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Die chemische Untersuchung des Auslandbriefverkehrs während des II. Weltkrieges

  • mx5schmidt
  • 1. Dezember 2010 um 22:20
  • mx5schmidt
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    • 1. Dezember 2010 um 22:20
    • #1

    Als Chemiker fasziniert mich dieses Spezialthema der Zensur während des Zweiten Weltkrieges ganz besonders, insbesondere, weil ich zu diesem Thema bisher noch überhaupt keine Literatur habe auftreiben können.

    Fakt ist, dass es während des II. Weltkrieges hin und wieder vorkam, dass Postsendungen mit chemischen Mitteln dahingehend untersucht wurden, ob irgendwelche Mitteilungen in nicht sichtbarer Tinte darauf vermerkt waren.

    Zum heutigen Auftakt dieses hoffentlich interessanten neuen Threads zeige ich Euch als Beispiel diesen Brief, aufgegeben am 20.10.1943 in EUSKIRCHEN, adressiert nach Bern in der Schweiz.

    Für die Zensur des Auslandsbriefverkehrs aus Deutschland in die Schweiz war die Auslandsbriefprüfstelle München zuständig, die den Kennbuchstaben "d" führte, wie bei diesem Beleg erkennbar an dem blauen Normstempel "OKW GEÖFFNET" auf dem per Verschlußvorrichtung angebrachten Verschlußzettel mit senkrechter Riffelung.

    Ab Februar 1940 trugen alle von dieser Dienststelle geprüften Poststücke für die Auslandsbriefprüfstelle München charakteristische Prüferstempel in Form von Kastenstempeln 12 x 8 mm in rot mit selten drei-, meist vierstelligen Nummern, insgesamt bis zu fünf Stück, hier zwei, "3603" sowie "5754".

    Außer diesen Prüferstempeln zeigen alle Poststücke Kreisstempel mit 10 mm Durchmesser mit den Zahlen 1 bis 99. hier in blau "11", sowie Kastenstempel von 11 x 7 mm mit meistens zweistelligen Zahlen, hier in blau einstellig "3".

    Soweit die im Riemer dokumentierte und dort detailliert nachzulesende Information zur Zensur in dieser Auslandsbriefprüfstelle. Nun aber zum eigentlichen Thema dieses Threads und zum zu betretenden Neuland:

    In der Auslandsbriefprüfstelle München gab es eine Gruppe "chemische Untersuchung", die die Poststücke per Pinselstrich mit bestimmten Chemikalien behandelte, um potentiellen Mitteilungen in Geheimtinte auf die Spur zu kommen.

    In diesem Falle wurde der Brief auf der Vorderseite mittig mit einem diagonalen Strich in blau von links oben nach rechts unten versehen.

    Auf der Rückseite wurde ebenfalls mittig ein diagonaler Strich in blau von links oben nach rechts unten angebracht.

    Ausserdem wurden auf der Rückseite rechts über diesem mittigen diagolen blauen Strich zwei Striche mit einer hell erscheinenden Chemikalie angebracht. Zwischen diesen beiden Strichen ist ein dunkler erscheinender diagonaler Strich sichtbar.

    Der bei dieser Sendung ebenfalls noch erhaltene Inhalt, ein gefalteter Briefbogen, wurde auf der ersten Seite unten links mit den beiden Prüfernummern "3603" sowie "5754" entsprechend den roten Prüferstempeln versehen.

    Auf der Vorderseite sowie der Rückseite des Briefbogens wurden ebenfalls jeweils mehrere Pinselstriche mit den drei Chemikalien wie auf der Rückseite des Umschlags ausgeführt!

    Offen ist für mich die Frage: mit welchen Chemikalien wurde hier geprüft und welchen Arten von Geheimtinten wollte man damit auf die Spur kommen???

    Fest steht jedenfalls, solch ein interessanter Beleg macht wirklich nur eines: Lust auf mehr!!!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 11. Dezember 2010 um 07:56
    • #2

    Die Auslandsbriefprüfstelle Berlin überwachte unter anderem die Postverbindung von und nach Skandinavien, in diesem Falle eine Postkarte nach Schweden, die am 27.V.1944 in Zürich in der neutralen Schweiz aufgegeben worden war und als Transitsendung durch Deutschland lief.

    Spezielle Prüferstempel waren bei dieser Prüfstelle nicht im Gebrauch. Die bearbeiteten Sendungen tragen, wie diese Postkarte, auf der Vorderseite handschriftlich eingetragene Zahlen.

    Als Prüfstempel diente hier ein Handstempel mit 27,5 mm Durchmesser mit der Inschrift "Oberkommando der Wehrmacht / b geprüft b", wobei das b für die Auslandsbriefprüfstelle Berlin steht.

    Als Unterscheidungdkennzeichen trägt dieser Stempel einen Punkt unter dem linken Flügel sowie eine spiegelverkehrte Wellenlinie. Dieser Handstempel wurde von Juni 1943 bis November 1944 verwendet und wird laut Riemer mit B-13 bezeichnet.

    Die uns hier interessierende chemische Untersuchung erfolgte durch einen blauen Pinselstrich sowohl vorderseitig als auch rückseitig.

    Diese chemische Untersuchung wurde hier mit hoher Wahrscheinlichkeit angeordnet, weil der rückseitige Text dann doch etwas seltsam anmutet!

    Erst fragt der Absender, eine international operierende Briefmarkenhandlung, siehe Bankverbindungen auf der Vorderseite, beim Empfänger an, ob von diesem eine Auswahlsendung gewünscht wird.

    Dann teilt man aber mit, dass eine solche bereits zugesandt worden sei aber laut Post "vermutlich" nicht beim Empfänger angekommen sei.

    Das klingt doch schon recht suspekt!!!

    Bisher noch nicht deuten oder zuordnen kann ich den roten Stempel "-571"!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    • 11. Dezember 2010 um 17:08
    • #3

    Die Auslandsbriefprüfstelle Berlin überwachte unter anderem die Postverbindung von und nach Skandinavien, in diesem Falle eine Postkarte aus Dänemark, die am 21.6.1943 aufgegeben worden war und als Transitsendung nach Spanien durch Deutschland lief.

    Spezielle Prüferstempel waren bei dieser Prüfstelle nicht im Gebrauch. Die bearbeiteten Sendungen tragen, wie diese Postkarte, auf der Vorderseite handschriftlich eingetragene Zahlen.

    Als Prüfstempel diente hier ein Handstempel mit 27,5 mm Durchmesser mit der Inschrift "Oberkommando der Wehrmacht / b geprüft b", wobei das b für die Auslandsbriefprüfstelle Berlin steht.

    Als Unterscheidungdkennzeichen trägt dieser Stempel eine Wellenlinie. Dieser Handstempel wurde von März 1941 bis Dezember 1943 verwendet und wird laut Riemer mit B-8 bezeichnet.

    Die uns hier interessierende chemische Untersuchung erfolgte durch drei Pinselstriche vorderseitig mit drei verschiedenen Chemikalien!

    In Spanien lief diese Postkarte erneut durch die Postzensur und erhielt dort den schwarzen Prüfstempel BARCELONA.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    • 12. Dezember 2010 um 10:29
    • #4

    Für die Zensur des Auslandsbriefverkehrs in die Schweiz, auch von Transitsendungen durch Deutschland, wie sie bei diesem Beleg, aufgegeben am 18.XI.43 in Holland erfolgte, war die Auslandsbriefprüfstelle München zuständig, die den Kennbuchstaben "d" führte.

    Erkennbar ist das Wirken der Auslandsbriefprüfstelle München an dem rückseitig abgeschlagenen violetten Normstempel "OKW GEÖFFNET" auf dem per Verschlußvorrichtung angebrachten Verschlußzettel mit senkrechter Riffelung, die ab September 1943 die schräge Riffelung dieser Versclußstreifen abgelöst hatte.

    Ab Februar 1940 trugen alle von dieser Dienststelle geprüften Poststücke für die Auslandsbriefprüfstelle München charakteristische Prüferstempel in Form von Kastenstempeln 12 x 8 mm in rot mit selten drei-, meist vierstelligen Nummern, hier zwei, dabei "5160".

    Außer diesen Prüferstempeln zeigt dieser Beleg einen Stempel "§".

    In der Auslandsbriefprüfstelle München gab es eine Gruppe "chemische Untersuchung", die die Poststücke per Pinselstrich mit bestimmten Chemikalien behandelte, um potentiellen Mitteilungen in Geheimtinte auf die Spur zu kommen.

    In diesem Falle wurde der Brief auf der Vorderseite diagonal von links oben nach rechts unten mit zwei Strichen versehen, wobei zwei verschiedene Chemikalien angewendet wurden.

    Auf der Rückseite wurde keine chemische Untersuchung durchgeführt.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    • 12. Dezember 2010 um 14:06
    • #5

    Die Auslandsbriefprüfstelle Hamburg wurde ausschließlich zur Überwachung des Postverkehrs von und nach Dänemark eingesetzt wie bei dieser Postkarte, aufgegeben am 1.12.1944 in Kopenhagen, adressiert nach Annahütte.

    Typisch für die Auslandsbriefprüfstelle Hamburg sind aus Buchstaben- oder Zahlengruppen bestehende Prüferstempel, hier in rot "16" sowie in violett "AV".

    Der gemessen an anderen Auslandsbriefprüfstellen naturgemäß verhältnismäßig geringe Postverkehr von und nach Dänemark führt dazu, dass Prüfstücke dieser Dienststelle nicht allzu häufig zu finden sind!

    Die durchgeführte Prüfung wure hier per Handprüfstempel mt für Hamburg typischem Kennbuchstaben "f" dokumentiert. Dieser trägt die Inschrift "Geprüft / Zensurstelle", wurde von Oktober 1944 bis Januar 1945 verwendet und hat nach Riemer die Bezeichnung F-8.

    Auch diese relartiv kleine Auslandsbriefprüfstelle hatte eine Abteilung zur chemischen Untersuchung der Prüfstücke.

    Auf die bei dieser Postkarte nur vorderseitig durchgeführte chemische Untersuchung weist ein Pinselstrich in blauer Farbe hin.

    Somit haben wir nach Berlin und München nunmehr Hamburg als dritte Auslandsbriefprüfstelle nachgewiesen, in der chemische Untersuchungen der Prüfstücke durchgeführt wurden.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • Michael D
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    • 12. Dezember 2010 um 14:19
    • #6

    Hallo mx5schmidt,

    vielen Dank für das Zeigen der Belege und die äußerst interessanten Ausführungen.

    Bei dem vorletzten Brief von der Prüfstelle München schreibst Du

    Zitat

    In diesem Falle wurde der Brief auf der Vorderseite diagonal von links oben nach rechts unten mit zwei Strichen versehen, wobei zwei verschiedene Chemikalien angewendet wurden.

    Auf dem Scan kann ich nur einen Strich erkennen. Liegen die beiden Striche übereinander ?

    Welche Chemikalien für die Prüfung verwendet wurden ist vermutlich nicht bekannt ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • mx5schmidt
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    • 12. Dezember 2010 um 19:32
    • #7

    Hallo Michael D,

    zunächst einmal vielen Dank für den ersten Kommentar in diesem neuen Thread, also bist zumindest Du schon einmal interessiert am Thema!!!

    Welche Chemikalien für die chemische Untersuchung benutzt wurden ist mir (bisher) leider noch nicht bekannt und ich habe auf Anhieb auch keine Information im Internet dazu gefunden!

    Bei dem Brief aus Holland in die Schweiz ist der eine Strich gut zu erkennen, er geht exakt von der linken oberen Ecke des Umschlages bis zum § Stempel.

    Die zweite Untersuchung erfolgte mit einer auf dem Papier kaum sichtbaren Chemikalie, wobei der Pinselstrich parallel zum ersten oberhalb davon durch das "la" der Adresse läuft. Man erkennt ihn auf dem farbveränderten Scan noch am besten am diagonalen Übergang zum unbehandelten Papier oberhalb davon. Besser kann zumindest ich diesen Strich momentan per Scan hier nicht darstellen!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    • 12. Dezember 2010 um 19:47
    • #8

    Brief aus dem Jahre 1944 aus Schweden, in der für Skandinavien zuständigen Auslandsbriefprüfstelle Berlin geprüft und mit entsprechenden handschriftlichen Prüfernummern versehen.

    Der Umschlag wurde mit einem Endlos-Verschlußstreifen in Form einer 30 mm breiten Banderole mit der Inschrift "Geöffnet / Siegel mit Kennbuchstabe b" gedruckt in violett auf leicht bräunlichem Papier wieder verschlossen. Diese für diese Prüfstelle typische Verschlußart bezeichnet Riemer mit B-55.

    Der Verschluß per Verschlußstreifen wurde durch zwei Prüfstempelabschläge in Form des Handstempels Riemer B-13, mit Unterscheidungspunkt unter dem linken Flügel sowie liegender Wellenlinie spiegelbildlich, dokumentiert. Dieser Prüfstempel war laut Riemer von Juni 1943 bis November 1944 in Gebrauch.

    Die chemische Zensur erfolgte mit zwei verschiedenen Chemikalien beidseitig, auf der Vorderseite diagonal von links oben nach rechts unten und auf der Rückseite senkrecht.

    Der Brief war nach Brüssel in Belgien adressiert, die Adresse wurde durchgestrichen und ein Stempel "Retour" weist darauf hin, dass dieser Beleg an den Absender zurück ging!

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    2 Mal editiert, zuletzt von mx5schmidt (13. Dezember 2010 um 21:49)

  • oisch
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    • 12. Dezember 2010 um 19:50
    • #9

    Hallo,

    hier ein Erklärungsversuch / eine Hypothese zur Chemie der Geheimtinte bzw. der blauen Striche.

    Angenommen als unsichtbare Geheimtinte wurde wässrige Natriumsulfitlösung (Na2SO3) verwendet, dann lässt sich die Schrift durch Bestreichen der entsprechenden Stellen mit blauer Tinte sichtbar machen.

    Im Prinzip handelt es sich dabei um die Umkehrung der heute gebräuchlichen "Tintenkillermethode" bei denen blaue Tinte durch Natriumsulfilthaltige Tintenkiller "unsichtbar" gemacht wird. ()

    Zur Veranschaulichung habe ich auf euin Blatt Papier mit "Tintenkiller" geschrieben und die Schrift anschließend durch Überpinseln mit blauer Tinte sichtbar gemacht

    Gruß oisch

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  • mx5schmidt
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    • 12. Dezember 2010 um 22:47
    • #10

    Hallo oisch,

    Danke für den Erklärungsversuch, der mir sehr plausibel erscheint und mich schon einmal deutlich weiter bringt, da er die blauen Striche auf den chemisch untersuchten Sendungen eindeutig erklärt.

    Bei diesen blauen Strichen handelt es sich also um Pinselstriche mit verdünnter Tinte, wobei in dieser Tinte hauptsächlich Triphenylmethanfarbstoffe wie Wasserblau eingesetzt wurden.

    Die blauen Farbstoffe der Tinte reagieren mit Sulfiten, wobei sich OH– Ionen und HSO3– Ionen an das zentrale Kohlenstoffatom der Farbstoffe anlagern, und sie entfärben sich bei dieser Reaktion.

    Der blaue Tintenstrich eignet sich daher zum Sichtbarmachen von Geheimschriften, die mit Natriumsulfit (Na2SO3), Natriumhydrogensulfit (NaHSO3) oder Kaliumsulfit (K2SO3) erfolgt sind.

    Etwas weniger effektiv gelingt auch der Nachweis von Geheimtinten, die auf Basis von Carbonaten wie Natriumcarbonat (Na2CO3) oder Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3) hergestellt wurden. Auch hierbei lagern sich OH– Ionen an das zentrale Kohlenstoffatom an.

    Blaue Tinte kann auch Dithionite oder Thiosulfate (z. B. Na2S2O3) sowie einige noch komplexere Stoffe in Geheimtinten sichtbar machen.

    Jetzt verstehen wir unabhängig von dem ganzen chemischen Fachjargon:

    die hellblauen Pinselstriche auf geprüften Sendungen wurden mit verdünnter blauer Tinte hergestellt, um einer ganzen Reihe von möglichen Geheimtinten auf die Spur zu kommen!

    Vielen Dank oisch und

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (12. Dezember 2010 um 22:50)

  • mx5schmidt
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    • 12. Dezember 2010 um 23:03
    • #11

    Dann wenden wir unser neu erworbenes Wissen doch gleich mal beim nächsten Beleg an:

    Die Auslandsbriefprüfstelle München war unter anderem auch zuständig für die Überwachung des Postverkehrs von und nach Portugal. Dieser Brief aus Portugal wurde am 3.3.1944 adressiert nach Schweden aufgegeben.

    In München wurde der Brief als Transitbrief durch das Deutsche Reich zensiert, worauf fünf verschiedene Prüf- bzw. Prüferstempel hinweisen, dabei ein roter Rechteckstempel "4177", ein rotes "A", ein blauer Stempel "§" sowie ein blauer Einreisstempel "51".

    Der Brief wurde geöffnet und mit für diese Prüfstelle üblichem Verschlußstreifen Riemer D-59 verschlossen. Der Verschluß wurde dokumentiert per zwei Abschlägen des Handprüfstempels Riemer D-4, der laut Riemer seit August 1941 insbesondere für Post von und nach Spanien benutzt wurde und hier bei Post aus Portugal zum Einsatz kam.

    Die chemische Untersuchung erfolgte ausschließliuch vorderseitig durch einen Pinselstrich mit verdünnter blauer Tinte diagonal von links oben nach rechts unten.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 13. Dezember 2010 um 21:46
    • #12

    Interessanter Transitbrief vom 21. Januar 1943 von Belgien nach Schweden, der über die Auslandsbriefprüfstelle Berlin lief und dort geöffnet wurde.

    Als Verschlußstreifen diente auch hier die übliche Banderole B-55 nach Riemer, in diesem Falle mit schwarzem Druck und sägezahnartiger Trennung.

    Interessant ist der rückseitig zweimal abgeschlagene Handprüfstempel Riemer B-7, Inschrift "Oberkommando der Wehrmacht / b geprüft b", über dem Adler ein "T".

    Dieser Handprüfstempel kommt nach Riemer nur von Mai 1942 bis Januar 1943 auf Deutschland berührende Transitsendungen per Luftpost vor, die in Berlin-Tempelhof zwischenlandeten!

    Die chemische Zensur erfolgte vorder- sowie rückseitig senkrecht mit zwei verschiedenen Chemikalien.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    • 14. Dezember 2010 um 20:34
    • #13

    Brief, aufgegeben am 25.3.1944 in Lissabon, Portugal, adressiert nach Malmö in Schweden, gelaufen als Transitsendung über die Auslandsbriefprüfstelle Berlin.

    Dort wurde der Brief geöffnet und mit dem dort üblichen Verschlußstreifen in Form der Banderole Riemer B-55 verschlossen.

    Drei Abschläge des Handprüfstempels Riemer B-11, der laut Riemer von April 1944 bis September 1944 verwendet wurde dokumentieren den ordnungsgemäßen Verschluß des zensierten Beleges und stellen eine sehr frühe Verwendung dieses Prüfstempels dar!

    Handschriftliche Vermerke auf der Vorderseite weisen wie bei dieser Auslandsprüfstelle üblich auf die Prüfer hin.

    Der schwarze Nummernstempel "435" ist für mich noch nicht erklärbar!

    Für unser Thema interessant wird der Beleg durch Pinselstriche, die die erfolgte chemische Untersuchung belegen, vorderseitig ein dezenter schmaler diagonaler Strich von links oben nach rechts unten, der durch das "Messrs.", "Frost" und "SWE" geht, rückseitig ein breiter waagerechter Strich, der zwischen der Banderole und der Mitte des Umschlags verläuft.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 15. Dezember 2010 um 21:09
    • #14

    Postkarte, aufgegeben in Schweden am 22.10.1943, adressiert nach Frankreich, als Transitsendung aus Skandinavien in der Auslandsbriefprüfstelle Berlin geprüft, worauf ein Handprüfstempel Riemer B-9 hinweist.

    Dieser Handprüfstempel wurde laut Riemer von Dezember 1941 bis Januar 1943 benutzt. Demnach stellt die Verwendung dieses Stempels im Oktober 1943 hier eine extrem späte Verwendung dar!

    Es wurde vorderseitig eine chemische Untersuchung durchgeführt, wobei diagonal von links oben nach rechts unten Pinselstriche mit zwei vrschiedenen Chemikalien vorgenommen wurden.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    • 16. Dezember 2010 um 21:53
    • #15

    Nach Berlin, Hamburg und München wird mit diesem Beleg auch die Auslandsbriefprüfstelle Wien in die Reihe derjenigen Prüfstellen aufgenommen, die chemische Untersuchungen durchführten.

    Die Auslandsbriefprüfstelle Wien überwachte unter anderem den Postverkehr von und nach Bulgarien, hier einen am 16.12.1942 in Belogradtschin in Bulgarien aufgegebenen Brief, der nach Berlin Babelsberg adressiert wurde.

    Der Brief wurde links geöffnet und nach erfolgter Prüfung mit der auch von anderen Prüfstellen her bereits bekannten Briefverschlußvorrichtung mit von Februar 1942 bis Juli 1943 üblicher schräger Riffelung des Verschlußstreifens wieder verschlossen und per rotem Normstempel 1 mit rechteckiger Kranzschleife wie von Februar 1942 bis Januar 1943 üblich wurde dieser Verschluß und somit die erfolgte Zensur dokumentiert. Der Auslandsbriefprüfstelle Wien entsprechend trägt der Normstempel den Kennbuchstaben "g".

    Sämtliche geprüften Stücke der Auslandsbriefprüfstelle Wien wurden mit einem sechsstelligen Numeratorstempel gekennzeichnet, der üblicherweise in grüner Farbe, hier jedoch in blauschwarz abgeschlagen wurde. Mehrere drei- bis vierstellige Prüferstempel in grün, hier vorderseitig "7347", sowie in blauschwarz, hier rückseitig "999" und "1484" sind für diese Prüfstelle ebenfalls typisch.

    Interessant für unser gewähltes Thema ist ein senkrechter Pinselstrich auf der Rückseite als in der Auslandsbriefprüfstelle Wien durchgeführte chemische Zensur.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    Einmal editiert, zuletzt von mx5schmidt (16. Dezember 2010 um 21:57)

  • mx5schmidt
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    • 17. Dezember 2010 um 20:49
    • #16

    Brief aus Frankreich, aufgegeben am 02.07.1943, adressiert nach Schweden, der über die für Sendungen nach Skandinavien zuständige Auslandsbriefprüfstelle Berlin lief und dort geöffnet wurde.

    Der Verschluß erfolgte per Verschlustreifen mit schräger Riffelung und Normstempel 1 als Zeilenstempel mit Text "Geöffnet/(b) OKW" in roter Stempelfarbe.

    Der Beleg zeigt die für diese Auslandsbriefprüfstelle üblichen handschriftlichen Prüfermarkierungen und ist für unser Thema interessant aufgrund einer vorderseitig erfolgten senkrechten sowie rückseitig erfolgten waagerechten chemischen Untersuchung per Pinselstrich.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    • 18. Dezember 2010 um 11:38
    • #17

    Brief aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen mit entsprechendem Stempel "L. / Postzensurstelle Sachsenhausen".

    Der nach Norwegen adressierte Brief lief dann über die für Skandinavien zuständige Auslandsbriefprüfstelle Berlin, wurde dort geöffnet und innen wie aussen durch Anwendung mehrerer verschiedener Chemikalien untersucht.

    Der Verschluß erfolgte mit neutralem Verschlußzettel, der per Handdurchlaufstempel "Ab", Riemer B-32, dokumentiert wurde.

    Solche Handdurchlaufstempel wurden eigentlich nur auf Briefen abgeschlagen, die in der Auslandsbriefprüfstelle nicht geöffnet und geprüft wurden.

    Nur in absoluten Ausnahmefällen findet man sie auf geöffneten Belegen und extrem selten wurden sie bei Ausfall des Normstempel 1 eingesetzt, um wie in diesem Falle geschehen einen Verschluß zu dokumentieren.

    Zwei weitere Briefe aus dieser Korrespondenz mit Handdurchlaufstempel, aber ohne Öffnung und ohne chemische Untersuchung, sind gerade über ebay verkauft worden:


    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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    2 Mal editiert, zuletzt von mx5schmidt (18. Dezember 2010 um 11:48)

  • mx5schmidt
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    • 20. Dezember 2010 um 22:16
    • #18

    Die Auslandsbriefprüfstelle München war laut Riemer unter anderem zuständig zur Überwachung der Postverbindungen von und nach der Schweiz.

    Dieser Brief wurde aufgegeben in Friesenheim (Baden) am 10.11.1944 und adressiert an das Internationale Rote Kreuz in Genf (Schweiz). Zur Entwertung des Postwertzeichens diente ein Tagesstempel in Form eines Zweikreisstempels mit Datumbrücke, Ub "b". Links über dem Absender wurde ein Tagesstempel in Form eines Stegstempels mit Bögen oben und unten, Ub "a" abgeschlagen.

    Frage: Warum wurden hier zwei verschiedene TSt an einem Ort benutzt?

    In der Auslandsbriefprüfstelle München wurden typisch rote Kastenstempel 12 x 8 mm in rot mit vierstelliger Zahl des Prüfers verwendet, hier "4183" sowie "5101", ferner Stempel in violetter Farbe in Versalien, hier "V".

    Interessant ist hier ein roter Stempel "5 5218DEC1944", der entweder auf eine Lagerfrist hinweist, die bei diesem Poststück bis zur Freigabe zur Weiterleitung abgewartet wurde, oder aber einen Numeratorstempel darstellt, der in dieser Auslandsbriefprüfstelle zur Kennzeichnung von Sendungen benutzt wurde. Hier können nur weitere analog behandelte Poststücke Aufklärung geben!

    Der Verschluß des zur Prüfung geöffneten Briefes erfolgte per Verschlußvorrichtung mit senkrechter Riffelung und dem seltenen Normstempel 2 "Kreise von 8 mm Durchmesser im Abstande von 31 mm verbunden durch vier parallele Linien, Inschrift im Kreise "Ad"", Riemer D-22, Stempelfarbe blauschwarz, der von Juni bis Dezember 1944 verwendet wurde.

    Für unser gewähltes Thema interessant sind leicht geschwungene Pinselstriche in verdünnter blauer Tinte auf Vorder- und Rückseite als Zeichen einer in der Auslandsbriefprüfstelle München durchgeführten chemischen Untersuchung.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 21. Dezember 2010 um 21:42
    • #19

    Die Auslandsbriefprüfstelle Berlin überwachte unter anderem den Postverkehr von und nach Skandinavien.

    Dieser am 1. August 43 aufgegebene Brief aus Portugal adressiert nach Husqvarna in Schweden lief am 2. August 1943 über das Zentralpostamt in Porto und wurde dann als Transitsendung in der für Skandinavien zuständigen Auslandsbriefprüfstelle Berlin geprüft.

    Der Brief wurde verschlossen mit der in der Auslandsbriefprüfstelle Berlin üblichen Banderole Riemer B-55, sägezahnartig getrennt. Diese Banderole wurde mit zwei Prüfstempeln Riemer B-8 versehen, die vom März 1941 bis zum Dezember 1943 verwendet wurden.

    Einige handschriftliche Vermerke weisen auf die Identität der einzelnen Prüfer hin.

    Für unser Thema interessant wird der Beleg durch senkrechte Pinselstriche vorder- sowie rückseitig, die eine in der Auslandsbriefprüfstelle Berlin erfolgte chemische Untersuchung dokumentieren.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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  • mx5schmidt
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    • 22. Dezember 2010 um 21:44
    • #20

    Mit dem heutigen Beleg kann mit der Auslandsbriefprüfstelle Köln hier nach Berlin, Hamburg, München und Wien bereits die fünfte deutsche Auslandsbriefprüfstelle dokumentiert werden, die chemische Untersuchungen durchführte!

    Die Auslandsbriefprüfstelle Köln wurde im Oktober 1939 zur Überwachung der Postverbindungen nach und von Holland, Belgien und Luxemburg eingerichtet.

    Seit Beendigung des Westfeldzuges war die Auslandsbriefprüfstelle Köln auch für die Prüfung der Post aus Nordfrankreich nach Deutschland, Belgien und Holland zuständig.

    Dieser Brief, aufgegeben am 22.01.1943 in Paris, adressiert nach Hengelo in Holland wurde daher in der Auslandsbriefprüfstelle Köln als zuständiger Postzensurstelle geprüft.

    Der Brief wurde mit dem ab August 1940 in der Auslandsbriefprüfstelle Köln üblichen Verschlußstreifen Riemer C-55 verschlossen, wobei der Kennbuchstabe "c" am Unterrand des Verschlußstreifens auf der Vorderseite erscheint.

    Der Verschluß wurde rückseitig dokumentiert mit zwei Abschlägen des Prüfstempels Riemer C-5b Kennbuchstabe "c" sowie große Kennziffer "68".

    Auf der Vorderseite finden sich die für die Auslandsbriefprüfstelle Köln üblichen handschriftliche Vermerke der Prüfer "4440/30/1" in Bleistift sowie "54/2938" in Rotstift.

    Auf der Rückseite ein violetter Stempel mit einer zweistelligen Zahl im ovalen Rahmen, hier "94".

    Für unser gewähltes Thema interessant wird der Beleg durch im Rahmen einer durchgeführten chemischen Untersuchung angebrachte Pinselstriche:

    vorderseitig ein Strich mit verdünnter blauer Tinte sowie zwei Striche mit einer fast unsichtbaren Chemikalie, rückseitig ein senkrechter Strich mit verdünnter blauer Tinte sowie ein senkrechter Strich mit einer fast unsichtbaren Chemikalie.

    Liebe Grüße

    mx5schmidt

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