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Schleswig-Holstein Marken, Stempel, Postgeschichte

  • DKKW
  • 3. Oktober 2010 um 20:56
  • DKKW
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    • 22. Dezember 2010 um 22:14
    • #21

    Hallo zusammen,

    die Postverbindung SH - Braunschweig ist ganz stark durch eine Korrespondenz geprägt, die vorwiegend an Herrn Tröll in manchen Fällen auch Herrn Bornese, beide aus Bad Harzburg, gerichtet ist. Die meisten Briefe stammen aus Elmshorn und sind entweder beim Stadtpostamt aufgegeben oder per Bahnpost expediert worden.

    Dieser Brief zeigt das 3 Sgr. Porto in den DÖPV in Form eines Dreierstreifens der 1 1/3 Sch. Marke (Mi. SH23). Rückseitig ist der fast unleserliche Ankunftstempel Harzburg abgeschlagen.

    Viele Grüße
    DKKW

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (23. Dezember 2010 um 06:07)

  • senziger
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    • 26. Dezember 2010 um 21:19
    • #22

    Hallo DKKW,

    pünktlich vor Weihnachten ist mein Bücherpaket eingetroffen.
    Zu dem Stempel habe ich nur bei Höpfner was gefunden: Der Stempel in dänischer Schreibweise mit Uhrzeit ersetzte den alten Stempel Mölln ohne Uhrzeit und war von 1862 bis 1865 in Gebrauch, besonders selten scheint er nicht zu sein.
    Mögliche Orte für ein "dänisches Ö" sind Ahrendsböck, Bornhöved, Eckernförde, Plön, Schönwalde, Tönning.

    Dies ist die versprochene Antwort, ansonsten werde ich in Zukunft wohl woanders aktiv sein.

    Guten Rutsch und gesundes, erfolgreiches neues Jahr

    wünscht

    senziger

  • DKKW
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    • 2. Januar 2011 um 16:12
    • #23

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich wieder einen Brief nach Dänemark und wieder ist der Empfänger Hr. Jörgensen in Ringkjöbing in Jütland. Der Absender, die Firma Dethlefsen & Warncke muss sehr sparsame Kaufleute beschäftigt haben, denn man hat direkt auf den Briefbogen geschrieben. Das ist zum einen unüblich und zum anderen dem Äußeren eines Faltbriefes nicht so zuträglich da die Tinte durchschlägt und das Erscheinungsbild beeinträchtigt.
    Rückseitig ist aber sehr schön der Laufweg über Haderslebenund Ribe nach Ringkjöbing dokumentiert.
    2 Schillinge waren das Porto für den einfachen Brief nach Dänemark ab dem 1.8.1865. Umgekehrt galten 6 Sk. (bzw. 10 Sk.für den unfrankierten Brief). Mit diesem Postvertrag wurde auch die erste Grenzportovereinbarung getroffen.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DK 6100
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    • 2. Januar 2011 um 17:48
    • #24

    Hallo

    Ich habe diesen schönen Brief von Lüneburg nach Lauenburg bekommen. Bin aber unsicher was es ist. Hat jemand Geld geschickt oder gewollt? Hinen gibts es auch eirgend eine ausrechnung.
    Leider kann ich den Text vorne nicht lesen und mit dem verschiedene Taxen komme ich auch nicht klar. Kann jemand hier helfen?

    DK 6100

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  • Schnulli
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    • 2. Januar 2011 um 19:21
    • #25

    Der Brief ging an den löblichen Magistrat zu Lauenburg. Absender war der Lüneburger Anzeiger, Oben steht Postvorschuß 11 Sgr und 8 Pf, was in 11 1/2 umgewandelt wurde. Was die 25 rot auf dem Brief bedeutet, kann ich nicht sehen. Da die beiden Orte ca. 20 bis 25 km auseinander liegen, dürfte das Porto für den Brief nicht sehr hoch gewesen sein.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

    Einmal editiert, zuletzt von Schnulli (2. Januar 2011 um 19:25)

  • DK 6100
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    • 3. Januar 2011 um 20:06
    • #26

    Hallo

    @ Schnulli Vielen Dank, jetzt bin ich ein Bisschen klüger mir den Text.

    Weiss jemand in welcher Zeitraun das Lüneburg Stempel im gebrauch war, und ob Lüneburg und Lauenburg die selbe Währung hatte?

    ;) DK 6100

  • DKKW
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    • 4. Januar 2011 um 14:47
    • #27

    Hallo DK 6100,

    das Königreich Hannover und Lauenburg verwendeten unterschiedliche Währungen. Hannover rechnete ab 1813 in Taler zu je 24 GuteGroschen. Ein GuteGroschen enthielt 12 Pfennig. Außerdem wurden Mariengroschen verwendet. 36 Mariengroschen à 8 Pfennig ergaben widerum einen Taler.
    Das Herzogtum Lauenburg rechnete in dänischen Skilling oder in Schilling Crt.

    Im Feuser/Münzberg (1. Aufl. 1988) wird der Stempel mit 2132-12 bezeichnet und 1830 genannt. Der Folgestempel, ein K1-Stempel ist demnach 1848 eingeführt worden.

    Viele Grüße
    DKKW

    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (4. Januar 2011 um 14:51)

  • DKKW
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    • 4. Januar 2011 um 18:06
    • #28

    Hallo DK 6100,

    ich muss mich bezüglich Herzogtum Lauenburg korrigieren. Lauenburg rechnete ebenfalls in Thaler (Lauenburgische Landesmünze) zu 48 Schilling L.M. je 12 Pfennig.

    Das Umrechnungsverhältnis Sch. L.M. in Sch. Crt. war ziemlich krumm: 6 Schilling lauenburgisch waren 5 Schilling Crt. Die Umrechnung Schilling Crt. in Gute Groschen kenne ich leider nicht, ich kann nur vermuten dass die 25 für Schilling lauenburgisch stehen und 11 1/2 Gute Groschen entsprechen, bloss wo steht dann das Porto?

    Viele Grüße
    DKKW

  • DK 6100
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    • 4. Januar 2011 um 19:51
    • #29

    Hallo

    @ DKKW Danke, Ich werde versuchen weiter zu ermitteln. Spannend ist es jedenfalls als es für mich ein ganz neues Gebiet ist - und mit den Portoverhältnisse von Hannover kenne ich mich überhaupt nicht aus.
    :) DK 6100

  • DKKW
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    • 5. Januar 2011 um 18:20
    • #30

    Hallo zusammen,

    nach diesem Ausflug zur incoming mail jetzt wieder Schleswig-Holstein zur Markenzeit.
    Dieses Mal geht es um 1/2 Schilling Marken auf Brief. Wie üblich in Schleswig-Holstein ist alles fürchterlich kompliziert.
    Die 1/2 Schilling Marke wurde für Ortsbriefe, Briefe in den Landbestellbezirk und für Drucksachen gebraucht. Außerdem gab es einen kurzen Zeitraum bevor die ersten 2 Schilling Marken an die Postämter geliefert wurden, in dem das 2 Schilling Porto für Briefe nach Dänemark nur mit vier 1/2 Schilling Marken dargestellt werden konnte.
    Das bekannteste Ortsporto (genau genommen ein Nachbarstadtsporto) war das Sonderporto zwischen Altona und Hamburg. Hier wurden vom 23.6.1864 bis 31.3.1865 halbierte 1 1/4 Sch. Marken verwendet. Diese sind auf Brief eine andere Liga als die, in der ich mitspielen darf.
    Ich zeige heute einen Brief in den Landpostbezirk von Eckernförde vom 4.Mai 1865 (das Lokalporto in den Landpostbezirk zu 1/2 Schilling galt im Landesteil Schleswig vom 1.3.1865 bis 31.12.1867). Frankiert
    war der Brief mit einer 1/2 Sch. Marke der Ausgabe für Schleswig-Holstein aus dem Jahr 1865. Marken und Briefe aus der 1. Gültigkeitsperiode bis 31.10.1865 sind vergleichsweise selten.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 10. Januar 2011 um 22:24
    • #31

    Hallo zusammen,

    mein heutiger Beitrag liegt im Grenzbereich zwischen Vorphilatelie (Vormarkenzeit) und Markenzeit. Ich möchte den 1848er Krieg aber in diesen thread integrieren.

    Mein heutiger Beleg ist leider nur eine Briefhülle. Der Inhalt wäre historisch sicherlich hochinteressant gewesen. Ein Militariabrief, abgeschickt von Mengeringhausen im Fürstentum Waldeck! Mir war gar nicht bewusst, dass das Fsm. auch im 48er Krieg mitgemischt hat - eigene Feldpostbelege sind meines Wissens nicht bekannt. Vielleicht sind die Waldecker bei den Preußen mitmarschiert ?(
    Der Franco-Brief ist an das Schleswig-Holsteinische Departement des Kriegswesens in Kiel gerichtet.
    Vorderseitig der preussische K2-Stempel von Mengeringhausen (das Postwesen wurde von Preußen besorgt). Außerdem der K2-Stempel des Schleswig-Holsteinischen Postamts Hamburg als Transitstempel. Rückseitig als weiterer Transitstempel der K2-Stempel des preußischen Postamts in Hamburg.
    Es wurden 3 Sgr. Porto bezahlt. Die durchgestrichene 4 ist die Umrechnung in Schilling Crt. 2/2 dürfte die in Hamburg vorgenommene Aufteilung sein.
    Leider ist das Siegel herausgeschnitten worden, so dass keine Rückschlüsse auf den Absender getroffen werden können.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • 14. Januar 2011 um 19:48
    • #32

    Hallo zusammen,

    mit dem Brief, den ich heute zeige, habe ich so meine Probleme. Es handelt sich um eine Dienstsache aus der Zeit des Deutsch Dänischen Krieges 1848-1850, also portofrei. Leider nur eine Briefhülle ohne Inhalt.
    Abgeschickt wurde der Brief in Rendsburg und adressiert an die Süddithmarsische Landvogtei in Meldorf. Der Brief trägt den 1 1/2 Ring Stempel "Rendsburg 18.7.1848" Rückseitig ist das Siegel "Provisorische Schleswig-Holsteinische Regierung" in Schwarz!! angebracht.
    Rätselhaft der handschriftliche Leitvermerk "über Hamburg" in Rötel auf der Vorderseite.
    Mir wäre wohler, wenn der Brief einen Transitstempel Hamburg tragen würde, mit handschriftlichen Vermerken ist das so eine Sache.
    Schwarze Siegel sind üblicherweise "Trauersiegel" ich habe bislang aber nicht herausgefunden, um wen oder was hier getrauert wurde.
    Leider fehlt auch ein Ankunftstempel, aufgrund der Laufzeit hätte man abschätzen können, ob der Brief wirklich den Umweg über Hamburg machte oder ob der Vermerk erst nachträglich angebracht wurde um den Brief "interessanter" zu machen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (14. Januar 2011 um 20:45)

  • DKKW
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    • 28. Januar 2011 um 20:55
    • #33

    Hallo zusammen,

    Forumsmitglied nordlicht hat mir geschrieben und seine Interpretation des zuletzt gezeigten Briefes abgegeben. Ich lese zwar immer noch: "über Hamburg" aber da seine Interpretation durchaus logisch ist (viel logischer als eine Postroute über Hamburg) gebe ich sie hier wieder.
    Der Sitz der provisorischen Regierung Sschleswig-Holsteins war Kiel. Der Brief nach Meldorf blieb aus unerfindlichen Gründen ungestempelt, dies wurde in Rendsburg nachgeholt. Von dort aus ging es auf direktem Weg nach Meldorf. Der handschriftliche Leitvermerk lautet "Über Rendsburg"

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    • 30. Januar 2011 um 12:20
    • #34

    Hallo zusammen,

    vor einigen Wochen habe ich eine 1/2 Schilling EF mit der 1/2 Schilling-Marke der Ausgabe für Schleswig-Holstein gezeigt.
    Diesmal zeige ich eine 1/2 Schilling EF als Ortsporto mit der 1/2 Schilling-Marke der Ausgabe für Schleswig. Hier allerdings aus der 2. Gültigkeitsperiode, als alle Marken der Ausgaben Schleswig-Holstein, Schleswig und Holstein in beiden Herzogtümern zur Frankatur zugelassen waren (ab 6.11.1866).

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 11. Februar 2011 um 20:25
    • #35

    Hallo zusammen,

    Ende Dezember hatte ich einen Brief aus Elmshorn ins Herzogtum Braunschweig an Herrn Tröll in Harzburg gezeigt und geschrieben, dass auch Briefe an einen Herrn Bornese in Harzburg existieren.

    Hier ist ein solcher Brief aus Elmshorn vom 12.8.1867. Er ist frankiert mit einer 4 Sch. Crt. Marke (= 3 Sgr.) Ausgabe Herzogtum Schleswig (Mi. SH17, 2. Gültigkeitsperiode). Links unten mit Blaustift eine 3 (Sgr.). Rückseitig ein schwarzer K2-Stempel Braunschweig 13. Aug. 1867 als Transitstempel und eine ganz schwacher fast unleserlicher blauer K2-Stempel Harzburg als Ankunftstempel.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Mi. SH17 Brief nach Harzburg 1867.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (11. Februar 2011 um 20:26)

  • DKKW
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    • 20. März 2011 um 18:26
    • #36

    Hallo zusammen,

    nach einiger Zeit ein Beitrag zum Thema Schleswig-Holstein:
    Im Herzogtum Holstein wurden (mit Ausnahme des immer noch unerklärlichen Stempels Mølln) die dänischen Stempel in Antiqua-Schrift die Orte in deutscher Schreibweise geschrieben. Diese Stempel wurden auch noch nach 1864 verwendet, der heute von mir gezeigte Stempel des Postamts Barmstedt sogar noch zur NDP-Zeit. Laut ARGE-Handbuch sind Abschläge vom 4. April 1858 bis zum 21. Februar 1870 registriert.

    1 1/4 Sch. Michel SH 14

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Mi. SH 14 mit K1-Stpl. Barmstedt 19.8.1867.jpg
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  • DKKW
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    • 20. April 2011 um 19:33
    • #37

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich die dritte 1/2 Schilling Marke aus Schleswig-Holstein. Die Mi. Nr. 19, 1/2 Schilling Herzogtum Holstein auf Brief vom 1.4.1867 aus Elmshorn (klar, meine Heimatstadt) in den Landbestellbezirk an den Mühlenbesitzer Kruse in Neuendorf.
    Mein frühester Brief mit Ortsporto aus meiner Heimatstadt stammte aus der NDP-Zeit. Jetzt fehlt mir "nur" noch ein Ortsportobrief aus der dänischen Zeit!!!

    Viele Grüße
    DKKW

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    • Mi. SH 19 Brief aus Elmshorn in den Landbestellbezirk 1867.jpg
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  • DKKW
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    • 29. Mai 2011 um 15:39
    • #38

    Hallo zusammen,

    hier mal wieder etwas aus Schleswig-Holstein.

    Am 15. September 1865 kommt es aufgrund der Gasteiner Konvention zur Auflösung der gemeinsamen österreichisch-preussischen Postverwaltung für Schleswig-Holstein. Beide Herzogtümer erhalten ihre eigene Postverwaltung und ab dem 1. November 1865 erscheinen erneut Marken mit der Inschrift Herzogtum Schleswig (bzw. Herzogtum Holstein). Darunter auch die hier gezeigte 4 Schilling Marke (Mi. SH17)
    Leck erhielt bereits sehr früh, nämlich Anfang April 1864 einen preussischen K2-Stempel mit deutscher Namensschreibweise. Der bis dahin verwendete K1-Stempel der dänischen Post zeigt die dänische Schreibweise Læk.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 11. Dezember 2011 um 08:08
    • #39

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich einen "Frustkauf" Es handelt sich um eine Drucksache aus Itzehoe in Schleswig-Holstein. Portogerecht frankiert mit einer 1/2 Schilling Marke und abgestempelt Itzehoe 2.5.67. Die Drucksache stammt aus der Jacob Engel Sammlung. Allerdings ist das Streifband mit der Empfängeradresse nur noch rudimentär erhalten und damit ist der Beleg nicht mit einer kompletten Drucksachensendung vergleichbar. Eben ein Frustkauf bei dem das Gehirn ausgeschaltet war :ups:

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 11. Oktober 2022 um 12:21
    • #40

    Hallo zusammen,

    gestern bekam ich endlich Post aus Malmö. Laut FEDEX-Sendungstracking ist der Brief auf dem Weg zu mir etwas herumgekommen. Malmö - Kopenhagen - Paris - Köln - München. Egal, das Warten hat sich gelohnt.

    Ein mit einem Paar der 4 Sk. Marke 1858 (AFA/Mi. Nr. 7) frankierter Postvorschussbrief (2. Gewichtsstufe) aus Elmshorn nach Hamburg über 54 Skilling Rigsmønt (Rötel: Umrechnung in 17 Schilling Crt) vom 25.1.1860. Rückseitig der Ankunftstempel des KDOPA Hamburg vom gleichen Tag.

    Der einzige Inhalt des Faltkuverts war ein handschriftlicher Zettel mit dänischer Belegbeschreibung. Offenbar war der Brief früher in der Sammlung des bekannten dänischen Posthistorikers Kurt Hansen.

    Ich denke dass meine nächste Baustelle eine Präsentation meiner Heimatsammlung "Elmshorn" sein wird. Ich habe schon etliches gezeigt aber über alle möglichen threads verstreut.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • DK 7 (2) auf Postvorschußbrief aus Elmshorn nach Hamburg, 1860.jpg
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