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  4. Stempel

Flaggenstempel

  • Carolina Pegleg
  • 1. November 2006 um 02:37
  • joey
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    • 9. Mai 2007 um 14:00
    • #101

    Berliner Flaggen waren noch garnicht zu sehen, deshalb möchte ich mal zwei vorstellen:

    Berlin C 2 der Stempel stammt von einer Beling+Lübke-Maschine, die nur ein knappes halbes Jahr gelaufen ist.

    Berlin SW 12 der Stemepl stammt von einer Bickerdike-Maschine, die so von 1902 - 1905 gelaufen ist.

    Gleich aussehende Stempel gibt es noch von Berlin SW 19 und Berlin SW 68.

    Bilder

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    2 Mal editiert, zuletzt von joey (9. Mai 2007 um 14:10)

  • Carolina Pegleg
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    • 11. Mai 2007 um 22:34
    • #102

    @ joey
    Besonders auffaellig bei den Berliner Flaggen ist natuerlich, dass der Abdruck der Bickerdike Maschine vom Abdruck der Beling+Lübke-Maschine auf den ersten Blick jedenfalls nicht zu unterscheiden ist. Unterscheiden kann man sie natuerlich, weil sie bei verschiedenen Postaemtern in Verwendung waren. Aber in der Zeichnung kann man sie kaum unterscheiden. Wie kann man die den auseinanderhalten? D.h. auf den zweiten Blick? Die Amerikaner haben sehr auf markengeschuetzte Stempelformen geachtet, da der Markt hart umkaempft war. Das ermoeglicht natuerlich heute sehr die Identifizierung.

    Eine Verwendungszeit von nur einem halben Jahr und kein grosser Verbreitungsgrad der Beling+Lübke deutet auch darauf hin, dass man mit dem Testlauf dieser Maschine seitens des Reichspostministeriums wohl nicht so zufrieden war. Insgesamt ist die Anfangszeit der Postautomation weltweit von vielen kurzlebigen Versuchen gekennzeichnet, wodurch eine Vielzahl von (relativ gesehen) Stempelraritaeten geschaffen wurde.

    Einen weiteren Grund fuer die Kurzlebigkeit vieler Stempel, der zumindest auf die amerikanischen Verhaeltnisse der Zeit zutrifft, ist die fortschreitende Elektrifizierung. Die ersten Generationen von Stempelmaschinen waren zumeist handbetrieben, da ein Grossteil der Postaemter um die Jahrhundertwende noch nicht ueber Elektrizitaet verfuegte. Handbetriebene Maschinen wurden dann, manchmal nach nur kurzer Verwendungszeit, gegen schnellere elektrische Maschinen ausgetauscht und in andere Postaemter versetzt. Dewegen gibt es dann eben teils deutlich mehr Stempel als es Maschinen gibt.

    Exkurs: Handbetriebene Stempelmaschinen fanden den Gegebenheiten der Feldpost entsprechend bei der US-Feldpost im 2. WK Wiederauferstehung. Habe dazu gerade meine philatelistische Bibliothek mit einem Werk zu APO-Maschinenstempel 2.WK ergaenzt. Es gibt soviel interessante Gebiete . . . ist fuer mich manchmal schwer die Augen auf dem Ball zu halten.

    Die von obelix.fg zusammengetragene Information zu den Schweizer Stempel ist sehr interessant fuer mich. Ich poste dazu noch einen zeitgenoessischen (zu den Schweizer Stempeln aus 1911) Abdruck einer amerikanischen "International" Maschine. Da sieht man die Uebereinstimmung des Killers sehr gut. Die amerikanischen "Internationals" sind sehr haeufig. Die Schweizer "Internationals" mit dem Wellenmuster hatte ich noch nie zuvor gesehen. Ich vermute, es handelt sich um relativ seltene Stempel (?).

    Ausserdem dann noch einen weiteren Schweizer Sloganstempel mit derselben Reklame fuer Postgirokonten. Allerdings jetzt aus Luzern und mit franz./dt. Text.

    Frage: Von welchen Maschinen stammen denn nun die landestypischen Schweizerischen "wavy box" Slogan Flaggenstempel? Vermute ich richtig, dass diese von den angemieteten "Internationals" herrühren, bei denen der Killer-Teil von "nur Wellen" nach den erfolgreichen ersten Versuchen in die typischen Schweizer Fahne und Slogans umgerüstet wurden?

    Auch interessant zu sehen, dass ein paar Internationals in Belgien liefen. Die Antwerpener (meine ich, muss das pruefen) Beute-Maschine wurde nach meiner Erinnerung waehrend der Deutschen Besetzung im 1.WK auf "Deutsche Feldpost" umgeruestet. Ich muss dazu mal einen Beleg suchen.

    Interessant auch, dass es Schweizer Krag Stempel gibt. Ich finde diese Stempel faszinierend, wie schon einmal gesagt. In der Tat kann man eine ungewoehnliche "Alle Welt" Sammlung aufbauen, in dem man fuer die fruehen Hersteller von Stempelmaschinen, Stempel aus den verschiedenen Laendern zusammentraegt, in denen die Maschinen in Betrieb waren.

    Es ist das oft mehr eine Frage des Suchen und Stoeberns als des finanziellen Aufwandes.

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  • soaha
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    • 12. Mai 2007 um 01:01
    • #103

    Carolina Pegleg, auf den zweiten Blick konnte ich den Unterschied der senkrechten Striche oberhalb der Brücken eindeutig erkennen.
    Die Bickerdike hatt mehr- und dünnere Striche.

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • obelix.fg
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    • 12. Mai 2007 um 17:10
    • #104

    @ Carolina Pegleg,

    Da der Versuch mit der "International" Stempelmaschine ca. 1 Jahr dauerte sollten die Stempel mit den Buchstaben I/C im Flaggenteil (vorgesehen für Briefpost aus Briefeinwürfen) eigentlich relativ häufig sein (im Handbuch mit 2 Punkten bewertet). Ich habe aber bisher auch noch keinen solchen Stempel gesehen.

    Es gab dann noch Stempel mit den Buchstaben
    I/D im Flaggenteil, für am Postschalter aufgegebene Post (20 Punkte),
    I/R im Flaggenteil, als Ankunftsstempel vorgesehen (30 Punkte) und
    I/T im Flaggenteil, für Transitbriefe vorgesehen (30 Punkte).
    Diese kann man also schon als selten ansehen.

    Die Flaggen der Fa. International Postal Supply, wurden nur während der Erprobung verwendet. Danach kamen nur noch von der Schweizer Post in Auftrag gegebene bzw. von der Post genehmigte "Flaggen" zum Einsatz.

    Es sieht so aus, als ob bis Anfang der 1960er Jahre nur Stempelmaschinen der Type "Flier" der Firma International Postal Supply und große Maschinen Amerikanischer Herkunft der Typen "GG", "L", "S" bzw. "M" geliefert von der Fa. International Peripheral Systems (IPS) Nachfolgerin der Fa. International Postal Supply, verwendet wurden. Abgesehen von einigen wenigen Versuchsmaschinen (Krag, Velopost, Klüssendorf).

    1963 wurde in Bern 1 die erste Briefaufstell- und Stempelanlage in Betrieb genommen. Hier arbeitet eine Hochleistungsstempelmaschine deutscher Herkunft Typ "Telefunken". Es folgten weitere Anlagen in Basel 2, Geneve 2, und Lausanne 1.

    Ab 1965 wurden kleinere Postämter mit Stempelmaschinen vom Typ Klüssendorf 2080 LO ausgestattet (Tischmodell, klein und nicht besonders schnell). Am 1.3.1983 waren 127 Maschinen dieser Type in Betrieb.

    Anfang der 1980er Jahre wurden große Stempelmaschinen englischer Herkunft vom Typ "Pitney-Bowes 3910" als Nachfolgemodelle für die Typen "Flier" und "M" in Betrieb genommen.

    Im Anhang noch ein Bild einer Stempelmaschine vom Typ "Flier".

    Bilder

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  • Carolina Pegleg
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    • 15. Mai 2007 um 03:15
    • #105

    @ soaha

    Ja, auf den zweiten Blick, klar zu unterscheiden. Man muss eben nur wissen, wo man hingucken muss . . .

    @ obelix.fg

    Ich halte meine Augen nach Stempeln der Schweizer International Maschinen mal weiter offen.

    Dein Abriss ueber die verschiedenen in der Schweiz eingesetzten Stempelmaschinen ist sehr interessant und legt beinahe eine thematische Sammlung "die Geschichte der Postautomation" nahe. Natuerlich muss man dann noch die Automatisierung der Briefsortierung einschliessen . . . Interessant wie die Diskussion hier sich von einem bestimmten Design von Maschinenstempel ausgehend verbreitert, verengt und wieder verbreitert . . .

    Pitney-Bowles, nur zur Ergaenzung, ist definitv eine amerikanische und keine englische Firma. Die Firma, die wie keine andere an der Postautomation Anteil hatte, ging 1920 hervor aus der Vereinigung der 1910 von Arthur Pitney gegruendeten American Postage Meter Company (nicht zu Verwechseln mit der American Postal Machines Company, Hersteller der Flaggenstempel, 1922 liquidiert) und der 1908 von Walter Bowes gegruendeten Universal Stamping Machine Company (die hier in dem Thread schon mehrfach erwaehnt wurde). Vielleicht kamen die Maschinen, von denen Du sprichst, von der englischen PB Tochter (?).

    Die International "Flier" Maschinen waren (sind?) sehr weit verbreitet. Die amerikanische Feldpost verwendet auch eine grosse Anzahl Flier . . . Interessant, dass sie bis in die 80er Jahre auch in der Schweiz verwendet wurden. Auch schoen, dass Du ein Bild zeigst. Ich denke, einige haetten sich eine Stempelmaschine viel groesser vorgestellt.

  • Carolina Pegleg
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    • 15. Mai 2007 um 15:00
    • #106

    Hatten wir eigentlich schon Kanada? Bin mir ueber die verschiedenen Hersteller und die Geschichte der kanadischen Flaggen-Stempel nicht im klaren. Es gibt jedoch eine ganze Anzahl zum Teil sehr aufwaendiger Designs. Zu mindest einmal ein Beispiel: Montreal vom 25. Maerz 1899 auf Victoria Ganzsache.

    Bilder

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  • jojo30
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    • 16. Mai 2007 um 07:55
    • #107

    Hmm, das passt ja, in dem Belege-Stapel, den ich in dem Identifizieren Thread gezeigt hab, waren diese Kanada Flaggenstempel!

    Bilder

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  • obelix.fg
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    • 16. Mai 2007 um 15:58
    • #108

    @ Carolina Pegleg

    danke für die Information und Richtigstellung über die Firma Pitney-Bowes. Habe diese Info so aus dem Handbuch übernommen. Wäre natürlich möglich, dass dies Schweizer Post diese Stempelmaschinen über die englische Zweigniederlassung/Tochterfirma angekauft hat, und so die Fehlinterpretation zustandegekommen ist.

    Und danke auch für das zeigen eines kanadischen Flaggenstempels, der das Thema Flaggenstempel um eine weitere Fasette bereichert hat.

    @ jojo30

    danke fürs Herzeigen deiner kanadischen Flaggenstempel. Interessant finde ich den Stempel rechts unten auf deinem Bild, da er große Ähnlickeit mit den ersten Schweizer Stempeln und den von mir gezeigten Belgischen Stempel hat (siehe weiter oben im Thread).

  • Carolina Pegleg
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    • 16. Mai 2007 um 16:56
    • #109

    Pitney Bowles ist ein Weltkonzern. Es gibt auch P-B Germany, wahrscheinlich auch P-B UK. Bin zu faul das jetzt zu googlen. Wie gesagt, sehr wahrscheinlich dass es sich um Maschinen, die von der englischen P-B Tochter hergestellt wurden, handelt. Ich meine ich haette auch mal gelesen, dass P-B einen englischen Hersteller von Stempelmaschinen uebernommen hat, der auch "Universal" irgendwas hiess. War nicht als Korrektur oder so gemeint, wollte nur was eventuell wissenswertes ergaenzen. Pitney hat die ersten Freistempelmaschinen entwickelt, Bowes (Universal) war in der Herstellung von Stempelmaschinen erfolgreich, zusammen war das ein starkes Team.

    Durch einen immensen Lobbyaufwand bei Firmen und bei der Postverwaltung hatte die Firma es in 1920 geschafft, dass Absenderfreistempelung als Frankatur von der USPS anerkannt wurde. Davor gab es nur Versuche. Die US Postbehoerde war daran interessiert die Effizienz in der Postbehandlung zu foerdern. Die ersten Freistempel, von einer Anzahl von Versuchsfirmen, sind oft uebersehene Schaetze. Aehnlich wie bei den Stempelmaschinen kann man den Siegeszug der Freistempelmaschinen "um die Welt" mitverfolgen. Es gibt dazu auch recht gute Literatur. Ich bin kein Experte und kann mit Detailinformation nicht viel helfen. Es ist aber wohl allgemein gut zu wissen, dass Freistempel aus der Fruehzeit von 1920 bis vielleicht 1925/30 (je nach Land) erhaltenswerte Dokumente zur Postautomation darstellen (und auch ein paar Mark wert sind). Auch hier handelt es sich um ein interessantes Gebiet fuer jemandem, der neben einem Standard-Gebiet nach Michel auch Interesse an einem Sammelgebiet mit "Schatzsucher"-Qualitaet hat.

    Die unteren beiden von jojo30 gezeigten kanadischen Stempel sind mit hoher Wahrscheinlihkeit "Internationals" der Maschine "Flier". Kann leider den Stempelkopf nicht richtig lesen fuer eine eindeutige Zuordnung. Der rechts oben ist ein International oder PB/Unversal. Ich lasse das mal offen, koennte es mit etwas wuehlen beantworten. Beachte wieder die fehlende Datumszeile im Stempel fuer 3rd class mail (auch in Kanada). Es gibt eine Studiengruppe, die sich intensiv mit den kanadischen International Maschinen beschaeftigt. Google mal "international flier" (nicht flyer).

  • mtcyrus
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    • 16. Mai 2007 um 19:54
    • #110

    So ich habe auch mal einen Flaggenstempel, den ich von einem Mitglied von uns hier ersteigert habe, jetzt meine Frage wer kann mir hierzu etwas genaueres erzählen!

    MFG

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    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
    Erstagsbriefe, Erstagsblätter, Mischfrankaturen, Einzelfrankaturen, Mehrfachfrankaturen, aber wenn möglich in sammelwürdiger Qualität.

  • Germaniafan
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    • 17. Mai 2007 um 08:04
    • #111

    mtcyrus
    Bei dem Stempel handelt es sich um einen Bickerdike-Maschinenstempel.
    BRAUNSCHWEIG *1 o .
    Die Maschine wurde am 20.06.03 aufgestellt.Abschläge von dieser Maschine sind bis 10.02.05 bekannt.
    Gruß Guido

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  • mtcyrus
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    • 17. Mai 2007 um 12:33
    • #112

    Bekommt der Beleg da durch einen höheren Wert, ich weiß es klingt kapitlistisch, aber es interessiert mich halt!

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
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  • Germaniafan
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    • 17. Mai 2007 um 13:15
    • #113

    Die Flaggen-Stempel werden eigentlich immer von Spezialisten gesucht.
    Katalogwert der meisten Stempel zwischen 30 und 60 Euro.
    Gruß Guido

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  • mtcyrus
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    • 17. Mai 2007 um 13:17
    • #114

    Haben wir hier Spezies dafür, ich glaube Carolina ist doch darauf spezialisiert, oder???

    MFG

    Suche momentan, dringend Belege von Berlin von Anfang bis Ende, egal was:
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  • Carolina Pegleg
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    • 19. Mai 2007 um 06:30
    • #115

    @ Germaniafan

    Auf welchen Katalog beziehst Du Dich bei der Katalologwertangabe? Ich bin fuer Literaturhinweise immer dankbar.

    @ mtcyrus

    Tur mir leid ich kann zu dem spezifischen Stempel auch nicht mehr sagen. Die Angabe von Germaniafan zur Verwendungszeit kommt aus dem Bickerdike-Werk der Stempelgilde bzw. Infla-Berlin (identische Publikation der beiden Vereine).

  • obelix.fg
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    • 12. Juni 2007 um 15:08
    • #116

    Nach langer Suche kann ich heute einen Abschlag des ersten Schweizer Maschinenstempels herzeigen (Anhang links).

    Obwohl hier vier verschiedene Buchstabenkombinationen belegt sind (I/C , I/D , I/R , I/T), weiß man laut neuesten Forschungsergebnissen, dass nur eine Flagge mit auswechselbaren Buchstaben verwendet wurde.

    Weiters kann ich noch einen Abschlag eines Bandstempels der Fa. Krag herzeigen (Anhang rechts).
    Nicht durchgesetzt haben sich diese Stempel, weil vor allem das Überstempeln von Absenderangaben und anderen Textteilen als besonders störend empfunden wurde.

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    Einmal editiert, zuletzt von obelix.fg (12. Juni 2007 um 15:18)

  • obelix.fg
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    479
    • 22. Juni 2007 um 00:37
    • #117

    @ Carolina Pegleg

    Kommen Maschinenstempel ohne Datum auf US-Belegen häufiger vor, oder sind meine zwei Belege (siehe Anhang) Zufall. Das Jahr kann man lesen aber Tag und Monat fehlen.

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  • Carolina Pegleg
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    • 22. Juni 2007 um 02:46
    • #118
    Zitat

    Original von obelix.fg
    @ Carolina Pegleg

    Kommen Maschinenstempel ohne Datum auf US-Belegen häufiger vor, oder sind meine zwei Belege (siehe Anhang) Zufall. Das Jahr kann man lesen aber Tag und Monat fehlen.

    Bei 3rd class mail war es vorgeschrieben, dass das Datum aus dem Stempel zu entfernen war. Ist also ganz richtig so und nichts besonderes. 3rd class mail erkennt man am Porto, hier 1c, waehrend das "normale" Briefporto fuer den Auslandsbrief zu der Zeit 5c betrug.

    Beides sind Stempel von International Maschinen. Der Sloganstempel "Address Your Mail to Street and Number" war bei einer grossen Vielzahl von Staedten/Postaemtern in Gebrauch und gehoert so ziemlich zu den haeufigsten US Sloganstempeln. "Air-Mail Saves Time" (mit Doppeldecker) ist etwas seltener.
    Aehnlich wie bei dem deutschen "Vergiss mein nicht die Postleitzahl" stellt es ein "Lebenswerk" dar, diese recht haeufigen Stempel von allen Postaemtern, bei denen sie gefuehrt wurden, zusammen zu tragen. Alleine in Washington, DC liefen damit je 16 Maschinen (Nummern 1-16, Du hast einmal Nr. 8 und einmal Nr. 10.)

  • Germaniafan
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    • 23. Juni 2007 um 10:06
    • #119

    Mal was kurioses ! Krag Maschinenstempel vom 29.9.15.
    Zweimal durch die Maschine gelaufen und dann doch von Hand entwertet. 8) 8) 8) :O_O: :O_O:

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    Einmal editiert, zuletzt von Germaniafan (23. Juni 2007 um 10:07)

  • Philactica
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    • 23. Juni 2007 um 10:36
    • #120
    Zitat

    Original von Germaniafan Zweimal durch die Maschine gelaufen und dann doch von Hand entwertet.

    Hallo Germaniafan,

    Kann ich annehmen daß der Handstempel normal ist ?(

    Ich Frage weil die 'Brücke' im Handstempel wie Ihr das so nennt, nicht gleich ist mit den 'Packetstempeln'. Nur oben ein 'Halbmond'. ?(

    MfG
    Erich

    'Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!' - JWvG :bier:
    Afrika, Motive und noch mehrr bei http://www.philactica.co.nz

    Einmal editiert, zuletzt von Philactica (23. Juni 2007 um 10:38)

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