In der heutigen Ausgabe "Welt am Sonntag" ist ein Artikel über Briefmarken "Wertpapiere im Miniformat". Das Philaforum wird auch erwähnt. Unter dem Aspekt der Kapitalanlage wird abgeraten und es sollte eine hohe Affinität und Leidenschaft zur Philatelie vorhanden sein. Es könnte als eine Art der Ersatzrendite laufen.
Wertpapiere im Miniformat
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... wieder einmal ein interessanter Artikel, dessen Tenor jedoch grundsätzlich zur Vorsicht rät. In der Tat ist fachliches Wissen für echte Philatelisten eine unumgängliche Notwendigkeit / Grundlage um etwaigen Investitionen wenigstens eine nur annähernde Wertstabilität vorab schon einzuräumen. Demgegenüber stehen im wahrem Leben jedoch "Experten" aus Politik und (öffentlicher) Wirtschaft, welche fernab jeglicher Realitäten und frei jedweder Haftung "renditeträchtige Negativ-Bilanzen erwirtschaften" und dafür Ansprüche erwerben!
Insofern bleiben Philatelisten also oftmals verschont von derartig, "renditeorientiertem Fachpersonal". Wenndoch jene sich auf dem phlatelistischem Markt tummeln, werden oft spekulative Massenankäufe initiert bei denen selbst die allgemeine Sammlerschaft gute Renditen erwirtschaftet bis die Blase platzt. Der letzte, bekannte Fall war wohl die spanische "AFINSA-Gruppe" und deren "Geschäftsmodell" Versicherungen durch CEPT-Markenbestände decken zu wollen. Dieser Versuch ging zwar gründlich in Hose, bescherte aber auch vielen Sammlern und Händlern sehr ordentliche Gewinne. Die jetzige Entwicklung bei Rußland und China scheint ebenfalls eine Art "Anlagecharakter" zu haben und darf somit mit Spannung verfolgt werden. ... mfG ---krauseklatt---