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Flaggenstempel

  • Carolina Pegleg
  • 1. November 2006 um 02:37
  • obelix.fg
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    479
    • 12. Mai 2008 um 19:28
    • #181

    Hallo zusammen,

    im Anhang zeige ich heute die verschiedenen Stempelabschläge der Bikerdike-Stempelmaschine von Halle/Saale.
    Die ersten vier Abschläge zeigen die fortlaufende Beschädigung der Stempelkrone vom Originalzustand bis zum Endstadium. Und der fünfte Abschlag zeigt eine neue Flagge. Die Hauptunterscheidungsmerkmale der beiden Flaggen sind die Breite der Flagge, gemessen an der Oberkante vom Punkt an dem die Flagge am Masten befestigt ist bis zum rechten oberen Zipfel der Flagge (Flagge 1 = 48 mm breit, Flagge 2 = 50 mm breit), und die feinere Ausführung der zweiten Flagge.

    Bisher belegter Verwendungszeitraum nach Kohlhaas/Riese:

    Originalzustand (1) : 14.06.1903-19.01.1904
    Bruch 1 (1B1) : 06.02.1904-25.04.1904
    Bruch 2 (1B2) : 07.06.1904-24.10.1904
    Bruch 3 (1B2) : 28.11.1904-04.01.1905
    neue Flagge (2B3) : 14.07.1905-30.07.1906

    Gruß, obelix.fg

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    Einmal editiert, zuletzt von obelix.fg (15. Mai 2008 um 20:59)

  • Totalo-Flauti
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    • 15. Mai 2008 um 20:51
    • #182

    Ich habe hier eine Karte aus den USA mit einem Standardflaggenstempel (siehe ersten Beitrag von Carolina Pegleg). Wurden diese eigentlich von Hand oder per Maschine aufgebracht?

    Gruss Totalo-Flauti

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  • lebenslauf
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    • 16. Mai 2008 um 18:26
    • #183

    Carolina Pegleg
    Einen Straßenbahnstempel von Pittsburg hast Du ja selbst in Deiner Sammlung.
    Die US-Straßenbahnstempel wurden alle im "fahrenden" Postamt gestempelt und sortiert.
    die Wagen waren teilweise mit 3 Postangestellten besetzt und hatten sogar auf manchen Linien 2 Stempelmaschinen.
    In den Hand- und Maschinenstempeln befindet sich fast immer der Zusatz "R.P.O. oder RPO" für "Railway Post Office".
    Gruß Lebenslauf


    Mein Sammelgebiet:
    Zeppelin- und Luftpost bis 1939, Straßenbahnpost und alles was nicht in den Katalogen steht.

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    Einmal editiert, zuletzt von lebenslauf (16. Mai 2008 um 20:46)

  • Carolina Pegleg
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    • 16. Mai 2008 um 22:13
    • #184

    @ obelix.fg

    Eine sehr schoene Studie. War bestimmt nicht so leicht, die alle aufzutreiben, obwohl Halle sicherlich noch einer der haeufigsten Verwendungsorte war.

    @ Totalo-Flauti

    Eine sehr gute Frage, ob es sich um handbetriebene oder elektrische Maschinen handelte. Die APMC war einige Jahrzehnte im Geschaeft und hat eine Reihe veschiedener Maschinen im Angebot. Ich habe dazu mal in der Literatur gewuehlt, insbesondere mal versucht herauszufinden, ob man anhand von Stempelmerkmalen eine Zuordnung zu den Machinentypen vornehmen kann. Bislang bin ich daran gescheitert. Muss daran mal weiter arbeiten. Aus Kombination verschiedener Quellen, hier zumindest etwas Informatione:

    Alle APMC bis 1904 waren elektrisch, bzw. "Combination" Maschinen, die handbetrieben oder elektrisch waren. Ab 1905 lieferte die Firma auch handbetriebene Maschinen mit Flaggenstempeln ("HP Model 1")[HP = hand powered]. Das handbetriebenen Model 1 hatte einen hervoragenden Ruf (bei den elektrischen Maschinen war International dominierend). Zwischen 1905 und 1917 bezog die US Postverwaltung jedes Jahr neue Maschinen von der APMC, ein Mix von elektrischen und handbetriebenen Machinen, aber vermutlich mehr HP Model 1 als elektrische.

    Nach 1917 gab es keine Auftraege fuer neue Maschinen mehr fuer die APMC, nur noch Ersatzteil und Instandsetzungauftraege, und 1922 gab die Firma das Geschaeft auf. Ab 1917 arbeitete die US Post systematisch alle elektrischen Maschinen der APMC in handbetriebene um. Auch wenn keine neuen Maschinen mehr geliefert wurden, leisteten die hunderte von handbetriebenen Maschinen der APMC, die die US Post ueber die Jahre angeschafft hatte, noch jahrzehntelang Dienste und wurden zumeist erst beginnend ab 1935 von den International HD 1 Maschinen ersetzt, die ich an anderer Stelle kurz besprochen habe.

  • Carolina Pegleg
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    • 16. Mai 2008 um 22:31
    • #185

    @ lebenslauf

    Sehr schoene Stassenbahnpost-Belege. Tatsaechlich haben nur einige (nicht alle) Flaggenstempel der Strassenbahnpost in Pittsburgh, Pa. den Begriff "Street Car" (=Strassenbahn) im Stempel. Bei allen anderen Strassenbahnposten findet man in der Tat nur "R.P.O." Bei Bahnpost bzw. Bahnhofspostamt-Flaggenstempel (oft "Terminal R.P.O.") findet man diese Abkuerzung auch. Ich muss mal schauen, ob ich zu Deiner Schau noch etwas ergaenzen kann. Von bestimmten Staedten sind die Strassenbahnpostamtstempel auf Postkarten gar nicht so selten. Trotzdem sind sie mangels spezialisierten Angebotes nicht leicht zusammenzubringen, zumal in Deutschland wuerde ich mir vorstellen. Gratulation.

  • Carolina Pegleg
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    • 17. Mai 2008 um 13:19
    • #186

    Habe noch ein paar Stücke gefunden.

    Zweimal Strassenbahnpost_Stempel aus Pittsburgh. Die sind, wie gesagt, die einziger dieser Stempel, die tatsächlich "Street Car" sagen. Man beachte die koorigierte Schreibweise von Pittsburgh in dem zweiten Stempel.

    Noch zwei weitere unterschiedliche Stempel aus Baltimore, die jeweils die Strecke zeigen. Davon hat lebenslauf ja schon welche gezeigt.

    Einmal, zur Anschaung, noch ein Terminal RPO Stempel (Kansas City), dies ist kein Strassenbahnpoststempel, sondern ein Bahnhofspostamt.

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  • drkohler
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    • 17. Mai 2008 um 15:04
    • #187
    Zitat

    Original von Totalo-Flauti
    Ich habe hier eine Karte aus den USA mit einem Standardflaggenstempel (siehe ersten Beitrag von Carolina Pegleg).
    Gruss Totalo-Flauti

    Genau genommen handelt es sich hier nicht um einen Standardflaggenstempel... es wurde anscheinend vergessen, den Service-Buchstaben in den Stempel einzulegen, wo sonst ein C,V,D,T, sein sollte, scheint hier Nichts drin gewesen zu sein. Je nach Ortschaft und/oder Postkartentyp kann das einen erheblichen Einfluss auf den Preis haben..

    2 Mal editiert, zuletzt von drkohler (17. Mai 2008 um 16:11)

  • Carolina Pegleg
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    • 17. Mai 2008 um 15:38
    • #188

    Die Service Letters waren ein typisches Kennzeichen der International Postal Supply CO. Siehe meinen Beitrag dazu. Ob irgendein anderer Hersteller diese Service Letter verwendetet muesste ich recherchieren. Wenn dann allenfalls vereinzelt, sonst wuesste ich dies aus dem Kopf. In dieser Form jedenfalls nicht.

    Es wurde also nicht vergessen einen Service Letter einzufuegen. Maschinen der AMPC hatten keine Service Letters. Egal ob nun Flaggenstempel oder Strichstempel dieses Herstellers. Es gibt haeufiger Typen mit Maschinennummern oder auch Maschinenbuchstaben (aeltere Typen) im Killer. Da gibt es sicher Beispiele zu, wenn man den Thread mal durchschaut. Der von Totalo-Flauti gezeigte Stempel aus Lancaster, Ohio ist ein typischer Stempel ohne jede solche Zusatzkennzeichnung. Die meisten Flaggenstempel sind so, d.h. ohne zusaetzliche Ziffern etc. Aus diesem Ort gibt es keine Flaggenstempel mit Maschinennummern.

  • drkohler
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    • 17. Mai 2008 um 17:08
    • #189

    War wohl eine kleine Verwechslung mit dem Bild hier unten angehängt, ich bin kein Stempelspezialist und das sieht ja fast identisch aus (und ist so ein teurer "vergessener" Flaggenstempel). Ref: P. Bourke, USSpecialist, Apr 2008

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    3 Mal editiert, zuletzt von drkohler (17. Mai 2008 um 17:12)

  • Carolina Pegleg
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    • 17. Mai 2008 um 17:50
    • #190

    Alles klar. Du hattest "Service Buchstaben" gesagt, und da war ich drauf angesprungen. War also ein Missvestaendnis, sorry.

    Maschinennummern oder -buchstaben gab bei den Flaggenstempeln schon. Und da gibt es tatsaechlich Varianten, wo derselbe Stempel mit und ohne solcher Identifizierung bekannt ist. Der Platz inmitten der Flagge, wo der Raum fuer diesen Buchstaben vorgesehen war, blieb dann leer. Allerdings gibt es viel, viel mehr Flaggenstempel, wo der fuer die Maschinennummer vorgesehene Stelle planmaessig leer blieb, weil es nicht mehr als eine Maschine gab, oder weil man sich einfach nicht kuemmerte. Das Fehlen einer Maschinennummer im dafuer vorgesehenen Platz, ist daher fuer sich alleine kein Grund fuer eine besondere Seltenheit. Zur Klarstellung: Dass hast Du auch nie gesagt, ich wollte es nur sagen, falls es einer so interpretiert.

    Betr.: Seltenheit und Wert. Zunaechst kommte es darauf, wie lange der Stempel so in Verwendung war und was das Postaufkommen der Ortschaft war. Dann muss man es vielleicht genau so sehen wie einen Plattenfehler bei Marken. Ja, es ist eine separat zu erfassende Variante. Aber, die Anzahl der Sammler, die diese Varianten "auf komplett" sammelt und auch bereit ist, dafuer entsprechendes Geld auszugeben, ist gering.

  • heinmarke
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    • 18. Mai 2008 um 13:50
    • #191

    Hallo,

    habe auch zwei USA Briefe mit Flagenstemel gefunden.

    Wünsche alle noch eine schönen Sonntag

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  • Winnilupe
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    21. September 1952 (73)
    • 17. Juni 2008 um 16:05
    • #192

    Hallo

    Thema Flaggenstempel noch mal hervorzieh !!

    Ist ein Flaggenstempel bei einer Reichspostmarke was besonderes ??

    Weil ich bis jetzt nur Marken o WZ gesehen habe :)

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  • Concordia CA
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    • 17. Juni 2008 um 17:20
    • #193

    @ Winnilupe

    Schöner, sauber abgeschlagener Bickerdike-Flaggenstempel und vor allem noch auf Beleg und nicht nur als Fragment auf einer Marke.

    Es ist Leipzig * 13 A mit Stempelkopf 21 und Fahne 11. Er war im Einsatz vom 29.08.1901 bis zum 08.09.1902. Zum Zeitpunkt der Beförderung deines Beleges war er gerade einmal 8 Tage im Einsatz. Das erklärt auch den sauberen Stempelabschlag.

    Wenn Du diesen Stempel auf einer Germaniamarke mit Wasserzeichen findest, ist etwas falsch gelaufen. Sowohl die Reichspostausgabe, als auch die am 1. April 1902 vom Deutschen Reich verausgabten Marken waren allesamt ohne Wasserzeichen. Aber das können Dir unsere Germania-Experten bestimmt viel besser erklären. Marken mit der Aufschrift "Deutsches Reich" konnten nur 5 Monate damit gestempelt werden, bevor der Stempel aus dem Verkehr gezogen wurde. Sie sind also etwas seltener als die Marken mit der Aufschrift Reichspost.

    Deine Marke hat übrigens noch eine Firmenlochung. Vielleicht weist du Sammlermax mal darauf hin. Der kennt sich damit bestens aus.

    Ohne Stempelkunde - Keine Philatelie!
    POSTSTEMPELGILDE

    Einmal editiert, zuletzt von Concordia CA (17. Juni 2008 um 17:22)

  • Totalo-Flauti
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    • 17. Juni 2008 um 20:35
    • #194

    Hallo zusammen :D,

    B.G.F. ist die Firmenlochung der Verlags - Buchhandlung Gustav Fock. Die Firma wurde 1879 gegründet. Bis wann diese existierte kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, das es eine Festschrift zum 50-jährigen Firmenjubiläum 1929 gab.

    Gruss Totalo-Flauti.

  • STAMPoMANIAC
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    • 28. Juni 2008 um 01:25
    • #195

    Toll. was es alles gibt! :)
    Ich hab davon zwar keine Ahnung aber ich stell euch mal ein paar Belege von mir vor.
    Vielleicht ist es ja für euch interessant.
    Ich hab nur noch eine Frage: Ist der Beleg Jersey auch mit einer solchen Maschiene gestempelt worden?
    Liebe Grüße
    Bernd

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  • asmodeus
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    • 28. Juni 2008 um 09:07
    • #196

    Der Jersey- Beleg hat eine Universal- style (unified) postmark. Von 1933 bis heute

  • tigo
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    • 19. Juli 2008 um 09:51
    • #197

    Hallo Forum !

    Ich zeig mal einen Flaggenstempel von PHOENIX , Arizona.
    Er ist von 1908 und hat eine 1 in der Flagge. Gelaufen nach New York.

    Der zweite ist ein Ankunftsstempel ASHEVILLE 1904. Die Karte lief von Bremen nach Asheville N.C. (North Carolina). Ich glaub unser -Carolina Pegleg- kommt aus der Gegend. :)

    Gruss tigo

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  • Carolina Pegleg
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    • 19. Juli 2008 um 14:48
    • #198

    @ tigo

    Ich wohne mehr so an der Kueste, Asheville ist praktisch gerade Line so 5 Stunden Fahrzeit westlich in den Appalachians. Mal bei YouTube oder so nach "Blue Ridge Parkway" suchen. Ich war vor 3 Wochen da. Die Stadt ist die Nummer 1 der "America's Top 100 places to live."

    Die beiden Stempel sind nicht selten oder teuer. Bei dem Stempel von Phoenix ist von Interesse, das Arizona erst in 1912 Bundesstaat wurde, der Stempel ist also noch vom Territory.

    Die Verwendung des Asheville-Stempels als Ankunftsstempel ist nicht ungewoehnlich, aber sicher seltener als die Verwendung als normaler Aufgabestempel. Viele Stempelsammler bevorzugen gleichwohl die Aufgabestempel und schaetzen denselben Stempel als Ankunftsstempel gebraucht nicht so hoch. Ich versuche allerdings von dem Hersteller der Flaggenstempel, der American Postal Supply Co., die Stempel zusammenzutragen (zumindest im Ueberblick), die speziell fuer die Ankunftsstempelung gedacht waren. Da sieht man dann, dass man die normalen Stempel als Ankunftsstempel benutzt viel, viel haeufiger findet.

    Schliesslich zur Maschinennummer. Es gab verschiedene Designs der Fahne, viele wurden ja hier schon gezeigt. Bei einigen Flaggen gibt es in der Mitte eine Aussparung fuer eine Maschinennummern, bei anderen nicht. Die Maschinennummner machte im Prinzip nur Sinn, wenn es mehrere Maschinen im selben Postamt gab. Vorsichtig will ich sagen, dass es wenn es eine "2" gibt, es in der Regel auch einen Stempel mit einer "1" gibt. Bei Phoenix kann ich aus der Erinnerung sagen, dass es nie mehr als eine Maschine gab und die 1 daher nutzlos war. Sapeter hatte Phoenix dann auch einen Stempel mit Flagge ohne Aussparung. Ebenso kommen Flaggen, bei denen die Maschinennummer entfernt und die Aussparung somit bewusst leer gelassen wurde, sehr haeufig vor.

  • tigo
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    11. April 1962 (64)
    • 19. Juli 2008 um 16:12
    • #199
    Zitat

    Original von Carolina Pegleg
    @ tigo


    Die beiden Stempel sind nicht selten oder teuer.

    Gut das du es erwähnst ! Jetzt kann ich mir den Maybach wohl abschminken...... ;):D;):D;):):D

    tigo

    GRAMMATIK GELERNT BEI YODA ICH HABE ! [Blockierte Grafik: http://www.phemily.de/yoda.jpg]

  • Carolina Pegleg
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    • 20. Juli 2008 um 01:20
    • #200

    @ tigo
    Ja Danke fuer's Zeigen. Gab mir ja Gelegenheit ueber die Verwendung der Flaggenstempel als Ankunftsstempel zu sprechen, was vielleicht fuer den ein oder anderen doch eine interessante Zusatzinfo gewesen sein mag. Mir persoenlich ist der Wert meiner Sammlungsstuecke wichtig. Info zum Wert gibt's daher bei mir praktisch immer dazu.
    Noch wichtiger ist es mir allerdings aufzuklaeren. Wir sprechen hier ueber ein Sammelgebiet, dass man nicht einfach in einem Katalog nachschlagen kann, bzw. wo auch erfahrene Sammler nicht ueber Entscheidungsheuristiken verfuegen. Beispiel: Ungarische Marke mit Gefaelligkeitsstempel? ==> wahrscheinlich nix wert. Kann falsch sein, ist wahrscheinlich aber richtig. Flaggenstempel von Phoenix, Arizona Territory, 1908?

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