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Hilfe bei Stempellot von 1867

  • Berni17
  • 1. September 2006 um 16:41
  • Berni17
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    17. Februar
    • 1. September 2006 um 16:41
    • #1

    Liebe Sammlerfreunde!

    Könnt Ihr mir bei der Bestimmung der Abstempelungen weiterhelfen ?

    Bei der ersten Briefmarke ist der Orts- oder Stadtname POZSONY 4/4/1870 (PUZSONY ()angebracht, sofern ich ihn richtig erlesen habe, leider konnte ich in meiner Spezialliteratur v. Klein nichts finden. Auf der Rückseite des Briefstückes wurde die Nr. 6163c vermerkt ???)

    Bei der 2. Briefmarke handelt es sich um eine Abstempelung von Laibach. Vielleicht könnt Ihr mir etwas über die Stempelart bzw. dessen Bewertung sagen!

    Bei der 3. Briefmarke handelt es sich um die Nr. 4051 d oder e (nach Klein) - RAGUSA/DUBROVNIK. Hier bin ich mir nicht sicher ob es ein f-Stempel oder ff-Stempel ist.

    Die letzte Briefmarke ist entweder eine 5745 b oder c (Klein-Nr.) - Wien 11 Habsburggasse/Habsburgergasse. Es ist ein Doppelkreisstempel (Farbe blau) mit Jahreszahl und Expedition.

    Liebe Grüße - Berni17

    :hilfe:

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  • obelix.fg
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    • 1. September 2006 um 20:58
    • #2

    Hallo Berni17,

    zur 3. Marke : f (18 - 20 mm) ff (16 - 18 mm), ich würde sagen es ist ein f.

    zur 4. Marke : es handelt sich um den Stempel Mü 5745b

    zur 1. Marke: die 1867er Ausgabe war bis 31.7.1871 auch in Ugarn frankaturgültig. Dafür gibt es von Edwin Müller ein eigenes Stempelhandbuch, das ich aber nicht besitze.

    zur 2. Marke: ?( bin ich auch überfragt.

    gruß obelix.fg

  • philatelikus
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    • 19. September 2006 um 21:34
    • #3

    Hallo,

    POZSONY ist der ungarische Name für Pressburg - oder heute Bratislava auf Slowakisch - die Müller Nummer ist 6163 c (5 Pkte.). Diesen Stempel gibts auch schon auf der 5. Ausgabe, dort wertet er ziemlich viel, nämlich 340 Punkte. Der Grund dafür ist, dass der Stempel Pozsony erst 1867 - also mit dem Österreichisch Ungarischen Ausgleich ausgegeben worden ist. Vor dem Ausgleich wurde ausschliesslich die deutsche Version PRESSBURG verwendet und die 5. Ausgabe (Doppeladler im Oval mit weiter Zähnung) war immerhin bis 1869 gültig. Also wenn Du diesen Stempel auf der 5. Ausgabe siehst - zugreifen !! :) Auf der 67er Ausgabe ist er häufig - soweit ungarische Stempel auf dieser Ausgabe überhaupt als häufig bezeichnet werden können. Pressburg - Pozsony - Bratislava war übrigens lange Zeit ungarische Haupt- und Krönungsstadt.

    Der nächste ist ein Rekommandationsstempel mit Ortsangabe Laibach, ich habe momentan nur den ersten Teil von Klein greifbar und diese Stempel sind im zweiten, generell sind die Reco Stempel natürlich ein bisserl seltener als die normalen Ortsstempel jedoch Laibach ist häufig. Aber das abgebildete Stück ist ein wunderschönes Luxusstück. In dieser Qualität ist der Stempel wiederum relativ selten.

    Beste Grüße

  • Berni17
    aktives Mitglied
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    17. Februar
    • 20. September 2006 um 20:58
    • #4

    Hallo philatelikus!

    Danke für deine ausführlichen Informationen. In der Zwischenzeit hab ich mir von Müller das Handbuch über die Poststempel auf der Freimarkenausgabe 1867 von Österreich und Ungarn - Teil Ungarn (Nachdruck 1981) beschafft und konnte gleich meine Frage zu den Stempel POZSONY beantworten.

    Gestern (19/9) habe ich mich in Wien über die Reco-Stempel erkundigt und musste feststellen, dass das Handbuch von Klein, 1. und 2. Teil aus den 60-iger und 70-iger Jahren vergriffen ist.

    Weiters bin ich beim Inhaber eines Briefmarkenhaus im 1. Wr. Gemeindebezirk mit meinen Fragen bezüglich der Rekommandationsstempel auf wenig Gegenliebe gestoßen.

    Aber zum Glück gibt´s ja jemanden wie dich, der dafür Verständnis hat.

    :dankeschoen:

  • obelix.fg
    aktives Mitglied
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    • 20. September 2006 um 21:36
    • #5

    Hallo Berni17,

    der Wilhelm Klein Katalog von 2001 den du hast ist eine Neubearbeitung der Klein Kataloge aus den 60/70 jahren. Alle Stempel die in den original Klein-Katalogen enthalten sind findest du auch in der überarbeiteten Fassung von Herrn Rieger.
    Die Adresse des Herrn Rieger kannst du im Ersten Band Teil 1 (dünnes Buch auf Seite 2 unten finden, er wohnt übrigens auch in Wien. Mach eine Kopie und schick sie ihm. Vielleicht hast du ja einen bis jetzt noch nicht katalogisierten Stempel.
    Es besteht auch die Möglichkeit den Stempelabschalg an den

    Verband Österreichischer Philatalistenvereine unter dem Kennwort "ARGE KLEIN"

    zu schicken. Die Adresse findest du im selben Buch auf Seite 9. Die können dir bestimmt auch bei der Umrechnung von Punkte in Bares weiterhelfen. Ich konnte dafür noch keine befriedigende Auskunft erhalten.

    gruß, obelix.fg

  • philatelikus
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    • 21. September 2006 um 09:08
    • #6

    Hallo Berni17,

    im Büro hab ich auch den 2. Band zur Verfügung: Es ist der Stempel Nr. 6205 nach Klein und mit 35 Punkten einer der häufigsten Recostempel mit Ortsangabe. Aber die Qualität machts aus und die ist beim abgebildeten Stück super.

    Diese komplexe Verschachteltheit von Seltenheit und Erhaltungszustand eines Stempels kombiniert mit der Beliebtheit in der Sammlergunst und garniert mit der Bewertung des Auftretens bei Marken einer bestimmten Ausgabe macht deutlich, warum die Autoren von Stempelkatalogen nach einem Punktesystem bewerten. Die Punkte sollen nämlich nur Relationen herstellen und keine Preisbewertung vornehmen. Abgesehen davon, dass Punkte keiner Inflation und keiner Währungsumstellung angepasst werden müssen.

    Ich kann also schon die Antwort auf die Frage geben, was denn die Punkte in Barem wert seien: Es kommt darauf an ....

    Es gibt auf diese Frage nur Antwort für jedes individuelle Stück und dabei nicht danebenzuhauen ist gar nicht so einfach.

    Beste Grüße

  • Berni17
    aktives Mitglied
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    • 26. September 2006 um 09:40
    • #7

    Hallo!

    In meiner Stempelsammlung hab ich nun auch eine Abstempelung entdeckt, bei der ich nicht erahnen kann um welche Ortschaft bzw. Stadt es sich handelt.

    Die ersten drei Buchstaben dieses Stempels sind relativ gut zu lesen, aber dann wird´s schwierig (BIELLICE, BIELLICH ?).

    Vielleicht könnt Ihr mir ja weiterhelfen.

    Lg Berni17

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  • Denis
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    • 26. September 2006 um 10:12
    • #8

    Vielleicht Bielitz?

    Gruss
    Denis


    Bitte bietet mir alles von Altdeutschland Baden an, ich brauche noch viele Stempel zur Komplettierung meiner Stempelsammlung.

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  • asmodeus
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    • 26. September 2006 um 14:12
    • #9

    Also Bielitz ist es wohl nicht. Buchstaben die man erkennt: BIELLIC..

  • patrykkwieton
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    • 26. September 2006 um 14:15
    • #10

    Biellic gab es! Liegt heute in polen

    :polen: :polen: :polen:

  • philatelikus
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    • 26. September 2006 um 15:57
    • #11

    Hallo,

    es ist der Stempel von Bielitz (Österreichisch Schlesien), habe den Scan von einem Belegstück angehängt,

    beste Grüße

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  • Berni17
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    • 1. Juli 2007 um 15:22
    • #12

    Hallo,

    könnt ihr mir bei dem Stempel Seillerstätte weiterhelfen?

    Bei der rechten Marke handelt es sich um den Stempel 5748c nach Klein. Bei der linken Abstempelung bin ich mir nicht sicher ob es sich auch um den 5748c handelt.

    Danke für eure Mühe im Vorraus.

    Lg Bernhard

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  • Berni17
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    • 11. August 2007 um 14:43
    • #13

    Hallo,

    hab mich in der Zwischenzeit über die Seillerstätte - Stempel erkundigt.

    Es handelt sich jeweils um den gleichen Stempeltyp --> 5748c.

    Lg Bernhard ;)

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