Die Sammelleidenschaft kostet die Österreicher durchschnittlich 850 Euro pro Jahr.
Ob Schallplatten, Anstecknadeln oder Porzellan: Die Österreicher sammeln vieles und greifen dafür auch tief in die Tasche. Eine Internet-Befragung der Handelsplattform Ebay zeigte, dass sich jeder zweite Österreicher (58 Prozent) selbst als Sammler beschreibt, obwohl diese Leidenschaft oft zu Konflikten in der Beziehung führt. Lediglich 17 Prozent hätten noch nie Jagd auf Sammelobjekte gemacht.
Bücher, Comics und Zeitschriften führen die Liste der begehrtesten Objekte an und füllen bei 17 Prozent die Kästen, dicht gefolgt von Münzen (15 Prozent) und CDs, DVDs, Videos, Schallplatten und Videospielen (14 Prozent). Den vierten Platz belegen Briefmarken (13 Prozent), wobei allein 400.000 Briefmarken im Vorjahr auf Ebay den Besitzer wechselten. Die ersten zehn Ränge komplementieren am fünften Platz Gläser, Geschirr und Porzellan, vor Tier-Figuren bzw. -Bildern und Papieren, Kuverts und Sticker. An der achten Stelle finden sich Figuren vor Steinen, Mineralien und Sand. Die Top Ten schließen Rezepte und Kochbücher.