Hallo,
das Fest ist nun vorbei und mich quält wieder einmal eine Verständnisfrage.
Ich habe vor längerer Zeit eine ziemlich große Sammlung "Deutschland 1945 - 1949 + Saarland" geerbt. Ich bin nun seit geraumer Zeit dabei diese nun zum Abschluss zu bringen.
Meine Frage nun bezieht sich auf die Prüfstempel. Ich habe unmengen dieser in der Sammlung (Zierer, Flaschendräger, Schönherr, Jasch, Ströh, Kramp, Thom, Rehfeld, Modry, Dr.Herbst) u.s.w.
Ich weiß das ungestempelte links signiert werden. Meine Sammlung ist durchgehend gestempelt und rechts signiert nicht alle aber viele.
Meine Frage nun diese sogenannte Postmeistertrennung wie beispielsweise bei Ostsachsen hat die eine besondere signierung? Ist die wie bei durchstochen schräg oder wie erkennt man die?
Lacht mich nicht aus aber ich bin nun mal beim lernen und das mit 47 Jahren. Ich habe alle restlichen ersammlungen verkauft außer diese weil sie mir irgentwie gefallen haben. Stimmt nicht DDR 1949 - 1990 Postfrisch habe ich auch behalten aber nur weil es Erinnerungen birgt. Ich selber beschäftige mich mit der Numismatik und Briefmarken nur so zum ausgleich.
MFG Kleist
Verständnisfrage betreffend Prüfstempel
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- identifizieren
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Kleist -
27. Dezember 2011 um 14:04 -
Erledigt
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Hallo Kleist,
irgendwie lernen wir doch alle täglich dazu, oder ?
Die von Dir genannten Prüfer sind m.E. fast alle vorbehaltslos als vertrauenswürdig einzustufen. Sofern die Signaturen nicht gefälscht sind.
Vielleicht ist Dir ja auch bekannt, ob der Erblasser seinerzeit selbst die Prüfungen hat vornehmen lassen. Dann ist alles in Ordnung.
Die Stellung bei den Postmeistertrennungen kannst Du auch den Regelungen des BPP entnehmen:Zur Illustration hier einmal ein Scan eines Viererblocks einer Marke aus Dresden - Loschwitz. Dann sollte es klarer sein.
Gruß
KJ -
Na dann lag ich ja mit meiner Ahnung richtig. Im Michel Katalog steht bei dieser Signatur stellung durchstochen genau so wie auf der Hompage die du mir empfohlen hast. Also ist Durchstochen gleichzusetzen mit Postmeistertrennung. Ist das so richtig?
MFG Kleist -
Jein,
die Postmeistertrennungen erfolgten eben aus der Not heraus. Man hat viele Werkzeuge benutzt, um den Schalterbeamten die Arbeit zu erleichtern. Dazu zählten normale Zähnungswerkzeuge, wie auch Nähmaschinen oder Handrädchen, wie z.B. bei der Trennung von Loschwitz.
Diese Trennung ist ein Durchstich, andere aus der OPD Dresden sind normale Trennungen wie z.B. diejenigen aus Großröhrsdorf oder Coswig.
Es gibt auch amtliche nachträgliche Zähnungen und Durchstiche. Alles nicht so einfach...Gruß
KJ -
Ok danke für die Infos, nun habe ich wieder was gelernt.
MFG Kleist -
Wolffi
28. Juli 2021 um 10:19 Hat den Titel des Themas von „Und wieder einmal eine Verständnisfrage“ zu „Verständnisfrage betreffend Prüfstempel“ geändert.