Stemplform RS-f vom Kronland TIROL
(im heutigen Italien)
(Bild 1)
BORGO (M 287c) auf 1860/64 (ANK 32)
2011: Borgo Valsugana (Italien - Trentino)
.... beim Anklicken werden auch die NEGATIVBILDER gezeigt
Stemplform RS-f vom Kronland TIROL
(im heutigen Italien)
(Bild 1)
BORGO (M 287c) auf 1860/64 (ANK 32)
2011: Borgo Valsugana (Italien - Trentino)
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Stemplform RS-f vom Kronland TIROL
(im heutigen VORARLBERG )
(Bild 1)
FELDKIRCH (M 669c) auf 1850/54 (ANK 3)
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WIEN
ist die Bundeshauptstadt von Österreich
und zugleich eines der neun österreichischen Bundesländer
Die Stadt Wien war jahrhundertelang kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt der Habsburger
und damit als Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches ein kulturelles und politisches Zentrum Europas
Die historische Altstadt, heute Großteil des 1. Bezirks, war noch im Revolutionsjahr 1848 deckungsgleich mit dem Stadtgebiet
Unter Kaiser Franz Joseph kam es 1850, 1890/1892 und 1904 zu drei großen Stadterweiterungen
1850 wurden die Vorstädte, die Gemeinden innerhalb des Linienwalls, als 2. bis 8. Bezirk (seit der Teilung des ursprünglichen 4. Bezirks in zwei Bezirke: 9.) in die Stadt Wien einbezogen
1874 folgte eine kleinere Eingemeindung außerhalb des Linienwalls (10. Bezirk, Favoriten)
Nach einem Beschluss von 1890, der am 1. Jänner 1892 in Kraft trat, wurden die Außenbezirke am rechten Donauufer, damals Vororte genannt, obwohl teils selbst bereits städtische Viertel, eingemeindet; damit besaß Wien nun 19 Bezirke
1900 wurde der nördliche Teil des 2. Bezirks zum 20. Bezirk erklärt
Bei der dritten großen Erweiterung, 1904, wurden weite Gebiete am linken Donauufer um Floridsdorf und Kagran als 21. Bezirk eingemeindet Die neuen Stadtgrenzen galten nun bis 1938
Stemplform RS-f vom Kronland WIEN & Vorstädte
(Bild 1)
mein derzeitiger Wohnort & Heimatbezirk (17.Bezirk)
HERNALS (M 982c) auf 1863/64
(Bild 2)
WIEN NORDBAHNHOF (M 3227a) auf 1863/64
(Bild 3)
WIEN SÜDBAHNHOF (M 3228b) auf 1850/54 (ANK 4)
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WOIWODSCHAFT SERBIEN & TEMESER BANAT
(auch Serbische Woiwodschaft und Temeser Banat)
war ein 1849 gegründetes Kronland des Kaisertums Österreich
das bis 1860 bestand
Am 15. Mai 1848 proklamierte die Nationalversammlung in Karlowitz die serbische Nation als freies Volk unter der habsburgischen Stephanskrone und ein eigenes Kronland die Serbische Wojwodina (serbisch Srpska Vojvodina)
Beansprucht wurden dafür die Gebiete von Syrmien, Baranya, die Batschka, das Banat und der Bezirk Kikinda
Nach der Niederlage im Sardinischen Krieg wurde als Konzession an Ungarn das Kronland am 27. Dezember 1860 aufgelöst und wieder in das Königreich Ungarn sowie in Kroatien-Slawonien integriert
Landkarte zeigt das Gebiet
von der
WOIWODSCHAFT SERBIEN
kann ich leider (noch) keine RS-f Stempel zeigen
Stemplform RS-f vom Kronland TEMESVARER BANAT
(Bild 1)
TEMESVAR (M 2889c auf 1850/54 (ANK 5
2011: Timisoara (Rumänien)
(Bild 2)
TEMESVAR (M 2889c) auf 1859 (ANK 15 II)
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(Bild 3)
BANAT heute
(Bild 4)
eigene BM Ausgabe BANAT von 1941 !!
ZURÜCK von einer schönen Urlaubswoche in ÄGYPTEN (Sharm el Sheik)
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Das KÖNIGREICH UNGARN
(das in wechselnden Grenzen von 1001 bis 1918 bestand)
heißt auf ungarisch MAGYAR KIRALYSAG
Die Slowaken, Slowenen, Kroaten und Serben
die ganz oder teilweise im Vielvölkerstaat Königreich Ungarn
(nach dem Ausgleich in Österreich-Ungarn) lebten
differenzieren in ihrem Sprachgebrauch bei der Staats- und Volksbezeichnung jedoch zwischen „ungarisch“ und „magyarisch“
Für den Vielvölkerstaat vor 1918 werden Bezeichnungen verwendet, die auf hungarus beruhen:
Uhorsko (slowakisch), Ogrska (slowenisch) und Ugarska (kroatisch/serbisch).
Nach anhaltenden Unruhen im Land wurde Ungarn durch den österreichisch-ungarischen Ausgleich von 1867 gleichberechtigter Teil der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn
Franz Joseph I. nannte sich nun gleichrangig Apostolischer König von Ungarn (er ließ sich nun in Buda krönen) und Kaiser von Österreich (bis dahin war der ungarische Königstitel dem Kaisertitel untergeordnet) Diese Personalunion, de jure begründet durch die Pragmatische Sanktion, wurde durch gleichlautende österreichische und ungarische Grundgesetze, Außenpolitik und Armee sowie deren Finanzierung betreffend, zur Realunion
Eine freiwillige Zoll- und Handelsunion folgte, die Gulden-, später Kronenwährung blieb gemeinsam (Österreichisch-ungarische Bank) Führend am Erfolg des Ausgleichs für die ungarische Seite beteiligt waren Ferenc Deák und Graf Gyula Andrássy
Zur ungarischen Reichshälfte gehörten
die Länder der heutigen Slowakei und Kroatien (ohne Dalmatien)
die Vojvodina
ein großer Teil Rumäniens (Siebenbürgen im weiteren Sinne)
sowie kleine Teile Polens und der Ukraine (Karpatenukraine)
In der Folge kam es zu einem bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung des Landes und besonders seiner Hauptstadt, der nicht zuletzt in den Millenniumsfeiern der magyarischen Landnahme und der Budapester Millenniumsausstellung 1896 zum Ausdruck kam.
Allerdings war der Vielvölkerstaat Königreich Ungarn durch innere Spannungen (Selbständigkeitsbestrebungen der nichtmagyarischen Völker, Nationalitätenkonflikte im Zuge der Magyarisierungspolitik) gekennzeichnet
Die führende Rolle bei der Industrialisierung hatten zwar vielfach Repräsentanten von Minderheiten (Deutschsprachige und Juden) inne, die eher zur freiwilligen Magyarisierung neigten, für die slawische und rumänische Bevölkerung der ungarischen Reichshälfte galt dies aber nicht
Dies begünstigte die Zerschlagung des heterogenen Staatsgebildes nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg
Die Entscheidungen der Siegermächte führten dazu, dass in der Tschechoslowakei (heute in der Slowakei), in Rumänien und im Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (heute vor allem in Serbien) aufgrund des Vertrages von Trianon ungarische Minderheiten leben
Allerdings verblieben auch slowakische, rumänische und deutsche Minderheiten in Ungarn.
Bild 1: UNGARN von 1914
Bild 2: die ungarischen Bezirke (Megye)
Bild 3: UNGARN heute
Stemplform RS-f vom Kronland
KÖNIGREICH UNGARN
folgende Gliederung
1) Ungarn (heutiges ÖSTERREICH - speziell BURGENLAND)
2) Ungarn (heutige SLOWAKEI)
3) Ungarn (heutiges UNGARN)
4) Verwendung RS-f auf UNGARN 1871
Stemplform RS-f vom Kronland
KÖNIGREICH UNGARN
1) Ungarn (heutiges ÖSTERREICH - BURGENLAND)
(Bild 1)
EISENSTADT (M 610a auf 1850/54)(ANK 3)
(Bild 2)
NEUSIEDL am SEE (M 1906b auf 1860/61)(ANK 20)
(Bild 3)
RECHNITZ (M 2331a auf 1850/54)(ANK 3)
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Stemplform RS-f vom Kronland
KÖNIGREICH UNGARN
2) Ungarn (heutige SLOWAKEI)
(Bild 1)
ARANYOS - MAROTH (M 84a) auf 1850/54 (ANK 4)
2011: Zlate Moravce
(Bild 2)
IGLO (M 1068b) auf 1850/54 (ANK 3)
2011: Spisska Nova Ves
(Bild 3)
LIPTO ST.MIKLOS (M 1522a) auf 1850/54 (ANK 3)
2011: Liptovsky Mikulas
(Bild 4)
NEUSOHL (M 1907b) auf 1863/64 (ANK 34)
2011: Banska Bystrica)
(Bild 5)
NEUTRA (M 1914b) auf 1858 (ANK 14 I)
2011: Nitra
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Stemplform RS-f vom Kronland
KÖNIGREICH UNGARN
2) Ungarn (heutige SLOWAKEI)
(Bild 1)
PRESSBURG (M 2250f) auf 1850/54 (ANK 5)
2011: Bratislava
(Bild 2)
TRENCHIN (M 1068b) auf 1859 (ANK 13 II)
2011: Trencin
(Bild 3)
WALLENDORF (M 3155a) auf 1850/54 (ANK 3)
2011: Spisske Vlachy
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Stemplform RS-f vom Kronland
KÖNIGREICH UNGARN
3) Ungarn (heutiges UNGARN)
(Bild 1)
GRAN (M 838f) auf 1850/54 (ANK 3)
(Bild 2)
MUSZLA (M 1780a) auf 1859 (ANK 14 II)
(Bild 3)
OFEN (M 1995f) auf 1859 (ANK 15 II)
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Stemplform RS-f vom Kronland
KÖNIGREICH UNGARN
3) Ungarn (heutiges UNGARN)
(Bild 1)
PESTH (M 2116j) auf 1850/54 (ANK 5)
(Bild 2)
PESTH (M 2116j) auf 1859 (ANK 15 II)
(Bild 3)
SZALA EGERSZEG (M 2773b) auf 1850/54 (ANK 3)
(mein Geburtsdatum)
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Stemplform RS-f vom Kronland
KÖNIGREICH UNGARN
4) Verwendung RS-f auf Ungarn 1871
(Bild 1)
ERDEVIK
(Bild 2)
SZ: UDVARHELY
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Was mich immer wieder begeistert, mannaro, sind die ausgezeichneten Abstempelungen auf Deinen (doch sicher nicht so einfach zu findenden) Uralt-Marken! Einfach toll!! Da ist was Aussergewöhnliches herangewachsen!
Und obwohl nicht mein Sammelgebiet: das Anschauen macht Freude!
In diesem Sinne: ![]()
Abarten-Hannes
Danke werter Hannes für das POSTING
werde euch in SIFI ein paar Sachen LIVE präsentieren
Das Königreich Lombardo-Venetien (ital. Regno Lombardo-Veneto)
als Zusammenschluss der Lombardei und Venetien war
von 1815 bis 1859/1866
ein Territorium des Kaisertums Österreich als Habsburgerreich
Das Königreich Lombardo-Venetien wurde am 9. Juni 1815 nach dem Wiener Kongress begründet
Amtssprache war Italienisch
König war in Personalunion der Kaiser von Österreich, der 1815–1848 von einem Vizekönig und danach von einem General-Gouverneur vertreten wurde
Die bekanntesten General-Gouverneure waren Josef Wenzel Graf Radetzky und Ferdinand Maximilian Joseph Maria von Österreich.
Das Lombardo-Venetianische Königreich umfasste eine Fläche von 47.500 km² und rund 5.173.000 Einwohner (1857)
Vor dem Wiener Kongress war das Gebiet Teil des Königreich Italiens (Lombardei und Venetien) bzw. der Cisalpinischen Republik (Lombardei, Venetien war 1797–1805 Teil Österreichs)
Vor der napoleonischen Zeit lagen die habsburgischen Herzogtümer Mailand und Mantua sowie die Republik Venedig auf demselben Gebiet
1851 wurde das Königreich
in die ZWEI KRONLÄNDER LOMBARDEI & VENETIEN aufgeteilt,
wobei der Name des Königtums Lombardo-Venetien bis 3. Oktober 1866 beibehalten wurde
Nach dem Krieg gegen Frankreich und Sardinien (Schlacht von Solferino) verlor Österreich durch den Frieden von Villafranca die Lombardei 1859 an Frankreich (das es sofort mit Sardinien gegen Nizza tauschte)
Durch den Frieden von Wien fiel dann auch Venetien und das Gebiet von Mantua 1866 an das neu gegründete Italien
(Bild zeigt das Gebiet)
Stemplform RS-f von den Kronländern
LOMBARDEI & VENETIEN
(Bild 1)
CADORE (M 43c) auf 1860/61 (ANK 12)
(Bild 2)
PADOVA (M 174e) auf 1859/62 (ANK 9 II)
(Bild 3)
POLSELLA (M 190b) auf 1860/61 (ANK 12)
(Bild 4)
Sta. LUCIA IN VENEZIA (M 221a) auf 1860/61 (ANK 13)
(ein PFLICHTSTEMPEL für meine Enkeltochter LUCIA)
(Bild 5)
VENEZIA (M 259i) auf 1859/62 (ANK 9 II)
.... beim Anklicken werden auch die NEGATIVBILDER gezeigt
... Abstempelungen von LOMBARDEI & VENETIEN unter:
Ich habe jetzt mithilfe des RS-f STEMPELTYPES die alte österreichische Monarchie inklusive aller Kronländer vorgestellt
(es war auch für mich sehr lehrreich und ich hoffe, für die Mitbetrachter dieses Threads auch)
Als Abschluss (Anhänge) zeige ich noch Neuerwerbungen vom RS-f, die fast täglich per Post eintreffen und ich werde immer wieder ein Posting mit diesem Stempeltyp zeigen
(aber nicht mehr so genau beschreiben)
Stemplform RS-f von den Kronländern
(Bild 1)
BODENBACH (Böhmen)
(Bild 2)
DEUTSCHBROD (Böhmen)
(Bild 3)
HASLAU (Böhmen)
(Bild 4)
RADMANNSDORF (Krain)
(Bild 5)
KARLSTADT (Kroatien - Slawonien)