„Früher hieß es: Die Briefmarke ist die Aktie des kleinen Mannes. So wurde zum Beispiel der ,Posthornsatz‘ Anfang der 50er-Jahre im vergangenen Jahrhundert für 5,10 Mark gekauft, der nach einiger Zeit 1000 Mark wert war“, erklärt Wilfried Friesel, Vorsitzender des Vereins Briefmarkenfreunde Bohmte und Umgebung.
Heute, wo die Sammler, die noch da sind, diese Sätze alle haben, sind Nachfrage und Wert erheblich geringer“, verdeutlicht Friesel. Das bedeute, „dass von Aktie keine Rede mehr sein kann“, sagt der Vorsitzende lachend, der 1983 zu den Gründungsmitgliedern zählte.
Zuvor hatten bereits lockere Tauschtreffen in Bohmte und Bad Essen stattgefunden. Am 14. November 1983 wurde dann auf Initiative von Ernst Müller, Vorsitzender des Landesverbandes Elbe-Weser-Ems (Nordwestdeutschland), im Landgasthaus Gieseke-Asshorn in Bohmte der Verein der Briefmarkenfreunde gegründet. Zur Vorsitzenden wählte man Maria Fay, Schriftführer wurde Wilfried Friesel, Kassenwart Helmut Espe und Vereinswirtin war und ist Brigitte Asshorn.