„Wir haben Seltenes vorrätig, aber Eisbär Knut mit Trauerrand haben wir nicht im Angebot“, lacht Michael Vogt. Bei den Philatelisten geht es nie „dröge“ zu, doch immerhin so trocken, dass keine Marke an der anderen klebt.
„Briefmarken-Sammler sind nicht verstaubt, sondern up to date“, so Helmut Klamra aus Wuppertal, der in Barmen einen Briefmarken-Fachhandel betreibt und Besuchern Marken mit Maiglöckchen-, Erdbeer- und Rosenduft unter die Nase hält. „In den Fünfzigern schmeckte die Gummierung nach Pfefferminz“, weiß Michael Vogt, Geschäftsführer und Pressewart der Briefmarkenfreunde Ennepetal-Breckerfeld.