Hallo @,
lange habe ich überlegt ob ich einen neuen Thread über Leipziger Stempel aufmache oder nicht. Wenn man(n) über die Suche „geht“ ist es einigermaßen Erschreckend wie viele „Leichen“ zum Thema Leipzig Stempel existieren. Nun Struktur ist halt nicht Jedermanns Sache. ![]()
Heute nun der Versuch mit einem „Sonderfall“ einige Leipziger Besonderheiten vorzustellen. Sollte der Thread Anklang finden werde ich in loser Folge weitere einstellen. ![]()
Hier also der „Sonderfall“ PORTITZ / Leipzig
„Portitz liegt nordöstlich von Leipzig und war von 1838 bis 1935 eine selbstständige Gemeinde Im Jahr 1835 umfasste das Dorf 15 ½ Magazinhufen Land, 26 Häuser und 169 Einwohner. Die Kirche gehörte damals zur Kirche Taucha. Mit der Sächsischen Landgemeindeordnung von 1838 wurde das Dorf Portitz eine Landgemeinde und erhielt das Recht zur Selbstverwaltung. Von 1873 bis 1935 gehörte die Landgemeinde Portitz zur Amtshauptmannschaft Leipzig.“ (3)
1. Poststelle II seit 01.03.1931 > PORTITZ Leipzig C 2 Land (R 2 meist schwarz abgeschlagen)
Entwertung mit Stempel Leipzig C 2 Land
Eingemeindung nach Leipzig
2. Poststelle II seit 01.05.1935 > Leipzig N45 (R1 in Fraktur schwarz / violett abgeschlagen)
Entwertung weiter mit Stempel Leipzig C 2 Land
3. ab 1938 Leipziger Postamt N 45 mit Bo. 128 Ub.: a / b > R1 in Fraktur schwarz wird weiter für Dokumente
usw. verwendet. Verwendung so bis ca. 1965.
4. ab 04.03.1965 PLZ 7045 Ub.: a / b / c / d /
vom Stempel mit Ub.: a existieren mindestens 2 Varianten
5. ab ca. Mitte 1993 Leipzig 45 PLZ 04349
mfsg der Bernd aus L
Literatur:
(1) K. Fritsche „Die Entwicklung der Leipziger Poststempel“ Teil 1 – 7 Selbstverlag div Auflagen Mönchengladbach
(2) F. Gaitzsch „Die Postaufgabestempel der ehemaligen Leipziger Vororte“ PRO Leipzig 1998
(3) Wikipedia
(4) eigene Sammlung / Michel Kataloge + Handbücher