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Dalai-Lama-Marke Österreich

  • kartenhai
  • 2. Oktober 2010 um 09:49
  • kartenhai
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    • 19. Juni 2011 um 17:42
    • #101

    Warum ein Kleinbogen, der am weißen Rand ein paar Millimeter größer ist als andere vergleichbare Exemplare, ein Unikat oder RR sein soll und auf horrende 1.500,- EUR taxiert wird, wird für mich immer ein Geheimnis bleiben. :O_O:

    Solche ungenauen Zuschnitte kommen bei einer Druckerei immer wieder mal vor. Auch manche Blöcke haben verschiedene Maße, im Michel ist das dann auch manchmal erwähnt, eine eigene Katalogisierung gibt es aber dafür nicht beim Michel.

    Bei Vorlage dieser "Kleinbogen-Rarität" würde der Michel wohl antworten, daß diese Belanglosigkeiten nicht katalogisiert werden. :)

    Im Gegensatz zu richtigen modernen Raritäten wie z. B. dem unverausgabten Blumengrüße-Kleinbogen, der vor ca. 4 Jahren erscheinen sollte. Von diesem KB hört man nur ganz wenig, nicht mal bei Ebay ist er bis heute aufgetaucht.

    Nur meine Meinung.

    Gruß kartenhai

  • Wandervogelgelb
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    • 19. Juni 2011 um 19:00
    • #102

    Seine Heiligkeit is not amused (Originalunikat). Wirklich schlechtes Karma.
    Der hinter seiner Heiligkeit zu erkennende Personenschützer (wird von der VR China gestellt) hat gerade ein Ticket nach Österreich gekauft.

    Bilder

    • Dalai.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (19. Juni 2011 um 19:02)

  • Wandervogelgelb
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    • 19. Juni 2011 um 19:07
    • #103

    Auf Nachfrage, Foto ist selbstgemacht.

    Einmal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (19. Juni 2011 um 19:09)

  • libelle
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    • 20. Juni 2011 um 02:22
    • #104

    kartenhai

    Zitat

    Warum ein Kleinbogen, der am weißen Rand ein paar Millimeter größer ist als andere vergleichbare Exemplare, ein Unikat oder RR sein soll und auf horrende 1.500,- EUR taxiert wird, wird für mich immer ein Geheimnis bleiben.

    Grundsätzlich ist das sehr wohl richtig lieber kartenhai was du hier schreibst aber bei verschiedenen deutschen Ausgaben kommen solche Übergrössen, falsch bzw. verkehrt geschnittene Blöcke wie "Sauerbier" vor oder auch Phasendrucke des Sammelgebietes DDR zähle ich da zu "Sauberbier".

    Ich habe eine sehr stattliche Sammlung an Abarten des Sammelgebietes Österreich und ich kenne bis dato keine Blöcke von Österreich mit Übergrösse. Ich glaube jedoch auch, das der Preis mit € 1.500,-- sehr wohl etwas hoch gegriffen ist jedoch habe ich dem Verkäufer des Stückes schon einen Preisvorschlag unterbreitet.

    Grundsätzlich kann doch jeder Verkäufer, der über ein solches Stück das aus der Norm fällt, den Preis selber bestimmen wieviel er dafür haben möchte weil es doch eben keine Konkurrenz dafür gibt. Wenn ich einen Posthornsatz oder Heussatz erwerben möchte dann kann ich diesen Mist doch überall kaufen. Wer für eine solche Abart einen solchen horrenden Preis bezahlt ist selber Schuld oder auch nicht. Es ist nicht unser Geld lieber Kartenhai.

    Viele Sammler heben sich meiner Meinung nach ab, indem sie solche Stücke in der Sammlung haben und vielleicht einen Sammlerkollegen haben, der auch ein Interesse über solche nicht "alltäglichen" Stücke hat. Es ist meiner Meinung nach auch interessanter, wenn ich ein Stück in meiner Sammlung habe das nicht jeder hat. Wenn ich eine Sammlung besitze von Österreich ab 1945 postfrisch oder Bund, DDR oder wie auch immer dann haben das tausende andere Sammler auch.

    Falls Sie lieber Kartenhai mir ein solches Stück ( Kleinbogen mit Übergrösse ) beschaffen können so wäre ich jederzeit gerne bereit € 200,-- dafür zu bezahlen, mein Preisvorschlag den ich bei Ebay gemacht habe ist natürlich wesentlich höher als die € 200,-- weil ich eben auch davon ausgehe, das von diesem Kleinbogen mit Übergrösse nicht wirklich viel bzw. grössere Mengen in Zukunft auftauchen wird bzw. werden.

    Es gibt leider Gottes immer wieder Leute die jede Abart als irgendwelchen "Mist" bezeichnen.

    Jedes Auktionshaus ist bestrebt, irgendwelche Stücke anbieten zu können die aus der Norm fallen und diese dann sehr oft auf der Titelseite oder Bildtafel ablichten und diese dann massiv an- bzw. hochgesteigert werden weil eben die gesamten Standardausgaben, sei es Österreich, BRD, Bund, DDR, Schweiz, Liechtenstein wie "Sauerbier" auf dem Markt herumschwirren und ein regelrechtes Preisdumping stattfindet. Anleger haben früher meiner Meinung nach die besseren Standardausgaben gehortet aber in der heutigen Zeit sind es meiner Meinung nach eher die Stücke, die es nur in geringen Mengen gibt. Na ja, Angebot und Nachfrage bestimmt halt leider oder Gott sei Dank den Preis, man kann es sehen wie man will.

    Vielleicht bekomme ich irgendeinmal für einen solchen Kleinbogen mit Übergrösse ja 10 oder 20 Posthornsätze in postfrischer Erhaltung, auch diese Serie ist meiner Meinung nach Schrott, weil eben Standard-Ausgabe.

    Nun ja, ich werde am Montag diesen Händler gleich anrufen und mich erkundigen, was es mit dem Kleinbogen auf sich hat. Ich könnte mir gut und gerne vorstellen, das dieser Händler den Preis bewusst Hoch angesetzt hat um das Stück interessant zu machen und vielleicht auch darum, weil es Leute gibt, die für einen solchen Kleinbogen gerne etwa die Hälfte des verlangten Preises von € 1.500,-- bezahlen würden.

    Lieber zuerst einmal den Preis etwas höher ansetzen, runtergehen kann man immer noch und das ist meiner Meinung auch nicht verwerflich. Unseriös finde ich es nur dann, wenn Händler ein Stück, wie mir leider auch schon passiert um € 500,-- anbieten und dann auf einmal € 800,-- wollen.

    Falls es dich interessiert lieber Kartenhai was es auf sich hat mit dem Kleinbogen dann kannst du mich es ja wissen lassen.

    Liebe Grüsse von der
    "libelle" die so oft nervt hier im Forum laut "drache" der wohl wirklich einer ist :D :jaok:

  • kartenhai
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    • 20. Juni 2011 um 08:23
    • #105

    Hallo libelle,

    mit vielem, was Du da sagst, bin ich auch einer Meinung, besonders was den Posthornsatz anbetrifft, den es in Massen bei Ebay und bei allen anderen Auktionen gibt und dessen Preis seit Jahren künstlich hochgehalten wird, auch wenn er zurzeit wesentlich günstiger zu haben ist als noch vor vielen Jahren.

    Sprich doch mal den Übergrößen-Händler darauf an, warum er den WIPA-Kleinbogen nicht bei Michel zur Katalogisierung vorlegt. Wenn Michel wirklich eine eigene Unter-Nummer dafür vergibt, ist das doch sehr preissteigernd für diesen KB, falls jedoch nicht, kann er ihn nur noch für den Nominalwert verkaufen. :D

    Gruß kartenhai

  • Zackenzaehler
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    • 20. Juni 2011 um 21:24
    • #106

    Tja - die gegenwärtige Marktentwicklung war schon vor einem Vierteljahrhundert abzusehen, aber manch einer hat es immer noch nicht begriffen - wenn ich so das Geschehen im Verein und auf Grosstauschtagen betrachte. Viele ältere Sammler haben aufgrund einer gewissen Computerscheue noch gar nicht realisiert, was ihr Standartmaterial aktuell wirklich wert ist.

    Zurück zum eigentlichen Thema:

    Ich denke schon, daß der Dalai Lama durchaus darüber amüsiert sein könnte, daß die unerwünschte Marke zwar nicht verausgabt wurde, aber es doch zu einer gewissen Berühmtheit unter Philatelisten gebracht hat. :jaok:

    Z.

  • libelle
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    • 22. Juni 2011 um 08:59
    • #107

    kartenhai

    Zitat

    Sprich doch mal den Übergrößen-Händler darauf an, warum er den WIPA-Kleinbogen nicht bei Michel zur Katalogisierung vorlegt. Wenn Michel wirklich eine eigene Unter-Nummer dafür vergibt, ist das doch sehr preissteigernd für diesen KB, falls jedoch nicht, kann er ihn nur noch für den Nominalwert verkaufen.

    Ich habe den "Übergrößen-Händler" schon darauf angesprochen bzw. besser gesagt mit diesem telefoniert.

    Ich habe die Auskunft bekommen das dieses Stück bei jedem Prüfer bis dato unbekannt sein soll. Ob und wieviel in nächster Zeit auftauchen können bzw. werden das weiß niemand und das wäre auch nicht seriös, dazu eine Aussage zu machen meinte dieser Händler. Dies finde ich jedoch auch eine sehr seriöse Aussage.

    Zu deiner Frage, warum dieser diesen Kleinbogen nicht bei Michel zur Katalogisierung vorgelegt hat bekam ich die Antwort, das dieses Stück sozusagen eine Neuentdeckung ist und somit noch nicht in den Katalog aufgenommen werden kann - frühestens in einem Jahr wäre das eventuell möglich.

    Es gibt verschiedenste Ausgaben bzw. Bewertungen in Katalogen, die weit höhere Preise erfahren wie etwa die angeführten Katalogpreise da diese auch nur einen "Richtwert" darstellen. Grundsätzlich muss das jeder Sammler für sich selber entscheiden was ihm ein Stück Wert ist oder nicht. Für den einen Sammler ist ein X-beliebiges Stück € 100,-- Wert, für den anderen sind € 100,-- ein Geschenk und für den Dritten sind es gerade € 15,-- oder € 20,-- die er dafür bereit ist zu bezahlen. Das ist ein etwas diffiziles Thema und extrem dehnbar.

    Od dieser Händler das Stück verkaufen wird oder nicht das ist wahrscheinlich nicht einmal die Frage. Ich denke schon, jedoch wahrscheinlich nicht um die € 1.500,-- , davon bin ich fest überzeugt.

    Das dieser Kleinbogen vielleicht in ein paar Jahren um das Nominale zu bekommen ist das glaube ich eher weniger, denn ich persönlich, würde ich ein solches Stück besitzen, dieses niemals um das Nominale verkaufen würde. Da würde ich dieses Stück vorher in den Papierwolf schmeissen denn um den Nominalwert ein solches Stück zu veräussern wäre doch reinster Schwachsinn und das Nominale wären umgerechnet ca. 12 Euro - diese € 12,-- braucht wohl kein Sammler so bitternötig um ein Stück dann so zu verkaufen ausser der Sammler ist vielleicht ein bisschen Schwachsinnig.

    Ob Stücke in Katalogen katalogiesiert sind oder nicht ( sei es Michel, ANK etc. ) ist für den wirklichen Preis nicht immer unbedingt zwingend. Die meisten Sammler verstehen die Kataloge nicht wirklich denn der übliche Sammler wertet ein besonderes Stück ( Abart ) sehr sehr oft nach dem Katalogpreis.

    Beispiel: Österreich Plattenfehler Bautenserie 4 S mit Plattenfehler weisser Ring ( Katalogpreis nach ANK Spezial € 175,-- ) Rufpreis bei einer Auktion € 150,-- ; Zuschlag € 800,-- + 22 % Aufgeld = € 976,-- . Somit wurden für dieses Stück 557 % des Katalogpreises bezahlt, also fast das "sechsfache"

    Bei extrem seltenen Stücken sind die Katalogredakteure immer wieder von Zuschlägen der Auktionshäuser, Ebay usw. abhängig. Ebay spielt wahrscheinlich sicherlich auch mit aber nicht nur Ebay. Viele Sammler denken jedoch, es gibt ausser Ebay nichts mehr und die Briefmarken-Welt hört nach Ebay auf. Das ist jedoch nicht so.

    Es gibt verschiedenste Beispiele in Katalogen wo ein Stück mit irgend einem Betrag bewertet ist und ich würde liebend gerne den 3-fachen Preis dafür bezahlen und hätte noch eine Freude daran aber ich bekomme diese Stücke trotzdem nicht.

    Kataloge bzw. Papier nimmt alles an, was man darauf schreibt. Viele Sammler gehen leider Gottes immer viel zu sehr nach den Katalogen und die wirklich extremen Seltenheiten werden sie nie bekommen denn diese bekommt man nicht für 30 % des Katalogpreises - oft falsche Denkweise vieler Sammler.

    Liebe Grüsse "kartenhai", wir sehen durchaus auch gewisse Dinge aus gleicher Sichtweise.

    Liebe Grüsse
    "libelle"

  • kartenhai
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    • 6. Juli 2011 um 22:01
    • #108

    Der Exklusiv-Händler bei Ebay, der als einziger 2 Einzelmarken und einen Kleinbogen der Dalai-Lama-Marke von Österreich schon seit teilweise längerer Zeit anbietet, hat jetzt eine seiner beiden Einzelmarken um 100,- EUR im Preis reduziert, und zwar die mit dem Stempel „Frankatur ungültig“. Schon 8 Preisvorschläge wurden für diese Marke gemacht, die aber alle ausgelaufen sind oder abgelehnt wurden, war wohl zu wenig geboten. Mal sehen, ob die andere Marke ohne Stempel auch billiger wird.

    Der Kleinbogen, der für 12.888,88 EUR angeboten wird, und bei dem die Einzelmarke nur noch 1.288,88 EUR kostet, ein sagenhafter Mengenrabatt, fand wie erwartet auch noch keinen Käufer, auch hier gab es schon 3 Preisvorschläge:


    Schade, dass die Preisvorschläge so schamhaft von Ebay versteckt werden, das würde mich schon mal interessieren, was die Interessenten bereit zu bezahlen dafür sind.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 22. August 2011 um 21:12
    • #109

    Das Sommerloch ist da, die ideale Gelegenheit, mal wieder etwas über den Dalai Lama zu berichten. Ein neues Angebot ist bei Ebay erschienen, eine unverausgabte Dalai-Lama-Marke mit Stempel Frankatur-ungültig zu nicht weniger als 1.890,- EUR. Lt. Angaben des Verkäufers mit Attest Rismondo VÖB, kann aber nicht ganz stimmen, weil das Attest von Herrn Soecknick stammt. :D

    Der Verkäufer marken-welt hätte mal vorher die bereits laufenden Ebay-Angebote zur Dalai-Lama-Marke durchsehen sollen, dann hätte er gemerkt, dass die selbe Marke bereits zum Schnäppchen-Preis von nur 1.418,88 EUR von der Konkurrenz seit ewigen Zeiten angeboten wird, allerdings ohne das wichtige Foto-Attest. Auch die Marke ohne den Stempel kostet zwar 100,- EUR mehr, ist aber noch immer wesentlich billiger.

    Über 470,- EUR Preisersparnis für eine Marke! Oder bezahlt vielleicht jemand diesen kleinen Aufpreis alleine zusätzlich für das Foto-Attest? Kann ich mir nicht vorstellen, dass die österreichischen Prüfer so teuer sind! :D


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 16. Dezember 2011 um 17:17
    • #110

    Ende November wurde bei Rapp ein Dalai-Lama-KB versteigert (oder auch nicht?). Da ich im Internet kein Auktionsergebnis dazu gefunden habe, weiß jemand vielleicht, welchen Preis der KB erzielt hat?

    Oder war der Ausruf gar zu teuer, so daß er liegenblieb?

    Gruß kartenhai

  • saeckingen
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    • 16. Dezember 2011 um 18:18
    • #111

    Also ich habe nur eine Einzelmarke gesehen - Los 868.

    Schätzpreis: CHF 600-800
    Zuschlag: CHF 1400

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • kartenhai
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    • 16. Dezember 2011 um 18:54
    • #112

    @ saeckingen:

    Danke für das Einzelmarken-Ergebnis. Rapp hat damals angekündigt, ein Kleinbogen solle Ende des Jahres versteigert werden. Den meinte ich eigentlich:


    Gruß kartenhai

    PS.:
    Ein Ebay-Verkäufer, der weder dieses Auktonsergebnis noch die viel preiswerteren Ebay-Angebote der Konkurrenz gesehen hat, möchte jetzt ganze 3.900,- EUR für einen Dailai Lama haben. :O_O:
    Träum` weiter, Verkäufer! :D

  • kartenhai
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    • 20. Juni 2012 um 09:37
    • #113

    Und wieder einmal wird der ach so seltene unverausgabte Dalai Lama von Österreich für 1.999,- EUR angeboten, auch Untergebote werden geprüft (bis jetzt 6). Wenn mich nicht alles täuscht, wollte der gleiche Verkäufer vor nicht allzu langer Zeit noch 3.900,- EUR für diese Marke haben, leider wollte damals kein Interessent so viel dafür ausgeben. Auch für 1.418,88 EUR waren schon mehrere dieser Marken von einem Händler wie Sauerbier monatelang angeboten und nicht verkauft worden:


    In der Beschreibung des österreichischen Händlers wird nur alter Käse wieder aufgewärmt. Das mit den nur 30 Stück Auflage weltweit ist an den Haaren herbeigezogen. Es gab inzwischen schon alleine 3 Kleinbogen à 10 Stück, die als Ganzes bekannt sind, und viele Einzelmarken wurden bei Ebay und anderen Auktionen angeboten. Der zitierte Presseartikel mit den erzielten 4.500,- EUR muss auch schon uralt sein, vermutlich war das die erste Versteigerung einer dieser Marken.

    Solange nicht bekannt ist, wie viele Exemplare und Kleinbögen insgesamt die österreichische Druckerei trotz Zurückziehung in Richtung VIP`s verlassen haben, ist die Unsicherheit unter den Sammlern groß, ein Auftauchen größerer Mengen kann die Preise schnell verderben. Für mich immer noch unfassbar, dass die österreichische Post bis heute nicht in der Lage war festzustellen, wie viele Marken der Vernichtung genau entgangen sind. Eine tolle Buchführung müssen die in ihrer Verwaltung haben (Bei uns nennt man so etwas nur Saustall!). :D

    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 20. Juni 2012 um 10:11
    • #114

    Beim österreichischen Briefmarken-Auktionshaus Thomas Juranek wurden am 26.4.2012 insgesamt 3 Dalai-Lama-Marken zur Versteigerung angeboten, 2 x postfrisch zu je 1.200,- EUR Ausruf und einmal, wer hätte das gedacht, ein Randstück, echt gelaufen am 11.1.2010 aus Wien, für 1.800,- EUR Ausruf. Von einem gestempelten Exemplar habe ich bis heute noch nie etwas gehört, so eine unverausgabte Rarität einfach per Brief zu versenden, ist schon ein enormes Risiko für den Absender, da die Marke nicht frankaturgültig ist, sie könnte von der Post jederzeit eingezogen werden bzw. auf dem Postweg auf Nimmerwiedersehen verschwinden, wenn jemand diese Rarität auffällt. :O_O:

    Die gestempelte Marke auf Brief wurde für 1.900,- EUR versteigert, die zweite postfrische mit dem Stempelaufdruck „Frankaturungültig“ für 1.400,- EUR. Die erste postfrische ohne den Stempelaufdruck ging in die Rücklosliste und kann immerhin recht preisgünstig für höchstens 1.200,- EUR nachträglich gekauft werden, wenn nicht noch billiger, wie bei Rücklosen oft üblich. Man muss diese Marke also nicht unbedingt teuer bei Ebay kaufen.


    Gruß kartenhai

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  • JoshSGD
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    • 20. Juni 2012 um 10:24
    • #115

    Bin mal gespannt, wann die nächsten Hepburn-Marken bei uns auftauchen...

  • kartenhai
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    • 19. September 2012 um 13:54
    • #116

    Bei Heinrich Köhler wird in Kürze folgendes Los versteigert:

    Ein Los mit einem Schalterbogen Dalai Lama-Marken von Österreich, 3 privat veranlasste Marken von Österreich, Neuseeland und den Niederlanden, Marken der UNO Wien, Genf und New York mit Taiwan-Motiven sowie umfangreicher Schriftverkehr dazu:

    ÖSTERREICH: Unter dem Titel "China führt Briefmarkenkrieg gegen Taiwan und den Dalai Lama" publizierte die deutsche Fachzeitschrift "philatelie" im Dezember 2004 einen damals Aufsehen erregenden Beitrag. Für die Abbildungen lagen Originale vor: u.a. - 1 kompletter postfrischer Zehnerbogen der österreichischen Dalai-Lama-Marke, - die taiwanesische postfrische Serie der UNPA New York, Wien und Genf, dabei auch die zurückgezogene Marke der UNPA Genf, - außerdem privat veranlasste Dalai-Lama-Marken von Österreich, Neuseeland und Niederlande, die auch nicht häufig sind. Aus dem Fundus wurde ein eindrucksvolles 1-Rahmen-Exponat gestaltet, das als Dokumentation angelegt ist. Es enthält sämtliche sachbezogene Korrespondenz, die der Urheber des Exponates seinerzeit mit den Stellen der Postverwaltung geführt hat. Eine bessere Provenienz der Echtheit und Ursprünglichkeit dieser Seltenheiten kann es nicht geben. Auf Wunsch des Einlieferers wird diese Sammlung zugunsten der IPHLA 2012 versteigert, wobei der Erlös zur Hälfte an den Bund Deutscher Philatelisten geht, der diesen - sofern nicht mehr für diese IPHLA - dann für die in ca. vier Jahren folgende Nationale Literatur-Ausstellung nur zweckgebunden verwenden kann.
    Ausruf : 8 000.00 EUR


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 7. September 2013 um 16:40
    • #117

    Das Los Dalai Lama wurde für 7.000,- EUR als Untergebot verkauft, Ausrufpreis war damals 8.000,- EUR. Da ein kompletter unverausgabter Zehnerbogen des Dalai Lama mit dabei war, kann man sich ausrechnen, wie billig der Einzelwert damit geworden ist. :O_O:
    Wenn man die anderen Raritäten dieses Loses mit bewertet, kommt ein Dalai Lama wohl nur noch auf 500,- EUR Zeitwert!

    Nichtsdestotrotz werden zur Zeit 3 Einzelwerte bei Ebay angeboten, wahrscheinlich schon seit mehreren Monaten vergeblich, zwischen 1.218,18 EUR und 1,671,99 EUR. Wie die genauen Cent-Beträge hinter den Kommastellen berechnet werden, weiß nur der Kuckuck. Fast wie bei Aldi und Lidl :D
    Nur daß es kein Sonderangebot mehr ist, sondern völlig überteuert!


    Gruß kartenhai

  • Zackenzaehler
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    • 7. September 2013 um 18:32
    • #118
    Zitat

    Original von kartenhai
    Bei Heinrich Köhler wird in Kürze folgendes Los versteigert: ...Auf Wunsch des Einlieferers wird diese Sammlung zugunsten der IPHLA 2012 versteigert, wobei der Erlös zur Hälfte an den Bund Deutscher Philatelisten geht, der diesen - sofern nicht mehr für diese IPHLA - dann für die in ca. vier Jahren folgende Nationale Literatur-Ausstellung nur zweckgebunden verwenden kann.
    Ausruf : 8 000.00 EUR[/I]


    Gruß kartenhai

    Schön zu sehen, daß Geld nicht ALLES ist!

    MVG Z

  • kartenhai
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    • 9. Februar 2014 um 10:10
    • #119

    Es wundert einen schon, daß die unverausgabte Dalai-Lama-Marke von Österreich noch nicht als Fälschung aufgetaucht ist. :jaok:

    Endlich ist sie da, die erste Fälschung dieser Art! :O_O:

    Zaza2011 aus Lettland bietet den Schrott als "forgery" oder "copy" bei Ebay für 9,99 US-Dollar Startpreis an. Copy heißt wohl, daß das Machwerk auch auf einem Farbkopierer billigst produziert sein könnte!
    Es wundert einen nur, daß diese Fälschung aus Lettland kommt und nicht vom größten deutschen Ebay-Fälschungs-Händler stammt, der die Sammler schon seit vielen Jahren ungehindert mit seinen überflüssigen Produkten überschüttet.

    Gut zu sehen, daß auf der Fälschung die im Hintergrund zu sehende Hand von den echten Marken nicht erkennbar ist.


    Auf daß der Verkäufer auf seinem Schrott sitzen bleibe! :P

    Gruß kartenhai

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  • Zackenzaehler
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    • 9. Februar 2014 um 15:39
    • #120

    Der Anbieter hat ja so einige Fälschungen auf Lager, so zum Beispiel einen China-Block, den ich im Original habe. Hätte ich eine Verkaufsabsicht, so bin ich u.U. durch die Existenz so eines Machwerkes gezwungen den Block prüfen zu lassen. Kosten: Grrrr! X(
    Immerhin ist es tröstend, daß bei dieser Fälschung die Zähnung nicht stimmt... (unten!)
    (Affiliate-Link)

    MVG Z

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