Hallo zusammen,
anbei ein Scan der Mi.-nr.785 (vermute ich mal) aus einer DR- Sammlung, die ich geschenkt bekommen habe und die ich gerade "aufarbeite". Ich habe ja inzwischen aus dieser Sammlung schon div. Fälschungen/Kuriositäten hier vorgestellt und möchte wissen um was es sich diesmal handelt. Ich hoffe, dass ich dabei niemanden auf die Nerven gehe, aber ich arbeite mich halt gerade nach ca. 15 bis 20 Jahren "Briefmarkenabstinz" wieder ins Thema ein und brauche dabei manchmal Unterstützung. Ist das ein "Fehldruck" im Sinne eines Druckereifehlers , d.h. eine Druckzufälligkeit? Wie ist so etwas zu bewerten?
Im ersten Moment habe ich mir gedacht, dass an den weißen Stellen eine Marke darüber angeklebt war und diese beim Auseinanderreißen die Farbe und Papier mitgenommen hat. Im Signoscope Wasserzeichenprüfer scheint es aber nicht so, als ob an den weißen Stellen die Marke dünner ist. Auch der "Riß" auf gut 1/3 der Markenhöhe ist kein echter Riß oder ein echter Knick in der Marke sondern ist ausschließlich im Druckbild vorhanden.
Hat von Euch jemand Erfahrung mit so etwas?
Ich denke ich werde diese Marke in mein Din A6-Steckbuch geben, das ich inzwischen als "Kuriositätenkabinett" verwende