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Fiskalisch gebrauchte Marken

  • Peter1965
  • 29. September 2012 um 11:54
  • Peter1965
    neues Mitglied
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    • 29. September 2012 um 11:54
    • #1

    Hallo, ich habe einen größeren Bestand britischer Kolonien in Afrika übernommen. Dabei fällt mir auf, dass die hohen Werte (Ein Shilling aufwärts) häufig fiskalisch (offenbar zur Bezahlung von Gebühren u.ä.) verwendet worden sind. Wie werden solche Marken denn bewertet? Die Michel-Katalogisierung bezieht sich ja auf postalisch gebrauchte Marken. Aber die findet man im Bereich 1 Pfund aufwärts wohl kaum (wer hat schon um 1910 für umgerechnet 20 Goldmark Porto ein Paket verschickt :)). Kann jemand dazu eine Aussage treffen? Und warum führt Michel hier nicht eine Extra-Bewertung (wie bei Gefälligkeitsstempeln) ein?

    Danke und Gruß
    Peter

    3 Mal editiert, zuletzt von Peter1965 (29. September 2012 um 11:55)

  • kartenhai
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    • 29. September 2012 um 15:00
    • #2

    Sobald eine Briefmarke fiskalisch entwertet wurde, ist das für Michel keine Briefmarke mehr, sondern eine Fiskalmarke (Steuer- und Gebührenmarke) und wird nicht mehr im Katalog gesondert bewertet. Vermutlich gibt es in England für die britischen Kolonien einen speziellen Katalog für diese fiskalisch gebrauchten Marken. Die Preise dafür sind wohl erheblich niedriger als die für postalisch gestempelte Stücke.
    Bei sehr hohen Nennwerten steht bei der Gebraucht-Bewertung oft kein Preis, sondern nur Striche, da diese fast nur fiskalisch gestempelt vorkommen.

    Bei Nyassaland fand ich z. B. den folgenden Hinweis von Michel:

    Die Marken dieses Landes waren für postalischen und fiskalischen Gebrauch bestimmt. Besonders die höheren Werte kommen daher meist mit fiskalischen Entwertungen vor, die den Poststempeln teils sehr ähnlich sehen. Vorsicht vor Täuschungen!

    Gruß kartenhai

  • saeckingen
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    30. Juni 1970 (55)
    • 30. September 2012 um 12:46
    • #3

    Michel gibt bei einigen Gebieten zumindest grobe Hinweise. So steht z.B. bei Britisch Ostafrika & Uganda der Hinweis, dass fiskalisch gebrauchte Marken mit 1/10 des Katalogwertes für gestempelte Marken zu bewerten sind. Diese Verallgemeinerung ist aber eigentlich nicht korrekt.

    Für fiskalisch gebrauchte "Postage & Revenue" Marken mit höheren Nennwerten gibt es Bewertungen im Fiskalmarkenkatalog von Barefoot. Gerade vor wenigen Wochen ist eine neue Auflage erschienen.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 30. September 2012 um 15:15
    • #4

    Ich nehme an, daß Marken mit Stempeln, die nur ungenau sind und die man nicht 100 %ig als Poststempel identifizieren kann, als Fiskalmarken mit dem geringeren Wert bewertet werden.

    Gruß kartenhai

  • saeckingen
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    30. Juni 1970 (55)
    • 30. September 2012 um 19:13
    • #5

    Ich kenne keine Marke mit hohem Nennwert aus dem British Empire, die einen Stempel trägt, bei dem man nicht erkennen kann, ob es ein Postalischer oder fiskalischer Stempel ist. Gerade Marken mit hohem Nennwert wurden sehr sorfältig entwertet, um einen erneute Verwendung sicher auszuschließen.

    Ansonsten wäre eine Marke, die einen komplett unidentifizierbaren Stempel trägt, so minderwertig, dass der Katalogwert eh egal ist.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • Peter1965
    neues Mitglied
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    Männlich
    • 10. Oktober 2012 um 14:50
    • #6

    Hallo und danke Euch allen für die Kommentare.

    Die Aussage zu den "nicht lesbaren" Fiskalstempeln kann ich auch nicht bestätigen. meist sind die relativ gut lesbar, offenbar aus dem Grund, den sackingen genannt hat. Wirklich schade, dass es postalisch gebrauchte hohe Werte eigentlich kaum gibt.

    Gruß und Dank
    Peter

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