Hallo DKKW,
bin leider erst heute auf diesen Thread gestoßen, aber Kompliment: Das ist Philatelie im wahrsten Sinne des Wortes.
Bisher hatte ich Neufundland nur mit Hunden in Verbindung gebracht - ein Nachbar von mir hat so ein mich an ein Pony erinnerndes Exemplar, bei dem man nicht genau weiß, wo vorne und hinten ist - aber Deine Exponate und Vorstellungen, absolut interessant.
Freue mich schon auf weitere Artikel
Kramix
Neufundland
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Hallo Kramix,
zunächst vielen Dank für die Blumen. Für die Hunderasse Neufundländer sind andere, insbesondere heckinio und gav, zuständig

Neufundland macht viel Spass, man entdeckt laufend etwas Neues und man ist mit dem Sammelgebiet in Deutschland absoluter Aussenseiter. Da ist die Konkurrenz überschaubar

Dank meines inzwischen recht gutsortierten Bücherschranks bin ich im Besitz der meisten wichtigen Bücher zum Thema und bin somit in der Lage immer auch etwas Hintergrundwissen zuliefern. Durch die Recherche verbessert sich natürlich auch der eigene Wissensstand, eine angenehme Nebenwirkung.
Demnächst wieder mehr von der Insel im Nordatlantik.
Viele
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Hallo zusammen,
ich mache mit der Royal Family Ausgabe aus dem Jahr 1911 weiter. Das ist die Ausgabe, die ich gerne spezialisiert sammeln möchte.
Ich zeige hier noch einmal den Satz ungebraucht und gestempelt. Beim ungebrauchten Satz sind die Werte zu 1c, 2c und 5c postfrisch, die anderen sind mit Originalgummi und Falz. Weitere postfrische Werte sind noch auf dem Postweg (vermutlich gerade zur Kontrolle bei der NSA und werden von den dort tätigen Philatelisten herumgereicht und bestaunt).
Dazu der Satz gestempelt, auch hier einige Neuzugänge. Die kamen allerdings aus Nordeuropa, deshalb kamen sie schneller bei mir an.
Im letzten Jahr habe ich immer wieder geschrieben, dass ich zwei teure Objekte in Ratenzahlung erworben habe. Hier sind sie nun. Zum einen ein ungebrauchter Viererblocksatz vom unteren Bogenrand der Probedrucke in schwarz (ein weiterer Viererblocksatz (linke obere Bogenecke) befand sich in der Sir Gawaine Baillie - Sammlung, die 2006 bei Sotheby's versteigert wurde.)
Zum anderen ein postfrischer Viererblocksatz , der zudem etliche re-entries enthält. Ich zeige hier die Werte von 8c (beide Varianten) bis 15c.
Einen solchen Viererblocksatz war auch in der Sir Gawaine Baillie - Sammlung, aber ohne re-entries
Im nächsten Beitrag folgen meine neuen Briefe dieser Ausgabe.
Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
zur Zeit dauert es wieder eine gefühlte Ewigkeit, bis Briefe aus Nordamerika in Deutschland ankommen. Vielleicht habe ich Glück und die erwarteten Neuzugänge der Royal Family Issue kommen Anfang der kommenden Woche. Sonst muss ich erneut auf die 4. Runde vertrösten.
Hier schon mal der 1. Teil der Neuzugänge bei den Briefen. Zunächst eine Inlandspostkarte aus St. John's nach Carbonear vom 22.12.1916. Es handelt sich natürlich um eine Karte mit Weihnachtsgrüßen. Das Porto für Inlandspostkarten betrug von 1887 bis 1936 1c (von 1932 bis 1936 galt dieses Porto nur noch für Inland Christmas Cards, ansonsten 2c).
Dann ein Inlandsbrief aus St. John's nach Elliston an den bereits in einem früheren Beitrag erwähnten Reverend W.H. Dotchon. Das Porto für Inlandsbriefe betrug 2c von 1906 bis 1918.Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
"Briefe" ist leider etwas übertrieben, ich zeige nur einen Brief da sich die erwarteten Neuzugänge immer noch (seit ca. vier Wochen) auf dem Postweg befinden.
Dafür weist der heute präsentierte Inlandsbrief aus St. John's East nach Catalina vom 12.6.1918 (War Tax Periode) einen sehr schönen Reklamezudruck auf. Rückseitig ist der Slogan-Stempel von St. John's "Food will win the war, don't waste it" als Transitstempel abgeschlagen. Ein Ankunftstempel von Catalina fehlt.
Catalina liegt übrigens auf der Westseite der Bonavista Halbinsel und hatte 2006 845 Einwohner.
Ich hatte schon in einem früheren Beitrag zur Royal Family Markenausgabe geschrieben, dass es sehr spannend werden wird, andere Wertstufen als 1c, 2c und 5c auf zeitgerechten Briefen zu finden. Ich konnte bislang nicht einmal einen "philatelistischen" Satzbrief finden.
Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
heute traf wenigstens eine der seit Wochen erwarteten Sendungen bei mir ein.
Deshalb kann ich jetzt auch noch eine mit der 2c Marke der Royal Family Ausgabe 1911 portogerecht frankierte Ansichtskarte aus St. John's nach Elizabeth, New Jersey/USA aus dem Jahr 1915 zeigen.Das 2c Postkartenporto in die USA galt von 1887 bis zum 1.5.1932.
Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
heute trafen nach über vier Wochen Postlauf (und Zoll) endlich die lang erwarteten Neuzugänge der Royal Family Issue bei mir ein.
Es handelt sich um sehr gut gezähnte und ebenfalls sehr gut zentrierte postfrische Marken zu 3c, 5c, 8c und 10c.
Für solche Ausnahmeexemplare musste ich natürlich mehr als den vollen Katalog hinblättern (der allerdings auch bei ungebrauchten Marken von Marken mit Originalgummi und Erstfalz) ausgeht.
Somit kann ich vorerst das Kapitel Royal Family Issue beschliessen und das nächste Mal mit den folgenden Markenausgaben weitermachen.
Viele Grüße
DKKW -
Wirklich sehr schöne Stücke !
Und wieder einmal Danke für diesen spannenden und informativen Thread

Liebe Grüsse,
Claude D. -
Hallo zusammen,
auf der Seite 2 hatte ich die Hintergründe für die Herausgabe der 1920 provisionals beschrieben und die Marken ungebraucht (Originalgummi mit Falzrest) gezeigt.
Jetzt kann ich auch die 3c Marken gestempelt zeigen. Ausgerechnet der billigste Überdruckwert 2c auf 30c ist mir gestempelt in guter Qualität noch nicht über den Weg gelaufen. Die beiden Typen der 3c auf 15c haben ich dafür beide. Von der niedrigen Auflage (2.880 Marken) der Untertype mit den geringen Balkenabstand darf man sich nicht blenden lassen. Natürlich sind die Marken seltener und teurer als die anderen Überdruckmarken, aber der Großteil der Marken wurde von Händlern aufgekauft, dadurch ist der Prozentsatz der erhalten gebliebenen Marken natürlich höher als bei einer "normalen" Markenausgabe.
Hier kann ich auch mal wieder einen Brief zeigen, es handelt sich um einen mit dem 3c auf 35c Provisorium korrekt (und zeitgerecht) frankierten Trauerbrief aus St. John's East nach Fredericton in New Brunswick/Canada, Das Briefporto für Briefe nach Canada betrug vom 17.5.1918 bis 1922 3c inklusive 1c War Tax.
Rückseitig ist als Transitstempel der Maschinenstempel von St. John's abgeschlagen, ein Ankunftstempel fehlt.Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
auch "The Pictorial Issue" aus den den Jahren 1923/24 gehört zu meinen Lieblingsausgaben. Deshalb kann ich auch wieder einiges präsentieren.
Auf der Seite 2 dieses threads habe ich die Ausgabe ungebraucht (ohne 10c Farbvariante) und gestempelt (so weit vorhanden) gezeigt. Zudem konnte ich eine mit einem Paar der 2c Marke frankierten Brief in die USA präsentieren.
Auf der Seite 5 konnte ich einen weiteren Brief in die USA (diesmal mit einer 4c Einzelfrankatur) und einen eingeschriebenen Brief nach England zeigen.
Heute kann ich endlich den kompletten Satz gestempelt zeigen, auch wenn einige Werte durchaus noch durch bessere Qualitäten ersetzt werden sollten.
Zudem kann ich eine mit einer 2c Marke portorichtig frankierte Ansichtskarte in die USA und einen mit einem Viererblock der 1c Marke frankieten Brief in die USA zeigen. Letzterer zeigt sowohl vorder- als auch rückseitig einen schönen Reklamezudruck.
Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
Hier jetzt zwei weitere Belege mit Marken der Pictorial Issue.
Zum einen einen Ortsbrief aus St. John's aus dem Jahr 1927. Fensterkuverts sind bei Philatelisten weniger beliebt, denn die Adresse steht ja auf dem Briefinhalt und nicht auf dem Umschlag und die meisten Kuverts gelangen ohne Inhalt zu den Sammlern.
Hier ist aber aufgrund der Portostufe 2c und dem Stempeldatum 10.11.1927 klar, dass es sich um einen Ortsbrief handeln muss. Zudem ist auf der Briefvorderseite ein hübsches Firmenlogo des Absenders abgedruckt und auch der Werbestempel "Wear a Poppy Remembrance Day" gehört zu den selteneren Text-Maschinen-Stempeln Neufundlands.
Der zweite Brief ist eine Mischfrankatur aus einer 12c der Pictorial Issue und einer 10c Marke der Publicity Issue auf einem eingeschriebenen Auslandsbrief der 3. Gewichtsklasse (bis 3 oz Gewicht) nach Dänemark.
Die Marken sind mit Killerstempel entwertet, ein Ortsstempel fehlt und der R-Stempel ist leider unklar abgeschlagen. Rückseitig ein Stemplefragment des Ankunftstempels "København K 0.OMB 23.6.29" Die Stempel-Einstellung 0.OMB. deutet auf einen Sonnntag hin.
Auslandsporto 1929: 6c bis 1oz Gewicht und 3c für jedes weitere oz. Auslandseinschreibegebühr 10c.Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
bei den drei Ausgaben der Publicity Issue geht es nur zäh voran. Gerade einmal eine Postkarte nach London und ein Trauerbrief in die USA haben seit dem letzten Durchgang den Weg in meine Sammlung gefunden.
Beide Sendungen sind mit 2c Marken der 2. Publicity Issue aus dem Jahr 1929 frankiert.
Die Postkarte (leider mit einigen Abschürfungen auf der Adressseite) zeigt Curling am Humber Arm. Curling ist heute ein Teil der Stadt Corner Brook auf der Westseite der Insel. Corner Brook hat heute knapp 20.000 Einwohner.
Die Marke ist mit dem Slogan-Stempel "ADRESS MAIL TO STREET OR BOX NUMBER" von St. John's entwertet.
Der Trauerbrief ist nach Elmina im Staat New York/USA gerichtet und mit einem Paar der 2c Marke portorichtig frankiert. Die Marken sind mit dem Slogan-Stempel "PREVENT FOREST FIRES - SAVE OUR FORESTS" von St. John's entwertet.
Beide Sendungen habe ich über den Tauschring der BNAPS-Mitglieder erworben.
Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
die Marken der First Ressources Issue habe ich auf Seite 2 dieses threads mitsamt einer Drucksache präsentiert. Auf der Seite 5 kam dann noch eine Bildpostkarte nach Österreich mit bildseitig verklebter Frankatur dazu.
Heute zeige ich zum einen etliche ungebrauchte (die meisten postfrisch) Viererblöcke der Ausgabe. Hier fehlen mir noch drei kleine Werte. Ich könnte sie aktuell erwerben, die Preise sind mir aber zu hoch.
Zum anderen zeige ich eine mit einer 3c Marke portorichtig frankierte Postkarte mit einer Ansicht von Torbay in die USA und einen mit einer 20c Marke korrekt frankierten eingeschriebenen Brief der 2. Gewichtsstufe (bis 2oz Gewicht) in die USA.
Das Porto 5c pro Unze Gewicht plus 10c Einschreibegebühr in die USA galt nur vom Mai 1932 bis zum Mai 1933. Danach wurde das Porto für jede zusätzliche Unze Gewicht von 5c auf 3c reduziert.Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
die zweite Tranche der Ressources Issue 1932 habe ich auf den Seiten 2 und 6 dieses threads bereits vorgestellt.
Diesmal kann ich eine Auswahl postfrischer Viererblocks (mir fehlt nur die Type II der 5c Marke) sowie zwei Briefe vorstellen.
Zum einen handelt es sich um eine Drucksache aus Sandy Point nach Seattle/USA. Die Drucksache stammt aus der sehr umfangreichen Korrespondenz des neufundländischen Briefmarkenhändlers Rev. Butler.
Zum anderen ein Auslandsbrief des Department of Posts and Telegraph in die Schweiz (2 x 1c + 5c = 7c = foreign letter rate 1932-1949)Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
ich springe gleich zur Silver Jubilee King George V Ausgabe aus dem Jahr 1935. Zu dieser ersten (von zwei) Omnibus-Ausgabe Neufundlands kann ich zwei Neuzugänge präsentieren.
Der erste ist ein hoffnungslos überfrankierter eingeschriebener Satzbrief (4+5+7+24 = 40c) in die USA. Sas korrekte Porto im Jahr 1936 wären 5c für den Auslandsbrief in die USA und weitere 10c als Einschreibegebühr, also 10c gewesen. Für jede weitere Unze Gewicht wären weitere 3c Porto (ab Dezember 1932) gekommen. Also selbst für einen eingeschriebenen Brief der 9. Gewichtsklasse wären nur 39c Porto zu zahlen gewesen.
Echt gelaufen ist er auf jeden Fall. Vorderseitig der St. John's Registered vom 16. Jan. 1936 sowie ein Ra3-Zollstempel von Boston Customs. Rückseitig nochmals der St. John's Registered vom 16. Jan. 1936, der Boston/Mass. Registered vom 20. 1.36, der New York Registered vom 21.1.36 sowie der New York Reg. Y. Div. vom 21.1.36.Zu zweiten ein mit 5c unterfrankierter Auslandsbrief nach Winterberg/Vimperk in der Tschechoslowakei vom 8. August 1935. Leider ist die 5c Marke defekt, dafür ist das fällige Nachporto 1kr. 60h mit tschechoslowakischen Portomarken (Ausgabe 1928) verklebt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es allzu viele tschechoslowakische Nachportobriefe aus Neufundland gibt.
Das korrekte Auslandsbriefporto hätte 1935 7c betragen.Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
von der zweiten Omnibus-Serie, der 1937 Coronation Short Issue, kann ich nichts Neues berichten. Dafür habe ich einige wenige Neuigkeiten zur 1937 Coronation Long Issue.
Zunächst zeige ich einen kompletten Satz der Coronation Long Issue in der 14,1 x 14,1 Zähnung gestempelt. Hier haben einige Prachtexemlare den Weg in meine Sammlung gefunden.
Zum anderen zeige ich aus der Steinbrenner-Korrespondenz einen Auslandsbrief (korrekt mit 7c frankiert) mit der 1c Long Coronation Issue und zwei 3c Marken der Ressources Issue von St. John's nach Winterberg in der Tschechoslowakei aus dem Jahr 1938.
Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
von der 1. Coronation Anniversery Issue hatte ich bislang nur auf Seite 3 berichtet, den Satz ungebraucht und gestempelt sowie einen Brief gezeigt.
Jetzt kommen nochmals drei Briefe hinzu. Zwei davon stammen aus der Steinbrenner-Korrespondenz aus Winterberg. Beide Briefe stammen aus dem Jahr 1939, das Sudentenland war inzwischen deutscher Reichsgau (nach dem Münchner Abkommen 1938).
Beide Auslandsbriefe sind korrekt mit 7c freigemacht. Die 7c Einzelfrankatur gefällt mir aus philatelistischer Sicht natürlich besser, die Mischfrankatur 2c Coronation Anniversery Issue mit 5c Ressources Issue ist aber aufgrund des (leider etwas undeutlich abgeschlagenen) Paqueboat Liverpool-Stempels auch nicht ohne.
Schließlich eine weitere Mischfrankatur 1c Ressources Issue und zwei 2c Coronation Anniversery Issue dachziegelartig geklebt auf korrekt frankiertem Briefvon Bay Roberts nach Canada aus dem Jahr 1940.Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
auf Seite 3 dieses threads hatte ich die 5c Royal visit issue Marke vom 17. Juni 1939 und die 2c/5c und 4c/5c Marken der provisional issue vom 20. November 1939 vorgestellt und auch die Hintergründe beschrieben.
Ich hatte damals auch erwähnt, dass es bei der Überdruckausgabe zwei markante Aufdruckfehler gibt. Bei der 2c die fehlende Serife der Wertziffer 2 und bei der 4c das gebrochene "s" in cents, auch als "CENTL" oder als "broken s" varity bezeichnet.
Ich zeige heute einen portogerecht mit 15c (3 x 5c) freigemachten eingeschriebenen FDC aus St. John's nach Brooklyn in den USA (Briefporto 5c und 10c Einschreibegebühr, gültig in dieser Kombination ab 1932 bis 1949).
Rückseitig nochmals der FDC-Stempel von St. John's sowie als Transitstempel der Zweikreisstempel "Boston registered 21. Jun. 1939" und als Ankunftstempel der Zweikreisstempel "Brooklyn N.Y. Registered 22. Jun. 1939" abgeschlagen. Zur Verwendung der R-Stempel habe ich auf die Schnelle nichts gefunden.Dann zeige ich einen postfrischen Viererblock der 4c auf 5c Provisional issue mit der "CENTL" Variante oben links. Dazu als Vergrößerung den Schriftzug "CENTL"
Schließlich dieselbe Variante auf korrekt frankiertem Inlandsbrief von St. John's nach Burin /Inlandsbriefporto 4c vom 2.5.1932 bis 1949). Leider hat irgendein Vollpfosten mit Tinte auf die Vorderseite Broken "S" draufgeschrieben.
Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
auf der Seite 3 hatte ich die Entstehungsgeschichte dieser Marken beschrieben. Die Zerstörung der Perkins Bacon Druckerei durch deutsche Luftangriffe am 10. Mai 1941 führte dazu, das Waterlow & Sons die Herstellung übernahm. Die Druckerei kopierte das Markendesign und brachte die Marken ab Oktober 1941 sukzessive heraus (4c, erstes bekanntes Verwendungsdatum 15.10.1941). Die Waterlow & Sons Marken wurden im Gegensatz zu den Perkins Bacon Marken mit einer Linienzähnung versehen.
Zwischenzeitlich konnte ich einige postfrische Viererblöcke mit Plattennummer erwerben (je vier Viererblöcke je Bogen). Als Beispiel zeige ich den 48c Höchstwert als LL (lower left) plate block 41793. Diese Blocks sind nicht so selten, werden in Europa aber kaum einmal angeboten.
Dann einen Auslandsbrief nach Dänemark aus dem Jahr 1946. Ich bezweifele, dass der Brief per Luftpost befördert wurde, die 7c Frankatur entspricht dem normalen Auslandsbriefporto. Ein Luftpostbrief hätte mit 40c ein Vielfaches gekostet. Der brief weist einige kleinere Mängel auf aber an der Destination Dänemark kam ich natürlich nicht vorbei
Viele Grüße
DKKW -
Hallo zusammen,
die wenigen Neuzugänge ab 1943 fasse ich wie schon auf Seite 6 dieses threads in einem Beitrag zusammen:
Auslandsbrief in die USA aus Post Blandfort nach Jostonia (?) Ohio. Portogerecht mit einer 1c Ressources Reissue und einer 4c Princess Elizabeth Marke frankiert. Briefporto in die USA 1932-1949 5c für die erste Gewichtsstufe.
FDC vom 21.3.1946 aus St. John's. Mit einer 2c auf 30c Marke portorichtig als Ortsbrief frankiert (die Verwendung eines Luftpostumschlags ist beim Ortsbrief belanglos).
FDC vom 24.6.1947 aus Bonavista nach Stirling/Ontario. Mit der 5c Cabot issue portorichtig als Auslandsbrief nach Canada frankiert. Porto für einen Canadabrief der 1. Gewichtsstufe analog USA 5c von 1932 bis 1949.
FDCs sind normalerweise nicht so mein Ding, aber wenn sie schon in einem Posten dabei sind, dann werfe ich sie auch nicht weg.
Viele Grüße
DKKW -