel wie alle Marken darauf kosten. Die Lieferkosten sind dann allerdings recht hoch. Wer in Rollen verschickte Presssheets zugeschickt bekommt, sollte diese sofort aus der Rolle entfernen und flach lagern, sonst lösen sich teilweise die selbstklebenden Marken vom Plastikträger ab mit der Zeit wegen der starken Krümmung der Rollen).

    Einmal editiert, zuletzt von drkohler (4. Januar 2014 um 20:38)

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    kartenhai
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    • 5. Januar 2014 um 07:48
    • #4

    @ drkohler:

    Danke für die weiterführenden Erläuterungen der neuesten amerikanischen Abzock-Praxis. :)

    Wie werden denn diese Marken in den US-Katalogen behandelt? Als Hauptnummern, als Unternummern oder nur als Fußnote? Mit welchen Preisen werden sie notiert? Erstmals garnicht wie beim Michel, bis sich ein Preis gefunden hat?

    Habe mal versucht, diese ungestanzten Marken auf den US-Post-Seiten aufzufinden, habe aber leider nichts dazu gefunden. Die müßten doch bei "Sheets of Stamps" angeboten sein. Wo kann ich diese Angebote sonst noch finden? Auf einer anderen Web-Seite der Post?


    Gruß kartenhai

  • Online
    kartenhai
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    • 5. Januar 2014 um 08:28
    • #5

    Hier noch zur Veranschaulichung ein ganzer Press Sheet, ein ungestanzter Selbstklebe-Folienbogen (normalerweise sind 20 Marken im Bogen) daraus oder Teile aus dem Press Sheet.

    Ich nehme an, diese unfertigen Druckbögen werden später normalerweise von der US-Post noch gestanzt und in handliche Folienbögen geschnitten. Es sind also unfertige Schalterbögen, die vor der Weiterverarbeitung an Sammler und Händler verkauft werden, bei den hohen Preisen wohl mehr an Händler, die sie in handliche Stücke zerschneiden und in vielen Variationen mit Gewinn an die Sammler weiterverkaufen.

    Jeder einzelne Folien-Bogen aus den Press Sheets trägt eine Überschrift, an manchen Bogen sieht man Platten-Nummern, man kann auch waagrechte und senkrechte Zwischensteg-Paare daraus trennen oder Viererblöcke mit Platten-Nummern oder kreuzförmige Zwischensteg-Viererblöcke usw. usw.

    Gruß kartenhai

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    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (5. Januar 2014 um 08:34)

  • drkohler
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    • 5. Januar 2014 um 16:02
    • #6

    Press sheets kann man zB hier bestellen:


    Das Ganze ist allerdings ein Glücksspiel. Viele Leute berichten, dass sie beschädigte Sheets (oder manchmal sogar falsche) zugeschickt bekamen. Meist sind die Ecken "eingedrückt" (solche habe ich auch mal bekommen). Der Umtausch geht zwar, ist aber immer noch Glückssache. Man kann auch "Special Instructions" ordern und dort "flat shipping" beantragen, das kostet dann mehr und gibt ein Mörder-Paket :)

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