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Sind Zensurbriefe etwas wert?

  • Lordhelmlein
  • 3. August 2010 um 18:52
  • Lordhelmlein
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    6. April 1977 (48)
    • 3. August 2010 um 18:52
    • #1

    Hallo liebes Forum,

    habe hier einige Zensurbriefe mit unterschiedlichen Stempeln und Öffnungsweisen. Gibt es da unterschiede? gibt es Wertangaben über soetwas und was bedeuten all diese Stempel?

    Viele Grüße Lordhelmlein

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  • Lordhelmlein
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    • 3. August 2010 um 18:53
    • #2

    hier weitere :)

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    Einmal editiert, zuletzt von Lordhelmlein (4. August 2010 um 18:34)

  • Lordhelmlein
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    6. April 1977 (48)
    • 3. August 2010 um 18:54
    • #3

    hier noch mehr :)

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  • Lordhelmlein
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    • 3. August 2010 um 18:55
    • #4

    letzter Brief :) >Dieser hat mit Abstand die meisten Stempel. Gibt es vielleicht einen Fachmann?

    Grüße Lord

    Bilder

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  • Bernd HL
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    • 3. August 2010 um 21:06
    • #5

    Schau mal hier:


    m.w.myname ist der Fachmann für das Gebiet ;)

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • m.w.myname
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    • 4. August 2010 um 06:10
    • #6

    Hallo,
    werde heute abend antworten. Bin zur Zeit auf der Arbeit

    Gruß

    m.w.myname

    Besonderes Interesse ? Ja......alles Besondere von DR 1933-45
    Mitglied in der ArGe "Zensurpost" im BdPh
    Überblick: http://www.phila-wietz.de (mit Beispielsammlungen)

  • m.w.myname
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    • 4. August 2010 um 17:47
    • #7

    Hallo,
    alles,was gesammelt wird, ist etwas wert. So auch Deine Zensurbriefe – nicht viel
    aber immerhin etwas. Deine 7 Briefe stammen alle aus der Zeit des II. Weltkriegs
    und gehören in das Gebiet “Deutsches Reich 1939-45, Privatpost mit dem nicht-
    feindlichen Ausland.“ Hier sind es zu dem jeweiligen Zeitpunkt die Länder Griechen-
    land, Bulgarien, Litauen und Spanien. Diese Post wurde von Dienststellen (den Aus-
    landsbriefprüfstellen (ABP’s)) im Deutschen Reich und auch noch von Dienststellen
    der jeweiligen Länder zensiert. Tiefer will ich dazu jetzt nicht eingehen.
    Wenn Du Interesse hast, nenne ich Dir Literatur dazu und Du kannst in das Thema
    „“Achtung ! Fundgrube Zensurpost“, das Bernd HL in seinem Beitrag durch den link
    markiert hat, reinschauen.
    Nun im Schnelldurchgang zu Deinen Briefen.
    1. Griechenland, 7. 2. 1940 nach Schönebeck (Firmenkorrespondenz)
    Der Kreisstempel auf der Vorderseite entstammt der griechischen Zensur. Auf der
    Rückseite siehst Du einen Verschlußstreifen der Auslandsbriefprüfstelle Wien, die
    für die Post u.a. von und nach den Balkanstaaten zuständig war. Was zu diesem Zeit-
    punkt noch fehlt, ist ein sog. Prüfstempel, der die Zensur mehr oder weniger belegt
    (dazu gibt es noch viel zu sagen). Der Brief ist mit etwa 3,- € auf dem Markt zu er-
    werben.
    2. Griechenland 21. 6. 1940 aus gleicher Korrespondenz
    Der Brief ist ähnlich, nur das jetzt auch die griechische Zensur geöffnet und wieder
    verschlossen hat. Weiterhin hat die ABP Wien jetzt auch schon einen roten Prüfstempel
    verwendet (Oberkommando der Wehrmacht – Geprüft). Die beiden Nummernstempel
    6081 und 868 sind Prüferstempel, die ab Mitte 1940 bei der ABP Wien ständig zu fin-
    .den sind Der Brief kann mit 3,- - 5,- € bewertet werden.
    3. Griechenland 7. 9. 1940 aus gleicher Korrespondenz
    Hier hast Du wohl versehentlich die Rückseite von Brief 2 eingestellt. Darum kann
    ich nicht mehr dazu sagen.
    4. Bulgarien 26. 4. 1940 (?) aus gleicher Korrespondenz
    Der Brief wurde auch von der ABP Wien geprüft. Auf der Rückseite ist der Verschluß-
    streifen zu sehen. Außerdem siehst Du 2 Prüferstempel 591 und 1071. Auch dieser Brief
    wertet nur mit etwa 2,- bis 3,- €
    5. Litauen 12. 4. 1940 aus gleicher Korrespondenz.
    Dies ist Dein wertvollster Zensurbrief (ca. 10,- bis 15,- €). Geprüft durch die Auslands-
    briefprüstelle Königsberg (Kennbuchstabe a). Auf der Rückseite findest Du einen Ver-
    schlußstreifen so wie einen roten Zensurstempel. Belege, die durch die ABP Königsberg
    geprüft wurden, sind seltener
    6. Bulgarien 5. 4. 1940 aus gleicher Korrespondenz
    Dies scheint ein Ministerialbrief (nummeriert) zu sein. Geprüft durch die ABP Wien.
    Der Verschlußstreifen ist auf der linken Seite zu erkennen. Ein Prüfstempel ist noch
    nicht zu sehen. Die Erhaltung des Briefes ist nicht ganz optimal Wert ca. 2,- €
    7. Spanien 10. 2. 1943
    Dieser Luftpostbrief an die Frau Melber wurde, entsprechend dem Leitweg, von der ABP
    München geprüft und linksseitig mit einer maschinellen Einrichtung verschlossen und mit
    einem Endlosprüfstempel gestempelt. Auf der Vorderseite siehst Du weiterhin Nummern-
    und Buchstabenstempel, die alle von Prüfern der ABP München stammen. Dies sind zum
    Teil Prüfernummern so wie Arbeitsgruppenstempel. Auf der Rückseite ist ein weiterer
    Stempel (rotes V) der ABP zu sehen. Ein Stempel einer Zensurstelle in Barcelona ist auch
    noch zu erkennen. Dieser Brief ist für ca. 3,- € zu erwerben.

    Ich hoffe, Dir damit ein klein wenig geholfen zu haben

    Noch einen schönen Abend

    m.w.myname

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  • Lordhelmlein
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    • 4. August 2010 um 18:38
    • #8

    So ersteinmal vielen vielen Dank für die ausführliche Erklärungen zu den Briefen. Ich bin begeistert :) und es hilft mir ungemein.

    Ein Brief habe ich noch. Vielleicht kannst Du auch etwas dazu sagen? Ist Zensurpost aus Argentienen.


    briefrückseite im post 2 wurde berichtigt:) brief 3 aus Griechenland hat nun die richtige rückseite :) Vielleicht kannst Du auch hier noch ein Wort darüber verlieren?

    Vielen Dank für den Hinweis auf den Thread :) Werde mir den mal zu gemüde führen...

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von Lordhelmlein (4. August 2010 um 18:46)

  • m.w.myname
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    • 5. August 2010 um 06:28
    • #9

    Hallo,
    heute abend sage ich etwas dazu

    Grüße m.w.myname

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    • 5. August 2010 um 16:25
    • #10

    So,
    da bin ich wieder.
    Dein Brief Nr. 4 ist genau so zu beurteilen, wie die Nr.2. Auch hier siehst
    Du auf der Vorderseite den griechischen Prüfstempel und auf der
    Rückseite den deutschen Verschlußstreifen der ABP Wien mit dem
    Kennbuchstaben g und dem roten Prüfstempel. Erwähnen will ich auch
    noch einen handschriftlichen Vermerk links neben der unteren Freimarke.
    Dieser stammt auch von einem Prüfer der ABP. Handschriftliche Vermerke
    findet man auf Zensurpost recht häufig. Oft findet sich darin die Nr. des
    Prüfobjektes, das der Prüfer gerade prüft so wie die Anzahl der
    Einlagebögen im Brief. Also bedeutet 145/2 hier so viel wie "Brief Nr. 145
    mit 2 Einlagebögen". Es kann aber auch erwas anderes bedeuteten.Der
    Brief ist auch mit etwa 3,- € zu bewerten.

    Dein Luftpostbrief aus Argentinien vom 19. 9. 1941 wurde von der ABP
    München geprüft (wie der Spanienbrief) und zeigt auf der Vorderseite ein
    paar farbige Stempel, die von Prüfern stammen. Die Bedeutung ist nicht
    immer bekannt. Auf jeden Fall ist 2317 eine Prüfernummer. Auf der
    Rückseite siehst Du den Verschlußstreifen mit dem Kennbuchstaben d.
    Darauf sind zwei Prüfstempel in schwarz abgeschlagen.
    Der Brief ist mit ca. 5,- € am Markt zu bekommen.
    Noch ein Schlußwort:
    Es gibt bei Zensurpost keine festen Regeln (sollte es zwar, ist aber nicht
    so), an die man sich halten kann. Viel ist improvisiert, besonders zu Beginn
    und am Ende des Krieges. Man muß dazu schon gute Literatur haben.
    Wenn man folgendes Experiment hätte machen können:
    Ein Brief aus Argentinien nach Deutschland vom 15. 5. 1941 zeigt die Zen-
    surmerkmale A, B, C, D und E. Nun nehme man den gleichen Brief und
    schicke ihn einen Tag später noch einmal von Argentinien nach Deutsch-
    land. Jetzt zeigt er andere Zensurmerkmale. Möglich ist dies durch z. B.
    neue Erkenntnisse, die man in einem Tag gewonnen hat

    mit besten Grüßen

    m.w.myname

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