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Neufundland

  • DKKW
  • 22. Januar 2011 um 09:52
  • DKKW
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    • 22. April 2016 um 12:05
    • #281

    Hallo zusammen,

    die Ausschreibung zur Produktion der Marken Neufundlands im Jahr 1929 verlor De la Rue an Perkins,Bacon. Da De la Rue die Druckplatten nicht freigab musste Perkins, Bacon neue Druckplatten herstellen. Das Markenbild weist geringfügige Unterschiede auf die in den Katalogen beschrieben sind.

    Seit dem letzten Durchgang kann ich vier neue Objekte vorstellen, postfrische Viererblöcke der 3c und 6c Marke. Der Viererblock der 6c Marke stammt aus der oberen linken Bogenecke und weist einen Farbstreifen in Markenfarbe im Bogenrand auf. Ich halte dies aber nicht für "lathework" sondern für eine Druckzufälligkeit.

    Dann ein postfrisches Paar der 1c Marke bei der die rechte Marke einen prominenten (im NSSC katalogisierten) re-entry aufweist:
    Die Küstenlinie sowie die Worte Newfoundland und Labrador weisen eine ca. 1mm nach unten verschobene Verdoppelung auf. Ich denke, es ist auf dem Scan zu erkennen.

    Schließlich eine mit einer 1c Marke frankierte internationale Drucksache des Briefmarkenhändlers Rev. Butler aus Sandy Point nach Adelaide, Australien. Vermutlich war eine Preisliste enthalten. Australien ist keine alltägliche Destination.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 27. April 2016 um 19:57
    • #282

    Hallo zusammen,

    manchmal passieren einem im Sammlerleben schon seltsame Dinge. Im letzten Durchlauf konnte ich erstmals nach jahrelanger Suche einen Brief mit dem 3c on 6c provisional zeigen. Dieser Brief war portorichtig frankiert aber deutlich nach der "natürlichen" Verwendungszeit vom Briefmarkenhändler Frank F. Wills aufgegeben worden.
    Im vergangenen jahr konnte ich einen weiteren Brief mit dem 3c on 6c Provisorium erwerben. Diesmal ein Ersttagsbrief aus St. John's nach Bay Roberts.
    Der Brief trägt auf der Rückseite klar und deutlich den Eingangsstempel von Bay Roberts.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (27. April 2016 um 19:57)

  • DKKW
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    • 8. Mai 2016 um 20:00
    • #283

    Hallo zusammen,

    in meinem letzten Beitrag zu den Airmail Ausgaben des Jahres 1931 (ohne und mit Wasserzeichen) schrieb ich, dass mir eine gestempelte 1$ Marke mit Wz noch fehlt und die 15c Marke ohne Wz. mit zwei Stempelabschlägen noch verbesserungswürdig sei.

    Nun, inzwischen haben ich die 15c Marke in besserer Qualität und auch eine gestempelte 1$ Marke (mit Wz.). Außerdem konnte ich den ungebrauchten Satz (Originalgummi mit Falzspur) ohne Wasserzeichen gegen einen postfrischen Satz mit sehr guter Zähnung und Zentrierung austauschen.

    Ich zeige den Satz ohne Wasserzeichen sowohl postfrisch als auch gestempelt und den Satz mit Wasserzeichen gestempelt.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (8. Mai 2016 um 20:00)

  • DKKW
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    • 28. Mai 2016 um 15:16
    • #284

    Hallo zusammen,

    erst von der 1935 erschienen Omnibus-Ausgabe anläßlich des 25. Jahrestages der Krönung König Georg V kann ich wieder etwas Neues vermelden.

    Zum einen unterscheidet der NSSC bei der 24c Marke zwei Farbtöne, deep olive green und pale olive green. Beide Farbtöne liegen so nah beieinander, dass ich nachvollziehen kann, dass alle anderen Kataloge diese Farbtöne nicht katalogisieren.

    Ich hoffe man kann auf dem scan erkennen, dass die linke Marke etwas dunkler ist als die rechte. Beide Marken sind postfrisch.

    Zudem zeige ich den Satz als postfrische Viererblockserie.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NFLD, 24c King George V Silver Jubilee Issue, 1935, deep olive green and pale olive green.jpg
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  • DKKW
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    • 19. Juni 2016 um 17:19
    • #285

    Hallo zusammen,

    auch bei der zweiten Omnibus-Ausgabe Neufundlands, die anlässlich der Krönung König Georgs VI herausgegeben wurde, konnte ich postfrische Viererblöcke meiner Sammlung hinzufügen.

    Zudem zeige ich zwei Briefe, die ich (hoffentlich) hier noch nicht präsentiert habe.
    Beide Briefe sind an die Newfoundland Butter Company in St. John's gerichtet.

    Der erste Brief ist ein mit einer 2c Marke portorichtig frankierter Ortsbrief des Händlers J.F. O'Neill aus Bay de Verde. Entweder war der Händler zu diesem Zeitpunkt in St. John's oder aber er hat den Brief einem Kapitän mitgegeben, der ihn dann in St. John's aufgab. Bay de Verde liegt am Nordende der gleichnamigen Halbinsel an der Conception Bay und hat heute ca. 400 Einwohner.

    Der zweite Brief ist ein Inlandsbrief aus Milton T.B. nach St. John's und wurde vom Händler Frank G. Adams in Milton aufgegeben. Der etwas Split-Ring Milton DE 21, 37 ist neben der Marke abgeschlagen. Die 4c Marke ist mit einem Balkenstempel entwertet.

    Milton liegt unweit des Städtchens Clarenville an der Trinity Bay (daher der Kürzel T.B.). Früher war Milton eine Holzfällersiedlung. Zudem stand hier bis ca. 1970 die einzige Ziegelei Neufundlands.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 2. Juli 2016 um 16:46
    • #286

    Hallo zusammen,

    auch beim Coronation long set aus dem Jahr 1937 hat ein postfrischer Viererblocksatz den Weg in meine Sammlung gefunden. Die 3c Marke sowohl Platte I als auch Platte II. Die Zähnungen sind bunt gemischt aber ein Anfang ist gemacht.

    Zudem kann ich eine Ortsdrucksache aus St. John's aus dem Jahr 1937 präsentieren. Sie ist portorichtig mit einer 1c Marke des Coronation long set frankiert. Eigentlich gab es kein eigenes Ortsporto für Drucksachen denn auch das Porto für eine Inlandsdrucksache betrug seinerzeit 1c.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 4. Juli 2016 um 22:47
    • #287

    Hallo zusammen,

    bei den folgenden Ausgaben bis 1948 sieht es wieder etwas dünn aus. Das liegt natürlich auch daran, dass ich bei den späten Ausgaben Neufundlands schon ganz gut bestückt bin.

    Bei der Überdruckausgabe 1939 auf der Royal Visit Issue kann ich einen postfrischen Viererblock der 2c/5c Marke präsentieren. Die Marke oben rechts weist den Überdruckfehler "Fuss der 2 ohne Serife" auf.
    Dann kann ich zwei postfrische Viererblock der Second Resources Issue mit zentrischer Plattennummer zeigen, zum einen die 1c Marke mit Plattennummer 42430 und zum anderen die 48c mit Plattennummer 41793. Diese zentrischen Plattennummern kommen nur ein Mal pro Bogen vor, sind deshalb natürlich seltener als die Plattennummeern in allen vier Bogenecken.
    Schließlich noch ein posthistorisches Kleinod, dass ich überraschend günstig erwerben konnte. In einem Land der oft winzig kleinen Outposts spielte der Versandhandel eine sehr große Rolle. Die Zahlungsmoral war nicht die Beste so dass die Warensendung in der Regel als Nachnahmesendungen (Cash on demand) verschickt wurden. Der Empfänger erhielt die Sendung erst nach Zahlung des Nachnahmebetrages.
    Die geleistete Zahlung wurde in speziellen Nachnahme-Brefkuverts dem Absender zugeschickt.
    Sowohl Nachnahmesendungen als auch Rücksendekuverts müssen zu Tausenden vorgekommen sein, allein, man findet sie nicht mehr (oder aber höchst selten).

    Es ist mir gelungen, ein mit einer 4c Princess Elizabeth Issue frankiertes Rücksendungskuvert für eine Nachnahmesendung der Newfoundland Railway Express zu erwerben. So etwas habe ich noch nie gesehen. Einen ähnlichen Umschlag des neufundländischen Postwesens hat vor etlichen Jahren der bekannte canadische Philatelist David Handelman in den Newfie newslettes vorgestellt (Juli/August 2003). Muss ich betonen, dass ich sehr stolz auf diesen Kauf bin :jaok:

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 6. Juli 2016 um 21:05
    • #288

    Hallo zusammen,

    das Thema Fiskalphilatelie möchte ich eigentlich nicht vertiefen, obwohl die neufundländischen Fiskalmarken inklusive der entsprechenden Dokumente ein sehr interessantes Sammelgebiet darstellen.

    Bei fiskalischen Verwendungen neufundländischer Briefmarken auf Dokument schlage ich dann ab und an doch zu.

    Zwei neu eingegangene Beispiele möchte ich heute präsentieren:

    Eine 2c Marke der Frist Ressources Issue vom Januar 1932 auf einer Zahlungsbestätigung für die geleistete Prämie zur Confederation Life Association vom 22.1.1933.

    Eine 5c Marke der Second Ressources Issue 1941 auf einem eigelösten Scheck der Royal Bank of Canada über NFLD $ 100.00 vom 22. Juni 1947.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 10. Juli 2016 um 20:22
    • #289

    Hallo zusammen,

    zunächst ein Nachtrag zu meinem letzten Beitrag:

    Abb. 1: Bestätigung für Versicherungsbeitrag, receipt for any sum of money exceding $10, 2c duty rate

    Abb. 2: Bank cheque $ 100.00, 1947, cheque on banker per $100 or part thereof, 5c duty rate

    Heute zeige ich einen Wechsel (engl.: bill of exchange) über 70 Pfd. Sterling = $314.60 (handschriftlicher Vermerk in rot, oben, Mitte rechts) aus dem Jahr 1947. Bills of exchange, for every $100 or part thereof: 5c duty rate (also 4 x 5c = 20c). Die duty rate wurde durch 2 x 10c Second resources issue dargestellt.

    Quelle der Angaben zu den Steuersätzen (duty rates): NSSC 7th edition, 2010

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (13. Juli 2016 um 21:59)

  • DKKW
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    • 13. Juli 2016 um 21:58
    • #290

    Hallo zusammen,

    die 2c Postkarte mit dem Portrait der Queen Alexandra (dän. Prinzessin) habe ich schon mehrfach zeigen können.

    Vor einigen Wochen ging mir allerdings eine (zumindest für mich) seltene Destination ins Netz. Nachdem ich in der Vergangenheit Karten in die USA und nach Holland erwerben konnte, stand diesmal eine Karte nach Brasilien zum Verkauf und ich war erfolgreich.

    Es handelt sich hierbei, wie so oft, um eine Kontenbestätigung einer Bank, hier die Bank of Novo Scotia, St. John's branch.

    Die Karte wurde am 19.12.05 geschrieben und am 20.12.05 in St. John's abgestempelt. Vorderseitig finden wir einen Transitstempel von New York vom 26. 12.1905 (ein so genannter opera glass-Stempel). Rückseitig ist eine weiterer New York Transitstempel gleichen Datums abgeschlagen (evtl.Abgangsstempel). Wiederum vorderseitig finden wir einen brasilianischen Zweikreisstempel vom 20.1.05, den ich nicht entziffern kann (vermutlich Ankunftstempel von Bahia). Zudem rückseitig einen Firmenstempel "London & Brazilian B...k Limited, Bahia 20.1.1906" B...k soll wohl Bank bedeuten.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 15. Juli 2016 um 22:10
    • #291

    Hallo zusammen,

    gestempelte Streifbänder (egl. Post Band) waren bislang ein Schwachpunkt meiner Sammlung neufundländischer Ganzsachen.

    Bislang hatte ich nur ein 2c Streifband zeigen können. Diese Streifbänder mit dem Portrait Königin Victoria's im Wertstempel wurden im Jahr 1889 herausgebracht. Die erste Verwendung ist für das 1c Streifband ffür den 10.12.1890 nachgewiesen, für das 2c Streifband für den 23.9.1893 und für das 3c Streifband ist es der 25.1.1895. Es gibt nur diese eine Ausgabe neufundländischer Streifbänder.
    Das Porto betrug seinerzeit unabhängig von der Destination 1c pro 2oz Gewicht für Druckschriften (engl. Circulair).

    Ich zeige heute das 1c Streifband als Drucksache im Ortsverkehr aus St. John's aus dem Jahr 1895 und das 3c Streifband als Drucksache nach Deutschland ebenfalls aus dem Jahr 1895. Die Adresse Oststraße 17 in Leipzig gibt es heute noch.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 17. Juli 2016 um 21:33
    • #292

    Hallo zusammen.

    im letzten Durchlauf konnte ich erstmals die registered envelopes der neufundländischen Post vorstellen. Es gibt sie in unterschiedlichen Formaten A,B,C und D sowie mit runden bzw. eckig geschnittenen Verschlussklappen (eckig nur die Formate A und B, angeblich ab 1944 vorkommend, gebraucht deutlich seltener als die Stücke mit runden Verschlussklappen)

    Bislang konnte ich die registered envelopes im Format A, C und D mit runden Verschlussklappen zeigen. Heute kommt das Format B hinzu. Die beiden registered envelopes mit eckigen Verschlussklappen habe ich bislang nicht im Angebot gesehen.

    Hier nun eine eingeschriebener Brief der 3. Gewichtsklasse von St.John's nach Hillsboro/North Carolina, USA aus dem Jahr 1940.

    Porto 5c für einen Brief in die USA per 1 oz Gewicht plus 3c für jedes weitere oz Gewicht. 10c Registration fee. 5c + 3c + 3c +10c = 21c (eingeschriebener Auslandsbrief in die USA bs 3 oz Gewicht)

    Jetzt fehlen mir nur noch die Umschläge mit eckigen Verschlussklappen.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 24. Juli 2016 um 18:38
    • #293

    Hallo zusammen,

    bei den neufundländischen Feldpostbelegen ist nur ein Brief hinzugekommen. Der einzige mir noch fehlende Stempel "F.M.O. #2" will einfach nicht auftauchen obwohl er laut NSSC nicht höher wertet als die anderen sieben vorkommenden Stempel.

    Diesen Luftpostbrief nach Canada aus dem Jahr 1942 habe ich gekauft, weil die zusätzlich abgeschlagenen Kreisstempel der Militärcensur gar nicht so häufig vorkommen wie mir Paul Binney, der Fachmann auf diesem Gebiet, geschrieben hat.

    Der Absender hat den Luftpostbrief am 24.6.42 beim Canadian Army Post Office No. 3 in Botwood eingeliefert. 6c special CAPO airmail letter rate to Canada. Der Kreisstempel "Opened by Militar Censor No. 27" kommt nur in Verbindung mit dem CAPO No.3-Stempel vor.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NFLD, CAPO No.3, Botwood on censored airmail letter to Canada, 1942.jpg
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  • DKKW
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    • 25. Juli 2016 um 20:41
    • #294

    Hallo zusammen,

    das war mein 6. Durchlauf. Auch wenn ich nur ein halbes Jahr gebraucht habe, um die Neuzugänge für meine Neufundland-Sammlung zu präsentieren, so waren, denke ich, einige sehenswerte Objekte dabei.

    So konnte ich etliche schöne Ganzsachen meiner Sammlung hinzufügen, auch zwei klassische pence-Marken sind hinzugekommen und der COD-Brief stellt ein posthistorisches Kleinod dar.

    Ich werde demnächst mit weiteren Neuvorstellungen aufwarten können, aber aufgrund eines Pflegefalls in der Familie stehen mir inzwischen weitaus geringere Mittel für mein Hobby zur Verfügung als bisher. Meine Beiträge werden demzufolge in zeitlich größeren Abständen erscheinen. Zudem haben sich meine Arbeitszeiten verändert, ich arbeite inzwischen im Wechselschichtdienst und häufig bin ich abends zu ausgepowert um noch großartige Beiträge verfassen zu können. Ich bitte also um Nachsicht, wenn man etwas weniger von mir zu sehen bekommt als bislang von mir gewohnt.

    Viele Grüße
    DKKW

    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (25. Juli 2016 um 20:41)

  • DKKW
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    • 1. August 2016 um 22:05
    • #295

    Hallo zusammen,

    die momentane Unsicherheit meiner finanziellen Situation (bedingt durch einen Pflegefall in meiner Familie samt übernommenen Betreuungspflichten) schränkt meine Möglichkeiten zum Erwerb neuer Objekte für meine Sammlungen massiv ein. Trotzdem möchte ich mein Hobby nicht aufgeben und werde weitermachen.

    Das heutige Objekt stellt bereits einen finanziellen Kraftakt dar, auch wenn es sich um den häufigsten vorkommenden Bogen der klassischen Neufundland-Philatelie handelt.

    Es geht um einen kompletten Bogen der 6d Marke der 1861er Pence-Markenausgabe. Ursprünglich gab es große Restbestände dieser Markenausgabe aufgrund der Einführung der neuen Cent (Dollar) Währung in Neufundland im Jahr 1865. Doch im Laufe der Jahrzehnte wurden immer mehr große Einheiten aufgeteilt und somit sind selbst die 6d Markenbögen inzwischen eine kleine Besonderheit.

    Hinzu kommt, dass der Bogen im oberen Bogenrand und der Markenposition 2 (und 7?) Teile des Bogenwasserzeichens (Stacey W)ise (1858) aufweist.

    Ich habe den Bogen noch nicht näher untersucht (bzw. mit guten scans anderer 6d Bögen verglichen) doch die Bogenposition 4 weist zwischen der linken oberen 6 und dem P von POSTAGE einen interessanten "Auswuchs" am oberen Markenrand auf. Ob Zufälligkeit oder Feldmerkmal werden erst Vergleiche mit anderen Bögen zeigen.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 20. August 2016 um 19:05
    • #296

    Hallo zusammen,

    ich kann noch eine weitere pence-Marke präsentieren: den 1d Wert violet brown ungebraucht der 3. Pence-Ausgabe mit Originalgummi. Die Marke konnte ich beim renomierten canadischen Auktionshaus Maresh & sons erwerben. Bislang hatte ich diese Marke nur ungebraucht ohne Gummi.

    Ich nutze die Gelegenheit, die Marken der 3. Pence-Ausgabe 1861 nochmals in ungebrauchter Erhaltung zu zeigen. Mit dieser Ausgabe hatte ich den Neufundland-thread einst begonnen.

    Von der 1d Marke gibt es eine extrem seltene (aber immer wieder erhältliche) Farbvariante "reddish brown" Man geht heute davon aus, dass es sich um einen Farbprobedruck handelt.

    Von der 5d Marke sind verschiedene Farbtöne bekannt, die hier von mir gezeigte Variante "dark chocolate brown" (2. Reihe, erste Marke links) ist vermutlich auf Oxidationsprozesse zurückzuführen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (20. August 2016 um 19:06)

  • DKKW
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    • 27. August 2016 um 11:16
    • #297

    Hallo zusammen,

    auch mein Bestand an Probe- bzw. Farbprobedrucken erfuhr in den vergangenen Monaten einen erfreulichen Zuwachs. Ich glaube, dass ich bereits in einem früheren Beitrag darauf hingewiesen habe, dass aufgrund der Auftragsvergabe an private Druckereien bei diesem Sammelgebiet eine große Vielzahl an Probedrucken vorkommt von denen die meisten durchaus erschwinglich sind. Sie stammen aus den Archiven der Druckereien die in den letzten Jahrzehnten "versilbert" worden sind.

    Ich zeige drei Farbprobedrucke der 1c Marke mit dem Portrait von Edward als Prince of Wales aus dem Jahr 1868 in den Farben yellow brown, dark violet und und blue (Farbangaben nach Unitrade) auf india paper (dünnes, rein weißes Papier).
    Zudem einen Farbprobedruck der 3c Marke Queen Victoria green mit fast kompletter "right margin imprint inscription (A)merican Bank Note Company. New Yor(k)" Diesmal india paper on card.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NFLD, 1868 cent issue, Trial Colour Proofs.jpg
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    • 31. August 2016 um 21:40
    • #298

    Hallo zusammen,

    im letzten Duchgang habe ich versucht, die verschiedenen Farben bzw. Farbtöne der 1c brown der cent-Ausgabe darzustellen. Dieses mal folgen die 1c Marken mit ihren verschiedenen grün-Tönen.

    Der NSSC weist vier Untertypen der 1c, green, auf:
    45: green, 11.1887
    45a: grey green, 1888
    45b: yellow green, 1896
    45c: deep green, 1898

    Unitrade (Scott) sagt folgendes:
    44: deep green, 1887
    44a: grey green
    45: green, 1896
    45a: yellow green

    Schließlich der Stanley Gibbons:
    50: blue-green, 1.1888
    50a: green
    50b: yellow-green
    63a: deep-green, 1898

    Wie man unschwer erkennen kann, die Katalognotizen sind nicht unbedingt kompatibel. Leider sind Briefe mit der ic green nicht so dicht gestreut, dass man anhand der Briefe Rückschlüsse auf die Farbverteilung und -häufigkeit ziehen kann.

    Hier mein Versuch der Farbdifferenzierung, die oberen Marken sind ungebraucht (i.d.R. postfrisch):
    Marke links: NSSC 45, green
    2. Marke von links: NSSC 45a, grey green. Die Marken haben dünneres Papier
    3. Marke von links (gestempelt 3. und 4. Marke): 45c, deep green
    1. Marke von rechts: 45b, yellow green

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NFLD, 1c green, 1887, 1896 cent issue.jpg
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    • 11. September 2016 um 19:56
    • #299

    Hallo zusammen,

    bei der 1897er John Cabot & Jubilee Issue ist mir erstmals ein Inlandseinschreiben ins Netz gegangen.

    Dieser Brief wurde am 24. Juli 1899 in Whitbourne als eingeschriebener Brief nach St. John's aufgegeben und zeit- und portogerecht mit einer 6c der John Cabot & Jubilee Issue frankiert. Das Porto für einen Inlandsbrief betrug seinerzeit 3c, genauso Hoch war die Einschreibegebühr, zusammen also 6c.

    Interessant der schmale Balkenstempel, vermutlich typisch für Whitbourne.

    Whitbourne liegt südlich des Transnewfoundland-Highway und gehört zum Bezirk Trinity Bay. Der Ort hatte 2011 930 Bewohner.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NFLD, 6c Cabot issue, inland registered letter rate,1899.jpg
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    • 19. September 2016 um 14:36
    • #300

    Hallo zusammen,

    bei der Royal Family Freimarkenausgabe aus dem Jahr 1897 kann ich zwei Neuzugänge vermelden. Es ist gar nicht so einfach hier noch etwas wirklich Neues zu entdecken, ich habe ja eigentlich nicht vor für diese Ausgabe eine Spezialsammlung anzulegen.

    Zunächst kamen bei einem canadischen Händler innerhalb kurzer Zeit drei bildseitig fankierte Postkarten nach Hongkong auf den Markt. Bei den ersten beiden zog ich noch den kürzeren, bei der dritten kam ich endlich zum Zug.
    Die Karte wurde am 9.9.1909 in St. John's geschrieben und direkt bei der Bahnpost aufgegeben. Kreisstempel "N.& W. RAILWAY T.P.O. C NEWF'D SP 9 09" (St. John's - Port aux Basques), laut meinem kürzlich erworbenen Handbuch vom 17.5-00 bis 4.12.11 registriert. Zudem sind zwei Stempel von Hongkong abgeschlagen, ein unleserlicher Zweikreisstempel und ein Kreisstempel "Hongkong K.B. D 25 OC 09" Damit war die Karte 46 Tage unterwegs!
    Auf der Bildseite sehen wir die Hafeneinfahrt von St. John's bei Treibeis,

    Das ich den zweiten Neuzugang überhaupt erwerben konnte verblüfft mich selbst am meisten.

    Es handelt sich um ein UPU-Specimen. Jedes Land lieferte Mustermarken an den Weltpostverein ab, diese wurden an die Mitgliedspostverwaltungen verteilt und dort archiviert. Bislang sind nur ganz wenige UPU-Sammlungen überhaupt auf den Markt gekommen. Meines Wissens kamen bislang nur Sammlungen von Angola, Betschuanaland, Natal, Madagaskar und Mauretanien auf den Markt.

    Hier handelt es sich um die 1901 herausgegebene 4c Marke mit dem Portrait der Duchess of York aus der UPS-Specimen Sammlung Madagaskars.

    Viele Grüße
    DKKW

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