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Vorphila aus Dänemark

  • DKKW
  • 20. Dezember 2010 um 16:04
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.170
    • 20. Dezember 2010 um 16:04
    • #1

    Hallo zusammen,

    damit die Vorphilatelie nicht völlig trocken fällt zeige ich einen Brief aus dem Jahr 1846 der von Randers in Dänemark nach Göteborg in Schweden geschickt wurde.
    Abgestempelt mit 1 1/2 Kreisstempel Randers 7.7.1846. Hierbei handelt es sich, obwohl dieser Stempel bereits am 15.4.1845 dem Postkontor zugeteilt worden sein soll, um die früheste registrierte Anwendung dieses Stempels (gem. Vagn Jensens Stempelarchiv).
    Außerdem ist der schwedische Eingangs- bzw. Transitstempel "Obetalt fr. Danmark H'borg 9. Juli 46" von Helsingborg auf der Vorderseite abgeschlagen (v.d.L. 2051B). Dieser Stempel wurde auf eingehenden Portobriefen aus Dänemark abgeschlagen.

    Rückseitig sieht man die typische dänische Kartierung: 1 -24 (Kartennummer 1 - 24 dän. Skilling).
    Auf der Vorderseite oben rechts die schwedische Kartennummer 33 und oben links in blau das vom Empfänger eingezogene Porto: 26 Sk.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Dansk brev fra Randers til Gothenburg 1846.jpg
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    • Dansk brev fra Randers til Gothenburg 1846 bagside.jpg
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  • DKKW
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    Beiträge
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    • 22. Dezember 2010 um 20:51
    • #2

    Hallo zusammen,

    zu den attraktiven vorphilatelistischen Briefen Dänemarks gehören die Briefe an die jeweiligen Lotteriekollektoren.
    Die Klassenlotterie war zunächst (ab 1753) ein Privileg des Kongelig Opfostringhus in Christianshavn. Minister Struensee verstaatlichte die Lotterie 1771. Zu der Zeit (genau genommen von 1766 - 1791) war Baumgarten Lotteriekollekteur, der gezeigte Brief ist von 1786. Mit Verordnung vom 17.6.1771 hatten die Lotteriekollekteure Portofreiheit mit Attest. Einen solchen Brief zeige ich hier. Rückseitig deshalb nur die Kartennummer 24.
    Weder die 23 links oben noch die Nr. 55 oben mittig stehen m. E. für Kartennummern bzw. Porto.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Baumgarten Bancobrev 1786.jpg
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  • DK 6100
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    • 23. Dezember 2010 um 18:04
    • #3

    Hallo, hier ist noch einen Banco Brief an den Herrn Baumgarten, diesmal aus Hadersleben. Leider ist kein Datum drauf, aber kann ja nur zwischen 1766 und 1791 sein. Das Siegel trägt die Inschrift Hadersleb. Amts Post Seigl.
    No. 41 oben ist eine interne Nummerierung von Herrn Baumgartner (Børge Lundh: Dansk posthistorie, påskrifter på tidlige danske breve, Posthistorisk Forlag, Hobro 1978 (40 s.).

    Mit Freundliche Grüsse aus Hadersleben

    :) DK 6100

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  • DKKW
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    • 26. Dezember 2010 um 18:08
    • #4

    Hej DK 6100,

    vielen Dank für diesen schönen Baumgartenbrief und nochmals vielen Dank für den Hinweis auf Børge Lundhs Buch. Mal sehen, ob ich das auftreiben kann.
    Es wäre interessant, ob Baumgarten die Briefe komplett durchnummeriert hat oder jedes Jahr neu angefangen hat. Eventuell liesse sich dann das Absendedatum Deines Biriefes eingrenzen.

    Viele Grüße
    Med venlig hilsen
    DKKW

  • DK 6100
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    • 5. Januar 2011 um 19:35
    • #5

    Hallo DKKW

    Wie Baumgarten genau nummeriert hat weiß ich nicht, aber ich kann ja mal bei Gelegenheit in Dänemark ein bisschen rumfragen. Ich bin mir aber relativ sicher dass er nicht durch alle Jahren ein durchlaufendes System gebraucht hat. Laut DPHS homepage wurde die Nummerierung „laufend“ gemacht, wonach Baumgarten die Briefe auf ein dünnes Stahl Speer setzte. Aber ob das pro Absender, pro Jahr oder was drittes gemacht wurde weiss ich leider (noch) nicht.

    :) DK 6100

  • DK 6100
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    • 5. Januar 2011 um 21:59
    • #6

    Hallo zusammen

    Hier eine Königliche Dienstsache laut Attest mit voller Inhalt von 5. Juni 1774. Absender war C. Holstein in Hadersleben und der Brief ging an den Bürgermeister der Stadt Husum. Der Inhalt geht um Unterkunft für Offiziere und Mannschaft.

    Weiss jemand warum Belege aus Schleswig Holstein so relativ selten im verhältnis zu Preussen, Bayern, usv sind. Ich bin der Meinug das Belege Nordlich der Grenze nur selten auf der Markt ist, oder?

    DK 6100

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  • DKKW
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    • 5. Januar 2011 um 22:20
    • #7

    Hallo DK 6100,

    sooo selten sind königliche Dienstsachen gar nicht, sie werden nur selten gehandelt. Deutsche Händler kennen sich mit wenigen Ausnahmen gar nicht mit diesen Sachen aus. Keine Taxierung, erst spät Stempel, wer sammelt schon Altpapier. ;) Die grösste und umfangreichste Sammlung ist ohnehin in Dänemark.
    Hier eine relativ späte KDS mit Attest aus dem holsteinischen Barmstedt an die Direktion der Irrenanstalt in Schleswig aus dem Jahr 1861. Rückseitig das Ranzauer ... Siegel. Außerdem eine schöne Stempel - Dokumentation des Laufweges.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (5. Januar 2011 um 22:45)

  • DK 6100
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    • 6. Januar 2011 um 17:23
    • #8

    Hallo DKKW

    Ich sammle „Altpapier“, aber nur aus Hadersleben :)

    Ich glaube ich habe mich vielleicht ein bisschen verkehrt ausgedruckt, aber glabe das es in meiner Deutschkenntnisse liegt :)
    Königliche Dienstsachen gibt es bestimmt viele, aber sucht man auf E-bay, Delcampe und zb. Philasearch nach Belege aus Sonderburg, Hadersleben und Apenrade meine ich immer noch das es wesentlich leichter ist belege aus zb. T&T oder Bayern zu finden.

    :) DK 6100

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