Kunst, Technik und Wirtschaft sind die Sondermarken vom 5. Mai gewidmet.
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Ein Wert zu 85 Cent erinnert an den 150. Eröffnungstag des Kölner Wallraf-Richartz-Museums. Das älteste Museum Kölns residiert heute in einem 2001 fertiggestellten Bau. Es geht auf die 1818 von Ferdinand Franz Wallraf (1748 - 1824) der Heimatstadt vermachte Kunstsammlung zurück. Wallraf hatte nach der französischen Besetzung des Rheinlandes versucht, möglichst viele Werke aus zum Abriss freigegebenen Kirchen zu retten. Damit erwachte seine Sammelleidenschaft. In der Folgezeit trug Wallraf alles zusammen, was mit der Kölner Geschichte zusammenhing. Als er starb, erbte die Stadt neben Münzen, Fossilien und anderen Fundstücken auch 1616 Gemälde, 3875 Zeichnungen, 42 419 graphische Blätter und rund 14 000 Bücher. Allein die Inventarisierung des zwischen 1827 und 1860 im Wallrafianum präsentierten Bestandes dauerte zwei Jahre. Heute pflegen die Universitäts- und die Stadtbibliothek die Bücher aus Wallrafs Sammlung. Über das Schicksal der im Historischen Archiv verwahrten Handschriften liegen derzeit keine konkreten Angaben vor. Das 1861 eröffnete Wallraf-Richartz-Museum betreut allein die Kunstschätze.