So ganz verstehe ich ja nicht, was Wolle da so komplett verkehrt gemacht haben soll?
Klar, ich schreibe den Absender immer vorne oben links hin - weil ich das schon vor Jahrzehnten so in der US-High School gelernt habe. Damals war es aber in Deutschland noch Standard, den Absender hinten auf die Briefklappe zu schreiben. Ist das eigentlich heute noch "zulässig"?
Und dann: ist der Aufkleber wegen "mittig" unzulässig? Oder wegen "hinten" statt vorne oben links?
Trotz aller Verfehlungen
von Wolle: eine Briefsortiermaschine sollte eigentlich erkennen, wo bei einem Brief "vorne" ist. Wozu hat man denn dann die Fluoreszenz auf den Briefmarken überhaupt eingeführt?
Noch was etwas anderes zum Thema, weil es am Rande auch dazu passt: Ich kaufe immer wieder Blocks bei der Sammlerstelle in Weiden und versende diese auch an Leute, die so etwas schätzen - auf Bedarfspost. Nun gab es z.B. die 55 C Sixtinische Madonna, die man als EF praktisch nicht "legal" verwenden konnte, weil ein Normalkuvert damit so zugeklebt war, dass man keinen Empfänger mehr draufschreiben kann. Ich habe diese nun mehrfach hinten auf die Kuverts geklebt und vorne an die Stelle der Briefmarke einen Vermerk "Marke wg. Grösse auf Rückseite". Bisher kamen offenbar alle Briefe damit korrekt an. Eine habe ich vorher testweise an mich selbst geschickt und scheinbar einen mitdenkenden Postler erwischt:
Die Marke war mit einem Nicht-Maschinen-Rundstempel wunderbar mittig auf der Marke selbst und nicht in den Blockrand reingehend perfekt abgestempelt. Ich hoffe, dass meine Bedarfsbriefe eine ähnlich sorgsame Handhabung erfahren haben.
Gruß,
Werner